Arbeitsmedizinischer Dienst ab 2027
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291
Darmstadt
Deutschland
DE 111 671 917
Daniel Kaltwasser
sg208@gsi.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEDYRQ1KGD3

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEDYRQ1KGD3/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Arbeitsmedizinischer Dienst

Umfang der Leistung
Ausgeschrieben wird die arbeitsmedizinische Betreuung gemäß DGUV V2 und Untersuchung bzw. Vorsorge gemäß Strahlenschutzgesetz.

Der Auftragnehmer nimmt die Aufgaben, die sich aus § 3 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2, der Verordnung zur areitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) sowie der Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung ergeben, wahr. Der Auftragnehmer übernimmt dabei die betriebsärztlichen Aufgaben. Der Auftragnehmer wird den Betriebsarzt/ die Betriebsärztin unter Beachtung der Bestimmungen des Arbeitssicherheitsgesetzes, der DGUV Vorschrift 2 sowie der im Leistungsverzeichnis festgelegten Anforderungen ordnungsgemäß auswählen, ihm/ ihr die Aufgaben nach § 3 ASiG (§ 2 DGUV Vorschrift 2) übertragen und ihn/ sie im erforderlichen Umfang in den Betrieb abordnen.

Haupterfüllungsort

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291
Darmstadt

Weitere Erfüllungsorte

FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH
Planckstr. 1
64291
Darmstadt

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

mit Option auf Verlängerung 5x um 1 Jahr auf insgesamt 6 Jahre

Laufzeit bzw. Dauer

12

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

12

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

- Arzt mit Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin".

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Einzureichende Unterlagen:

- Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Angabe des Versicherungsunternehmens und der Deckungssumme auf dem GSI Formblatt

Vorzulegende Nachweise:
1.3 Eigenerklärung Betriebs-/Berufshaftpflicht; Der/Die Auftragnehmer*in ist verpflichtet, für die von ihm/ihr eingesetzte Personen eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen je Schadensfall von mindestens
- 5.000.000,00 Euro für Personenschäden,
- 500.000,00 Euro für Schlüsselverlust
und während der Vertragsdauer aufrechtzuerhalten. Dem Auftraggeber ist ein entsprechender Nachweis vor Vertragsbeginn für die gesamte Vertragslaufzeit vorzulegen.

siehe GSI Formblatt im Dokument "Eignung"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Eigenerklärung Bietergemeinschaft; BGB-Gesellschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung mit Listung aller Mitglieder und deren bevollmächtigter Vertreter inkl. Nennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Mit dem Teilnahmeantrag / Angebot ist eine von allen Gemeinschaftsmitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, dass die federführende Firma als bevollmächtigter Vertreter die aufgeführten Gemeinschaftsmitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt und mit Wirkung für jedes Mitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet.

siehe GSI Formblatt im Dokument "Eignung - UA"; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Arzt mit Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" ,
Ermächtigung zur Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach Strahlenschutzverordnung für beruflich strahlenexponierte Personen der Kategorie A (gemäß §175 StrlSchV)
- Nachweis der gültigen Strahlenschutz-Fachkunde (§§47 f. StrlSchV)
- Firma besitzt eine gültige Genehmigung nach §25 StrlSchG (alt: §15 StrlSchV) und überlässt eine Kopie dem Auftraggeber
- Nachweis einschlägiger, mehrjähriger Erfahrung zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung
- Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse
- arbeitsmedizinisches Zentrum in adäquater Nähe
- Stellung erforderlicher medizinisch-technischen Hilfsgeräte, medizinischen Materialien (z. B. zur Blutentnahme, Urinsticks, Nadel etc.), ggf. arbeitsmedizinischen Assistenz
- eigene Terminplanung und Dokumentation
- regelmäßige Anwesenheit am Standort an festgelegten Tagen (2x wöchentlich, ganztägig)

Vorzulegende Nachweise:
Eigenerklärung Unterauftragnehmer; Nur auszufüllen, sofern Teilleistungen an Unterauftragnehmer weitergegeben werden oder sofern sich der Bewerber bzw. Bieter für den Eignungsnachweis auf einen Unterauftragnehmer beruft. In diesem Fall ist eine Abgabe zusammen mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot erforderlich! Weiterhin ist im Falle der Eignungsleihe eine Verfügbarkeitserklärung (siehe Formblatt Verfügbarkeitserklärung) vom Unterauftragnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot einzureichen. Im Falle der Ausführung von Teilen des Auftrags wird diese vor Zuschlagserteilung nachgefordert.

siehe GSI Formblatt im Dokument "Eignung - UA"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
1.4 Referenzen; - Qualifikationsprofile der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter:
- Arzt mit Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin".

- Anforderungen an Referenzen:
- Der AN hat mit dem Angebot folgende Nachweise vorzulegen:
- - Genehmigung: Kopie einer gültigen Genehmigung nach § 25 StrlSchG
- - Berufserfahrung: Nachweis einer mindestens 3-jährigen Erfahrung in der Erbringung von Leistungen im Bereich der betriebsärztlichen und ar-beitsmedizinischen Vorsorge, Beratung und Betreuung gemäß § 3 Arbeits-sicherheitsgesetz (ASiG) und DGUV Vorschrift 2
- - Spezifische Referenz: Nachweis der Betreuung von mindestens einer Großforschungs-, Beschleuniger- oder kerntechnischen Anlage mit mindes-tens 300 strahlenüberwachten Personen innerhalb der letzten 3 Jahre
- - Infrastruktur: Nachweis eines eigenen oder via Unterauftragnehmer gestelltes arbeitsmedizinisches Zentrum oder Praxis im Umkreis von maxi-mal 20 km Fahrtstrecke zur GSI (Planckstraße 1, Darmstadt) für Untersu-chungen, die nicht auf dem Campus durchführbar sind, wie zum Beispiel EKG, Hörtest etc..
- Der Bewerber bzw. Bieter hat die geforderten Referenzinformationen auf gesonderten Blättern darzustellen und mit der entsprechenden Referenz Nr. eindeutig zu kennzeichnen, sodass die Informationen den einzelnen Referenzen eindeutig zugeordnet werden können.

siehe GSI Formblatt im Dokument "Eignung"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Verfügbarkeitserklärung; Nur parallel zur "Erklärung Unterauftragnehmer" auszufüllen und vom Unterauftragnehmer zu unterzeichnen, sofern Teilleistungen an Unterauftragnehmer weitergegeben werden (Leistungsausführung durch Unterauftragnehmer) oder sofern sich der Bewerber bzw. Bieter für den Eignungsnachweis auf einen Unterauftragnehmer beruft (Eignungsleihe - siehe Formblatt Unterauftragnehmer). Sollen mehrere Unterauftragnehmer eingesetzt werden, so ist dieses Formblatt mehrfach zu verwenden. Pro einzusetzendem Unterauftragnehmer ist je eine Verpflichtungserklärung abzugeben.

siehe GSI Formblatt im Dokument "Eignung - UA"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Sonstige

Hinweis: Wird eines der geforderten Formblätter nicht form- bzw. fristgerecht eingereicht, kann dies zum Ausschluss des Angebotes führen.

Fehlende oder unvollständige Dokumente können durch die Vergabestelle nachgefordert werden; die Bewerber können sich aber nicht darauf verlassen, dass eine Nachforderung erfolgt.
Am Ende fehlende Nachweise führen zum Ausschluss.

Die einzureichenden Unterlagen werden automatisch an den dafür vorgesehenen Stellen bekanntgegeben.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Sind im Rahmen eines abzuschließenden Vertrages Vorleistungen erforderlich (Anzahlungen), werden diese nur gegen Vorlage einer unbefristeten, selbstschuldnerischen Bankbürgschaft gezahlt.

GSI nimmt grundsätzlich nur Bürgschaften an, die die folgenden Mindestbedingungen einhalten:
- Selbstschuldnerische Bürgschaften unter Verzicht auf die Einrede der §§ 770, 771 BGB
- ausschließlich Bürgschaften nach deutschem Recht
- unwiderrufliche Bürgschaften
- kostenlos für GSI
- ausgestellt von einer namhaften internationalen, bevorzugt europäischen Bank
- in der Regel unbefristet bzw. eine Frist, die an das Datum des Eigentumsübergangs gebunden ist

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sind im Rahmen eines abzuschließenden Vertrages Vorleistungen erforderlich (Anzahlungen), werden diese nur gegen Vorlage einer unbefristeten, selbstschuldnerischen Bankbürgschaft gezahlt.

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

20.10.2026 12:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

30.11.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden.
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Hinweis: Wird eines der geforderten Formblätter nicht form- bzw. fristgerecht eingereicht, kann dies zum Ausschluss des Angebotes führen.

Fehlende oder unvollständige Dokumente können durch die Vergabestelle nachgefordert werden; die Bewerber können sich aber nicht darauf verlassen, dass eine Nachforderung erfolgt.
Am Ende fehlende Nachweise führen zum Ausschluss.

Die einzureichenden Unterlagen werden automatisch an den dafür vorgesehenen Stellen bekanntgegeben.
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Wertung: 100% Preis
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Die Vergabestelle akzeptiert folgende Arten der Angebotsabgabe:

Elektronisch in Textform

Die Übermittlung der Angebote in elektronischer Form erfolgt fristgerecht über den Vergabemarktplatz DTVP (Deutsches Vergabeportal).

URL: http://www.dtvp.de/Center/

Zur Wahrung der Textform gemäß § 126 b BGB bei Angebotsabgabe müssen die Bieter nachfolgende Angaben machen:

- Bei natürlichen Personen ist der vollständige Name zu nennen (§12 BGB).
- Bei juristischen Personen und Handelsgesellschaften (§ 17 BGB) ist der Firmenname zu nennen und die Rechtsform. Darüber hinaus ist der vollständige Name des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu nennen, der/die für die Firma das Angebot abgibt. Das Einfügen eines Firmenlogos reicht nicht aus.
- Bei Bietergemeinschaften sind für jeden einzelnen Bieter die vorstehenden
Angaben zu machen.

Zu beachten ist, dass die Textform des § 126 b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Teilnahmeanträge/ Angebote verschlüsselt übermittelt werden. Eine E-Mail genügt nicht.

Bei fehlerhaften / unvollständigen Angaben, welche die Textform gem. § 126 b BGB verletzen, werden die Angebote ausgeschlossen.
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Ein Vergabenachprüfungsverfahren steht für Vergaben unterhalb der Schwellenwerte nicht zur Verfügung, lediglich der allgemeine gerichtliche Rechtsschutz durch einen Eilantrag oder eine Klage. Das zuständige Zivilgericht ist - je nach Streitwert, § 3 ZPO - das folgende:

Amtsgericht Darmstadt
Mathildenplatz 12
64283 Darmstadt
Postanschrift:
Postfach 11 09 51
64224 Darmstadt
Tel.: 06151/9920
Fax: 06151/9925050
E-Mail: redaktion@ag-darmstadt.justiz.hessen.de
Internet: http://www.ag-darmstadt.justiz.hessen.de

Landgericht Darmstadt
Mathildenplatz 13/15
64283 Darmstadt
Postanschrift:
64278 Darmstadt
Tel.: 06151/121
Fax: 06151/125917
E-Mail: verwaltung@lg-darmstadt.justiz.hessen.de
Internet: http://www.ag-darmstadt.justiz.hessen.de

Auch wenn die formelle Rügepflicht nach § 107 GWB nur für Verfahren oberhalb der Schwellen-werte gilt, sind die Bewerber bzw. Bieter aufgefordert, sich wegen aus ihrer Sicht bestehender Verstöße gegen die vergaberechtlichen Grundsätze von Wettbewerb, Transparenz und Gleichbe-handlung vor Einleitung gerichtlicher Verfahren an die GSI zu wenden.
Der Bewerber /Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrags und seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen.
Die GSI wird Bewerber oder Bieter unverzüglich nach der Erteilung des Zuschlags gemäß § 46 UVgO darüber informieren. Gleiches gilt hinsichtlich der Aufhebung oder erneuten Einleitung eines Vergabeverfahrens einschließlich der Gründe dafür. Die GSI unterrichtet auf Verlangen des Bewerbers oder Bieters unverzüglich, spätestens innerhalb von 15 Tagen nach Eingang des An-trags die nicht berücksichtigten Bieter unter Beachtung der Beschränkungen von § 30 Abs. 2 UVgO über die wesentlichen Gründe für die Ablehnung ihres Angebots, die Merkmale und Vortei-le des erfolgreichen Angebots sowie den Namen des erfolgreichen Bieters, und die nicht berück-sichtigten Bewerber über die wesentlichen Gründe ihrer Nichtberücksichtigung.
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Wir weisen darauf hin, dass bei etwaigen parallelen Teilnahmeanträgen bzw. Angeboten von verbundenen Unternehmen auf die Einhaltung der Grundsätze des Geheimwettbewerbs zu achten ist; spätestens auf Nachfrage durch die Vergabestelle ist nachzuweisen, dass eine strikte Trennung in personeller, organisatorischer und struktureller Hinsicht bei der Erstellung der Teilnahmeantrags- und Angebotsunterlagen gewährleistet gewesen ist (vgl. z.B. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.04.2011 VII-Verg 4/11; VK Münster, Beschluss vom 22.04.2015 - VK 1-12/15).

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