Das Neue Verwaltungsgebäude Rheydt ( NVR) Bauteil A umfasst den Bereich des alten Rathauses zwischen Limitenstraße und der Gasse Am Neumarkt. Auf einer Fläche von 17.800 qm sollen insgesamt 629 Arbeitsplätze für bis zu 850 Mitarbeitende der Stadt Mönchengladbach in einer offenen Arbeitswelt entstehen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabeeinheit NVR-2026-010 Holzhybridbau/Rohbau.
Der zu vergebende Auftrag umfasst folgende Leistungen: a) Baustelleneinrichtung, b) Erdarbeiten: Erstellung der Tragschicht, des Planums, Aushub und Entsorgung in bauseitiger Baugrube / Verbau, c) Rohbauarbeiten: - BRI insg. ca. 71.000 cbm, - insg. ca. 2.700 to Bewehrungsstahl, - insg. ca. 18.500 cbm Ortbeton, -insg. ca. 8.100 qm Filigrandecken, d) Holzhybridbau: Lieferung und Einbau in Holz-Beton-Verbundbauweise von ca. 900 cbm Brettschichtholz Stützen und Träger, e) Stahlbauarbeiten: Lieferung und Einbau einer Stahltreppe (ca. 4 to) mit Betonverfüllung, f) Dämm- und Abdichtungsarbeiten, g) Arbeiten im und am denkmalgeschützten Bestand, h) TGA - Grundleitungen und Einbauteile, i) TGA - Einbauteile für Aufzugsanlagen, j) TGA - Elektro-Leerrohrarbeiten und Erdungsanlagen, k) Gerüstarbeiten und Absturzsicherungen für die Erbringung der eigenen Leistung. Mit der Ausführung der Leistung ist voraussichtlich zwischen Ende Dezember 2026 und Ende Mai 2027 zu beginnen. Die Leistung ist dann innerhalb eines Zeitraums von 432 Werktagen fertigzustellen.
Einziges Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis.
Die Kommunikation im Verfahren erfolgt grundsätzlich über den für die Auftragsvergabe eingerichteten elektronischen Projektraum auf der Vergabeplattform DTVP.
Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Bieter, welche sich in ihrem Recht auf Einhaltung der Vergabebestimmungen verletzt sehen, können bei der zuständigen Vergabekammer Westfalen eine Nachprüfung des Vergabeverfahrens i.S.d. §§ 160 ff. GWB beantragen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Bewerber/Bieter einen von ihm erkannten/erkennbaren Vergabeverstoß nicht ordnungsgemäß gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rüge- und Antragsfrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
Die Vergabe erfolgt nach den Bestimmungen des 2. Abschnitts von Teil A der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A). Bezüglich der Nachforderung von im Angebot fehlenden Unterlagen gilt § 16a EU VOB/A.
vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB
vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 GWB
vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 6-9 GWB
vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB
vgl. § 123 Abs. 4 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB
vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB
Mit dem Angebot einzureichen sind Angaben zum Netto-Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen Mindestanforderung: Für den Zeitraum der letzten 3 Geschäftsjahre ist ein Gesamtumsatz von im Mittel mind. 25 Mio. EUR netto nachzuweisen.
Mit dem Angebot ist als Beleg der Fachkunde zur Ausführung von Beton- und Stahlbetonarbeiten eine Eintragung in die Handwerksrolle, zulassungspflichtiges Handwerk gem. Anlage A, Nummer 1, Maurer und Betonbauer, nachzuweisen.
Mit dem Angebot einzureichen sind Angaben zu in den letzten 5 Jahren (seit 1/2021) erbrachten Leistungen vergleichbarer Art mit Benennung des Auftraggebers nebst Ansprechpartner, des Leistungszeitraums, der Kosten sowie näherer Beschreibung. Mindestanforderung: Für den Zeitraum der letzten fünf Kalenderjahre sind nachzuweisen a) drei Referenzaufträge, bei den im eigenen Betrieb und/oder mit Nachunternehmern Rohbauarbeiten mit einem Auftragswert von jeweils mind. 5 Mio. EUR brutto erbracht (fertiggestellt) wurden, b) drei Referenzaufträge, bei denen im eigenen Betrieb ein mehrgeschossiger Holz- bzw. Hybridbau mit einem Auftragswert von jeweils mind. 2 Mio. EUR brutto realisiert (fertiggestellt) wurde, davon mindestens ein abgeschlossenes Projekt mindestens der Gebäudeklasse 4 nach § 2 Abs. 3 BauO NRW oder mit mindestens 3 Vollgeschossen.
Mit dem Angebot ist der Nachweis eigener oder vertraglich gesicherter Vorfertigungskapazitäten für Holzbauelemente zu erbringen (Unternehmensdarstellung, Kapazitätsübersicht, Nachunternehmer-/Kooperationsvereinbarungen).
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Besondere Bedingungen folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) NRW sowie aus Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2878.