Der AG ist ein regionaler Netzbetreiber für Strom, Wärme, Wasser und Internetservice.
Die Stadtwerke Steinburg planen auf "grüner Wiese" den Bau eines neuen 110/20kV Umspannwerks mit der Bezeichnung UW Itzehoe-Nordwest. Die 110 kV Anlage wird als Freiluftschaltanlage mit einem 2-fach Sammelschienen-System und 2 Transformatoren von 110 kV auf 20 kV ausgelegt. Die Einspeisung erfolgt über 2 Schaltfelder auf der 110 kV Seite aus dem nahegelegenen 110 kV Umspannwerk Itzehoe-West mittels 2.500/95 mm² Einzelleiter-Alu- Kabeln.
Diese Kabelstrecke erstreckt sich um etwa 2,3 km von dem UW Itzehoe-West bis zum UW Itzehoe- Nordwest mit 2.500/95 mm² Einzelleiter-Alu-Kabeln.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Liefer- und Montageleistungen, d.h. Fertigung, Lieferung und Montage nebst Begleitung der Inbetriebnahme der für das UW Itzehoe-Nordwest benötigten Transformatoren.
Die einzelnen vom Bieter zu erbringenden Leistungen ergeben sich dabei insbesondere aus dem Leistungsbild (Anlage 2d).
S. Vergabeunterlagen
Detaillierte Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
siehe Vergabeunterlagen
Der Auftrag für die Lieferung von Transformatoren zum Neubau des UW IZ-NW wird in einem Verhandlungsverfahren mit integriertem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der § 15 SektVO und § 17 VgV vergeben. Um den besonderen zeitlichen Anforderungen des AGs aufgrund der Bedarfssituation bzw. entsprechend der Zielnetzplanung erwartet zusätzlichen Leistungsbedarf ab 2029 in Itzehoef Rechnung zu tragen sowie dem Umstand, dass Transformatoren derzeit eine sehr lange Lieferzeit haben, ist eine Beschleunigung aller Maßnahmen, insbesondere des Beschaffungsvorgangs dringend notwendig gewordenen.
Es ist daher mit dem Teilnahmeantrag gleichzeitig ein verbindliches Erstangebot abzugeben (sog. "2-Umschlagverfahren"). In Übereinstimmung mit § 17 VgV wird der Auftraggeber den Teilnahmewettbewerb der Angebotsöffnung vorschalten. Zunächst werden daher nur die Teilnahmeanträge gesichtet und bewertet. Erst nachdem die Eignungsprüfung abgeschlossen ist, werden die Angebote nach Anforderung des Passwortes für die von den Bietern zu schützende Datei gesichtet. Nur diese Erstangebote werden nach Maßgabe der Wertungsmatrix bewertet.
Das deutsche Vergaberecht enthält Rügeobliegenheiten der Bieter, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsantragen führt. Bitte beachten Sie die Rügeobliegenheiten des § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Nachforderung gemäß § 51 SektVO
S. §§ 123, 124 GWB
Nachweis bestehende Betriebshaftpflichtversicherung: Nachweis (zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als 12 Monate) einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder unwiderrufliche Erklärung des Versicherers (nicht Versicherungsmakler), dass im Auftragsfalle der für den Leistungserbringer erforderliche Versicherungsschutz gewährt wird mit folgenden Deckungssummen:
o Mind. 5,0 Mio. EUR Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert)o Mind. 5,0 Mio. EUR Sonstige Schäden (2-fach maximiert)
Nachweis einer bestehenden Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig). Nachweis mittels einer Kopie eines zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs gültigen Prüfzertifikats.
Erklärung über den Umsatz, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen. Der Bewerber muss folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden:
Der durchschnittliche Mindestumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren muss mindestens EUR 10,0 Mio. netto betragen.
Vom Bewerber sind zum Nachweis der Eignung mindestens drei Referenzen mittels Eigenerklärungen im Formblatt Teilnahmeantrag - Anlage 1 (vollständiges Ausfüllen des Referenzvordrucks), ggf. unter Beifügung von Referenzschreiben oder weiterführenden Projektbeschreibungen einzureichen, und zwar: Es müssen mindestens 3 wertbare Projektreferenzen über erbrachte und vergleichbare Leistungen mit mind. folgenden Parametern nachgewiesen werden:
o Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme von Netzumspannern (mind. 110-/20-kV und eine Leistung von > 40 MVA)o Abnahme der Leistung nicht vor 01.01.2020o Ausführung innerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftsraus (EWR) oder der Schweiz
Angaben zu Mitarbeiterzahlen in den Jahren 2024, 2025 und 2026 (aktueller Stand), mit jeweiliger Angabe der Gesamtanzahl der Beschäftigten (davon kaufmännische/technische Angestellte, gewerbliche Mitarbeiter) im Formblatt Teilnahmeantrag (Anlage 1). Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen.
s. Vergabeunterlagen