Bei einer funktionalen Leistungsbeschreibung (Funktionalausschreibung) definiert der Auftraggeber keinen Leistungskatalog („Leistungsverzeichnis“), der erbracht werden soll, sondern er beschreibt das erwartete Ergebnis der Leistung. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, obliegt also dem Auftragnehmer, lediglich Funktion, Zweck und weitere Rahmenbedingungen des Vorhabens werden vom Auftraggeber benannt. Dadurch soll erreicht werden, dass die Bieter bei der Ermittlung der technisch, wirtschaftlich und gestalterisch besten und funktionsgerechtesten Lösung mitwirken.