Die Stadt Porta-Westfalica beabsichtigt für die Erweiterung des Gewerbegebiets Holtrup-Ost eine Erschließungsstraße mit Kanalisation herzustellen. Die Baumaßnahme soll sich dabei in zwei Abschnitte gliedern, zum einen in die Herstellung einer Baustraße mit Schmutz- und Regenwasserleitung und einem Retentionsfilterbecken, sowie dem sich später anschließenden Endausbau der gesamten Erschließungsstraße. Es liegt bereits eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung vor.
Gegenstand des Auftrags sind die nachfolgenden Planungsleistungen:
- Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 i.V.m. Anlage 12.1 HOAI - Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 i.V.m. Anlage 13.1 HOAI
Es ist vorgesehen, die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Weitere Angaben zum Bauvorhaben und Gegenstand des zu vergebenden Planungsauftrag enthält eine im elektronischen Projektraum bereitgestellte Projektbeschreibung.
Die Einzelheiten können den Unterlagen in der Vergabeplattform entnommen werden.
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise.Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung von einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
Die Auswahl der Bewerber (mind. 3 und max. 5), die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand der vorgelegten Referenzen. Eine detaillierte Wertungsmatrix ist in den frei zugänglichen Vergabeunterlagen enthalten.
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/ Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Es gilt § 56 VgV
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: 1. Unternehmensdarstellung/Firmenprofil;
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123 und 124 GWB; der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern;
3. Eigenerklärung zu EU-Russlandsanktionen
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 3.000.000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr (aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers) oder Eigenerklärung, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen.
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen:
2Angabe der Anzahl in den letzten drei Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) festangestellten Ingenieure (inkl. Partner/Geschäftsführer) und sonstige Mitarbeiter.
Mindestanforderung:
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zusammen muss im Durchschnitt der vergangenen 3 Kalenderjahre (2023 - 2025) sowie aktuell über mindestens 4 Ingenieure (inkl. Geschäftsführer / Partner) verfügt haben bzw. verfügen. Die Nachweise sind dem Teilnahmeantrag nicht beizufügen. Der AG behält sich je-doch vor, die Nachweise der akademischen Abschlüsse nachzufordern.
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen: Darstellung der Referenzen über vergleichbare Leistungen, mit Angabe insbesondereaa) Name des Auftraggebers und Kontaktdatenbb) Angabe des ausführenden Standorts des Bewerbers / Mitglieds der Bewerbergemeinschaftcc) Zeitraum der Leistungserbringungdd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit Angaben zu den erbrachten Leistungen und der Vergleichbarkeit mit den zu vergebenden Leistungen
Mindestanforderung:Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss die folgende Referenzlage a) und b) vollständig nachweisen. Die Anforderungen in a ) und b) können auch durch eine Referenz nachgewiesen werden.
a) Nennung mindestens einer Referenz mit Ansprechpartner beim Bauherrn (Kontaktdaten) über einen vergleichbaren Auftrag aus dem Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke. Als vergleichbarer Auftrag wird ein Projekt angesehen, das folgende Anforderungen erfüllt:aa) Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 i.V.m. Anlage 12.1 für ein Retentionsbodenfilterbecken und die Erschließung der Kanalisation, bb) mind. Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 beauftragt und die Leistungsphase 8 nach 01/2018 abgeschlossen,cc) Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 über 1 Mio. Euro netto.
b) Nennung mindestens 1 Referenz mit Ansprechpartner beim Bauherrn (Kontaktdaten) über einen vergleichbaren Auftrag aus dem Bereich Objektplanung für Verkehrsanlagen. Als vergleichbarer Auftrag wird ein Projekt angesehen, das folgende Anforderungen erfüllt: aa) Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 i.V.m. An-lag 13.1 HOAI für eine Straße nach RAST oder RAL bb) mind. Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 beauftragt und die Leistungsphase 8 nach 01/2018 abgeschlossen,cc) mind. Honorarzone III dd) Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 über 1 Mio. Euro netto.
Im Falle eines Angebots einer Bewerbergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über die geforderten Referenzprojekte oder die Mitglieder in der Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügen.
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossen Geschäftsjahren mit Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, getrennt nach Jahren.
Der Netto-Umsatz mit Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen des Bewerbers/ sämtlicher Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft in der Summe muss im Zeitraum der letzten drei Geschäftsjahren jeweils mindestens 300.000 Euro, netto pro Jahr betragen haben.
Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bietergemeinschaft mit dem Angebotsvordruck eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft, welches die Bietergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorgeschriebene Bietergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet sein.
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