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Verfahrensangaben

"Neubau EUREGIO Geschäftsstelle" in Gronau: Fachplanungsleistung Tragwerksplanung

VO: VgV Vergabeart: Nicht offenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
26.05.2026
05.06.2026 10:00 Uhr
24.06.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Gronau (Westfalen)
05554002002-31001-75
48599
Gronau (Westfalen)
Deutschland
DEA33
berthold.deitermann@gronau.de
+49 256212-460

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
postwelters + partner mbB Architektur und Stadtplanung
05515-03004-07
Arndtstraße 37
44135
Dortmund
Deutschland
DEA52
info@post-welters.de
+49 231 47 73 48 60
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
DE269207041
48128
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71300000-1
71322000-1
71356400-2
71327000-6
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Fachplanungsleistung Tragwerksplanung § 52 HOAI für den "Neubau EUREGIO Geschäftsstelle" in Gronau

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Anschluss an einen erfolgreichen hochbaulichen Realisierungswettbewerb soll mit dem Neubau der Euregio-Geschäftsstelle ein architektonisch und konstruktiv anspruchsvolles Projekt am deutsch-niederländischen Grenzübergang in Gronau realisiert werden. Die städtebauliche Neuordnung des Standorts sieht ein Ensemble aus mehreren Gebäuden vor, die sich um einen neu entstehenden Euregio-Platz gruppieren. Die neue Geschäftsstelle bildet als dreigeschossiger Baukörper den markanten Auftakt des Campus und steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Euregio-Tagungszentrum.

Der Siegerentwurf sieht eine Hybridkonstruktion aus Massiv- und Holzbauweise vor, die sowohl gestalterisch als auch bauphysikalisch und ökologisch überzeugt: Massive Gebäudekerne aus Sichtbeton übernehmen die Aussteifung und stellen gleichzeitig Speichermassen für das thermische Konzept zur Verfügung. Diese Kerne beinhalten vertikale Erschließung, Sanitärbereiche sowie Technik- und Nebenräume.

Die angrenzenden Bürobereiche sind in einer weitgehend stützenfreien Holzkonstruktion mit hohen Vorfertigungsgrad konzipiert. Die Decken spannen von den massiven Kernen bis zur tragenden Außenwand, sodass eine hohe Flexibilität in der Nutzung gewährleistet ist. Die Außenwände bestehen aus einer tragenden Holzkonstruktion, an die eine vorgehängte, selbsttragende Klinkerschale rückverankert wird. Diese Klinkerfassade aus teilweise wiederverwendeten Ziegeln leistet zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur regionalen Identität. Auf ein Untergeschoss wird verzichtet. Die Gründung und Tragstruktur sind daher für oberirdische Lastabtragung und eine wirtschaftliche Bauweise zu konzipieren.

Im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wurde besonderer Wert auf eine kompakte Bauform, eine hochqualitative thermische Hülle, Bauteilaktivierung und natürliche Lüftungskonzepte gelegt. Die massive Bauweise der Kerne dient hierbei als thermischer Puffer, während die Leichtbauweise der Holzbauelemente zu einer ressourcenschonenden Gesamtstruktur beiträgt.
(Die obige Beschreibung basiert auf dem Erläuterungstext des Wettbewerbsbeitrags des Büros Romina Streffing GmbH, Berlin. Anlage 04)
Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Vergabe der Planungsleistungen für die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und richtet sich an Ingenieure/innen bzw. Beratende Ingenieure/innen. Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 6 (Tragwerksplanung § 51 HOAI) stufenweise zu vergeben.
Stufe 1: 1 bis 4
Stufe 2: 5 bis 6
Die Planung ist eng mit der Objektplanerin (Architekturbüro des Siegerentwurfs) und den weiteren Fachplaner*innen (TA, Bauphysik, etc.) abzustimmen.
Das konkrete Leistungsbild wird den ausgewählten Bietenden mit den Vertragsunterlagen im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
48599
Gronau (Westfalen)
Deutschland
DEA34

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarforderung

Honorarrahmen (Grundleistungen, Besondere Leistungen, Nebenkosten, Zu-/Abschlag, Stundensätze)

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Arbeitsweise und Projektabwicklung / Herangehensweise an das ausgeschriebene Projekt bezogen auf die Tragwerksplanung

Das Kriterium wird anhand einer Punkteskala von 0 bis 4 bewertet:
klare, projektspezifische Vorgehensweise mit nachvollziehbaren Arbeitsschritten - 4 Punkte
überwiegend projektspezifische Darstellung - 3 Punkte
teilweise projektspezifisch, teilweise allgemein - 2 Punkte
überwiegend allgemeine Bürobeschreibung - 1 Punkt
keine projektspezifische Darstellung - 0 Punkte

Gefordert wird eine projektspezifische Darstellung anhand der Rahmenbedingungen der Ausschreibung. Allgemeine Bürostandards ohne Projektbezug werden geringer bewertet.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation des für das Projekt vorgesehenen Projektteams

Insgesamt werden bis zu 4 Punkte vergeben. Unterkriterien und Gewichtung gemäß Zuschlagsmatrix.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung: Es ist geplant, die Leistungsphasen des Leistungsbilds Tragwerksplanung stufenweise zu vergeben.

Mit Vertragsschluss erfolgt zunächst die Beauftragung mit der ersten Stufe - Stufe 1: LPH 1 bis LPH 4 -. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen ist jeweils nach Abschluss der vorherigen Leistungsphase vorgesehen. Die Auftraggeberin behält sich vor, erforderliche weitere Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen optional zu übertragen. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen besteht kein Rechtsanspruch.

Zusätzliche Angaben

Bei der Beteiligung von Bietergemeinschaften haben diese mit ihrem Angebot eine Aufstellung der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Bezeichnung der bevollmächtigten Vertretung für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung einzureichen, dass die bevollmächtigte Vertretung alle weiteren Mitglieder der Bietergemeinschaft vertritt und alle Mitglieder bei der Auftragsausführung als Gesamtschuldner haften. Hierzu ist die beigefügte Erklärung Bewerbergemeinschaft (Vordruck Bietereignung, Anlage 4 (Teilnahmeantrag). Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: es ist keine besondere Rechtsform vorgeschrieben.
Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.
Weitere Hinweise sind der Eigenerklärung Bietereignung zu entnehmen.
-------
Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Eigenerklärungen des Bietenden durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu lassen.
-------
Die Auftraggeberin behält sich Änderungen im Terminablauf vor. Terminschiene: Bekanntmachung 05.05.2026; Rückfragenfrist 26.05.2026; Abgabefrist für Teilnahmeanträge 05.06.2026 bis 10:00 Uhr; Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes 24.06.2026; Abgabefrist für Angebot 27.07.2026; Verhandlungsgespräche 32 KW 2026; Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebotes 33 KW 2026, Abgabefrist für finale Angebote 33 KW 2026; Information an nicht berücksichtigte Bietende 33 KW 2026; Zuschlagserteilung 35 KW 2026. Es erfolgt eine gesonderte Einladung zu den Verhandlungsgesprächen.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf Grundlage des Erstangebotes oder eines weiteren Angebotes zu erteilen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ5MNGR

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind. Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Absatz 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bietenden und Bewerbenden durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag im Rahmen des anschließenden Verhandlungsverfahrens auf das Erstangebot zu erteilen.
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Sofern mehr als 5 Bewerbende die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt eine Rangfolge anhand der über die Wertungskriterien zu erreichenden Punkte. Die 5 Bewerbenden mit der höchsten Punktzahl erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe im Verhandlungsverfahren. Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Die Auftraggeberin behält sich vor, nur die fünf am besten geeigneten Bewerbenden bzw. Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern. Die Auftraggeberin wird zur Auswahl der Bewerbenden bzw. Bewerbergemeinschaften in drei Stufen vorgehen:
1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags,
2) Überprüfung der Eignung des Bewerbenden bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der genannten Eignungsanforderungen, Mindestkriterien
3) Auswahl der Bewerbenden, die die Wertungskriterien am besten erfüllen: Die Auftraggeberin wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerbenden bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking).
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Details zur Wertungsmethodik sind der Matrix der Eignungskriterien zu entnehmen.
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Weitere Hinweise sind dem Teilnahmeantrag zu entnehmen. Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Eine Eigenübersetzung ist ausreichend. Eine Erstattung für die Erstellung des Teilnahmeantrags findet nicht statt. Für das dann einzureichende Angebot sind die dann bereitgestellten Anlagen zu verwenden. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen. Eine Eigenübersetzung ist ausreichend. Eine Erstattung für die Erstellung des Angebotes findet nicht statt.
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Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen unter Setzung einer angemessenen Frist von sechs Kalendertagen nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Nachweis einer Referenz für vergleichbare Planungsleistungen für die Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI § 52 mit den folgenden Mindestkriterien:
a. Abschluss der letzten erbrachten Leistungsphase in den letzten fünf Jahren (05/2021 bis Bewerbungsfrist)

Die Referenzaufgabe muss eine vergleichbare Leistung sein. Ein Referenzobjekt muss zur Erfüllung der Mindestanforderung für die Eignung wertungsfähig sein. Eine Obergrenze für einzureichende Referenzen legt die Auftraggeberin nicht fest, d.h. es ist zulässig, dass Bewerbende mehr als die eine geforderten Mindestreferenz einreichen. Hierbei werden für die Auswahl der Bewerbenden alle vorgelegten Referenzen berücksichtigt. Falls Sie weitere Referenzen als die eine geforderte einreichen, dann füllen Sie bitte die Anlage 10 (Teilnahmeantrag) entsprechend aus. In diesem Fall wird bei der Wertung ein Mittelwert gebildet.

Es muss eine passende Referenz eingereicht werden, diese wird bei Erfüllung der Mindestkriterien folgendermaßen bewertet:

Kriterium: Vergleichbarkeit zur Bauaufgabe (i.S. HOAI 2021 § 52 Tragwerksplanung)
- Baumaßnahme Honorarzone III - 6 Punkte
- Baumaßnahme Honorarzone II oder I - 0 Punkte

Kriterium: erbrachte Leistungsphasen 1 bis 6 i.S. HOAI 2021 § 55
- LPH 1 - 0,18 Punkte
- LPH 2 - 0,6 Punkte
- LPH 3 - 0,9 Punkte
- LPH 4 - 1,8 Punkte
- LPH 5 - 2,4 Punkte
- LPH 6 - 0,12 Punkte
Gesamt 6 Punkte

Kriterium: Projektgröße Bruttogrundfläche (BGF)
- über 600 qm- 6 Punkte
- über 300 qm - 3 Punkte
- bis 300 qm - 0 Punkte

Kriterium: anrechenbare Baukosten KG 300 und 400 (55 % 300er und 10% 400er) in EUR netto i.S. HOAI 2021 § 35
- über 1 Mio. - 6 Punkte
- über 500.000 - 3 Punkte
- bis 500.000 Mio. - 0 Punkte

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
70,00

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz der vorgesehenen Niederlassung bezogen auf Leistungen der Tragwerksplanung des/der Bewerber*in/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) in Euro, brutto. Gewertet wird der Durchschnittswert der letzten drei abgeschlossenen Jahre. Bei Bewerbergemeinschaften wird addiert.
- über 200.000 Euro - 6 Punkte
- über 100.000 Euro - 3 Punkte
- bis 100.000 Euro - 0 Punkte

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
15,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung über die durchschnittliche Bürogröße (Anzahl der Mitarbeitenden mit akademischem Abschluss in der Tragwerksplanung) der vorgesehenen Niederlassung in den letzten drei Jahren (2022, 2023, 2024). Gewertet wird der Durchschnittswert der letzten drei Jahre. Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gewertet. Gewertet werden Mitarbeitende mit einer Arbeitszeit von mind. 35 Wochenstunden. Mitarbeitende zwischen 20 und 35 Wochenstunden werden anteilig bewertet (z.B. Mitarbeitende mit 20 Wochenstunden = 0,57 und Mitarbeitende mit 30 Wochenstunden 0,86).
- über 2 Mitarbeitende - 6 Punkte
- über 1 Mitarbeitende - 3 Punkte
- bis 1 Mitarbeitende - 0 Punkte

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
15,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis über das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen oder die Erklärung des Bieters über die Absicht zum Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen über die Versicherungssummen von mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden, mindestens zweifach maximiert.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur*in oder beratender Ingenieur*in zu tragen oder nach den EG- Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur*in oder beratende*r Ingenieur*in tätig zu werden (unter Berücksichtigung Formular 523 EU Eigenerklärung Sanktionspaket 5 EU).
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Es ist ein Befähigungsnachweis vorzulegen für:
- Ingenieur*in und/oder Beratende/r Ingenieur*in der Tragwerksplanung
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Für die zu vergebenden Leistungen der Tragwerksplanung ist gemäß § 54 der Bauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) die Standsicherheit baulicher Anlagen nachzuweisen.
Die Auftragserteilung erfolgt unter der Voraussetzung, dass die hierfür erforderliche fachliche Qualifikation vorliegt. Insbesondere ist die Berechtigung zur Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen entsprechend den bauordnungsrechtlichen Vorgaben nachzuweisen. Ein entsprechender Nachweis ist bei Zuschlagserteilung vorzulegen.
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Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen deren Projektverantwortliche*r zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur*in oder beratende*r Ingenieur*in befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur*in oder beratende*r Ingenieur*in wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
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Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die den ausgeschriebenen Leistungen entsprechen. Außerdem müssen die zu benennende bevollmächtigte Vertretung und der/die Verfassende die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
Als Nachweis genügt die Vorlage eines entsprechenden Qualifikationsnachweises in Kopie (z.B. Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer in Deutschland oder in einer Ingenieurkammer im Zulassungsgebiet); die Auftraggeberin behält sich vor, in Zweifelsfällen die Vorlage des Originals zu verlangen.
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Mit der Bewerbung sind folgende Unterlagen vorzulegen:
- Erklärung zu Interessen und Beteiligungen
- Erklärung Zusammenarbeit mit Anderen
- Erklärung Unterauftragsnehmen
- Erklärung Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
- Erklärung Zuverlässigkeit
- Nachweis Berufshaftpflichtversicherung
- Nachweis Gesamtumsatz
- Nachweis Bürogröße
- Befähigungsnachweis
- Referenzformblatt
- Erklärung Sanktionspaket 5 EU 2. Formblatt Qualifikation

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Im Auftragsfall werden die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetztes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue - und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) Vertragsbestandteil.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung