Für das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie wird ein 3T MRT ausgeschrieben.
Das Gerät soll für klinische Routineuntersuchungen und für den Einsatz in der Forschung eingesetzt werden.
Das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Würzburg plant die Anschaffung eines hochmodernen 3T-Magnetresonanztomographen zum Erhalt und zur Erweiterung ihrer diagnostischen und wissenschaftlichen Kapazitäten. Ziel dieser Ausschreibung ist es, ein System zu finden, das sowohl den klinischen Anforderungen als auch den hohen Ansprüchen der medizinischen und technischen Forschung gerecht wird.
Das System muss einen effizienten Workflow ermöglichen durch einfache Lagerung des Patienten, schnellen Spulen-Setup, und einer einfachen Auswertung der geforderten Untersuchungstechniken.
Die verwendeten Spulen müssen möglichst leicht sein und sollten eine flexible und bequeme Lagerung der Patienten ermöglichen.
Durch die neuen technischen Möglichkeiten des anzuschaffenden Gerätes soll es nicht nur möglich sein, das diagnostische Spektrum der MR-Untersuchungen am Klinikum zu erweitern, sondern auch die Patienten mit einer reduzierten Untersuchungszeit nach heutigem Stand der Technik zu untersuchen. Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bedient das universitäre radiologische Leistungsportfolio vollumfänglich. Neben dem Schwerpunkt der onkologischen Untersuchungen werden alle akuten diagnostischen Fragestellungen für die Ambulanzen, Normal- und Intensivstationen des Klinikums beantwortet. Gesucht wird ein hinsichtlich Geschwindigkeit und Bildqualität höchst leistungsfähiges klinisches Untersuchungsgerät nach heutigem Stand der Technik, da es in einem Krankenhaus der Maximalversorgung eine unverzichtbare Säule der diagnostischen Versorgung darstellt.
Darüber hinaus dient das System als zentrale Plattform für innovative Forschungsprojekte. Wir erwarten, dass der Tomograph die Durchführung anspruchsvoller Studien in Bereichen wie kardialer MRT, quantitativer Bildgebung und Multikern-Bildgebung unterstützt, sowie die Entwicklung neuer Messmethoden für die morphologische und funktionelle MRT-Bildgebung am Menschen. Die Integration in bestehende Forschungsinfrastrukturen sowie die Offenheit für künftige und hauseigene Entwicklungen sind daher von besonderer Wichtigkeit.
Interessierte Anbieter werden gebeten, ein detailliertes Angebot einzureichen, das die technischen Spezifikationen, die klinischen und wissenschaftlichen Anwendungsbereiche, die Service- und Wartungsleistungen sowie die Möglichkeiten zur Integration in unsere bestehende IT-Infrastruktur umfassend darstellt.
Wir freuen uns auf Ihre Angebote, die uns helfen, die medizinische Versorgung und die Forschung an unserer Universität auf das nächste Level zu heben.