Migration von ARD-Dashboards in Power BIModul 13 - Nutzungsdateninfrastruktur der Digitalen Erneuerung
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) - im folgenden Auftraggeber (AG) genannt - beteiligt sich im Rahmen der Digitalen Erneuerung am Modul 13, welches für die Entwicklung einer zentrale Nutzungsdateninfrastruktur für die gesamte ARD zuständig ist. Innerhalb der ARD werden bereits heute Nutzungsdaten in einer Vielzahl heterogener Systeme visualisiert und als wesentliche Grundlage für datenbasierte Programm- und Managemententscheidungen genutzt. Um die Effizienz dieser Analysen zu steigern und eine gemeinschaftliche Datenkultur in der ARD zu etablieren, verfolgt der AG das Ziel, die bestehende Landschaft zu konsolidieren und zentral in einem System zugänglich zu machen. Das vorliegende Projektvorhaben umfasst hierzu im Wesentlichen zwei Kernbereiche. Zum einen beabsichtigt der AG bestehende ARD-Dashboards aus ihren Quellsystemen in eine neue, zentrale Microsoft Power-BI-Umgebung (respektive Fabric) zu migrieren und weiterzuentwickeln. Der AN soll hierbei die internen Migrationsteams bei der Umsetzung unterstützen. Leistungsbeschreibung zur Migration von ARD-Dashboards in Power BI Modul 13 - Nutzungsdateninfrastruktur der Digitalen Erneuerung Seite 6 von 27 Zum anderen steht die nachhaltige Befähigung der internen Organisatio n im Fokus des Vorhabens. Der AN hat sicherzustellen, dass die internen Mitarbeitenden durch gezielte Wissenstransfer- und Schulungsmaßnahmen in die Lage versetzt werden, das neue System sowie die migrierten Berichte zukünftig eigenständig und ohne externe Unterstützung zu betreiben, zu warten und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Der AG wird dazu einen Vertrag mit einem AN abschließen.
Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichstem Angebot auf Basis der Gewichtung 100 % Preis, gemäß den Angaben in der Bietererklärung Preis.
Deutsches Vergabeportal
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltendenFristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannteVergabestelle zu richten. Die zuständigeStelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegenVergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nichtinnerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zurAngebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung desAuftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Die Vergabeunterlagen können unter folgendem link
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZJMAXQ
per Download heruntergeladen werden.Anbieter, die bisher über keinen Zugang verfügen, können sich zurKommunikation mit der Vergabestelle und der elektronischenAngebotsabgabe auf dieser Plattform kostenlos registrieren lassen. EineVersendung der Vergabeunterlagen in Papierform ist nicht vorgesehen.Während des Verfahrens auftretende Bieterfragen werden über dieVergabeplattform beantwortet.
Die Vergabestelle wird die Bieter auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen gemäß VgV §56 Abs. 2,3 und 4 nachzureichen.
Vorlage einer unterschriebenen Eigenerklärung zum Unternehmen, zum 5. EU-Sanktionspaket und der Eigenerklärung Informationen zum Bieter.
Es muss pro Datenart, Datenbank sowie BI-System (nachfolgend 1-4) jeweils mindestens ein Referenzprojekt beschrieben werden. Ein Referenzprojekt kann mehrere der genannten Punkte (1-4) abdecken.1. Social Media Daten 2. Web- und App Nutzungsdaten3. Fabric/Power BI4. Google BigQuery
Die Referenzprojekte müssen in den letzten 3 Jahren durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen worden sein.Insbesondere ist in den Referenzen umfangreiche Erfahrung mit Nutzungsdatenverarbeitung im Umfeld öffentlich-rechtlicher und/oder privater Medienanbieter nachzuweisen. Aus der Beschreibung muss erkennbar sein, was durch den Anbieter geleistet wurde.
Selbstverpflichtung des Bieters: Anlage "Sicherheitsanforderung bei Ausschreibung" ist unterschrieben beizufügen
Erfüllung der angegebenen Eignungkriterien.