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Verfahrensangaben

Erweiterung Wasserwerk Rauschen Generalplanungsleistungen

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
25.03.2026
13.04.2026 12:00 Uhr
27.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadtwerke Heidelberg GmbH
HRB-Nr.: 331079
Alte Eppelheimer Straße 26
69115
Heidelberg
Deutschland
DE125
Einkauf
ansgar.roth@swhd.de
+49 6221513-4353

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
---
Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Leitweg ID: 08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71000000-8
71200000-0
71222000-0
71320000-7
71321000-4
71327000-6
71800000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Leistungen der Generalplanung für die Erweiterung des Wasserwerks (WW) Rauschen in Heidelberg-Wieblingen soll vergeben werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Um die Trinkwasserversorgung Heidelbergs angesichts von Bevölkerungswachstum, Klimawandel und steigenden Qualitätsanforderungen zukunftssicher zu machen, muss das Wasserwerk Rauschen grundlegend erweitert und modernisiert werden. Die Infrastruktur stammt aus den 1960er Jahren und ist veraltet:

Bisher erfolgt keine Aufbereitung des Grundwassers (hauptsächlich Neckar-Uferfiltrat).

Qualitätsschwankungen in der Vergangenheit machten bereits temporäre Maßnahmen nötig.

Der aktuelle Standort ist zu beengt für moderne Aufbereitungsstufen.

Das geplante Konzept:

Ausbau des Wasserwerks Rauschen auf einem benachbarten Grundstück.

Erhöhung der Bezugsmengen vom Wasserwerk Schwetzinger Hardt.

Integration einer permanenten Aktivkohlefiltration (mit Option auf spätere Umkehrosmose).

Bau eines neuen Trinkwasserspeichers samt Pumpstation.

Es wurden zwei Standortvarianten technisch und wirtschaftlich geprüft. Der fertige Konzeptentwurf inklusive Kostenplanung dient als Basis für die weitere Objektplanung.

Kernpunkte der Wasserwerkserweiterung:

Infrastruktur & Speicherung: Es ist der Neubau eines 24.000 m3 fassenden Trinkwasserspeichers direkt am Standort geplant, um die Versorgungssicherheit langfristig zu erhöhen.

Technik & Aufbereitung: Das Werk erhält eine zusätzliche Aufbereitungsstufe sowie eine neue Druckerhöhungsanlage, die eine maximale Fördermenge von 3.000 m3/h ins Netz ermöglicht.

Brunnenanbindung: Die bestehenden 13 Brunnen werden erneuert sowie technisch an das neue Konzept angebunden.

Vernetzung: Das modernisierte System wird sowohl an das lokale Ortsnetz als auch an die externe Fremdwasserversorgung (WW Schwetzinger Hardt) angeschlossen.

Umfang der Auftragsvergabe

7.540.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
64
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Beliebiger Ort
---

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

---
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YRLYTQ95RGJB

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unter anderem unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von zehn Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, muss ein Bewerber bis spätestens zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB. Auch ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Frist zur Einreichung von Aufklärungsfragen: 25.03.2026
Frist für Antrag auf Teilnahme: 13.04.2026

Der Auftraggeber beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren mit maximal vier Bietern bzw.
Bietergemeinschaften durchzuführen, vorausgesetzt, eine entsprechende Zahl von geeigneten Bewerbern, hinsichtlich derer keine Ausschlussgründe vorliegen, ist vorhanden. Sind mehr als vier geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Begrenzung der
Zahl der Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden.
6.4.2. Auswahlkriterien (AK)
Die für die Begrenzung maßgeblichen Kriterien und deren Bewertung ergeben sich aus
dem Dokument 1.3.
6.5. Nachunternehmer / Eignungsleihe
Soweit ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, sich zum Nachweis seiner
Eignung auf andere Unternehmen zu stützen (Eignungsleihe, § 47 SektVO), ist das Dokument 1.2 - Eigenerklärung Eignung auch von dem bzw. den anderen Unternehmen
ausgefüllt einzureichen. Ferner sind in diesem Fall mit dem Teilnahmeantrag das vom
Bewerber ausgefüllte Dokument 1.6 - Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe vorzulegen
und das von dem/den Unternehmen, dessen/deren Kapazitäten in Anspruch genommen
werden, ausgefüllte Dokument 1.4 - Verpflichtungserklärung Nachunternehmer einzureichen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

über VMS

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Nichtvorliegen von Ausschlußgründen - Die Eignung des jeweiligen Bewerbers kann, unter Berücksichtigung von § 126 GWB,
nur dann bejaht werden, wenn kein zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 GWB
und kein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB gegeben ist, es sei denn, es ist
eine Selbstreinigung nach § 125 GWB erfolgt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

kein sanktionierter Bezug zu Russland - Die Möglichkeit zur Übertragung der zu vergebenden Leistung entfällt für Bewerber, die
selbst oder aufgrund der Einbindung anderer Unternehmen als Unterauftragnehmer, Lieferant oder eignungsverleihende Dritte einen sanktionierten Bezug zu Russland nach
Art. 5 k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Nr. 22 der
Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23.06.2023 über restriktive Maßnahmen
angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, aufweisen.
Das Nichtvorliegen eines entsprechenden Ausschlussgrunds ist mittels des den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts 1.11 - Eigenerklärung Russlandbezug nachzuweisen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Umsatz - Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist es im Sinne
einer Mindestanforderung erforderlich, dass der Bewerber in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr übereinstimmt, also in den Jahren 2023, 2024 und 2025, einen kumulierten Umsatz mit vergleichbaren Tätigkeiten i.H.v. 15.000.000,00 EUR (ohne Mehrwertsteuer) erzielt hat. Vergleichbar in diesem Sinne sind Aufträge, deren Schwerpunkt in der Übernahme von Planungsleistungen eines Generalplaner Bereich der Trinkwasserversorgung liegt.

Der betreffende Umsatz ist durch Eigenerklärung gemäß dem Dokument 1.2 - Eigenerklärung Eignung, 3 Kriterium 1.1 und 1.2 mitzuteilen. Der Auftraggeber behält sich vor,
weitere Nachweise (Auszüge aus Bilanzen oder ähnliches) zu fordern.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mitarbeiter - Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist es ferner er¿forderlich, dass der Bewerber in den Jahren 2025 und 2026 angemessene durchschnitt¿liche Anzahl von freiberuflich tätigen oder sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mit¿arbeitenden mit der nötigen Qualifikation hatte.
Die entsprechende Mitarbeiteranzahl und Qualifikationen sind durch Eigenerklärung ge¿mäß dem Dokument 1.2 - Eigenerklärung Eignung, Kriterium 2.1, 2.2 und 2.3 mitzuteilen.
Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Nachweise zu fordern.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung - Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist es ferner im
Sinne einer Mindestanforderung erforderlich, dass dem Bewerber im Fall der Auf¿tragserteilung Versicherungsschutz aus einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversiche¿rung in Höhe von jeweils mindestens 10,0 Mio. EUR zweifach maximiert für Personenschä¿den sowie für Sach- und Vermögensschäden nach näherer Maßgabe der im Dokument
1.3, Ziff. II abzugebenden Erklärung zur Verfügung steht. Grund hierfür ist die Bedeutung
des Projekts, des Risikos des großen Schadensausmaßes und des großen Projektvolu¿mens.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Berufliche Leistungsfähigkeit / Referenzen - um Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit ist es im Sinne einer Mindestanforderung (gem. §45, Abs.3 SektVO) erforderlich, dass der Bewerber insgesamt mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den vorangegangenen acht
Geschäftsjahren, aufgrund der Langfristigkeit und Größe des Projektes nachweist. Die
Referenzen sind unterschiedlichen Kategorien zugeordnet. Je Kategorie sind drei Referenzen einzureichen. Die spezifischen Mindestanforderungen an die einzelnen Referenzkategorien sind im Formblatt 1.2 dargestellt.
Bei allen eingereichten Referenzprojekten müssen sich alle Planungsdisziplinen mindestens in der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) befinden. Eine Angabe über den
aktuellen Projektstand ist im Formblatt 1.3 unter Projektbeschreibung einzufügen.

Für jede Referenz ist der entsprechende Nachweis durch die Abgabe des vollständig
ausgefüllten Dokuments 1.2 Kriterium 3. - Referenzen und Dokument 1.3 - Referenzvordruck zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit des Inhalts durch
Rückfragen bei den genannten Referenzgebern oder in sonstiger Weise zu überprüfen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Erfüllung der Eignungskriterien bei Bewerbergemeinschaften - Bei Teilnahmeanträgen von Bewerbergemeinschaften ist das Dokument 1.2 - Eigenerklärung Eignung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen und einzureichen. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen oder widrigenfalls eine erfolgreiche
Selbstreinigung sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen. Vorgaben zur wirtschaftlichen/finanziellen und beruflichen Leistungsfähigkeit müssen für die
Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

keine

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

keine

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung