Sicherheitsdienstleistungen, Rahmenvertrag 2026
Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrags über Sicherheitsdienstleistungen für die Liegenschaften des Auftraggebers (insb. Klinikum Kassel), insbesondere Objektschutz/Empfang, Streifen- und Kontrolldienste, Alarmverfolgung sowie unterstützende Sonder- und Serviceleistungen nach Bedarf. Der Rahmenvertrag hat eine Grundlaufzeit von 24 Monaten und kann zweimal um jeweils 12 Monate verlängert werden, sodass eine maximale Vertragslaufzeit von 48 Monaten erreicht wird. Die Leistungserbringung umfasst dabei eine bis zu 24?Stunden?Sicherung des Geländes inkl. Verkehrswege sowie die organisatorische und dokumentierte Durchführung (u.a. Einsatzplan, Berichtswesen/Wachbuch, Schlüssel-/Transponderverwaltung). Die Vergütung erfolgt entsprechend dem Leistungsverzeichnis als Kombination aus Regelleistungen (Jahrespauschalen) und abrufbaren Bedarfspositionen bzw. Stunden-/Zuschlagspositionen.
Der Rahmenvertrag hat eine Grundlaufzeit von 24 Monaten und kann zweimal um jeweils 12 Monate verlängert werden, sodass eine maximale Vertragslaufzeit von 48 Monaten erreicht wird.
Es gilt: § 160 GWB Einleitung, Antrag(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichenAuftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach §97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabeiist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung derVergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vorEinreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggebernicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Fristnach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachungerkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber demAuftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zurAngebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einerRüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertragsnach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Alle Vergabeunterlagen stehen den Anbietern über die seitens der GNH AG genutzte eVergabe-Plattform DTVP (www.dtvp.de) zur Verfügung. Für die Kommunikation mit dem Auftraggeber verwenden Sie bitte die ausschließlich die Kommunikationsfunktion des Portals.
Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Gemäß §§ 123, 124 GWB, 42, 48 VgV
Eintragung Handelsregister gemäß § 44 Abs. 1 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nachweis der Eintragung in das Handelsregisternach § 44 Abs. 1 VgV.
Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in angemessener Höhe besteht gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV. Als Mindestdeckungssumme gelten für Personen- und Sachschäden 2 000 000 EUR, für Vermögensschäden 250 000 EUR.
Erklärung über den Gesamtumsatz und gegebenenfalls den Umsatz im Tätigkeitsbereich gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über den Gesamtumsatz und gegebenenfalls den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten drei Geschäftsjahre gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV
Erklärung über geeignete Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen, mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
Angabe der technischen Fachkräfte gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit derLeistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV.
Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahrenersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Erklärung über die Ausstattung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV.
Angabe zu Unteraufträgen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergebenbeabsichtigt gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV.
Erklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge - Die Auftraggeberin wird maximal fünf Bewerber auswählen und zur Angebotsabgabe auffordern. Sollten nach Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge mehr als fünf geeignete Bewerber festgestellt werden, werden die Bewerber anhand der nachfolgenden, aus den Eignungskriterien entnommenen Auswahlkriterien ermittelt:Erklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers mit Benennung eines Ansprechpartners gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.Hierbei soll insbesondere auch auf die Erfahrungen bei- Bewachungsdienstleistungen, - Streifen- und Alarmdienstleistungen, - Interventionen, - Investigationen, - Veranstaltungsdienstleistungen.eingegangen werden. Jeder Bewerber kann bis zu fünf geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungen in den letzten höchstens drei Jahren angeben.Es erfolgt eine Bewertung der vom Bewerber benannten Referenzen anhand der vorstehend benannten und nachgewiesenen Aspekte. Lässt sich einer dieser Aspekte bei der jeweils benannten Referenz anhand der vom Bewerber vorgelegten Erklärung mit "ja" beantworten, wird dies mit zehn Punkten bewertet. Maximal zu erreichen sind 50 Punkte pro benannter geeigneter Referenz, d.h. insgesamt maximal 250 Punkte. Anhand der Punktebewertung wird eine Rangfolge in absteigender Punktezahl gebildet. Die ersten fünf Bewerber in der Rangfolge mit der höchsten Punktzahl werden ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert.
gemäß VOL/B
Einzureichende Unterlagen:
* Mit dem Teilnahmeantrag** Mittels Eigenerklärung:- Erlaubnis Bewachungsgewerbe gemäß § 44 Abs. 2 VgV: Erlaubnis Bewachungsgewerbe: Nachweis über die Erlaubnis zur Durchführung der gewerbsmäßigen Bewachung gem. § 34 a Gewerbeordnung nach § 44 Abs. 2 VgV.- Grundanforderungen werden an das eingesetzte Wach- und Sicherheitspersonal gestellt und sind nachzuweisen:: - Mindestalter 21 Jahre;- Höchstalter 60 Jahre;- volle körperliche und geistige Belastbarkeit;- regelmäßig, in den Bereichen Deeskalation, Kommunikation, Psychologie,Eingriffs- und Sicherheitstechniken und Recht, geschultes Personal, angeglichenan die Ausbildungs- und Schulungsschwerpunkte im Privatrecht, der hessischenPolizei;- sicheres, deeskalierendes Auftreten;- gepflegte Erscheinung/Dienstkleidung (Anzug und Krawatte);- gute Umgangsformen;- eintragsfreies Führungszeugnis;- abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf;- Beherrschung der deutschen Sprache in