Die Stadtwerke Steinburg GmbH vergeben in dieser Ausschreibung Leistungen zur Lagerhaltung/ Materialmanagement inklusive Zähler- sowie Logistikdienstleistungen im Bereich der Gas, Wasser, Fernwärme, LWL sowie Stromsparte im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Itzehoe GmbH, Stadtwerke Glückstadt GmbH, Stadtwerke Wilster und Stadtwerke Brunsbüttel GmbH.
Gegenstand der Ausschreibung sind im Wesentlichen folgende Logistikleistungen:
- Übernahme des vollständigen Materialmanagements inklusive der Disposition, Annahme, Einlagerung, Verteilung und Rücknahme aller Materialien für den AG- Archivierung und Bereitstellung der nach Regelwerk vorgeschriebenen Werksabnahmezeugnisse (WAZ) und Abnahmeprüfzeugnissen (APZ)- Sicherstellung der Belieferung der vom AG eingesetzten Dienstleister (Fremdfirmen) mit den definierten Materialien gemäß Materialliste- Laufende Prüfung/Aktualisierung und Abstimmung der Materialliste mit dem AG- Eigenverantwortliche Übernahme der Disposition der eingelagerten Materialien
Der Vertrag hat eine Laufzeit von 4 Jahren mit der Option einer zweimaligen Verlängerung von jeweils zwei weiteren Jahren.
Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung (Anlage 2b) sowie dem Vertragsentwurf (Anlage 2c) zu entnehmen.
S. Vergabeunterlagen
s. Vergabeunterlagen
Der Bieter hat in einem Konzept zu erläutern, wie er das Materialmanagement umsetzt.
Das deutsche Vergaberecht enthält Rügeobliegenheiten der Bieter, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsantragen führt. Bitte beachten Sie die Rügeobliegenheiten des § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Nachforderung gemäß § 51 SektVO
Ein zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als 12 Monate alter Nachweis des Versicherers bzw. Kreditinstituts über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung oder unwiderrufliche Erklärung des Versicherers (nicht Versicherungsmakler), dass im Auftragsfalle der für den Leistungserbringer erforderliche Versicherungsschutz gewährt wird.
Der durchschnittliche Umsatz pro Jahr, Leistungen betreffend, die mit der vergebenen Leistung vergleichbar sind, muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 400.000 EUR betragen.
Detaillierte Informationen sind der Anlage 1 "Formblatt Teilnahmeantrag" zu entnehmen (Teil der Vergabeunterlagen)
Angaben zur Beschäftigtenzahl und Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren.
Es müssen mindestens zwei Referenzen über die Ausführung von Logistikdienstleistungen nachgewiesen werden, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind. Die Referenzen müssen im Zeitraum ab dem Jahr 2021 erbracht worden sein.
Sofern mehr als drei form- und fristgerechte sowie die Mindestanforderungen erfüllende Teilnahmeanträge vorliegen, wird die AG die drei besten Bewerber: innen auswählen. Die Auswahl erfolgt anhand der Qualität der eingereichten Referenzen.
Detaillierte Informationen sind der Anlage "Verfahrensinformation 2-Umschläge" zu entnehmen (Teil der Vergabeunterlagen)