M1-VP_Tragwerksplaner
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291
Darmstadt
Deutschland
DE 111 671 917
b.wiedenmann-stahl@gsi.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEDYRWQ2K41

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEDYRWQ2K41/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
M1-VP_Tragwerksplaner

Umfang der Leistung
Erbringung von Planungsleistungen gem. §§51-54 HOAI, gem. Leistungsbeschreibung, sowie gem. den veröffentlichten spezifischen Leistungspflichten.

Haupterfüllungsort

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291
Darmstadt

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

siehe Rahmenterminplan in der Leistungsbeschreibung; die angesetzten Fristen können sich verschieben.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit


Vorzulegende Nachweise:
Bonitätsprüfung; Wird von der GSI oder FAIR im Rahmen der Eignungsprüfung durchgeführt.
***; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Eigenerklärung Betriebs-/Berufshaftpflicht; Angabe des Versicherungsunternehmens und der Deckungssumme auf dem GSI Formblatt.
Es ist eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen mit folgenden Deckungssummen:
- für Sachschäden in Höhe von 2,0 Mio EUR pro Schadensfall
- für Personenschäden in Höhe von 2,0 Mio EUR pro Schadensfall
***; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Eigenerklärung Bietergemeinschaft; BGB-Gesellschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung mit Listung aller Mitglieder und deren bevollmächtigter Vertreter inkl. Nennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Mit dem Teilnahmeantrag / Angebot ist eine von allen Gemeinschaftsmitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, dass die federführende Firma als bevollmächtigter Vertreter die aufgeführten Gemeinschaftsmitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt und mit Wirkung für jedes Mitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet.
***; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung
Unternehmensdarstellung; Mit der Angabe der auf dem GSI Formblatt abgefragten Daten, u.a. Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Jahren.
***; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit


Vorzulegende Nachweise:
Eigenerklärung Unterauftragnehmer; Nur auszufüllen, sofern Teilleistungen an Unterauftragnehmer weitergegeben werden oder sofern sich der Bewerber bzw. Bieter für den Eignungsnachweis auf einen Unterauftragnehmer beruft. In diesem Fall ist eine Abgabe zusammen mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot erforderlich! Weiterhin ist im Falle der Eignungsleihe eine Verfügbarkeitserklärung (siehe Formblatt Verfügbarkeitserklärung) vom Unterauftragnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot einzureichen. Im Falle der Ausführung von Teilen des Auftrags wird diese vor Zuschlagserteilung nachgefordert.
***; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Referenzen; Beschreibung von drei vergleichbaren Referenzprojekten, mit Angabe der auf dem GSI-Formblatt-Eignung abgefragten Projektdaten.

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen:
- die Referenzen sind in Bezug auf Fertigstellung der Planungsleistung nicht älter als 5 Jahre
- die Planungsleistungen müssen bereits abgeschlossen / beendet sein
- vergleichbar in Bezug auf Umfang und Schwierigkeitsgrad
- mind. 2 Referenzen zu Bauen im Bestand in Forschungseinrichtungen (od. Krankenhausbau mit ähnl. hohen Anforderungen)

Beruft sich ein Bieter auf Referenzprojekte, die nicht im Namen des aktuellen Büros, sondern im Rahmen einer früheren Anstellung der Inhaber oder Mitarbeiter realisiert wurden, ist dies nur zulässig, sofern eine Freigabeerklärung des ursprünglichen Büros vorliegt. Der Bieter hat nachzuweisen, dass das frühere Büro der Verwendung des Projekts als Referenz für die aktuelle Ausschreibung zustimmt. Fehlt diese Bestätigung, gilt die Referenz als nicht erbracht.
***; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Verfügbarkeitserklärung; Nur parallel zur "Erklärung Unterauftragnehmer" auszufüllen und vom Unterauftragnehmer zu unterzeichnen, sofern Teilleistungen an Unterauftragnehmer weitergegeben werden (Leistungsausführung durch Unterauftragnehmer) oder sofern sich der Bewerber bzw. Bieter für den Eignungsnachweis auf einen Unterauftragnehmer beruft (Eignungsleihe - siehe Formblatt Unterauftragnehmer). Sollen mehrere Unterauftragnehmer eingesetzt werden, so ist dieses Formblatt mehrfach zu verwenden. Pro einzusetzendem Unterauftragnehmer ist je eine Verpflichtungserklärung abzugeben.
***; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Zuschlagskriterien - Bewertung der Angebote; Die Angebote werden wie folgt bewertet (siehe hierzu auch Dokument "Bewertungsmatrix-Zuschlag"):
Angebotspreis netto Gesamthonorar = 20%
Mittelwert aller angebotenen Netto-Stundensätze = 10%
Termine = 20%
Projektverständnis / Methodik = 25%
Fachliche Qualität /Projektorganisation = 25%

Um entsprechende Bewertungen vornehmen zu können, sind vom Bieter selbst zu erstellende Beschreibungen bezüglich der Kriterien dem Angebot beizufügen. Wir weisen darauf hin, dass Beschreibungen zu den Leistungs-Kriterien nicht nachgefordert werden.
Fehlende Beschreibungen führen zu jeweiliger Bewertung mit 0 Punkten.
Ebenso können unplausible Stundensatz-Angebote, oder Stundensätze mit 0,00 EUR zum Ausschluss führen.

Detaillierte Beschreibung zu den Kriterien, sowie Berechnung der Punktzahlen siehe Dokument "Bewertungsmatrix-Zuschlag".
***; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Sonstige

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

20.10.2026 13:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

11.12.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Besondere Bewerbungsbedingungen für die Öffentliche Ausschreibung gem. § 9 UVgO

1. Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Nach Erhalt der Vergabeunterlagen hat der Bewerber/Bieter diese auf Vollständigkeit zu überprüfen. Sind die Vergabeunterlagen unvollständig oder enthalten sie nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich den Auftraggeber vor Abgabe des Angebots über das DTVP darauf hinzuweisen.

HINWEIS: Klarstellend hebt die Vergabestelle hervor, dass die Begriffe "Bewerber", "Bieter", "Anbieter" und "Auftragnehmer" jeweils dieselbe (juristische) Person bezeichnen. Die "Bewerbergemeinschaft" und die "Bietergemeinschaft" werden ebenfalls synonym verwendet; der Übersichtlichkeit halber findet sich in den weiteren Unterlagen nur der Begriff "Bietergemeinschaft".

2. Vergabeunterlagen
Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Formblätter sind - in Abhängigkeit vom Angebot - vollständig auszufüllen. Die Nichtvorlage bzw. unvollständige Vorlage der geforderten Unterlagen sowie wissentlich falsche Erklärungen können zum Ausschluss des Bieters vom Vergabeverfahren führen. GSI behält sich eine einmalige Nachforderung von Unterlagen innerhalb einer im Nachforderungsschreiben festzusetzenden Frist gemäß § 41 UVgO vor. Die Bieter können sich auf eine Nachforderung aber nicht verlassen. Letztendlich unvollständige Angebote werden ausgeschlossen (§ 42 Abs. 1 Nr. 2 UVgO).
Bieter dürfen dem Angebot keine eigenen Vertragsbedingungen zugrunde legen. Änderungen an den Vergabeunterlagen (beispielsweise Streichungen oder Ergänzungen in den zur Verfügung gestellten Unterlagen an dafür nicht vorgesehenen Stellen) sind unzulässig und führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

3. Frist für die Abgabe der Angebote
Die in der Bekanntmachung genannte Frist für die Abgabe der Angebote ist unbedingt einzuhalten. Verspätet eingegangene Angebote werden vom Verfahren ausgeschlossen.

4. Anforderungen an die Einreichung der Angebote
Die Vergabestelle akzeptiert ausschließlich die Angebotsabgabe elektronisch in Textform.
Zu beachten ist, dass bei elektronischer Einreichung die Textform des § 126b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Angebote über die Vergabeplattform verschlüsselt übermittelt werden (vgl. die Information zur eVergabe und URL: http://www.dtvp.de/Center/).
Die Einreichung des Angebots per E-Mail genügt nicht. Bei fehlerhaften / unvollständigen Angaben, gem. der oben genannten Formvoraussetzungen, werden die Angebote ausgeschlossen.

5. Kommunikation mit den Bietern
Die Kommunikation mit den Bietern erfolgt über die Ausschreibungsplattform des DTVP. Fragen sind über das DTVP an die GSI zu übermitteln und werden über das DTVP beantwortet. Mündlich bzw. telefonisch gestellte Fragen zu den Unterlagen oder dem Auftragsgegenstand werden nicht beantwortet; mündlich bzw. telefonisch erteilte Antworten sind nicht verbindlich.

6. Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium.
Die Angebote werden nach folgenden Kriterien bewertet (s. auch Dokument "Bewertungsmatrix-Zuschlag" in den Vergabeunterlagen):
Preis des Netto-Gesamthonorarangebots mit 20%
Mittelwert Stundensätze mit 10%
Termine mit 20%
Projektverständnis / Methodik mit 25%
Fachliche Qualität / Projektorganisation mit 25%

7. Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden. Die Kommunikation während des Verfahrens findet ausschließlich über die Vergabeplattform des DTVP statt. Zu dieser Ausschreibung werden ausschließlich elektronische Angebote zugelassen.
Bei elektronischer Rechnungsstellung wird das X-Rechnungsformat mit zusätzlicher Übersendung der Rechnung als -pdf- akzeptiert.

8. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfe, sonstige Hinweise
Ein Vergabenachprüfungsverfahren steht für Vergaben unterhalb der Schwellenwerte nicht zur Verfügung, lediglich der allgemeine gerichtliche Rechtsschutz durch einen Eilantrag oder eine Klage.
Das zuständige Zivilgericht ist - je nach Streitwert § 3 ZPO - das folgende:
Amtsgericht Darmstadt Mathildenplatz 12 64283 Darmstadt Postanschrift: Postfach 11 09 51 64224 Darmstadt Tel.: 06151/9920 Fax: 06151/9925050 E- Mail: redaktion@ag-darmstadt.jus-tiz.hessen.de Internet: http://www.ag-darm-stadt.justiz.hessen.de
Landgericht Darmstadt Mathildenplatz 13/15 64283 Darmstadt Postanschrift: 64278 Darmstadt Tel.: 06151/121 Fax: 06151/125917 E-Mail: verwaltung@lg-darmstadt.jus-tiz.hessen.de Internet: http://www.ag-darm-stadt.justiz.hessen.de
Auch wenn die formelle Rügepflicht nach § 107 GWB nur für Verfahren oberhalb der Schwellenwerte gilt, sind die Bewerber bzw. Bieter aufgefordert, sich wegen aus ihrer Sicht bestehender Verstöße gegen die vergaberechtlichen Grundsätze von Wettbewerb, Transparenz und Gleichbehandlung vor Einleitung gerichtlicher Verfahren an die GSI zu wenden.
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