Erneuerung der Audiotechnik im rbb Studio Cottbus
Der rbb, im Folgenden Auftraggeber (AG) genannt, beabsichtigt, im Zuge der Harmonisierung der Studiotechnik seiner Radiowellen die im Studio Cottbus veraltete Mischpult- und Kreuzschienentechnik durch moderne Komponenten des Herstellers DHD zu ersetzen. Im Hörfunkbereich müssen zwei Selbstfahrerstudios, ein Produktionsstudio und ein Reporterarbeitsplatz mit neuen Mischpulten ausgestattet werden. Im FS-Bereich müssen eine FS-Regie und FS-Schnittplätze umgerüstet werden. Das Konzept soll sich an den bereits bewährten Lösungen bei den Wellen radioeins, Fritz und Antenne Brandenburg orientieren.
Für die Durchführung des Projekts wird der AG einen Bieter, im folgenden Auftragnehmer (AN) genannt, mit der Ausführung der nachfolgend beschriebenen Leistungen beauftragen:
- Rückbau der alten nicht mehr benötigten Technik - Entfernen der nicht mehr benötigten, raumübergreifenden Verkabelung- Erneuerung der Mischpulthardware - Teilweise Erneuerung der Studiomöbel - Einbau der neuen Studiotechnik in die Möbel und Racks- Verkabelung der Geräte - Realisierung aller Schnittstellen zur vorhandenen Technik - Installation und betriebsfertige Übergabe der neuen Technik im Verbund mit den verbliebenen Komponenten - Prüfung der gesamten Installation inkl. Prüfprotokoll - Lieferung einer kompletten Dokumentation, inkl. Zeichnungen und Kabellisten
Das Angebot muss sämtliche zur Realisierung des Projekts notwendigen Leistungen und Geräte umfassen. Der AN trägt im Rahmen der ausgeschriebenen Anforderungen die Verantwortung für ein funktionsfähiges Gesamtkonzept. Die Gestaltung der Studios hat die allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und ergonomischen Regeln in vollem Umfang zu erfüllen.
Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichstem Angebot auf Basis der Gewichtung 100 % Preis, gemäß den Angaben in der Bietererklärung Preis.
Deutsches Vergabeportal
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltendenFristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannteVergabestelle zu richten. Die zuständigeStelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegenVergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nichtinnerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zurAngebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung desAuftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Die Vergabeunterlagen können unter folgendem link
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZJMZ09
per Download heruntergeladen werden.Anbieter, die bisher über keinen Zugang verfügen, können sich zurKommunikation mit der Vergabestelle und der elektronischenAngebotsabgabe auf dieser Plattform kostenlos registrieren lassen. EineVersendung der Vergabeunterlagen in Papierform ist nicht vorgesehen.Während des Verfahrens auftretende Bieterfragen werden über dieVergabeplattform beantwortet.
Die Vergabestelle wird die Bieter auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen gemäß VgV §56 Abs. 2,3 und 4 nachzureichen.
Vorlage einer unterschriebenen Eigenerklärung zum Unternehmen, zum 5. EU-Sanktionspaket und der Eigenerklärung Informationen zum Bieter.
Nachweis von zwei Referenzprojekten für Hörfunkstudios vergleichbarer Art in den letzten 5 Jahren.Nachweis von zwei Referenzprojekten mit DHD Mischpulttechnik in den letzten 5 Jahren.
Erfüllung der angegebenen Eignungkriterien.