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Verfahrensangaben

Infusionstechnik ITS

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
08.06.2026
15.06.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Klinikum Osnabrück GmbH
HRB 18565
Am Finkenhügel 1
49076
Osnabrück
Deutschland
DE944
Zentrale Vergabestelle
Vergabe@Klinikum-os.de
+49 541405-1800

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
de935
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131152-0
+49 4131152-943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

33190000-8
33194000-6
33194100-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Lieferung, Inbetriebnahme, Integration, Einweisung, Dokumentation und abnahmefähige Übergabe von Infusionstechnik zur Ausstattung eines zusätzlichen operativen Intensivbereichs mit 26 Bettplätzen im Projekt PJ-254 / Erweiterung OP, ITS.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Beschaffung ist die systemgleiche Erweiterung der vorhandenen Infusionstechnik-Infrastruktur des Klinikums Osnabrück. Die Leistung umfasst Infusionsspritzenpumpen, volumetrische Infusionspumpen, bettseitige Ordnungssysteme, Software- und Lizenzkomponenten, Schnittstellenleistungen, Integration in die vorhandene B. Braun-Space-Systemumgebung, Anbindung an das GE-PDMS, Einbindung in Alarmmanagement und Medikamentendatenbankprozesse, Einweisung, Dokumentation und förmliche Abnahme.

Die vollständige, störungsfreie und abnahmefähige Integration in die vorhandene Systemumgebung ist Mindestanforderung.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Am Finkenhügel 1
49076
Osnabrück
Deutschland
DE944

nach Abstimmung mit der Medizintechnik

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYHHYTVLNZSNW

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es wird auf die Voraussetzungen und Fristen des § 160 GWB ausdrücklich hingewiesen. Nach § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Nutzung von KI-Assistenzsystemen zur Unterstützung bei der Angebotserstellung ist zulässig.
Die Verantwortung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Verbindlichkeit der Angebote verbleibt uneingeschränkt beim Bieter.

Es ist sicherzustellen, dass durch die Nutzung solcher Systeme keine Verstöße gegen datenschutzrechtliche oder vergaberechtliche Vertraulichkeitsanforderungen (§ 3 UVgO / § 5 VgV) entstehen.

Zudem wird auf die Grenzen der Nachforderung gemäß§ 41 UVgO / § 56 VgV hingewiesen.
Unvollständige oder widersprüchliche Angebote können vom Verfahren ausgeschlossen werden.

***

Die Kommunikation während des Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.

Es wird empfohlen, die Abgabe frühzeitig vorzunehmen, um technische Probleme zu vermeiden.

***

Rechnungen sind elektronisch unter Angabe der Vertrags- und/oder Vergabenummer an die E-Mail-Adresse rechnungen@klinikum-os.de einzureichen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

15
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gem. § 56 Abs. 2 VgV kann der Auftraggeber den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Die in den §§ 123 und 124 GWB sowie in ergänzenden nationalen Vorschriften genannten Ausschlussgründe werden vollumfänglich berücksichtigt. Mit Angebotsabgabe erklärt der Bieter, dass keine Ausschlussgründe vorliegen. Ein entsprechender Nachweis ist auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen.

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Bildung einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Bildung einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung (§§ 261, 129a StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Korruptionsdelikte (§§ 299, 331 bis 335 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Menschenhandel, Zwangsprostitution oder Ausbeutung (§§ 232, 233 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Steuerhinterziehung oder Nichtzahlung von Steuern und Abgaben (§ 370 AO).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Nichtzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (§ 266a StGB).

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB: Verstoß gegen umweltrechtliche Vorschriften.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB: Verstoß gegen sozialrechtliche Vorschriften.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB: Verstoß gegen arbeitsrechtliche Vorschriften.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Zahlungsunfähigkeit im Sinne der Insolvenzordnung.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Antrag auf Eröffnung.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Einstellung der gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Verfahren mit ähnlicher Zielsetzung wie die Insolvenz.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB: Schwere berufliche Verfehlung, die die Integrität infrage stellt.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB: Wettbewerbswidrige Absprachen (§ 298 StGB oder Kartellrecht).

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB: Vorliegen eines Interessenkonflikts, der eine ordnungsgemäße Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen kann.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB: Vorbefassung, die zu einer unzulässigen Wettbewerbsverzerrung geführt hat.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB: Nachweislich mangelhafte Leistung bei einem früheren öffentlichen Auftrag, die zur Kündigung, Schadensersatzforderung oder vergleichbaren Sanktionen führte.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB: Täuschung der Vergabestelle oder unzulässiger Versuch der Beeinflussung des Vergabeverfahrens.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

233 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): wenn Teile der Leistung an Nachunternehmer vergeben werden sollen; bei Abgabe mehrerer Hauptangebote für jedes Hauptangebot, in dem Teile der Leistung an Nachunternehmer vergeben werden sollen

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

234 - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): wenn das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird;
bei Abgabe mehrerer Hauptangebote für jedes Hauptangebot einer Bietergemeinschaft

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung):

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Gewerbeanmeldung, HR-Auszug etc. (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte)
bzw. bei der Industrie- und Handelskammer

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

5.1 Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Der Bieter hat zu erklären, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. dass eine ggf. erforderliche Selbstreinigung nachgewiesen wird.

Nachweis: Eigenerklärung gemäß FB 124 und ggf. weitere Nachweise auf gesondertes Verlangen.

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

5.2 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit - Der Bieter muss über die für Lieferung, Inbetriebnahme, Integration, Einweisung und abnahmefähige Übergabe der ausgeschriebenen Leistung erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit verfügen.

Nachweis:
Eigenerklärung gemäß FB 124, technisches Integrations- und Umsetzungskonzept sowie ggf. weitere Nachweise auf gesondertes Verlangen.

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

5.4 Herstellerautorisierung / Systemberechtigung - Soweit für die Leistungserbringung eine Herstellerautorisierung, besondere Systemberechtigung oder vergleichbare fachliche Befähigung erforderlich ist, ist diese für den Bieter oder das jeweils eingesetzte Unternehmen nachzuweisen.

Nachweis:
Herstellerbestätigung, Autorisierungsnachweis, Partnernachweis oder gleichwertiger Nachweis.

Finanzierung

Die Rechnungsstellung erfolgt nach vollständiger förmlicher Abnahme. Die Zahlung erfolgt innerhalb von 21 Tagen mit 1,5 % Skonto oder innerhalb von 30 Tagen netto. Die Zahlungsfrist beginnt mit Eingang einer prüffähigen Rechnung beim Auftraggeber. Vorauszahlungen werden nicht geleistet.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftragnehmer hat die Leistung gem. Leistungsbeschreibung zu erbringen.

Die weiteren Bedingungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, dem Formblatt 634 und dem Beiblatt zu Formblatt 634.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung