Dienstleistungsauftrag:
Los 1 = Rahmenvereinbarung Transport von Archivgut für zwei Standorte des Geheimen Staatsarchives Preußischer Kulturbesitz sowie Los 2 = Werkvertrag über die Demontage von Regalanlagen
Die AN beider Lose müssen sich kooperativ miteinander abstimmen.
Los 1: Anlässlich einer anstehenden Bausanierung wird der Transport von Archivgut von 2 Standorten aus benötigt.
Los 2: Im Rahmen des Umzuges/Transportes von Archivgut kommt die Demontage von Regalanlagen hinzu, welche Teil des Gesamtablaufes ist.
Beide Lose werden separat vergeben. Die jeweiligen AN müssen sich miteinander kooperativ abstimmen.
Die Leistung Transport (Los 1) kann seitens der Auftraggeberin maximal zweimal um jeweils 6 Monate verlängert werden.
Im vorliegenden offenen Verfahren wird die Angebotsfrist gemäß § 15 Abs. 3 VgV aufgrund besonderer Dringlichkeit von 35 auf 23 Kalendertage verkürzt. Das Magazingebäude des GStA PK in Berlin-Dahlem muss bis zum 29.01.2027 vollständig geräumt sein. Die hierfür erforderlichen Transportleistungen sind zeitlich und organisatorisch eng mit den Leistungen des Loses 2 abzustimmen. Eine reguläre Angebotsfrist würde das begrenzte Ausführungsfenster weiter verkürzen und die fristgerechte Räumung gefährden. Die verkürzte Frist ist daher zur Sicherstellung des Projektablaufs erforderlich. Zugleich wird dem Grundsatz des Wettbewerbs und der Bietergleichbehandlung Rechnung getragen, indem die Frist ausreichend bemessen ist, um allen interessierten Unternehmen die Prüfung der Vergabeunterlagen, die erforderliche Ortsbesichtigung und die Erstellung eines belastbaren Angebots zu ermöglichen.
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Die Zentrale Vergabestelle (ZVS) weist auf die zulässigen Rechtsbehelfe und einzuhaltenden Fristen hin.---Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die Vergabestelle zu richten. ----Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.---Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.§ 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.---Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten. Soll ein Nachprüfungsantrag (§ 107 Abs. 1 GWB) per E-Mail eingereicht werden, so ist dies nur mit qualifizierter elektronischer Signatur an die E-Mail-Adresse vk@bundeskartellamt.bund.de möglich.---Hinweis:Die SPK ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Das Wertungsschema ist in folgendem Dokument der Vergabeunterlagen zu entnehmen:Fragebogen zur Leistungsbewertung.xlsx
Es wird darum gebeten, Bieterfragen möglichst frühzeitig zu stellen, auch als Einzelfragen und nicht erst gebündelt, um eine schnelle und für das Vergabeverfahren günstige Beantwortung zu organisieren.
Ein angebotenes Skonto wird in der Wertung nur berücksichtigt, wenn das Zahlungsziel mindestens 14 Tage beträgt.
Die Zentrale Vergabestelle (ZVS) der Stiftung Preußischer Kulturbesitz führt eine interne Unternehmensdatenbank für die Durchführung von Vergabeverfahren. Unternehmen können sich dort durch Abgabe der beigefügten "Eigenerklärung zur Eignung (SPK-Präqualifizierung)" erfasst werden, um in nichtöffentlichen Vergabeverfahren zur Abgabe eines Angebotes/Teilnahmeantrages aufgefordert zu werden und nicht wiederholend erneut eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB abgeben zu müssen.Die Zentrale Vergabestelle (ZVS) der Stiftung Preußischer Kulturbesitz führt eine interne Unternehmensdatenbank für die Durchführung von Vergabeverfahren. Unternehmen können sich dort durch Abgabe der beigefügten "Eigenerklärung zur Eignung (SPK-Präqualifizierung)" erfasst werden, um in nichtöffentlichen Vergabeverfahren zur Abgabe eines Angebotes/Teilnahmeantrages aufgefordert zu werden und nicht wiederholend erneut eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB abgeben zu müssen.
Nachforderung von Unterlagen nach § 56 VgV
Wettbewerbsregister EU (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Ausgefüllter Vordruck SPK - Angaben zur Abfrage Wettbewerbsregister
Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Referenzen gemäß den in den Vergabeunterlagen bekanntgegebenen Bedingungen
Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) in der Fassung 2003, in Verbindung mit den Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) in der Fassung vom 09.11.2023
Einzureichende Unterlagen:
* Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen einzureichen:- Nachweis über die erfolgte Ortsbesichtigung beider Standorte- Unternehmensdarstellung- Lagerkonzept,- Zeitplan,- Personaleinsatzkonzept,- Transportkonzept,- Verpackungskonzept,- Aufzeichnung Klimawerte,- soweit vorhanden: Zertifizierungen DIN ISO 9001 oder gleichwertig und DIN ISO 14001 oder gleichwertig
** Mittels Eigenerklärung:- Verbot Beteiligung russischer Unternehmen: Eigenerklärung zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen an öffentlichen Aufträgen im Rahmen des fünften Sanktionspakets gegen Russland gemäß Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022
Bitte verwenden Sie die Anlage SPK-Sanktionen Russland.
Anlässlich einer Bausanierung wird der Transport von Archivgut von 2 Standorten benötigt.Transport von Archivgut zwischen 2 Standorten innerhalb von Berlin:- 85.450 Archivkartons mit Akten (Standardformate: Folio, Doppelfolio)- 1.024 Archivkartons mit Urkunden (7 Formatgrößen)- 219 Zeichnungsschränke DIN A0 mit insgesamt 2.005 DIN A0-Schubfächern mit Karten, Pläne und Grafiken in Mappen verpackt- 38 Tröge mit Karten, Pläne und Grafiken in Mappen verpackt- 400 lfm unverpackte Bücher
Die AN von Los 1 und Los 2 müssen kooperativ miteinander arbeiten.
Preiskriterium für "Einfache Richtwertmethode"
Benennen Sie etwaige Zertifizierungen Ihres Unternehmens im Bereich des Qualitätsmanagements und des Umweltmanagements, insbesondere Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 14001.
Speditionsleistungen
Erläutern Sie den vorgesehenen Personaleinsatz mit den geplanten Arbeitspaketen/Arbeitsschritten und den Ausfallstrategien.
Los 2:Demontage, teilweiser Wiederaufbau, Umbau und Reinigung von Regalanlagen (Stahl) im Kellergeschoss / Demontage von Regalanlagen (Stahl) + Aufstellung und Einlagerung in 2 weiteren Räumen / Versetzen von 13.000 Regalfachböden
Preiskriterium für "Niedrigster Preis (ohne Kriterien)"