Zum Nachweis ihrer Eignung müssen Bieter das Formblatt "Angebotsschreiben" (Anlage 3) ausfüllen und die darin genannten weitergehenden Nachweise beifügen.
Es müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt werden, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden:
- Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten drei Geschäftsjahren mindestens EUR 5,0 Mio. netto betragen.
- Berufshaftpflichtversicherung
Ein zum Ablauf der Angebotsfrist max. 12 Monate alter Nachweis des Versicherers bzw. Kreditinstituts über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung oder unwiderrufliche Erklärung des Versicherers (nicht Versicherungsmakler), dass im Auftragsfalle der für den Leistungserbringer erforderliche Versicherungsschutz gewährt wird, mit folgenden Deckungssummen liegt vor:
o Personen- und Sachschäden: 10,0 Mio. Euro (2-fach maximiert)
o Sonstige Schäden: 1,0 Mio. Euro (2-fach maximiert)
- Nachweis von durchschnittlich 50 fest angestellten Mitarbeitenden in den letzten 3 Geschäftsjahren, davon mindestens
o 10 Maschinenführer,
o 4 Poliere,
o 2 Bauleiter,
o 5 kaufmännische Angestellte
- Nachweis der Zulassung als Fachbetrieb für Arbeiten an schwachgebundenem Asbest gemäß GefStoffV i.V.m. TRGS 519
- Mindestens zwei Unternehmens-Referenz, wobei:
o Eine abgeschlossene Projektreferenz
o (Abschluss nicht vor 01.01.2020)
o die eine nach Art und Umfang vergleichbare Abbruchleistung (Innerstädtisch mit einer Gebäudehöhe > 30 m üGOK)
o mit einem Rückbauvolumen von mindestens 50.000 m³ betreffen
o unter Einsatz eines Abbruchroboters
o Eine weitere abgeschlossene Projektreferenzen
o (Abschluss nicht vor 01.01.2020)
o eine nach Art und Umfang vergleichbare Abbruchleistung beinhalten und daher mindestens den Rückbau und die Entsorgung von schadstoffbelasteten Baustoffen und Bauteilen,
o insbesondere für die großflächige Entfernung von Asbesthaltigen Putzen oder Spachtelmassen von einer Mindestfläche der Bearbeiteten Oberflächen von mindestens 5.000 m²
o und Arbeitsbereichen von mindestens 7.500 m² BGF.