Gegenstand der geplanten Beauftragung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über 6 Jahre für Wartungs- und Instandhaltungsleistungen für die Radialverdichter der Gasspeicher Jemgum und Rehden.
Verlängerung um jeweils 1 Jahr
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Einzureichende Unterlagen im Teilnahmewettbewerb (TNW): Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mit dem Teilnahmeantrag (TA) mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist vollumfänglich auszufüllen und in Textform zu unterschreiben. Alle notwendigen Anlagen bzw. Nachweise sind gesondert beizufügen. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der in dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Für den TNW wurde das Vertragsmuster zur Information beigelegt. Honorarangebot und Handout sind erst nach Aufforderung durch die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter zu erstellen. Elektr. Bewerbungsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener/qualifizierter Signatur ist zugelassen. Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mailadresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit während des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/ Bieter sicherzustellen. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail o. Fax können nicht beantwortet werden. Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau u. korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen u.a. genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen. Nicht fristgerecht elektr. eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich gemäß SektVO vor, fehlende Nachweise u. Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Anlagen z. TA d. Bewerbers dürfen max. 100 MB nicht überschreiten. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im TA zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im TA nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Nicht erwünscht sind Werbebroschüren/Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gemäß SektVO der Nachunternehmer (NU) u. ggf. deren NU, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von NU beruft mit Unterschrift in Textform. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium). Enthalten die Bekanntmachung od. Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert. Bei den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich anders bestimmt, sind mit "Bewerber" oder "Bieter" sowohl einzelne Unternehmen als auch BG gemeint, mit "Auftragnehmer" der Bieter bzw. die BG.
Der Auftraggeber wird soweit möglich fehlende Unterlagen nachfordern gem. §51 SektVo.
Nachweis Befähigung der Berufsausübung - Kopie Handels- oder Berufsregisterauszug oder sonstiger Nachweis der erlaubten Berufsausübung; falls nicht vorliegend: Begründung im Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) z. B. freiberuflicher Ingenieur. Der Handels- oder Berufsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
Nachweis Mindestumsatz - Erklärung zu den durchschnittlichen Umsätzen des Wirtschaftsteilnehmers, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in Euro brutto): Gesamtumsatz und Umsatz im Bereich Rotating Equipment. Der Mindestumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre) im Bereich Rotating Equipment wird festgelegt mit 1,2 Mio EUR. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) maßgebend.
Nachweis Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung - Deckungssumme Personenschäden von mind. 5 Mio. EUR, Deckungssumme Sach- und Vermögensschäden von mind. 5 Mio. EUR sowie eine 2-fache Maximierung pro Jahr. Nachweis durch Kopie als AnlageWerden die geforderten Deckungssummen sowie die geforderte jährliche Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine auftragsbezogene Versicherung abgeschlossen wird.Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Gemäß § 47 (3) SektVO verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Bonitätsnachweis - Bonitätsnachweis mittels Creditreform (Bonitätsindex </= 290) Der Bonitätsnachweis darf nicht älter als 12 Monate zum Tag der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein
Mindestreferenzen - Es sind mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen. Vergleichbar sind Leistungen an API-617-Radialverdichtern, Getriebeverdichtern oder vergleichbaren rotierenden Großmaschinen in Erdgas-, Speicher- oder Prozessanlagen. Die Referenzen sollen Demontage, Inspektion, Instandsetzung, Montage und Inbetriebnahme umfassen. Die Leistungen müssen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäßAuftragsbekanntmachung erbracht worden sein.
Qualitätsmanagementsystems gem. DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 2900 - Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems gem. DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 29001 (Oil & Gas QMS) oder eines gleichwertigen branchenspezifischen QMS (API Spec Q1 / API Spec Q2).Bei Einreichung eines gleichwertigen Systems ist dieGleichwertigkeit durch den Bewerber nachzuweisen.
Arbeitssicherheitsmanagementsystems gem. DIN EN ISO 45001 - Nachweis eines Arbeitssicherheitsmanagement-systemsgem. DIN EN ISO 45001 oder gleichwertig (z.B. SCC).Bei Einreichung eines gleichwertigen Systems ist dieGleichwertigkeit durch den Bewerber nachzuweisen.
Umweltmanagementsystems gem. DIN EN ISO 14001 - Nachweis eines Umweltmanagementsystems gem. DIN ENISO 14001 oder gleichwertig.Bei Einreichung eines gleichwertigen Systems ist dieGleichwertigkeit durch den Bewerber nachzuweisen.
Nachweis als AwSV-Fachbetrieb gemäß § 62 AwSV
Nachweis beurfliche Qualifikation des vorgesehenen Personals - Nachweis berufliche Qualifikation des vorgesehenen FocalPoint of Contact (Projektleiters) in der Instandhaltungindustrieller Energie-, Gas- oder vergleichbarerProzessanlagen: Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in diesem Berufsfeld bei Radialverdichtern (Nachweis mittels Lebenslauf).Nachweis Berufliche Qualifikation der vorgesehenenAufsichtsperson: Abschluss mind. Meister oder gleichwertige Qualifikation und mind. fünf Jahre Berufserfahrung im betreffenden Bereich und Nachweis SCC-Zertifizierung oder vergleichbar und Qualifikationsnachweis Explosionsschutz (ATEX).Nachweis berufliche Qualifikation von mind. 3Servicetechnikern: Mind. 3 Jahre Berufserfahrung in der Wartung und Instandhaltung von Radialverdichtern oder vergleichbaren rotierenden Maschinen und Nachweis SCC-Zertifizierung und Qualifikationsnachweis über explosionsgefährdete BereicheNachweis Berufliche Qualifikation eines vorgesehenenIngenieurs: abgeschlossenes Studium Maschinenbau/Verfahrenstechnik oder vergleichbare Fachrichtung und mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Instandhaltung von API617 Radialverdichter einschließlichSperrgassysteme und Schmierölsysteme sowieSchadensanalyse (Nachweise über Lebenslauf).Nachweis eines Fachpersonals Elektrotechnik/Instrumentierung/ MSR/ PLT: Nachweis Zertifizierung nach DIN VDE 1000-10 oder vergleichbar.Nachweis befähigte Person nach BetrSichV bzw.einschlägigen technischen Regelungen.
siehe Vertragsbedingungen
Bei Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe der Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage zu den Teilnahmeunterlagen als Dokument beiliegt. Dieses ist von allen Mitglieder in Textform zu unterzeichnen. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
siehe Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird