Am Standort Jülich wird das 2020 gegründete Institut Future Fuels (FF) erweitert. Ziel des Vorhabens ist der erfolgreiche Aufbau und Betrieb eines Forschungs- und Technologietransferzentrums, das die Entwicklung und Produktion von defossilierten Kraftstoffen im Rheinischen Revier ermöglicht.
Für die geplanten Forschungsaufgaben ist weiterer Raum in Form von Laborflächen, sowie eine Erweiterung des Bestandsgebäudes "Synlight" um eine Vormontagemöglichkeit zur Entwicklung und Erprobung von Technologien zur Erzeugung dieser Kraftstoffe, erforderlich.
Das "Synlight" beinhaltet eine künstliche Sonne, welche genutzt wird, um verschiedenste Versuchsaufbauten unter kontrollierten Bedingungen zu bestrahlen und zu analysieren.
Für die Umsetzung des Projektes soll eine Generalplanung ausgeschrieben werden, welche die Planung für die folgenden Leistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure übernehmen soll: - Objektplanung Gebäude und Innenräume- Fachplanung Technische Ausrüstung (alle Anlagengruppen) einschließlich Laborplanung- Fachplanung Tragwerk inkl. Konstruktiven Brandschutz- Barrierefreiheitskonzept, - Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik und Raumakustik) - Objektplanung Freianlagen inkl. Entwässerungsplanung und Überflutungsnachweis.- Objektplanung Verkehrsanlagen
Eine ausführliche Beschreibung enthält die in den Vergabeunterlagen enthaltene "Projektbeschreibung".
Die Leistungen werden aufgrund der erforderlichen Einbindung eines Fördermittelgebers stufenweise beauftragt. Die Realisierung des Projekts erfolgt in den folgenden Stufen unter Einbindung eines Generalunternehmers:
Stufe 1: Leistungsphase 1 bis 3, Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für die Ausschreibung eines GeneralunternehmersStufe 2: Begleitung der Ausschreibung eines Generalunternehmers Stufe 3: Begleitung der Projektrealisierung durch einen Generalunternehmer Stufe 4: Leistungsphase 9
Umfangreiche Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien
Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
1) Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiterenBekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird;
2) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabeportal DTVP zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren;
3) Der AG hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o. g. Vergabeportal abgerufen werden.
4) Teilnahmeanträge und Angebote können nur elektronisch über das Bietertool im Projektraum eingereicht werden.
5) Die Vergabeunterlagen enthalten eine ausführliche Matrix für die Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb
Nachforderung gemäß VgV
Eigenerklärung zum Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Vorlage des Nachweises der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 3.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 2.000.000 EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr (aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers) oder Eigenerklärung, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten)
Darstellung der Referenzen (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten) über vergleichbare Leistungen, mit Angabe insbesondereaa) Name des Auftraggebers und Kontaktdatenbb) Angabe des ausführenden Standorts des Bewerbers / Mitglieds der Bewerbergemeinschaftcc) Zeitraum der Leistungserbringungdd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit Angaben zu den erbrachten Leistungen und der Vergleichbarkeit mit den zu vergebenden LeistungenMindestanforderung: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss die folgende Referenzlage a) bis b) vollständig nachweisen:
a) Nennung von mindestens 2 unterschiedlichen Referenzen mit Ansprechpartner beim Bauherrn (Kontaktdaten) über vergleichbare Aufträge aus dem Bereich Objektplanung Gebäude. Als vergleichbarer Auftrag werden Projekte angesehen, die jeweils den folgenden Anforderungen entsprechen:aa) Objektplanungsleistungen Gebäude im Hochbau im Bereich Forschung, Labor oder Krankenhaus;bb) erbrachte Leistungsphasen 2 bis 3 sowie entweder Leistungsphasen 5 bis 8 oder Vergabe und Begleitung der Realisierung durch einen Generalunternehmercc) Abschluss der Leistungsphase 8 (Abnahme und Übergabe an Nutzer) im Zeitraum seit 01/2021;dd) Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 zusammen über 5 Mio. Euro netto;
b) Nennung von mindestens 2 unterschiedlichen Referenzen mit Ansprechpartner beim Bauherrn (Kontaktdaten) über vergleichbare Aufträge aus dem Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung. Als vergleichbarer Auftrag werden Projekte angesehen, die jeweils den folgenden Anforderungen entsprechen:aa) Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung im Hochbau;bb) erbrachte Leistungsphasen 2 bis 3 sowie entweder Leistungsphasen 5 bis 8 oder Vergabe und Begleitung der Realisierung durch einen Generalunternehmer;cc) Abschluss der Leistungsphase 8 (Abnahme und Übergabe an Nutzer) im Zeitraum seit 01/2021;dd) Baukosten der KG 400 nach DIN 276 je über 1 Mio. Euro netto;ee) umfasst war bei zumindest einer der Referenzen auch die Fachplanung Labortechnik in einem Umfang von mindestens 500.000 Euro nettoff) die eingereichten Referenzen zur Fachplanung Technische Ausrüstung müssen in der Summe alle Anlagengruppen (ALG 1 bis ALG 5, ALG 7 und ALG 8) umfassen; es ist möglich, diesen Nachweis auch durch Kombination von mehreren Referenznehmern zu erbringen, die bei einem Referenzprojekt zusammengearbeitet haben
s. Vergabeunterlagen