Die AOK NordWest bildet zurzeit jährlich rund 110 Auszubildende für den Beruf der/des "So-zialversicherungsfachangestellten" aus. Zur beruflichen Fortbildung bietet die AOK NordWest seit vielen Jahren u. a. einen internen Studiengang "AOK-Betriebswirt/-in" an. Voraussetzung für die Zulassung zu diesem Studiengang ist der erfolgreiche Abschluss der Ausbildungsprüfung zur/zum "Sozialversicherungsfachangestellten" sowie die erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlverfahren (Assessment Center).
Dieser interne Studiengang soll durch einen Kooperationsstudiengang ergänzt werden, um einen staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss zu erreichen. Im Rahmen dieses Kooperationsstudiums sollen jährlich ca. 15 Studierende zum B.A. "Business Administration" oder B.A. "Betriebswirtschaftslehre" qualifiziert werden.
Die Qualifikation dient der Befähigung zur Übernahme erster Führungsaufgaben, aber auch herausgehobener Beratungs- und Fachaufgaben.
Ziel des berufsbegleitenden Studiums:
Die AOK NordWest agiert als modernes Dienstleistungsunternehmen am Markt. Mit dem berufsbegleitenden Kooperationsstudium soll insbesondere die Rolle der AOK NordWest als moderne Arbeitgeberin mit sehr guten Aufstiegsmöglichkeiten unterstrichen werden. Ferner soll das berufsbegleitende Kooperationsstudium dazu beitragen, im Unternehmen akademisches Know-how und akademische Kompetenzen weiterzuentwickeln und auszubauen.
Die AOK NordWest legt besonderen Wert darauf, dass die Teilnehmenden auch die Möglichkeit des Austausches mit Studierenden mit anderen Berufsqualifikationen erhalten. Deshalb wird ein hoher Anteil (mind. 60 % - max. 80 %) an Präsenzveranstaltungen im Regelbetrieb des Kooperationspartners beabsichtigt (keine AOK-Kohorte).
Die Rahmenvereinbarung soll beginnend mit Zuschlagserteilung am 01.04.2026 für zwei Jahre geschlossen werden, mit der Option einer zweimaligen Verlängerung bis längstens zum 31.03.2030. Bestehende Einzelverträge (jeweilige Studienverträge) bleiben von der Beendigung der Rahmenvereinbarung unberührt und gelten bis zu ihrem in den Einzelverträgen jeweils vereinbarten Ende fort. Je Studienjahrgang sind ca. 15 Studierende zu qualifizieren. Die Auftragsvergabe ist für den Auftragnehmer mit folgenden Leistungsanforderungen verbunden:- Entwicklung eines Konzepts für den Bachelor-Studiengang "Business Administration (B.A.)" oder "Betriebswirtschaftslehre (B.A.)" als Teil eines berufsbegleitenden Kooperationsstudiums.- Vermittlung der Studieninhalte im Rahmen einer Kombination aus Präsenzveranstaltungen im Regelbetrieb (mind. 60 % - max. 80 %) an den Studienstandorten des Auftragnehmers) und digitalen Angeboten (mind. 20 % - max. 40 %) der Vorlesungszeiten, mit verschiedenen digitalen Instrumenten [Methodenmix]).- Anrechnung von Lerninhalten des AOK-internen Studiengangs "AOK-Betriebswirt/-in" in Credit Points (CP) als Ersatz für Studieninhalte.- Anrechnung von Lerninhalten der Ausbildung zum/ zur Sozialversicherungsfachangestellten oder einer Ausbildung von Personen, die eine mit der Abschlussprüfung nach § 34 BBiG für den Beruf des/der Sozialversicherungsfachangestellten vergleichbare Prüfung mit Erfolg abgelegt haben, in Credit Points (CP) als Ersatz für Studieninhalte.- Bereitstellung des Lehrpersonals bzw. der digitalen Angebote.
Die Rahmenvereinbarung wird für zwei Jahre geschlossen. Die Laufzeit kann zweimalig um jeweils ein weiteres Jahr verlängert werden, wenn keiner der Vertragsparteien fristgerecht zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit kündigt. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 48 Monate.
Bestehende Einzelverträge (jeweilige Studienverträge) bleiben von der Verlängerung bzw. Beendigung der Rahmenvereinbarung unberührt und gelten bis zu ihrem in den Einzelverträgen jeweils vereinbarten Ende fort.
Zwingende Voraussetzung sind mindestens ein Standort in Westfalen-Lippe und mindestens ein Standort in Schleswig-Holstein oder Hamburg.
Die Höchstmenge wird auf insgesamt 80 Studierende in 4 Studienjahrgängen festgelegt.
134 GWB Informations- und Wartepflicht."(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist..."§ 135 GWB Unwirksamkeit."(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:1. gegen § 134 verstoßen hat..."§ 160 GWB Einleitung, Antrag."(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."§ 168 GWB Entscheidung der Vergabekammer."(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden...".
(I) Die Höchstmenge wird auf insgesamt 80 Studierende in vier Studienjahrgängen festgelegt.
(II) Für die Ausführung des Auftrages gelten die nachfolgend aufgeführten besonderen Bedingungen:- Ergänzenden Vertragsbedingungen der AOK NordWest-Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen
(III) Eignungsnachweise:(a) Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft beachten Sie die Hinweise in den Bewerbungsbedingungen und im Angebotsblatt (siehe Vergabeunterlagen).(b) Im Fall der Eignungsleihe beachten Sie die Hinweise in den Bewerbungsbedingungen und im Angebotsblatt (siehe Vergabeunterlagen).(c) Im Fall des Einsatzes von Unterauftragnehmern beachten Sie die Hinweise in den Bewerbungsbedingungen und im Angebotsblatt (siehe Vergabeunterlagen).
(IV) Zur Durchführung des Vergabeverfahrens verwendet die Auftraggeberin die E-Vergabelösung www.dtvp.de. Die für die Angebotserstellung zwingend zu verwendenden Vergabeunterlagen sind unter dem o.g. Link dort abzurufen. Für Angaben und Erklärungen sind die Formulare der Vergabeunterlagen zu verwenden, soweit diese entsprechende Vordrucke enthalten.Bitte beachten Sie, dass die Angebotsabgabe elektronisch über dieses Vergabeportal zu erfolgen hat. Weitere Hinweise zur elektronischen Angebotsabgabe finden Sie in den Vergabeunterlagen (Bewerbungsbedingungen).
Nachforderungen können gem. § 56 VgV erfolgen.
Betriebshaftpflichterklärung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Der Bieter erklärt mit Einreichung seines Angebotes, dass er spätestens 8 (acht) Wochen nach Zuschlag der Auftraggeberin nachweist, dass er über eine Berufs- und/oder Betriebshaftpflichtversicherung, welche Sach- und Personenschäden inkl. Datenschutz in Höhe von mindestens 2 Mio. EUR pro Kalenderjahr und Vermögensschäden inklusive Datenschutz i. H. v. 100.000 EUR pro Kalenderjahr abdeckt. Diese Versicherung wird über die Dauer der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten.Hinweise:(a) Der Nachweis kann bereits mit Abgabe des Angebotes eingereicht werden, ist jedoch spätestens acht Wochen nach Zuschlagserteilung vorzulegen.(b) Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft ist die zuvor genannte Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung vom bevollmächtigten Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben und mit dem Angebot einzureichen. Der Nachweis der Versicherungsbescheinigung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft den Auftraggeberinnen binnen acht Wochen nach Zuschlagserteilung vorzulegen.
Nachweis Akkreditierung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Nachzuweisen durch eine Akkreditierungsurkunde oder einen Akkreditierungsbescheid oder den Nachweis eines öffentlichen Eintrages in der Datenbank des Akkreditierungsrates oder eine schriftliche Bestätigung der Akkreditierungsagentur.
Curriculum Modulhandbuch (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Nachweis durch das offizielle Modulhandbuch.
Nachweis staatlich anerkannte (Fach-)Hochschule (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Nachzuweisen durch Anerkennungsurkunde des zuständigen Bundeslandes, durch eine schriftliche Bestätigung der zuständigen Aufsichtsbehörde oder mittels Nachweis der Eintragung im Hochschulverzeichnis oder Handelsregister.
Eintragung im Handelsregister (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Sofern vorhanden und zur Eintragung verpflichtet: Aktueller Nachweis zur Eintragung in das einschlägige Handelsregister des Niederlassungsstaats des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Angebotsfrist gerechnet). Bieter mit Firmensitz außerhalb Deutschlands haben den Nachweis der Eintragung in ein vergleichbares Register von Stellen des Herkunftslandes in deutscher beglaubigter Übersetzung einzureichen. (a) Hinweis Bietergemeinschaften: Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft ist der Auszug aus dem Handelsregister von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Zusätzlich ist die Erklärung einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen.
Es gelten folgende besonderen Bedingungen:
- Ergänzende Vertragsbedingungen- Besondere Vertragsbedingungen des Landes NRW (BVB NRW)- Datenschutzbestimmungen der AOK NordWest