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Verfahrensangaben

Neubau Schulzentrum Delligsen in Modulbauweise - Totalunternehmerleistungen Gebäud...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.04.2026
27.04.2026 12:00 Uhr
11.05.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Holzminden / Koordinierungsstelle Schulstruktur
t:055317070
Bgm.-Schrader-Str. 24
37603
Holzminden
Deutschland
DE926
schulstruktur@landkreis-holzminden.de
+49 5531707894
+49 5531707336

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kleine + Assoziierte Architekten und Stadtplaner BDA
keine Angabe
Reinholdstr. 17
30167
Hannover
Deutschland
DE929
info@kleine-architekten.de
0511 971900
Weitere Auskünfte
Kleine + Assoziierte Architekten und Stadtplaner BDA
keine Angabe
Reinholdstr. 17
30167
Hannover
Deutschland
DE929
info@kleine-architekten.de
0511 971900
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Regierungsvertretung Lüneburg
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131-1334
+49 4131-152943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45112710-5
45112710-5
45210000-2
45214000-0
71221000-3
71240000-2
71320000-7
71322000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Vergabe von Bau- und Planungsleistungen (ab LPH 3 gem. §34 & §55 HOAI bzw. LPH 1 gem. §39 HOAI) als Totalunternehmerleistung Gebäude und Freianlagen für das Projekt "Neubau Schulzentrum Delligsen in Modulbauweise" im Landkreis Holzminden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Um der Entwicklung der Schullandschaft Rechnung zu tragen, plant der Landkreis Holzminden einen Neubau des Schulzentrums Delligsen.
.
Mit den Leistungsphasen 1 und 2 wurde das Büro sehw architektur GmbH, Berlin beauftragt. Die vorliegende Vorentwurfsplanung wurde auf Grundlage des genehmigten Raumprogramms, welches mit der Schule abgestimmt wurde, und in Abstimmung mit dem Bauherrn Landkreis Holzminden erstellt.
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Ziele des Entwurfes sind:
- Synergie zwischen Grundschule und Oberschule
- Neues Hauptgebäude der Oberschule nach neuestem Stand der Technik
- Identitätsstiftendes und an den besonderen Ort angepasstes Gebäude
- Neues Zentrum für Schulbildung im Flecken Delligsen mit einer vorgelagerten Aula, die als möglicher nutzbarer öffentlicher Raum für die Einwohner dient.
- Achtsamer und respektvoller Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude
der Grundschule auf dem Nachbargrundstück.
- Zeitgemäße, hochwertige und flexible Lernumgebung zu schaffen.
- Die Einhaltung der baurechtlichen Vorgaben.
- Erreichung maximal möglicher Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
.
Der Neubau greift die bestehenden Strukturen des Ortes und Vorgaben des Grundstücks auf. Durch die Grundrissgestaltung werden optimal belichtete und nutzbare Unterrichts- und Aufenthaltsflächen geschaffen.
Die dunkelrote Klinkerfassade des Gebäudes ist ein verbindendes Element zum Bestandsbau der Grundschule von 1933 auf dem Nachbargrundstück und stellt in Kombination mit der großflächig verglasten Aula mit Pfosten-Riegel-Fassade die zeitgemäße Entwicklung von Schulgebäuden dar.
.
Das zu realisierende Schulgebäude umfasst ca. 5.315 m2 BGF.
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau des Schulzentrums Delligsen in Modulbauweise zu errichten.
Der Auftragnehmer soll alle Planungs- und Bauleistungen zur Realisierung des Projekts für Gebäude und Freianlagen übernehmen.
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Es sind die Bauleistungen der KG300 und KG400 zu erbringen und schlüsselfertig ab der definierten Schnittstelle abzuschließen, d.h. komplett, funktionsfähig, ausgestattet, betriebsbereit, nach Maßgabe der FLB und der Planungen des AN. Damit sind die Lieferungen und Leistungen, inklusive aller Vor-, Neben- und Nacharbeiten für die vollständige Erbringung der Bauleistungen gemeint. Dies gilt einschließlich: Baustelleneinrichtung, Bemusterung in Abstimmung mit dem AG, Führen einer Plus-Minus-Liste, SiGeKo, PVO/ Prüfsachverständige. Das für die Leistung erforderliche Projektmanagement, die Projektkommunikation und die verantwortliche Bauleitung sind Teil der TU-Leistung. Dazu gehört ein AN-spezifisches Projektmanagement, sowie eine ordnungsgemäße organisatorische, qualitative und terminliche Steuerung, insb. der eingesetzten Nachunternehmer. Die Berücksichtigung von VOB/B, VOB/C, BGB sowie anerkannte Regeln der Technik (EN und DIN-Normen, VDE-, VDI-, VDS- und TÜV-Vorschriften), Herstellerrichtlinien - jeweils zum Zeitpunkt der Abnahme werden vorausgesetzt.
.
Nähere Informationen enthalten die Vergabeunterlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

19.791.416,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Schulstraße 27
31073
Delligsen
Deutschland
DE926

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Fertigungs- und Errichtungskonzept

1.1 Architektonisches Konzept.
Bewertete Aspekte:
Vollständige Umsetzung der Vorplanung, des Raumprogrammes, der funktionalen Leistungsbeschreibung sowie der Immobilienstandards, Plausibilität der Abweichungen zur Vorplanung, Plausibilität der quantitativen Abweichungen zum Raumprogramm, Einhaltung Funktionale Leistungsbeschreibung, Plausibilität möglicher Abweichungen der Anordnung der Raumgruppen und des inneren Erschließungskonzeptes, Höhe des vorgesehenen Vorfertigungsgrades

1.2 Konzept zur Qualität Fassade.
Bewertete Aspekte:
Gesamteindruck des Gebäudes, Einfügung in die Umgebung, Ablesbarkeit der Nutzung, Gestaltung der Fassade, inkl. Sonnenschutz, Farb- und Materialkonzept Fassade, Fassadenreinigungskonzept (Fenster), energetisches Konzept

1.3 Konzept zur Qualität Innenraum.
Bewertete Aspekte:
Innenraumgestaltung im Hinblick auf die vorgesehene Nutzung, Farb- und Materialkonzept der Innenräume

1.4 Freiraumplanerisches Konzept.
Bewertete Aspekte:
Einhaltung Funktionale Leistungsbeschreibung, Gestaltungsqualität, Pflegeaufwand

1.5 Baustelleneinrichtungskonzept.
Bewertete Aspekte:
Beachtung der örtlichen Rahmenbedingungen zur An-/Ablieferung von Bauteilen/Baugeräten im Kontext des benachbart laufenden Schulbetriebs, Berücksichtigung der Anforderungen an ggf. freizuhaltende Nutzungen des Außenraums bei gleichzeitig optimierten Baustelleneinrichtungsflächen auf dem Grundstück, Erkennbare Qualität einer konfliktminimierten Abwicklung

1.6 Terminplanung.
Bewertete Aspekte:
Plausibilität des Projektablaufplans (Planung und Bauausführung), Länge der Vorfertigung und Bauzeit, Bewertung des Übergabetermins, Plausibilität nachvollziehbare und realistische Zeitansätze für Abstimmungsvorgänge mit dem AG, Umgang mit Leistungsstörungen (z.B. Verzögerungen des Bauablaufs, Lieferzeiten etc.)

Gewichtung
17,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Nachhaltigkeit

2.1 Integrales Nachhaltigkeitskonzept.
Bewertete Aspekte:
Gesamtenergiekonzept, Wärmerückgewinnung, Einsatz regenerativer Energien, Eigennutzungsanteil, Wirkungsgrad der technischen Anlagen

2.2 Qualität der Materialien und Einbauten.
Bewertete Aspekte:
Dauerhaftigkeit, Robustheit, Recyclebarkeit und Witterungsbeständigkeit (Fassade), Funktionalität und Qualität fester Einbauten, Nachhaltigkeit

2.3 Integrations- und Inklusionskonzept.
Bewertete Aspekte:
Darstellung und Umsetzung des barrierefreien Orientierungs- und Leitkonzeptes

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität der technischen Ausrüstung

3.1 Konzept technische Gebäudeausrüstung.
Bewertete Aspekte:
Qualität Lüftungs-/ Heizungskonzept, Konzept zum sommerlichen Wärmeschutz

3.2 Betriebskonzept der techn. Ausrüstung.
Bewertete Aspekte:
Konzept zur Inbetriebnahme, Durchführung Probebetrieb und Übergabe, Wartungsaufwand, Instandhaltungs- und Instandsetzungsplan für 10 Jahre, Bedienungsfreundlichkeit und Betriebssicherheit der Anlagen

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Gesamtprojektleitung und Projektteam

4.1 Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachlichen Aufgaben und Projekterfahrungen, Kapazitätenplanung und Vertretungsregelungen. Darstellung über Projektorganigramm.
Bewertete Aspekte:
Vollständige Vorstellung des Projektteams im Projektorganigramm, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams und in Bezug auf das konkrete Vorhaben, Darstellung der Kapazitätenplanung und der Vertretungsregelung, Darstellung der individuellen Grundsatzüberlegungen und der Herangehensweise, Angabe der Ausbildungen inkl. theoretischer Fachkenntnisse der benannten Personen, Angaben zur Sicherung der Mitarbeiterqualifikation durch nachvollziehbar dargelegtes Fortbildungskonzept.

4.2 Kompetenz Gesamtprojektleiter/in
Bewertete Aspekte:
Darstellung Erfahrung in der Personalführung, Darstellung der fachbezogenen akademischen Ausbildung

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Kosten
Preis netto (auf alle Leistungen)

Vollständigkeit, Höhe , Angemessenheit
Günstigstes Angebot=5 Pkte. Das günstigste Angebot x 1,15=0Pkt.; dazw. lin. Interpolation

Gewichtung
55,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Erstellung des Teilnahmeantrages sowie des indikativen wie auch finalen Angebotes durch den Bieter wird durch den Landkreis Holzminden nicht vergütet. Durch die Abgabe eines Angebotes entsteht kein Anspruch auf Abschluss eines Vertrages. Kosten, die im Zusammenhang mit einer Beteiligung an diesem Verfahren entstehen, werden nicht erstattet.
.
Die zur Verfügung gestellte Vergabeunterlage ist zwingend zu beachten und bindend. Um die Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten, erfolgt die rechnerische Prüfung der Preisblätter unter Berücksichtigung des zum Zeitpunkt der Angebotsöffnung gültigen
Umsatzsteuersatzes. Bei Ihrer Rechnungsstellung beachten Sie bitte, dass die Leistung umsatzsteuerlich (Lieferung /sonstige Leistung) mit deren Ausführung entsteht. Es gilt der jeweils gültige Steuersatz zum Abschluss des Zeitraumes der Leistungserbringung.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Anpassung an den Klimawandel
Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
Die nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen

klimafreundlicher Neubau als Effizienzgebäude 40 (EG 40); Anstrebung der DGNB-Zertifizierung in der Qualitätsstufe Gold; Auswahl klimaresilienter, standortgerechter Gehölze und Pflanzen; bewusster Umgang mit Niederschlagswasser, Materialauswahl

Barrierefreiheit
Sonstiges, bspw. Bindung/Einhaltung von Tarifverträgen, Berücksichtigung von Werkstätten aus dem Justizvollzug (sog. Knastläden)

Barrierefreiheit des Gebäudes und der Außenanlagen, Nutzbarkeit des Gebäudes und der Außenanlagen für Personen mit unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen, Inklusionskonzept

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y65YTQ8GKA7Z

Einlegung von Rechtsbehelfen

Rechtsmittelbelehrung bei EU-weiter Vergabe

a)
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)
Der Antrag ist unzulässig, soweit...
... - der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
... - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
... - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
... - mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Für die Vergabe der auftragsgegenständlichen Bau- und Planungsleistungen wird ein EU VOB/A-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
In der ersten Stufe des Verfahrens, dem Teilnahmewettbewerb, bekunden die Teilnehmer/ Teilnehmergemeinschaften ihr Interesse und weisen ihre Eignung nach. Die mit der Bekanntmachung festgelegten Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit werden anhand der dazu geforderten Nachweise durch den Auftraggeber geprüft.
Per Eignungs- und Referenzbewertung und ggf. anschließendem Auswahlverfahren wird eine begrenzte Anzahl Teilnehmer ermittelt und zur zweiten Stufe des Verfahrens, der Verhandlungsstufe, zugelassen.
Die nichtberücksichtigten Teilnehmer werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung informiert.

Die ausgewählten Teilnehmer -nun Bieter genannt- werden im weiteren Verfahren zur Abgabe eines verbindlichen indikativen Angebotes aufgefordert. Weiterhin werden sie aufgefordert, ihr Angebot und das Projektteam dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen.
Die eingereichten Angebote und Präsentationen werden auf Grundlage der mit der Bekanntmachung mitgeteilten Zuschlagskriterien bewertet.
Anschließend werden die Bieter zur Abgabe eines finalen Angebotes aufgefordert.
Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, den Zuschlag bereits auf ein indikatives Angebot zu erteilen und auf Verhandlungen sowie die finale Angebotsabgabe zu verzichten. Der AG behält sich ebenfalls vor, die Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. § 3b EU Abs. 3 Nr. 7 VOB/A).
Der Auftraggeber wird dem Bieter/ der Bietergemeinschaft, dessen Angebot als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Bieterunterlagen können gemäß § 16a VOB/A EU nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB.

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Registereintragung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): siehe Formular 124 VHB

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Unbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft gem. Ziffer 3.1.1 Bewerberbogen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Anzahl an Mitarbeitern - Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit muss anhand der Personalanzahl nachgewiesen werden. Als K.O-Kriterium sind 25 Mitarbeiter für Bauleistungen im Bereich Hochbau, 5 Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude/ Innenraum, 2 Mitarbeiter für Objektplanung Freianlagen und 5 Mitarbeiter für Fachplanung Technische Ausrüstung gefordert.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Jahresumsatz - Die Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit muss anhand eines Jahresumsatzes nachgewiesen werden (Punkt 3.2 im Teilnahmeantrag). Dieser liegt bei 10 Mio. EUR für Bau- und Planungsleistungen im Bereich Schulbau, 500.000 EUR für Objektplanung Gebäude/Innenraum, 100.000 EUR für Objektplanung Freianlagen und 400.000 EUR für Fachplanung Technische Ausrüstung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung - Als weiteres K.O-Kriterium für die Leistungsfähigkeit gilt eine Mindestdeckung bei einer Haftpflichtversicherung in Höhe von 7 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Ausreichende Deutsch-Kenntnisse - Als weiteres K.O-Kriterium ist die mangelnde Gewähr eines Teilnehmers festgelegt, bei der Auftragsdurchführung nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Projektleitung einzusetzen, die in ausreichendem Maße über Kenntnisse der deutschen Sprache (C1/ Muttersprache) in Wort und Schrift verfügen.
Als Nachweis gilt die rechtsverbindliche Abgabe der im Teilnahmeantrag enthaltenen Eigenerklärung (unter Punkt 2.2.5 im Teilnahmeantrag).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Registereintragung - Als K.O-Kriterium für die Leistungsfähigkeit hat der Auftraggeber ebenfalls die Angabe zur Registereintragung oder einer vergleichbaren Eintragung festgelegt (siehe Formular 124 Eigenerklärung zur Eignung).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Wirtschaftliche / finanzielle Leistungsfähigkeit - - Benotung der Kontinuität der Umsatzentwicklung
Der Teilnehmer erhält unter Punkt 2.1.1 - 2.1.4 im Teilnahmeantrag jeweils 5 Punkte für eine kontinuierliche Umsatzentwicklung; andernfalls 0 Punkte.
Die Umsatzentwicklung gilt als kontinuierlich, wenn sie keine negativen Tendenzen zeigt, die einer ordnungsgemäßen Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung entgegenstehen könnten. Bei Teilnehmergemeinschaften oder Nachunternehmerschaften gilt der schwächste Einzelnachweis eines an der Teilnehmergemeinschaft beteiligten Unternehmens bzw. eines Nachunternehmers für die Beurteilung des Teilnahmeantrags in dieser Hinsicht.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
4,10

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Technische / beruflliche Leistungsfähigkeit - - Benotung der Kontinuität der Personalentwicklung
Der Teilnehmer erhält unter Punkt 2.2.1 - 2.2.4 im Teilnahmeantrag jeweils 5 Punkte für eine kontinuierlich steigende Personalentwicklung; andernfalls 0 Punkte. Die Personalentwicklung gilt als kontinuierlich, wenn sie keine negativen Tendenzen zeigt, die einer ordnungsgemäßen Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung entgegenstehen könnten. Bei Teilnehmergemeinschaften oder Nachunternehmerschaften gilt der schwächste Einzelnachweis eines an der Teilnehmergemeinschaft beteiligten Unternehmens bzw. eines Nachunternehmers für die Beurteilung des Teilnahmeantrags in dieser Hinsicht.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
4,10

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzen - - Eigenerklärung, dass vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.
Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch das Ausfüllen der Referenzabfragen auf den entsprechenden Referenzvordrucken. Als vergleichbar gelten die Referenzen, wenn Sie die abgefragten Mindestanforderungen hinsichtlich der Nutzung, des Umfangs und/oder der baulichen Komplexität erfüllen und dem Teilnehmer eindeutig zuzuordnen sind.
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Es erfolgt eine Bewertung der Referenzprojekte.
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Der Teilnehmer/die Teilnehmergemeinschaft hat insgesamt 2 Referenzprojekte "Bauleistungen Bereich Hochbau" einzureichen.
Es sind:
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Neubau Schule (z.B. Förderschule, Oberschule, Gymnasium, Grundschule o.ä.)" (mind. BGF 5.000 m2),
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Modulbau" und
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "TU/ TÜ/ GU/ GÜ"
nachzuweisen.
- Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2020 bis zum Datum der Bekanntmachung liegen, die VOB-Abnahme muss in diesem Zeitraum durchgeführt worden sein.
Pro Referenz sind maximal 135 Punkte erreichbar.
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Der Teilnehmer/die Teilnehmergemeinschaft hat insgesamt 2 Referenzprojekte "Objektplanung Gebäude/ Innenraum" einzureichen.
Es sind:
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Neubau Schule (z.B. Förderschule, Oberschule, Gymnasium, Grundschule o.ä.)" (mind. BGF 5.000 m2) und
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Modulbau"
nachzuweisen.
- Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2020 bis zum Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 der Objektplanung muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
- Beide Referenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 3-6 umfassen.
Pro Referenz sind maximal 50 Punkte erreichbar.
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- Der Teilnehmer/die Teilnehmergemeinschaft hat insgesamt 2 Referenzprojekte "Objektplanung Freianlagen" einzureichen.
Es ist:
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Honorarzone III oder höher"
nachzuweisen.
- Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2020 bis zum Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 der Objektplanung muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
-Eine Referenz muss mindestens die Leistungsphasen 3-6 umfassen
Pro Referenz sind maximal 20 Punkte erreichbar.
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- Der Teilnehmer/die Teilnehmergemeinschaft hat insgesamt 2 Referenzprojekte "Fachplanung Technische Ausrüstung" einzureichen.
Es ist:
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Honorarzone II oder höher"
nachzuweisen.
- Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2020 bis zum Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 der Fachplanung muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
- Es sind alle Anlagengruppen (AG 1 bis 8) in Summe nachzuweisen.
- Eine Referenz muss mindestens die Leistungsphasen 3-6 umfassen.
Pro Referenz sind maximal 20 Punkte erreichbar.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
91,80

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

siehe Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung