Im Bau bzw. geplant sind 2 Ersatzneubauten an der Grundschule "Bunte Schule " Lollar, Schur 2-4, 35457 Lollar.Die ausgeschriebene Leistung betrifft die Freianlage für das Gebäude 2 sowie die Sanierung des Schulhofes im 2. Bauabschnitt.
Die Grösse der zu bearbeitenden Fläche beträgt ca. 2.300 qm. Transportwege innerhalb des/ der Baufelder ergeben sich wie folgt: Die maximale Länge und Breite des Baufeldes Schulgelände beträgt ca. 105 m und 70 m. Die maximale Länge und Breite des Baufeldes öffentlicher Spielplatz beträgt ca. 55 m und 30 m. Die Flächen teilen sich auf, wie folgt: Pflasterflächen ca. 960 qm, Plattenbelag als Traufstreifen ca. 130 m, Sandspielfläche ca. 325 qm, fugenlosen Fallschutzflächen ca. 80 qm, Rasengitterplatten EPDM ca. 55 qm. Ein 3 stufiger Treppenlauf Breite 2,25 mit Handlauf. Pflanzflächen ca. 505 qm, davon Staudenpflanzung 120 qm und Baumpflanzung Hochstämme 11 Stück. Des Weiteren sind ca. 120 m Sitzmauern, teilweise mit Holzauflagen, sowie an Spielgeräten Springplatten 4 Stück geplant. Ausserdem sind Drehflügeltore zweiflügelig 3 Stück und Drehflügeltore einflügelig 3 Stück vorgesehen, sowie ein Doppelstabgitterzaun in Höhe 1,80 und Länge ca. 80 m und ein Ballfangzaun mit einer Höhe von 4,00 m und einer Länge von ca. 18 m.
- Richtlinien zum Schutz von Bäumen undVegetationsbeständen bei Baumaßnahmen (R SBB),- Technische Regeln der LAGA - LänderarbeitsgemeinschaftAbfall LAGA,- Ersatzbaustoffverordnung (EBV),- Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG),- Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV)Die o.g. Richtlinien, Vorschriften und Gesetze sind bei der Ausführung zu beachten.
Kraftstoffe, Öl und Bindemittel dürfen nicht im Geländeabgelassen werden. Maschinen und Behälter sind in geeigneter Weise zu sichern.
Das Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen(Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz - KrW-/AbfG) ist bei der Bauausführung zwingend zu beachten.Für Fahrzeuge, die pechhaltigen Straßenaufbruchtransportieren wollen, muss in aller Regel eineTransportgenehmigung gemäß § 49 KrW-/AbfG vorliegen und im Fahrzeug mitgeführt werden. Sie sind der Bauüberwachungauf Verlangen vorzuzeigen. Ebenso ist im Fahrzeug der vollständige Entsorgungsnachweis mit zugehöriger Deklarationsanalyse mitzuführen.
Einhaltung der Tarifvorgaben nach HVTG
Nachfolgend ist der Wortlaut im Auszug von § 160 GWB wiedergegeben. Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen.
"§ 160 GWB - Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Die von Ihnen erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Ihre Angaben sind Voraussetzung für die Teilnahme am Verfahren und Berücksichtigung Ihres Angebotes.
Das gesamte Vergabeverfahren wird in elektronischer Form über die Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal (DTVP), URL http://www.dtvp.de abgewickelt. Insbesondere erfolgen die Bereitstellung der Vergabeunterlagen, die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Unternehmen sowie die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ausschließlich in elektronischer Form über den Projektraum des Verfahrens. Die elektronische Teilnahme an Vergabeverfahren sowie die Registrierung für die E-Vergabeplattform sind für Unternehmen vollständig kostenfrei.
Nachforderung ist möglich nach Maßgabe von § 16 a EU VOB/A.
Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A
Anlage Referenzen VOB (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Es sind 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Geschäftsjahren vorzulegen.
Einhaltung zwingender, für den Auftragnehmer geltender, Arbeitsbedingungen. Es ist eine entsprechende Eigenerklärung auf vorgegebenem Formular einzureichen (HVTG-Erklärung).