Rahmenvertrag Unterstützungs- und Entwicklungsleistungen für das IVZ und deren Kooperationspartner sowie die (D)einSAP Geschäftsprozessorganisation im Bereich SAP.
Die Vergabe der Leistungen erfolgt in Form einer Rahmenvereinbarung mit maximal vier Rahmenvertragspartnern bei Los 1 und 2 und maximal drei Rahmenvertragspartnern bei Los 3.
Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über Unterstützungs-, Entwicklungs- und Beratungsleistungen im Umfeld der bestehenden SAP-Systemlandschaft, insbesondere der SAP S/4 HANA-Lösung. Der Schwerpunkt der Leistungserbringung liegt auf der Unterstützung des laufenden SAP-Betriebs sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Optimierung der Anwendungen und Prozesse.Die Leistungen umfassen insbesondere:- Umsetzung von Customizing sowie funktionalen und technischen Erweiterungen- Entwicklung, Betrieb und Weiterentwicklung technischer Komponenten und Schnittstellen- Beratung und fachliche Konzeption in den jeweiligen SAP Fachdomänen- 2nd- und 3rd-Level-Support: Analyse und Bearbeitung von Incidents sowie Bearbeitung von Service Requests- Umsetzung von Changes (inkl. Tests, Dokumentation und Qualitätssicherung)- Dokumentation und Präsentation von ArbeitsergebnissenDie Vergabe der Leistungen erfolgt in Form einer Rahmenvereinbarung mit maximal vier Rahmenvertragspartnern bei Los 1 und 2 und maximal drei Rahmenvertragspartnern bei Los 3.Die genaue Ausgestaltung der Leistungsinhalte erfolgt mit den jeweiligen Einzelabrufen. Die vom Auftragnehmer (AN), für den Einsatz, vorgesehenen Personen decken die Anforderungen gemäß Kriterienkatalog ab.
Für die Leistungserbringung existieren folgende Rahmenbedingungen:- Der Auftragnehmer wird nach Bedarf auf Abruf des IVZ eingesetzt - Daten- und Informationsverantwortlicher ist die jeweilige Organisation, für ihren Buchungskreis- Host i. S. d. Betriebs ist das IVZ für den Mandanten (alle Buchungskreise)- Es ist notwendig, in den einzelnen Buchungskreisen Veränderungen bzgl. des Customizing vorzunehmen- Der Auftraggeber stellt den Leistungserbringern keine Hardware zur Verfügung (PC, Telefon o. ä.).Für die auszuschreibende Leistung soll ein Rahmenvertrag für eine Laufzeit von 3 Jahren, beginnend ab dem 01.01.2027, mit der Option einer einmaligen Verlängerung um 12 Monate, geschlossen werden. Diese Option bezieht sich lediglich auf die Verlängerung der Vertragslaufzeit.
Die Leistungen sind vorrangig remote und bei Bedarf vor Ort zu erbringen. Der genaue Einsatzort wird jeweils in den Einzelabrufen bestimmt, möglich sind folgende Einsatzorte: - Berlin/Potsdam- Bonn- Bremen- Frankfurt- Hamburg- Köln- Leipzig- Mainz- München- Saarbrücken- StuttgartDie Abrechnung von Reisekosten erfolgt als Tagespauschale.
Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichstem Angebot auf Basis der Gewichtung 100 % Preis, gemäß den Angaben in der Bietererklärung Preis.
Deutsches Vergabeportal
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltendenFristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannteVergabestelle zu richten. Die zuständigeStelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegenVergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nichtinnerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zurAngebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung desAuftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Die Vergabeunterlagen können unter folgendem link
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZJM7BM
per Download heruntergeladen werden.Anbieter, die bisher über keinen Zugang verfügen, können sich zurKommunikation mit der Vergabestelle und der elektronischenAngebotsabgabe auf dieser Plattform kostenlos registrieren lassen. EineVersendung der Vergabeunterlagen in Papierform ist nicht vorgesehen.Während des Verfahrens auftretende Bieterfragen werden über dieVergabeplattform beantwortet.
Die Vergabestelle wird die Bieter auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen gemäß VgV §56 Abs. 2,3 und 4 nachzureichen.
Vorlage einer unterschriebenen Eigenerklärung zum Unternehmen, zum 5. EU-Sanktionspaket und der Eigenerklärung Informationen zum Bieter.
Anforderung laut Kriterienkatalog:
https://share.ard-zdf-box.de/s/4tY2R52TyqqAoxq
Erfüllung der angegebenen Eignungkriterien.