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Vergabeinformation Angebotsaufforderung

Projekt-Daten

Projektname:
2024-PCH-GYM-01
 
Projektbezeichnung:
Sanierung und Erweiterung Turnhalle
 

Vergabe-Daten

Art der Ausschreibung:
Offenes Verfahren
 
Ort der Angebotsabgabe:
KSM
 

Auftraggeber-Daten

Firma:
Gymnasium Parchim - Sporthalle
 
Friedrich - Franz - Gymnasium Parchim
 
Sporthalle
 
Straße:
Sportlerweg 1
 
Ort:
19370 Parchim
 

LV-Daten

LV-Name:
LosB07
 
LV-Bezeichnung:
Fliesen-, Plattenarbeiten
 
Teilschlüsselebenen:
1. Ebene: LV-Ebene, alphanummerisch (Länge 2 Zeichen)
2. Ebene: LV-Ebene, alphanummerisch (Länge 2 Zeichen)
3. Ebene: Leistung, alphanummerisch (Länge 4 Zeichen)
4. Ebene: Index, alphanummerisch (Länge 1 Zeichen)
 
Datum:
17.07.2026
 
 

Inhalt des Leistungsverzeichnisses

Projekt: 2024-PCH-GYM-01 Sanierung und Erweiterung Turnhalle
LV: LosB07 Fliesen-, Plattenarbeiten
 
Titel
Bezeichnung
   
24
FLIESENARBEITEN
24.1
Vorarbeiten
24.2
Bodenfliesen
24.3
Wandfliesen
24.4
Sonstiges
99
SONSTIGES
99.1
Dokumentation
99.2
Stundenlohnarbeiten
   
 

Leistungsverzeichnis

ü ber

Fliesen-, Plattenarbeiten

Bauherr:                           Landkreis Ludwigslust - Parchim

                                        FD10 - Geb ä udemanagement

                                        Putlitzer Stra ß e 25

                                        19370 Parchim

Projekt:                            Friedrich - Franz - Gymnasium Parchim

                                        Sporthalle

                                        Sportlerweg 1

                                        19370 Parchim

 

Allgemeines zum Bauvorhaben und Hinweise

I.      Bestandsbeschreibung

Die schulische Hauptnutzung erfolgt durch das anliegende "Friedrich-Franz-Gymnasium" sowie durch die Paul-Freire-Grundschule.

Die Sporthalle befindet sich in unmittelbarer N ä he zum Schulgeb ä ude. Ü ber den ? Sportlerweg" ist diese verkehrstechnisch erschlossen.

Die Sporthalle wurde im Jahr 1987 mit einer Gr öß e von 24 m x 48 m x 7 m (Typenbezeichnung WV-Projekt, Typ ? Schwaan") als Vier-Feld-Halle errichtet und wird neben dem Schulsport auch zur Absicherung des Breitensports und f ü r ö ffentliche Veranstaltungen in begrenzter Anzahl genutzt.

Das Geb ä ude wurde als Typenbau in Mischbauweise errichtet. Das Tragwerk besteht im Wesentlichen aus im 6m- bzw. 3m-Raster angeordneten Stahlbetonst ü tzen die in K ö cherfundamenten eingespannt wurden. Au ß enw ä nde wurden mit Gasbetonmauerwerk (GSB) und -Fertigteilen, Innenw ä nde je nach Dimension auch in GSB oder Mauerwerkziegeln errichtet.

Das Sporthallendach besteht aus stahlunterspannten Klebebindern aus Holz mit 24 m Spannweite und 6 m Binderabstand, auf denen Holzpfetten angeordnet sind, die die St ü tzkernelemente und Aussteifungssegmente tragen.

Die Dachkonstruktion der Anbauten besteht aus Betondachkassettenplatten, die auf Riegelbalken aufliegen. Die Aussteifung erfolgt ebenso ü ber eingespannte St ü tzen.

Entsprechend der Nutzung wurden drei eingeschossige Anbauten f ü r die Sozialeinrichtungen, Technikr ä ume, Lagerr ä ume f ü r Sportger ä te und weitere Nebenr ä ume realisiert.

Der s ü d ö stliche Anbau wurde urspr ü nglich f ü r einen Sportmedizinischen Dienst (SMD) genutzt.

Ein vierter Anbau wurde als Kegelbahn mit angeschlossenem Restaurantbetrieb angebaut, welche heute noch betrieben wird. Dieser Geb ä udeteil befindet sich nicht im Eigentum des Landkreises Ludwigslust-Parchim, liegt auf einem separaten Grundst ü ck (Flurst ü ck 58/9) und ist daher als baurechtlich eigenst ä ndiges ? Bauwerk" einzuordnen. Infolge dieser baurechtlichen Abtrennung des Geb ä udeteils ? Kegelbahn" entstanden bereits in der bestehenden Nutzung brandschutztechnische M ä ngel, welche in der vorliegenden Umbau-Planung kompensiert und beseitigt werden m ü ssen.

Der nord ö stliche Anbau wird prim ä r als Sozial- und Sanit ä rtrakt verwendet. Hier befinden sich symmetrisch angeordnet jeweils 2 Umkleide- und Sanit ä rbereiche sowie die Lehrerumkleiden, Nebenr ä ume und die Hauptger ä ter ä ume Das Geb ä ude ist nicht unterkellert.

II.     Ma ß nahmen/ Konzept

      Anbauten (Giebelseite)

  • Die im Bestand befindlichen seitlichen Anbauten (1. Sportmedizinischer Dienst bzw. Corona-Teststation / 2. Lagerr ä ume, Kraftraum, Technik usw.) werden vollst ä ndig zur ü ckgebaut.

Sozialtrakt (vorderer Anbau)

  • Grundlegende Ü berarbeitung und Neuordnung der Raumverteilung gem äß Raumprogramm
  • Schaffung eines offenen und klarstrukturierten Eingangsbereichs mit einem neuen direkten Zugang zur Halle und einer ausreichend breiten Mittelflurerschlie ß ung der Sozial- und Nebenr ä ume und entsprechend offen verglaster Eingangst ü relemente als Pfostenriegelkonstruktion
  • Die tragende Struktur einschl. der Au ß enw ä nde des vorderen Anbaus (Sozialtrakt) soll erhalten bleiben und wird in das ü berarbeitete Grundrisskonzept integriert.
  • Die bestehenden Innenr ä ume und Innenw ä nde werden nutzungs- und grundrissbedingt mehrheitlich zur ü ckgebaut und durch neue W ä nde (Leichtbau- und oder Mauerwerksw ä nde ersetzt)
  • Die Umkleider ä ume werden als 2 symmetrisch angeordnete Anlagen mit je 3 Umkleiden konzipiert Je Anlage wird eine Umkleide konsequent barrierefrei gestaltet Der Fl ä chenbedarf f ü r die Umkleiden und sanit ä ren Einrichtungen wurden auf Grundlage der DIN 18032 Sporthallen ermittelt und umgesetzt.
  • Vor der Bestandsau ß enwand wird eine baulich eigenst ä ndige Erweiterung in massiver Bauweise vorgesehen, die die neuen Dusch- und Waschr ä ume aufnimmt und direkt an die vergr öß erten Umkleidebereiche anschlie ß t.
  • Zus ä tzlich notwendige WC- und Nebenr ä ume (Technik, Teek ü che, Putzmittel usw.) werden vorgesehen.
  • Schaffung von neuen Lehrer-, Regie- und Sanit ä tsr ä umen mit direktem Halleneinblick ü ber b ü ndig in der Prallwand eingebaute Fenster.
  • Die Technik- und Hausanschlussr ä ume werden vom seitlichen Anbau in den umgeplanten Sozialtrakt verlegt. (um eine Geb ä udeachse)
  • Die L ü ftungsger ä te werden teilweise au ß en vor der s ü d ö stliche Giebelfassade aufgestellt
  • Vor dem neuen Anbau ist in voller Geb ä udebreite eine Ü berdachung als Vordach vorgesehen
  • Einbau neuer ged ä mmter Estrich-Fu ß b ö den einschl. neuer Fundamentplatte im Sozialtrakt (Bestand: verschiedenste Fu ß bodenaufbauten vorhanden, teilweise unged ä mmt)
  • Einbau einer Trockenbau-Unterdecke zur Installation von L ü ftungs- und Beleuchtungsanlagen. Im Eingangsbereich, Foyer und Hauptflur mit zus ä tzlicher Akustikdecke.

Sporthalle

  • nutzungsbedingte Umplanung von einer 4-Feldteilung (Bestand) in eine 3-Feldhalle mit Optimierung der Flucht- und Rettungswege einschl. Neuaufteilung der Spielfelder usw.
  • Verlegung der Trennvorh ä nge zum Hallendrittel einschl. zus ä tzlicher Schlupft ü r zur Schaffung des 2.RW
  • R ü ckbau Hallenfu ß boden und Ersatz durch mit fl ä chenelastischem Sportboden einschl. W ä rmed ä mmschicht bei Erhalt der Raumh ö he einschl. zus ä tzlicher Ausstattung mit Filzmatten/ Abdeckboden zum Auslegen der Hallenfl ä che um die Halle f ü r Mehrzwecknutzung zug ä nglich zu machen
  • Einbau einer neuen mit kraftabbauenden sowie akustisch hochwirksamen Prallwand als Holzprallwandsystem
  • Einbau neuer Hallenzugangst ü ren sowie fl ä chenb ü ndiger Prallwandt ü ren zur Verkleidung der Sprossenw ä nde im System der Prallwand
  • Grunds ä tzlicher Erhalt der Dachkonstruktion aus Dachbindern und Pfetten- und Aussteifungssystem. Die Dacheindeckung aus St ü tzkernelementen wird durch einen Aufbau aus oder einer Holzschalung, Aufdachd ä mmung und Abdichtung ersetzt. Die Holzbinder werden punktuell Saniert und ert ü chtig.
  • Anteiliges Verschlie ß en des Fensterbandes zur Kegelbahn und Ersatz durch Brandschutzverglasung
  • Einbau elektrischer Raffstore-Anlage oder vergleichbar als Sonnen- und Blendschutz an den Fensterb ä ndern der Halle
  • Umplanung und Verlegung festverbauter Sportger ä te und deren Anlagen
  • Das Schutznetz unter dem Hallendach wird demontiert und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingebaut. Sport- sowie haustechnische Anlagen am Hallendach werden ballwurfsicher ausgebildet.

Allgemeines

  • Brandschutztechnische Ert ü chtigung des ganzen Geb ä udes f ü r die Hauptnutzung als Sporthalle (Fluchtwegf ü hrung, Entrauchung; Abschottung, Ma ß nahmen f ü r gelegentlich aber wiederkehrende Veranstaltungen ohne Einstufung als regul ä re Versammlungsst ä tte mit gesondertem Evakuierungskonzept usw.
  • Vollst ä ndige Sanierung bzw. Austausch der haustechnischen Anlagen einschl. Einbau einer neuen L ü ftungsanlage und Fu ß bodenheizung in allen R ä umen
  • Austausch aller Beleuchtungsanlagen und Umstellung auf energiesparende LED-Technik
  • Betrieb der Heizungsanlage und Erzeugung Warmwasser ü ber st ä dtische Fernw ä rmeversorgung
  • Schaffung einer barrierefreien Nutzung und Zug ä nglichkeit der Sporthalle
  • Gem äß Vorgaben aus der W ä rmeschutzplanung nach GEG vollst ä ndige Erneuerung/Ert ü chtigung der Geb ä udeh ü lle durch Einbau eines WDVS. (In Teilbereichen mit zus ä tzlicher Fassadenverkleidung aus Holz oder Faserzementplatten im neuen Sozialtraktbereich)
  • Anpassung der Au ß enanlagen, insbesondere der Zug ä nglichkeit der Ausg ä nge ü ber Treppen- und Rampenanlagen oder Gel ä ndemodellierung.
  • R ü ckbau und Sanierung von Schadstoff belasteten Bauteilen gem äß Schadstoffuntersuchung
  • Der Baustellenbereich wird klar von der ü brigen Grundst ü cksfl ä che vor abgetrennt. Als Baustellenzufahrt soll die bestehende Buswendeschleife genutzt werden. Baustelleneinrichtungs- und Lagerfl ä chen werden auf den unmittelbar angrenzenden Bereich auf der Gr ü nfl ä che zwischen Gymnasium und Sporthalle beschr ä nkt.

 

Allgemeine und Technische Vorbemerkungen

  1. Der Bieter erkennt das Leistungsverzeichnis, von dessen Inhalt er sich genaue Kenntnis verschafft hat, an und erkl ä rt, dass der Inhalt keine Stellen enth ä lt, die f ü r ihn zweideutig oder nicht verst ä ndlich erscheinen bzw. dass derartige Stellen vor Angebotsabgabe hinreichend gekl ä rt worden sind. Der Auftragnehmer erkl ä rt, dass er mit seiner Firma in der Lage ist die verlangten Leistungen fachgerecht auszuf ü hren.

     

      Enthalten die Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, die die Preisermittlung beeinflussen k ö nnten, so hat der Bieter den Auftraggeber vor Angebotsabgabe schriftlich darauf hinzuweisen. Nach Auftragserteilung kann sich der Auftragnehmer nicht mehr auf etwaige Unklarheiten oder Widerspr ü chlichkeiten in der Ausschreibung berufen

  1. Mit der Angebotsabgabe erkl ä rt der Bieter, dass seine angebotenen Leistungen in allen Teilen den Forderungen der DIN, Werksvorschriften und Richtlinien entsprechen. Die Lieferung aller erforderlichen Materialien und s ä mtliche Nebenleistungen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren, ebenso der Transport, die Ger ü ste, die Maschinen, die personelle Besetzung der Baustelle bis zur gebrauchsfertigen Abnahme (wie zur fachgerechten und termingetreuen Ausf ü hrung der Leistung erforderlich), die Beseitigung von Schutt, Abfallstoffen und Verpackungsmaterial und Ma ß nahmen zur Einhaltung aller einschl ä gigen Vorschriften, insbesondere bez ü glich der Unfallverh ü tung und des Umweltschutzes.

Dabei ist auf sortenreine Entsorgung und besonders darauf zu achten, dass schadstoffbelastete Abf ä lle nicht mit unbelasteten gemischt werden. Bei allen Abbruchpositionen sind die Aufwendungen f ü r Abbruch, Transport einschl. Containerbereitstellung sowie gesetzeskonformer Entsorgung und Kippgeb ü hr mit zu erfassen und in den EP einzukalkulieren

Weiterhin sind mit dem Angebotspreis alle Vor-, Nach- und Nebenleistungen abgegolten, die notwendig sind und im Zusammenhang zur Leistung stehen. Die Positionen des Leistungsverzeichnisses umfassen eine gebrauchsfertige Leistung. S ä mtliche Einheitspreise sind Festpreise und behalten ihre G ü ltigkeit bis zur Gesamtfertigstellung der Bauleistungen. Nachforderungen, insbesondere f ü r Erh ö hungen von Material- und Nebenkosten sowie Lohnerh ö hungen sind ausnahmslos ausgeschlossen. Dies gilt auch f ü r Stundenlohnarbeiten. Preise f ü r etwaige Zusatz- und Nachtragsarbeiten sind nach den Preisen des dem Vertrag zugrunde liegenden Angebots zu ermitteln bzw. werden danach abgerechnet. Ohne schriftlichen Auftrag d ü rfen keine Zusatz- und Nachtragsarbeiten ausgef ü hrt werden

  1. Die Bauschutt- und Abfallbeseitigung ist unter Beachtung kommunaler Bestimmungen zu sichern.

  1. Unterkunftsr ä ume und Lagerr ä ume f ü r Personal und Material sind durch den Bieter selbst zu stellen. Auf der Baustelle ist die Lagerhaltung von Material auf die unbedingt notwendige Menge zu beschr ä nken. Vor Anlieferung ist der Lagerplatz unbedingt mit der Bauleitung abzustimmen. Entstandene Kosten durch zus ä tzlichen Transport auf der Baustelle werden nicht verg ü tet.

  1. Eventuell notwendige Zwischenlagerungen haben so zu erfolgen, dass eine Gef ä hrdung von Personen bzw. Gegenst ä nden ausgeschlossen wird und andere AN in der Ausf ü hrung ihrer Leistung nicht behindert werden.

  1. Alle groben Verschmutzungen durch die bauausf ü hrende Firma m ü ssen durch diese am selben Tag beseitigt werden. Eine besenreine S ä uberung der Baustelle vor dem Wochenende sowie bei tagelangen Arbeitsunterbrechungen haben zwingend zu erfolgen. Die Kosten sind mit einzukalkulieren.

      Erfolgt dies nicht, so beh ä lt sich der AG vor nach Fristsetzung die Herstellung der Ordnung durch Dritte zu Lasten des AN durchzuf ü hren.

  1. Alle w ä hrend der Bauzeit benutzten Fl ä chen sind nach Abschluss der Arbeiten in den urspr ü nglichen Zustand zu versetzen.

  1. Die allgemeine Baustelleneinrichtung (Bauzaun, Bauwasser- und Baustromanschluss, Baubeleuchtung) kann von allen AN genutzt werden. Baustrom und Bauwasser werden kostenfrei f ü r die jeweiligen Gewerke zur Verf ü gung gestellt. Verteilung auf der Baustelle ist Sache des AN und wird nicht gesondert verg ü tet. (Ausgenommen ist die Einrichtung dieser Versorgungsanlagen, die gesondert im Rahmen der Baustelleneinrichtung ausgeschrieben werden!) Toiletten und sanit ä re Einrichtungen werden ebenso im Rahmen der Baustelleneinrichtung gestellt und dem AN zur Verf ü gung gestellt.

  1. Die Einhaltung der Baustellenverordnung ist Teil der Vertragserf ü llung.

  1. Jeder Auftragnehmer hat seinen Mitarbeitern vor Beginn der Arbeitsaufnahme den Inhalt der Baustellenordnung zur Kenntnis zu geben und sie ü ber die einschl ä gigen Sicherheitsbestimmungen zu unterrichten.

  1. Die T ä tigkeit des SiGe- Koordinators befreit den Auftragnehmer nicht von der Verantwortlichkeit der Arbeitsschutzpflichten gegen ü ber seinen Besch ä ftigten.

  1. Schutz- und Sicherheitsma ß nahmen nach den Unfallverh ü tungsvorschriften und den beh ö rdlichen Bestimmungen sind auf Kosten des AN vorzunehmen.

  1. Es d ü rfen nur gesundheitlich unbedenkliche Baustoffe verwendet werden! Auf Verlangen der Bauleitung bzw. des Auftraggebers sind entsprechende Sicherheits-Datenbl ä tter vorzulegen.

Eine umfangreiche Dokumentation aller Arbeiten ist Bestandteil des Leistungsverzeichnis mit gesonderter Position

  1. Der Unternehmer hat sich insbesondere zu unterrichten:

      -        ob die bauliche Voraussetzung f ü r seine Leistungen gegeben sind (Zufahrt, Zustand der Arbeiten der Vorunternehmer, Behinderungen, Gefahrenquellen usw.)

      -        ob die Leistungen anderer Unternehmer so ausgef ü hrt sind, dass an seinen Leistungen keine Sch ä den auftreten k ö nnen.

              Etwaige Bedenken oder Einwendungen hat der Auftragnehmer im Vorfeld der Ausf ü hrung dem Auftraggeber schriftlich mitzuteilen.

  1. Die Vergabe bleibt in jeder Beziehung vorbehalten. Der Auftraggeber kann einzelne Positionen des nachfolgenden Leistungsverzeichnisses, falls er es f ü r geraten h ä lt, ganz oder teilweise aus dem Angebot herausnehmen. In der Kalkulation ist dieser Besonderheit Rechnung zu tragen, eine aus dem Wegfall resultierende Verg ü tung (Gewinnausfall etc.) wird ausgeschlossen.

  1. Die Einzelterminfestlegung erfolgt aufgrund gemeinsamer Besprechung im Auftragsschreiben. Zwischentermine, auch m ü ndlich vereinbarte, werden im Rahmen der Vertr ä ge automatisch Vertragsbestandteil. Gleiches gilt f ü r Terminvorgaben aus dem Bauablaufplan. Das Bauvorhaben ist z ü gig auszuf ü hren.

  1. In Absprache mit der Bauleitung sind die technischen Bedingungen und Zeitabl ä ufe der anderen Gewerke zu beachten. In diesem Zusammenhang kann es zu zeitlichen Unterbrechungen kommen und ein schrittweises Abarbeiten des nachfolgenden Leistungsverzeichnisses erforderlich machen. Dies berechtigt nicht zu Nachforderungen.

  1. Bei der Bearbeitung des Angebots sind vollinhaltlich die Bestimmungen der Vergabe- und Vertragsordnung f ü r Bauleistungen (VOB) in ihrer neuesten Fassung zu beachten und einzuhalten, insbesondere die Hinweise auf zu beachtende DIN-Vorschriften sowie die Vorschriften und Hinweise der Hersteller- und Lieferfirmen.

Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europ ä ischen Normen umgesetzt werden, europ ä ische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdr ü cklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.

  1. Alle Ma ß e sind am Bau zu nehmen und eigenverantwortlich zu pr ü fen.

  1. Aufwendungen zur Baustelleneinrichtung des Auftragnehmers, die f ü r die im Leistungstext aufgef ü hrten Positionen notwendig sind, sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Eine gesonderte Verg ü tung erfolgt nicht.

  1. Es gelten die DIN 18299 - Allgemeine Regelungen f ü r Bauarbeiten jeder Art- und die entsprechenden ZTV- Zus ä tzliche Technische Vertragsbedingungen. Sie sind Bestandteil der Leistungsbeschreibung.

  1. Alle beh ö rdlichen und bauberufsgenossenschaftlichen, VDE- und T Ü V- Vorschriften gelten uneingeschr ä nkt.

  1. Die Teilnahme an den w ö chentlichen Baubesprechungen ist durch den AN sicherzustellen. Dieses ist ein Teil der Vertragserf ü llung.

  1. Der AN hat eine Aufstellung der von ihm beabsichtigten Subunternehmer mit den entsprechenden Referenzen etc. rechtzeitig vor Leistungsausf ü hrung zur Pr ü fung abzugeben und etwaige Bedenken des Auftraggebers bzw. des von ihm mit der Baubetreuung beauftragten Planungsb ü ros bez ü glich der Vergabe der Leistungen an den Subunternehmer zu ber ü cksichtigen. Die vollst ä ndige Verantwortung des Auftragnehmers gegen ü ber dem Auftraggeber f ü r die durch den Subunternehmer erbrachten Leistungen bleibt davon unber ü hrt.

  1. Wettbewerbsbeschr ä nkende Absprachen von Bietern f ü hren zum Ausschluss bei dem Vergabeverfahren

  1. Aufma ß und Abrechnung erfolgt nach einem, vom Unternehmer aufzustellendem, pr ü fbaren Aufma ß , entsprechend VOB neuster Fassung. Entsprechende Aufma ß e sind auch jeder Abschlagsrechnung beizulegen. Der Auftraggeber beh ä lt sich vor, Leistungen in zeitlichen Abst ä nden getrennt ausf ü hren zu lassen

  1. Der AG haftet nicht f ü r eventuelle Diebst ä hle oder Besch ä digungen der BE, die der AN f ü r die Durchf ü hrung der angebotenen Leistung ben ö tigt oder lagert.

  1. Die Ausf ü hrungsunterlagen werde durch den Auftraggeber nur digital ü ber Team Drive zur Verf ü gung gestellt. Evtl. auf der Baustelle notwendige Papierexemplare sind durch den Auftragnehmer selsbt anzufertigen.

  1. Hinweis: Die Arbeiten werden im laufenden Betrieb des direkt benachbarten Kegelbahn- und Restaurantbetriebs durchgef ü hrt.

 

Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis

Das vorliegende Leistungsverzeichnis wurde auf der Grundlage

-      der Ausf ü hrungsplanung (Stand 02/2026) des Architekturb ü ros Andreas Rossmann

-      der Ausf ü hrungsplanung Haustechnik TGA f ü r Heizung, Sanit ä r und L ü ftung (Stand 06/2025) des Ingenieurb ü ros Wolf Ingenieure + Berater GmbH

-      der Ausf ü hrungsplanung Haustechnik TGA f ü r Elektro (Stand 06/2025) des Ingenieurb ü ros Hehemann Engineering GmbH

-      der Ausf ü hrungsstatik (Stand 07/2025 ) des Ingenieurb ü ros Panta Ingenieure GmbH

-      der W ä rmeschutzberechnung (Stand 04/23 ) des Ingenieurb ü ros ISRW Dr.-Ing. Klapdor GmbH

-      des Brandschutznachweises (Stand 05/23) des Ingenieurb ü ros Gruner Deutschland GmbH

-      des Gefahrstoffkatasters vom 28.06.2022 des Ingenieurb ü ros TIR Konzept GmbH

-      der Bauakustik- und Schallschutzberechnungen (Stand 02/23) des Ingenieurb ü ros Studio Singer,

      Dr. Anton Schlesinger, Dipl.-Ing.

-      des Holzschutzgutachtens vom 09.09.2024 des Ingenieurb ü ros Holzschutz Grotker

aufgestellt.

 

Leistungsverzeichnis Kurz- und Langtext

Projekt: 2024-PCH-GYM-01 Sanierung und Erweiterung Turnhalle
LV: LosB07 Fliesen-, Plattenarbeiten
 
OZ Leistungsbeschreibung Menge ME Einheitspreis in EUR Gesamtbetrag in EUR
           
24
FLIESENARBEITEN
 
 

Vorbemerkungen Fliesen- und Plattenarbeiten

Vorbemerkungen:

Vor Beginn der Arbeiten sind die tats ä chlichen Einbauh ö hen bezogen auf das gesamte Ausbausystem mit der Bauleitung abzustimmen, wenn unzul ä ssige Toleranzen oder Ä nderungen des geplanten Fu ß bodenaufbaus festgestellt oder vermutet werden.

Des Weiteren sind mit den Preisen abgegolten:

-     das Verfugen der Fl ä chen nach Angabe

-     das Abdecken der Fl ä chen mit Malerpapier, entsprechend der Forderung der Bauleitung; das Entfernen der Abdeckung

-     das Belegen von Kleinfl ä chen, Nischen u. ä .

-     Ma ß nahmen zum Schutz von vorhandenen Bauteilen w ä hrend der Ausf ü hrung der Arbeiten vor Verschmutzung und Besch ä digung

Auf Anforderung sind Muster der Angebote vorzulegen. Das eingebaute Material muss dem Muster entsprechen; eine ausdr ü ckliche Best ä tigung des Musters durch den Bauherren muss eingeholt werden.

Fliesenarbeiten

Alle Ma ß e sind am Bau zu nehmen. Abgerechnet wird nach den tats ä chlichen Ma ß en und der VOB. Alle Positionen gelten einschl. liefern und montieren.

Baustelleneinrichtung ist in die Einheitspreise mit einzurechnen.

Anschl ü sse von Wand- an Bodenfl ä chen, von Gegenst ä nden (Badewannen u. ä .) sowie von T ü rschwellen an geflieste Fl ä chen sind wasserbest ä ndig und elastisch auszufugen, sofern im Einzelnen nichts anderes ausgeschrieben ist. Sofern Wannen oder Brausetassen auf schwimmendem Estrich stehen und vor Ausf ü hrung der Fliesenbekleidung eingemauert oder verkleidet werden, ist auf eine Trennung (10 mm Schaumstoffstreifen) von den flankierenden W ä nden zu achten. Elastische Verfugung ist weiter vorzunehmen bei Fl ä chen von mehr als 4 m L ä nge, einspringenden Ecken sowie an den Ber ü hrungslinien verschiedener Untergr ü nde (z.B. Beton und Mauerwerk). Die Fugenkanten sind mit Haftprimer vorzustreichen. Die R ä nder sind abzukleben. Fugen m ü ssen frei von M ö rtelresten sein und bis zum Untergrund durchgehen. Das Material der Fugen muss auf Fliesen und Untergrund abgestimmt sein.

Weichmacherwanderung muss ausgeschlossen sein.

An allen sichtbaren Kanten sind Fliesenwinkel einzubauen, falls keine Fliesen mit Randglasur anzusetzen sind. Bei Ausf ü hrung des Wandbelags ist auf Fliesenschnitt hinsichtlich der Lage sanit ä rer Einrichtungen, Befestigungen, Armaturen, Schalter, Steckdosen u. ä . zu achten. Die entsprechenden Angaben sind mit der Bauleitung abzusprechen in Abh ä ngigkeit vom Rasterma ß . Sofern Dosen oder K ä sten f ü r Installationen nur lose oder geheftet angebracht sind, sind sie bei der Verlegung der Platten endg ü ltig zu fixieren.

Falls nicht anders ausgeschrieben, sind die Fliesen und Platten im Fugenschnitt und parallel zu den W ä nden zu verlegen. Passst ü cke d ü rfen nicht kleiner als eine halbe Platte sein.

Stark saugende Untergr ü nde (z.B. Ziegelmauerwerk und Gipsputz) sind entsprechend der ausgeschriebenen Verlegeart (Dickbett, D ü nnbett) vorzubehandeln (Zementspritzbewurf bzw. Grundierung).

In die Positionen sind s ä mtliche An- und Ausschnitte, Ausnehmungen, Ecken, Kanten, Teilfl ä chen, Anschlussfugen usw., sowie das Anarbeiten der Bel ä ge an angrenzende eingebaute Bauteile, z.B. an Zargen, Bekleidungen, Anschlagschienen und Schwellen einzurechnen.

Die Fliesenbel ä ge sind durch Absperren der R ä ume bis zur Begehbarkeit und anschlie ß end durch Abdecken der Bel ä ge bis zur Ü bergabe zu sch ü tzen.

W ä hrend der Ausf ü hrung ist zu beachten, dass Ö ffnungen von Abl ä ufen, Rohren u. dgl. verschlossen sind und dass Einrichtungsgegenst ä nde vor Verschmutzung gesch ü tzt werden.

Das Verfugen darf erst nach Abbinden bzw. Trocknen des Verlegem ö rtels und keinesfalls vor Ablauf von 24 Stunden erfolgen. Die belegten Fl ä chen sind besenrein und frei von Bindemittelschleiern und anderen Verunreinigungen zu ü bergeben. M ö rtel- und Fugenmaterialreste sind vom Verursacher zu beseitigen.

Sperrfolien an Fenster- und T ü relementen (Dampfsperren) d ü rfen durch die Arbeiten nicht besch ä digt werden. Der Einsatz der Dampfsperre infolge von Besch ä digungen bei den Arbeiten geht zu Lasten des AN.

Bodenbel ä ge- Rutschhemmung

Mit Ausgabe Juni 2004 der DIN 51130 wurde der korrigierte mittlere Akzeptanzwinkel f ü r Bel ä ge mit Anforderungen an die Rutschhemmung in einem Bereich von 6 bis 10 Grad festgelegt. Bel ä ge, deren Akzeptanzwinkel gr öß er 3 Grad und kleiner 6 Grad liegen, erf ü llen demnach nicht mehr die Anforderungen der R9.

Es ist somit bei ä lteren Pr ü fzeugnissen nicht mehr ausreichend, dass die Bel ä ge die Anforderungsgruppe R9 erf ü llen. Die Angabe des korrigierten mittleren Akzeptanzwinkels muss hier mindestens 6 Grad betragen.

Abdichtungsarbeiten

Das Merkblatt "Hinweise f ü r die Ausf ü hrung von Abdichtungen im Verbund mit Bekleidungen und Bel ä gen aus Fliesen und Platten f ü r Innenbereiche", herausgegeben vom Fachverband des Deutschen Fliesengewerbes im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Bonn ist zu beachten.

Die Streichisolierung wird volldeckend auf den mattfeuchten Untergrund durch spachteln aufgetragen. Die Beschichtung muss an jeder Stelle die f ü r die Beanspruchungsart geforderte Mindestschichtdicke erreichen und darf an keiner Stelle die maximale Schichtdicke von 4 mm ü berschreiten. In Ecken, Kanten und Hohlkehlen ist auf eine besonders sorgf ä ltige Beschichtung zu achten. Bei Wand- und Bodendurchdringungen, Anschluss- und Dehnungsfugen ist der Einbau von Dichtmanschetten bzw. Dichtb ä ndern und -ecken vorzusehen.

Risse in der Ebene bis 0.5 mm m ü ssen ü berbr ü ckt werden k ö nnen.

Aufma ß und Abrechnung:

Das Aufma ß der Leistungen hat nach VOB pr ü ff ä hig zu erfolgen. Die Positionsreihenfolge ist wie im LV einzuhalten. Teilleistungen, die nach Fertigstellung der Gesamtleistung nicht mehr nachvollziehbar sind, sind mit der Bauleitung gemeinsam aufzumessen.


 
 

Vorbemerkungen Abdichtungsarbeiten

Vorbemerkungen:

Das Merkblatt "Hinweise f ü r die Ausf ü hrung von Abdichtungen im Verbund mit Bekleidungen und Bel ä gen aus Fliesen und Platten f ü r Innenbereiche", herausgegeben vom Fachverband des Deutschen Fliesengewerbes im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Bonn ist zu beachten.

Die Streichisolierung wird volldeckend auf den ggf. mattfeuchten Untergrund durch spachteln aufgetragen. Die Beschichtung muss an jeder Stelle die f ü r die Beanspruchungsart geforderte Mindestschichtdicke erreichen und darf an keiner Stelle die maximale Schichtdicke von 4 mm ü berschreiten. In Ecken, Kanten und Hohlkehlen ist auf eine besonders sorgf ä ltige Beschichtung zu achten. Bei Wand- und Bodendurchdringungen, Anschluss- und Dehnungsfugen ist der Einbau von Dichtmanschetten bzw. Dichtb ä ndern und -ecken vorzusehen.

Risse in der Ebene bis 0,5 mm m ü ssen ü berbr ü ckt werden k ö nnen.

Ergänzung 61 des Bieters

............

Hersteller / angebotenes Produkt (bitte eintragen)


 
24.1
Vorarbeiten
 
 
24.1.1

Abschneiden Randdämmstreifen

Ü berstehenden Randd ä mmstreifen anderer Unternehmer, aus Mineralfaser oder Schaum- Kunststoff b ü ndig mit OK Estrich sauber abschneiden, anfallendes Material in vom AN bereitgestellten Beh ä ltern sammeln und als Eigentum des AN, einschl. Deponiegeb ü hren, fachgerecht entsorgen.


   
       
    560  m
 
 
24.1.2

Reinigen des Untergrundes

Reinigen des Untergrundes von grober Verschmutzung, sofern dies gem. VOB als besondere Leistung einzustufen ist, nach besonderer Anordnung der Bauleitung, Kleinere Mengen Bauschutt, Putzreste o. ä . vom Untergrund entfernen, Schutt in vom AN bereitgestellten Beh ä ltern sammeln und als Eigentum des AN fachgerecht entsorgen.


   
       
    300  m2
 
 
24.1.3

Schutzabdeckung, diffusionsoffen

Schutz der Boden-, Treppen- und Podestbel ä ge gegen Verschmutzung und Besch ä digung w ä hrend der weiteren Bauzeit. Belegung vollfl ä chig mit diffusionsoffenen, trittfesten, rutschsicheren und verf ä rbungsfreien Abdeckungen, Ausf ü hrung nach Wahl des AN, einschl. Befestigung (sicher gegen Verrutschen), Durch die Befestigung d ü rfen die Oberfl ä chen nicht besch ä digt werden, inkl. Vor- und Instandhaltung sowie Entsorgung nach Abschluss der Arbeiten.


   
       
    30  m2
 
 
Summe 24.1
 
Vorarbeiten
24.2
Bodenfliesen
 
 
24.2.1

Grundierung/ Haftbrücke auf Zementestrich

Vorbehandlung von Fu ß bodenfl ä che aus Zementestrich (ggf. mit Verbundabdichtung), mit einer geeigneten Haftgrundierung nach Wahl des AN, Bodenfl ä che nach Vorschriften des Herstellers als Haftbr ü cke vorstreichen, f ü r anschlie ß ende Verlegung des Fliesenbelages.


   
       
    255  m²
 
 
24.2.2

Verbundabdichtung Boden

255Verbundabdichtung f ü r Bodenfl ä che im Innenbereich, als Dichtung gegen Sickerwasser m äß ige Beanspruchung gem. DIN 18534, Untergrund aus Estrich als Zementestrich (ohne Gef ä lle bzw. Gef ä lle bis 2%) auf D ä mmschicht (ca. ?2 mm zusammendr ü ckbar), aus Zweikomponentiger, flexibler Dichtungsschl ä mme, Pr ü fung nach dem ZDB- Merkblatt "Pr ü fung von Abdichtungsstoffen und Abdichtungssystemen": naht- und fugenlos, flexibel (Rei ß dehnung ?20%), riss ü berbr ü ckend (ca. 1,0 mm bei 2,0 mm Trockenschichtdicke), hydraulisch abbindend, kurzfristig regenfest (nach ca. 3 h), spritz-, streich- oder spachtelf ä hig, ohne Grundierung auf feuchten Untergr ü nden haftend, diffusionsoffen (? <1000), frost- und alterungsbest ä ndig, wasserundurchl ä ssig (1,5 bar, 28 Tage), Haftzugfestigkeit (28d) >0,5 N/mm2, Dichtschl ä mme mit Allgemeinem Bauaufsichtlichen Pr ü fzeugnis (ABP) liefern und gem. Werkvorschrift des Herstellers sowie Vorgaben des ABP in mind. zwei Arbeitsg ä ngen als Verbundabdichtung herstellen, Die geforderte Mindesttrockenschichtdicke gem. ABP (ca. 2,5 mm) ist zu gew ä hrleisten. In die obere Lage Quarzsand einstreuen, Korngr öß e von 0,7 mm bis 1,2 mm als Haftbr ü cke f ü r Fliesenbelag im D ü nnbett.


   
       
    255  m²
 
 
24.2.3

Bodenfliesen - Bad (ohne DU) 25x25, R10 A

Bodenbelag eben, aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, rutschhemmend mindestens R10 bzw. A, Abriebgruppe 4, Belastungsgruppe 1, 1. Sortierung, Nennma ß ca. 25cm x 25cm, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 40,00 ? netto ; einschl. Verlegung im Fugenschnitt, Kreuzfuge, mit durchlaufendem Fugenschnitt Wand / Boden, Verlegung parallel zur Wand, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus Estrich (ohne Gef ä lle) auf D ä mmschicht (ca. ?2 mm zusammendr ü ckbar), einschl. Verfugung, Farbe passend zur Fliese (nach Bemusterung).


   
       
    75  m²
 
 
24.2.4

Bodenfliesen - DU 10x10, R10 A

Bodenbelag eben, aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, rutschhemmend mindestens R10 bzw. A, Abriebgruppe 4, Belastungsgruppe 1, 1. Sortierung, Nennma ß ca. 10cm x 10cm, als Mosaikmatte auf Tr ä gernetz oder als Einzelfliese, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 40,00 ? netto ; einschl. Verlegung im Fugenschnitt, Kreuzfuge, mit durchlaufendem Fugenschnitt Wand / Boden, Verlegung parallel zur Wand, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus Estrich (ohne Gef ä lle) auf D ä mmschicht (ca. ?2 mm zusammendr ü ckbar), einschl. Verfugung, Farbe passend zur Fliese (nach Bemusterung).


   
       
    25  m²
 
 
24.2.5

Bodenfliesen - Verkehrsfläche 60x60

Bodenbelag eben, aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, rutschhemmend mindestens R10 bzw. A, Abriebgruppe 4, Belastungsgruppe 1, 1. Sortierung, Nennma ß ca. 60cm x 60cm, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 40,00 ? netto ; einschl. Verlegung im Fugenschnitt, Kreuzfuge, mit durchlaufendem Fugenschnitt Wand / Boden, Verlegung parallel zur Wand, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus Estrich (ohne Gef ä lle) auf D ä mmschicht (ca. ?2 mm zusammendr ü ckbar), einschl. Verfugung, Farbe passend zur Fliese (nach Bemusterung).


   
       
    160  m²
 
 
24.2.6

Sockelfliesen - Verkehrsfläche

Sockelfliesen passend zum Modul der Fu ß bodenfliesen Nennma ß ca. 60 cm x 60 cm (siehe oben), aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, 1. Sortierung, ca. 6 cm bis 7 cm hoch, Oberseite ungeschnitten, im Farbton der Fu ß bodenfliesen nach Bemusterung durch den AG, einschl. Verlegung mit durchlaufendem Fugenschnitt Sockelleiste / Boden, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus verputztem Mauerwerk bzw. W ä nden mit GK- Beplankung, einschl. Verfugung, Farbe nach Bemusterung (passend zum Fliesenbelag)


   
       
    100  m
 
 
24.2.7

Bodenfliesen, Feinsteinzeugfliesen in Granitoptik - Verkehrsfläche 60x60, R10

Feinsteinzeugfliesen in Granitoptik, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 45,00 ? netto, ca. 10 mm dick, Format ca. 60 cm x 60 cm, Kanten gefast, Oberfl ä che satiniert, rutschhemmend mindestens R10, liefern und auf Estrich im mittigen Verband sach- und fachgerecht zw ä ngungsfrei verlegen, einschlie ß lich Verfugung in flexiblem Fugenm ö rtel in passendem Farbton. Verlegung: Kleben im D ü nn- oder Mittelbettverfahren im Buttering-Floating-Verfahren; der Klebstoff muss mindestens der Klasse C 2S1 nach DIN EN 12004 entsprechen. Bei Fu ß bodenheizung oder erh ö hter Verkehrsbeanspruchung ist mindestens zu verwenden. Der Nachweis der Klebstoffklasse ist auf Verlangen des AG durch das Technische Merkblatt des Herstellers zu erbringen. Untergrund: Zementestrich, Der Untergrund ist mit geeignetem Tiefengrund oder Dichtungsvoranstrich vorzustreichen (siehe oben). Dehnungsfugen sind gem äß ZDB-Merkblatt ? Gro ß formatige keramische Fliesen und Platten" sowie DIN 18157 auszuf ü hren. Feldbegrenzungsfugen sind im Abstand von maximal 4,0 m in beide Richtungen, jedoch bei Fl ä chen ü ber 36 m ² jedenfalls als Raumteilung, anzuordnen. Dehnungsfugen sind au ß erdem an allen Wand- und St ü tzenanschl ü ssen, an T ü rdurchg ä ngen sowie ü ber Bauk ö rperfugen und Konstruktionsfugen des Untergrundes auszuf ü hren. Die Fugenbreite betr ä gt mindestens 8 mm. Die Fugen sind mit einem dauerelastischen, l ö sungsmittelfreien Silikon oder Fugendichtstoff (Klasse F nach DIN EN ISO 11600) zu schlie ß en. Die Lage der Dehnungsfugen ist vor Beginn der Verlegearbeiten mit dem AG abzustimmen und freizugeben


   
       
    150  m²
 
 
24.2.8

Sockelfliesen, Feinsteinzeugfliesen in Granitoptik - Verkehrsfläche

Sockelfliesen, Feinsteinzeugfliesen in Granitoptik, nach Bemusterung wie Bodenbelag (siehe oben), im D ü nn- bzw. Mittelbett auf Sichtziegel bzw. Innenputz (Kalkzementputz) bzw. Gipskartonfl ä chen im Fugenschnitt zum Bodenbelag ansetzen und ausfugen. Kalibrierte Sockelfliesen, Dicke ca. 10 mm, Oberfl ä che einschl. obere L ä ngskante satiniert, Fliesenl ä nge wie Bodenfliese, Sockelh ö he ca. 60 mm bis 70 mm.


   
       
    90  m
 
 
24.2.9

Zulage (Mehrpreis) für Verlegung im Gefällebereich, 1-seitig

Zulage (Mehrpreis) f ü r die Ausf ü hrung der Bodenfliesen gem äß Vorpositionen f ü r Verlegung auf bodengleichen Duschelement mit Rinne und 1-Seitigen Gef ä lle einschl. Anarbeitungen am Ü bergang ebener zu Gef ä llebereiche und Duschrinne gem äß Fliesenspiegel bzw. Ausf ü hrungsplanung Architekt

Die Fliesen sollen sich dem Gef ä lle anpassen, ohne die Platten schneiden zu m ü ssen.

Auf Untergrund (Ausf ü hrung durch anderes Gewerk) aus Duschfertigteilelement mit integriertem Gef ä lle oder Fliesentr ä gerelement mit Gef ä lle auf D ä mmschicht (ca. ?2 mm zusammendr ü ckbar)


   
       
    16  m²
 
 
24.2.10

Zulage (Mehrpreis) für Verlegung im Gefällebereich, 4-seitig

Zulage (Mehrpreis) f ü r die Ausf ü hrung der Bodenfliesen gem äß Vorpositionen f ü r Verlegung auf bodengleichen Duschelement mit Rinne und 4-Seitigen Gef ä lle einschl. Anarbeitungen am Ü bergang ebener zu Gef ä llebereiche und Duschrinne gem äß Fliesenspiegel bzw. Ausf ü hrungsplanung Architekt

Die Fliesen sollen sich dem Gef ä lle anpassen, ohne die Platten schneiden zu m ü ssen.

Auf Untergrund (Ausf ü hrung durch anderes Gewerk) aus Duschfertigteilelement mit integriertem Gef ä lle oder Fliesentr ä gerelement mit Gef ä lle auf D ä mmschicht (ca. ?2 mm zusammendr ü ckbar)


   
       
    5  m²
 
 
Summe 24.2
 
Bodenfliesen
24.3
Wandfliesen
 
 
24.3.1

Haftbrücke Massivwand

Vorbehandlung von W ä nden mit einer Haftbr ü cke. Untergrund aus Mauerwerk ggf. mit D ü nnlagenputz auf Gips- oder Kalkzementbasis, f ü r Wandbekleidung aus Fliesen im D ü nnbett.

Einschl. vorbereiteneder Arbeiten wie Reinigung der Oberfl ä che und Spachtelarbeiten (Ausbesserungen in Kleinstfl ä chen)


   
       
    145  m²
 
 
24.3.2

Grundierung Gipskarton

Untergrund f ü r Fliesenbelag mit Tiefengrundanstrich vollfl ä chig vorbereiten. Untergrund aus Gipsprodukten (z. B. GKB / GKBI) u.  ä . Materialien, Das Grundiermittel ist auf das Material des Untergrundes systembezogen abzustimmen. f ü r Wandbekleidung aus Fliesen im D ü nnbett.

Einschl. vorbereiteneder Arbeiten wie Reinigung der Oberfl ä che und Spachtelarbeiten (Ausbesserungen in Kleinstfl ä chen)


   
       
    155  m²
 
 
24.3.3

Verbundabdichtung Wand

Verbundabdichtung f ü r Wandfl ä che im Innenbereich, als Dichtung gegen Spritzwasser m äß ige Beanspruchung gem. DIN 18534, Untergrund aus Mauerwerk (ggf. verputzt) oder W ä nde mit GK- Beplankung, aus Zweikomponentiger, flexibler Dichtungsschl ä mme, Pr ü fung nach dem ZDB- Merkblatt "Pr ü fung von Abdichtungsstoffen und Abdichtungssystemen": naht- und fugenlos, flexibel (Rei ß dehnung ?20%), riss ü berbr ü ckend (ca. 1,0 mm bei 2 mm Trockenschichtdicke), hydraulisch abbindend, kurzfristig regenfest (nach ca. 3 h), spritz-, streich- oder spachtelf ä hig, ohne Grundierung auf feuchten Untergr ü nden haftend, diffusionsoffen (? <1000), frost- und alterungsbest ä ndig, wasserundurchl ä ssig (1,5 bar, 28 Tage), Haftzugfestigkeit (28d) >0,5 N/mm2, Dichtschl ä mme mit Allgemeinem Bauaufsichtlichen Pr ü fzeugnis (ABP) liefern und gem. Werkvorschrift des Herstellers sowie Vorgaben des ABP in mind. zwei Arbeitsg ä ngen als Verbundabdichtung herstellen, Die geforderte Mindesttrockenschichtdicke gem. ABP (ca. 2,5 mm) ist zu gew ä hrleisten. In die obere Lage Quarzsand einstreuen, Korngr öß e von 0,7 mm bis 1,2 mm als Haftbr ü cke f ü r Fliesenbelag im D ü nnbett.


   
       
    315  m²
 
 
24.3.4

Fugenband Verbundabdichtung als Zulage

Als Zulage, zur vorbeschriebenen Verbundabdichtungen passendes Dichtband in den senkrechten Ecken, im Ü bergang zwischen Wand und Boden sowie ü ber Anschlussfugen gem. ABP und Vorschrift des Herstellers hohlraum- und faltenfrei verkleben


   
       
    395  m
 
 
24.3.5

Wandfliesen - Bad 30x20

Wandfliesen als Einzelfliesen, 30 cm x 20cm, aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, Abriebgruppe 4, Belastungsgruppe 1, 1. Sortierung, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 40,00 ? netto, passend zum Verlegeraster der Bodenfliesen, einschl. Verlegung im Fugenschnitt, Kreuzfuge, mit durchlaufendem Fugenschnitt Wand / Boden, einschl. winkligem Ansetzen der Wandfliesen zueinander, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus Stahlbetonwand bzw. W ä nden mit GK- Beplankung,

einschl. Verfugung, Farbe passend zur Fliese (nach Bemusterung), Bekleidungsh ö he nach Vorgabe der Planung (0,50 m bis ca. 2,95 m), einschl. Vorwandbekleidung (2,26 m ca. 2,95 m) und Installationssch ä chte, mit geeignetem hydraulisch erh ä rtendem M ö rtel im D ü nnbett verkleben und verfugen. Die Fugenkammern sind sorgf ä ltig auszukratzen. Die Verfugung des Belages mit einem hydraulischen Fertigfugm ö rtel ist im Einheitspreis einzukalkulieren. Im EP einzukalkulieren sind Schnittfliesen an Wandabschl ü ssen, Einbauten und Belagsabschl ü ssen.


   
       
    180  m²
 
 
24.3.6

Wandfliesen - DU 10x10

Wandfliesen als Einzelfliesen, 10 cm x 10cm (stehend verlegt), aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, Abriebgruppe 4, Belastungsgruppe 1, 1. Sortierung, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 40,00 ? netto, passend zum Verlegeraster der Bodenfliesen, einschl. Verlegung im Fugenschnitt, Kreuzfuge, mit durchlaufendem Fugenschnitt Wand / Boden, einschl. winkligem Ansetzen der Wandfliesen zueinander, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus Stahlbetonwand bzw. W ä nden mit GK- Beplankung,

einschl. Verfugung, Farbe passend zur Fliese (nach Bemusterung), Bekleidungsh ö he nach Vorgabe der Planung (0,50 m bis ca. 2,95 m), einschl. Vorwandbekleidung (2,26 m ca. 2,95 m) und Installationssch ä chte, mit geeignetem hydraulisch erh ä rtendem M ö rtel im D ü nnbett verkleben und verfugen. Die Fugenkammern sind sorgf ä ltig auszukratzen. Die Verfugung des Belages mit einem hydraulischen Fertigfugm ö rtel ist im Einheitspreis einzukalkulieren. Im EP einzukalkulieren sind Schnittfliesen an Wandabschl ü ssen, Einbauten und Belagsabschl ü ssen.


   
       
    85  m²
 
 
24.3.7

Wandfliesen - DU farbig Streifen 30x20 (Unterteilung Duschbereiche)

Wandfliesen als Einzelfliesen, 10 cm x 20cm (stehend verlegt) als einreihiger Trennstreifen zur optischen Trennung der Duschbereiche , fachgerecht eingebaut im Verbund mit der angrenzenden Hauptfl ä che, aus keramischen Fliesen aus glasiertem Steinzeug, Wasseraufnahme E ?3% nach DIN EN 14411 Gruppe B I b, Abriebgruppe 4, Belastungsgruppe 1, 1. Sortierung, Farbe und Dekor nach Bemusterung durch den AG, Materialpreis bis 40,00 ? netto, passend zum Verlegeraster der Bodenfliesen, einschl. Verlegung im Fugenschnitt, Kreuzfuge, mit durchlaufendem Fugenschnitt Wand / Boden, einschl. winkligem Ansetzen der Wandfliesen zueinander, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. bis 5 mm, Untergrund aus Stahlbetonwand bzw. W ä nden mit GK- Beplankung,

einschl. Verfugung, Farbe passend zur Fliese (nach Bemusterung), Bekleidungsh ö he nach Vorgabe der Planung (0,50 m bis ca. 2,95 m), einschl. Vorwandbekleidung (2,26 m ca. 2,95 m) und Installationssch ä chte, mit geeignetem hydraulisch erh ä rtendem M ö rtel im D ü nnbett verkleben und verfugen. Die Fugenkammern sind sorgf ä ltig auszukratzen. Die Verfugung des Belages mit einem hydraulischen Fertigfugm ö rtel ist im Einheitspreis einzukalkulieren. Im EP einzukalkulieren sind Schnittfliesen an Wandabschl ü ssen, Einbauten und Belagsabschl ü ssen.

Abrechnung pro lfdm in Fliesenbreite!


   
       
    55  lfdm
 
 
24.3.8

Unebenheiten der Wandflächen ausgleichen

Unebenheiten der Wandfl ä chen, die noch innerhalb der zul ä ssigen Toleranzen gem äß DIN 18202 liegen, zur Verlegung von Fliesen im D ü nnbettverfahren mit geeigneter Spachtelmasse nach Angaben des Herstellers ausgleichen.


   
       
    10  m²
 
 
24.3.9

Schmalseiten und Ablagen 15 bis 30 cm

Fliesenverlegung auf Ablagen, Fensterb ä nken, Seitenfl ä chen von Vorw ä nden und Schmalseiten, ca. 15 cm bis ca. 30 cm breit, Wandfliesen entsprechend Wandbelag (siehe oben), als Einzelfliesen, 1. Sortierung, Farbe nach Bemusterung durch den AG, Verlegung mit durchlaufendem Fugenschnitt zu den Wandfliesen, einschl. winkligem Ansetzen der Fliesen zueinander, im D ü nnbett gem äß DIN 18157, Fugenbreite ca. 5 mm, Untergrund aus GK- Platten o.  ä ., einschl. Verfugung, Farbe nach Bemusterung (passend zum Fliesenbelag), mit geeignetem hydraulisch erh ä rtendem M ö rtel im D ü nnbett verkleben und verfugen. Die Fugenkammern sind sorgf ä ltig auszukratzen. Die Verfugung des Belages mit einem hydraulischen Fertigfugm ö rtel ist im Einheitspreis einzukalkulieren. Im EP einzukalkulieren sind Schnittfliesen an Wandabschl ü ssen, Einbauten und Belagsabschl ü ssen.


   
       
    5  m
 
 
24.3.10

Revisionsöffnung im Wandbelag

als Zulage zum Wandbelag, Wandfliese als Revisionszugang, statt mit Fliesenkleber mit neutral- vernetzender Silicon- Kautschuk- Dichtmasse, fungizid eingestellt, ü ber der Revisions ö ffnung entsprechend Fliesenraster des Wandbelages einkleben und umlaufend mit neutralvernetzender Silicon- Kautschuk- Dichtmasse verfugen, Farbe passend zum Fugenmaterial des angrenzenden Fliesenbelages, so dass die Fliese bei Bedarf sp ä ter ohne Zerst ö rung der Fliese sowie ohne Besch ä digung der angrenzenden Belagsfl ä che herausgenommen und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingesetzt werden kann.


   
       
    30  St
 
 
24.3.11

Anarbeiten an Revisionsklappen

Zulage f ü r das Anarbeiten der Wandbekleidung an Revisionsklappen (Nennma ß bis ca. 30 x 30 cm).


   
       
    30  St
 
 
Summe 24.3
 
Wandfliesen
24.4
Sonstiges
 
 
24.4.1

Jollyschiene, PVC

JOLLY- Schiene aus PVC, Farbe nach Wahl des AG aus Standardpalette des Herstellers, passend zum Fliesenbelag, als Abschluss- und Eckprofil f ü r Wandbel ä ge mit trapezf ö rmig gelochtem Befestigungsschenkel und einem unter 87 ° geneigt angeordneten Abschlussschenkel mit verbreiteter Profilkopfausbildung liefern und im Zuge der Fliesenverlegung fachgerecht unter Beachtung der Herstellerangaben verlegen.


   
       
    40  m
 
 
24.4.2

Dauerelastische Verfugung

Dauerelastische Verfugung, mit neutral- vernetzender Silicon- Kautschuk- Dichtmasse, fungizid eingestellt, einschl. Fugens ä uberung, Abklebung der R ä nder, Flankenprimerung nach Vorschrift des Herstellers, Vorf ü llung mit geschlossenzelliger PE- Schaumstoffschnur sowie Einbringung und Gl ä tten der Dichtmasse, Farbe nach Wahl des AG aus Standardpalette des Herstellers passend zur Verfugung der Fliesenbel ä ge, Fugenbreite bis ca. 10 mm, an allen horizontalen und vertikalen Wand- und Bodenanschl ü ssen, an denen kein Eck- Bewegungsfugenprofil eingebaut wird, sowie an T ü rzargen bzw. Fensterrahmen u.  ä .


   
       
    415  m
 
 
24.4.3

Loch herstellen

Herstellen von L ö chern in vorbeschriebener Wandbekleidung f ü r Installationen, Einbauteile, Schalter, Rohrdurchf ü hrungen und ä hnliches. Lochdurchmesser bis ca. 12 cm.


   
       
    200  St
 
 
24.4.4

Aussparung Spülkasten

Zulage f ü r die Aussparung der Bet ä tigungsplatte des Sp ü lkastens am WC u.  ä ..


   
       
    12  St
 
 
24.4.5

Trennschiene, Edelstahl

Trennschiene, gerade als Belagsabschluss- und Kantenschutzprofil aus Edelstahl, mit trapezf ö rmig gelochtem Befestigungsschenkel und einem sich mit einem 87 °  Winkel anschlie ß enden Abschlussschenkel mit verbreiterter schr ä g ansteigender Kopfausbildung und einen Fugensteg zur Bildung einer Fugenkammer, Profilh ö he passend zum Belag aus Bodenfliesen w ä hlen, f ü r Ü berg ä nge zu anderen Bodenbel ä gen, in verschiedenen Einzell ä ngen, liefern und unter Ber ü cksichtigung der Anwendungs- und Verarbeitungshinweise des Herstellers fachgerecht einbauen, einschl. Zuschnitt und Einarbeiten in den Bodenbelag. Fabrikat: Schl ü ter oder gleichwertig

Angeb. Fabrikat: ??????????????????? .


   
       
    20  m
 
 
24.4.6

Bewegungsfuge Bodenfliesen

Bewegungsfugenprofil mit seitlich angeordneten Metallprofilen aus Edelstahl mit trapezf ö rmig gelochten Befestigungsschenkeln und einer ca. 6 mm breiten Bewegungszone aus thermoplastischem Elastomer, Profilh ö he abgestimmt auf den Fliesenbelag, in verschiedenen Einzell ä ngen, liefern und im Zuge der Fliesenverlegung unter Beachtung der Herstellerangaben fachgerecht einbauen. einschl. Zuschnitt und Einarbeiten in den Bodenbelag.

Ergänzung 61 des Bieters

Angebotenes Fabrikat: ............


   
       
    45  m
 
 
24.4.7

Spachtelmasse für Ausgleich- und Gefälleestrich

Als H ö henausgleich bzw. zur Herstellung eines Gef ä lles im Fu ß boden, nach Vorgabe der Planung, mit Spachtelmasse in notwendiger Schichtdicke (bis ca. 10 mm Dicke), Oberfl ä cheng ü te f ü r die Verlegung von Fliesenbelag im D ü nnbett, fachgerecht herstellen.


   
       
    15  m2
 
 
24.4.8

Rohrdurchführungen abdichten

Rohrdurchf ü hrungen der haustechnischen Gewerke mit ASO- Dichtmanschetten,

an die Abdichtung der Wand- oder Bodenabdichtung anschlie ß en.

Ergänzung 61 des Bieters

Angebotenes Fabrikat: ............


   
       
    60  St
 
 
24.4.9

Bodentürstopper

Bodent ü rstopper f ü r die Ö ffnungsbegrenzung von Drehfl ü gelt ü ren, aus Edelstahl matt, geb ü rstet, zylindrisches Metallgeh ä use H ö he ca. 30 mm, Durchmesser ca. 35 mm, mit ca. 2 Kunststoffringen als Schlagd ä mpfung (Au ß endurchmesser ca. 42 mm), f ü r die Befestigung auf dem Fu ß boden in Estrich, einschl. aller Befestigungsmittel (D ü bel und Schrauben), liefern und fachgerecht nach Vorgabe montieren.

Ergänzung 61 des Bieters

Angebotenes Fabrikat: ............


   
       
    5  Stck
 
 
24.4.10

Wandtürstopper

Wandt ü rpuffer zum Schutz des Wandbelages vor Besch ä digungen durch Drehfl ü gelt ü ren, aus Kunststoff mit elastischem Puffer, Farbe nach Wahl des Bauherrn aus Standardpalette des Herstellers, zylindrisch oder in Form eines Kugelabschnittes, H ö he ca. 24 mm, Durchmesser ca. 35 mm, f ü r die Befestigung an der Wand aus Mauerwerk, oder Metallst ä nderw ä nden mit GK- Beplankung, ggf. mit Fliesenbelag, verdeckt geschraubt, einschl. aller Befestigungsmittel (D ü bel und Schrauben), liefern und fachgerecht nach Vorgabe montieren. Fabrikat: SWG o. glw.

angebotenes Produkt / Fabrikat: ????????????????


   
       
    5  Stck
 
 
24.4.11

Eingangsmattensystem 2,0 x 0,80 m

Eingangsmatten und Einbaurahmen f ü r den Innenbereich als aufrollbare, strapazierf ä hige Eingangsmatte f ü r aufliegende Verlegung Tr ä gerprofile aus trittschallged ä mmtem Aluminium mit eingelassenen Rauhhaarripsstreifen und zus ä tzlich zwischen den Profilen montierte B ü rsteneinlagen,

Verbindung der St ä be durch kunststoffummantelte, verzinkte Stahlseile,

Farbe der Ripseinlagen: anthrazit

Farbe der B ü rsteneinlagen: anthrazit

Mattenh ö he: 17 mm

Profilabstand: 4 mm

einschl. passendem Mattenrahmen aus Winkelprofilen 25 x 28 x 3 mm

aus Aluminium natur eloxiert

Ecken auf Gehrung geschnitten mit Knotenblechen verschraubt


   
       
    2  St
 
 
Summe 24.4
 
Sonstiges
 
Summe 24
 
FLIESENARBEITEN
 
OZ Leistungsbeschreibung Menge ME Einheitspreis in EUR Gesamtbetrag in EUR
           
99
SONSTIGES
 
99.1
Dokumentation
 
 
99.1.1

Dokumentation für die Gesamtleistung

Die Dokumentation f ü r die Gesamtleistungen ist wie folgt zu erbringen:

Herstellung und Ü bergabe der Dokumentation in digtialer oder ausgedruckter

Ausfertigung an den Bauherrn.

Die Dokumentation der erbrachten Bauleistungen erfolgt

gem äß folgenden Vorgaben des Bauherrn (hierin sind nur

die nach VOB/C " Besonderen Leistungen" anzubieten,

welche nicht bereits als Nebenleistungen in den EPs

beinhaltet sind.

Ä u ß ere Form der Unterlagen

Dokumentation 2-fach Papier lesbar und kopierf ä hig,

2-fach und digital.

Datenformat (mit separatem Inhaltsverzeichnis

auf CD oder digital per E-Mail oder als Upload in Projektcloud). Datenformat sind PDF, DXF/DWG

Ordner A4, breit, mit einschiebbarem R ü ckenschild.

Einheitliche Beschriftung

Dokumentation / Revisionsunterlagen

Soweit relevant systematische Zusammenstellung aller Pl ä ne der fortgeschriebenen Ausf ü hrungsplanung (Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Details, Aufsichten, etc.)

Alle Systemgebundenen Nachweise (Statik,

Baugrundgutachten etc.)

Ö ffentlich rechtliche Abnahmebescheinigungen, sofern

vom AN zu liefern

S ä mtliche Genehmigungsbescheide

Schriftliche Best ä tigung ü ber die Erf ü llung der den AN

betreffenden Bauauflagen

Der Auftragnehmer ü bergibt nach Fertigstellung eine Aufstellung der verwendeten Materialien mit Hinweis auf Hersteller, Fabrikat und Chargen- Nummer zwecks eventuell erforderlicher Nachbestellung.

Fachbauleiter-, Konformit ä ts- und Fachunternehmererkl ä rung

Sachverst ä ndigenpr ü fberichte (z.B. T Ü V)

Zertifikate (Produkt- und Datenbl ä tter), Nachweise Fachpersonal (z.B.

Schwei ß erbriefe, Betonfachkraft-Nachweis,

Sachkundenachweis Brandschutzarbeiten),

Entsorgungsnachweise, Abnahmeprotokolle usw.

Liste der beteiligten Firmen mit Adresse, Telefonnummer

und Ansprechpartner

Pr ü f- und Messprotokolle sofern durchgef ü hrt

Bautagesberichte, Einweisungsprotokolle


   
       
    1  psch
 
 
Summe 99.1
 
Dokumentation
99.2
Stundenlohnarbeiten
 
 
99.2.1

Facharbeiterstunden

Stunden eines Fachhandwerkers f ü r Ausf ü hrung von Arbeiten auf besondere Anweisung der

Bauleitung, einschl. aller Nebenkosten, Unkosten, Fahrten und sonstiger Zuschl ä ge zum Nachweis.


   
       
    20  Std
 
 
99.2.2

Wie vor, Vorarbeiter/ Polier

Leistung wie zuletzt in vollem Wortlaut beschrieben, jedoch

- Stunden eines Vorarbeiters/ Poliers.


   
       
    10  Std
 
 
99.2.3

Wie vor, Lehrling

Leistung wie zuletzt in vollem Wortlaut beschrieben, jedoch

- Stunden eines Lehrlings.


   
       
    10  Std
 
 
Summe 99.2
 
Stundenlohnarbeiten
 
Summe 99
 
SONSTIGES
 
 

Zusammenstellung

Projekt: 2024-PCH-GYM-01 Sanierung und Erweiterung Turnhalle
LV: LosB07 Fliesen-, Plattenarbeiten
 
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
24
FLIESENARBEITEN
 
24.1
Vorarbeiten  
24.2
Bodenfliesen  
24.3
Wandfliesen  
24.4
Sonstiges  
 
Summe 24
 
FLIESENARBEITEN
 
           
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
99
SONSTIGES
 
99.1
Dokumentation  
99.2
Stundenlohnarbeiten  
 
Summe 99
 
SONSTIGES
 
           
 
OZ Kurztext Betrag in EUR
     
LV
LosB07
 
24
FLIESENARBEITEN  
99
SONSTIGES  
  LV  Fliesen-, Plattenarbeiten