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Verfahrensangaben

CAMPUS DOK Erweiterte Objektplanung Gebäude

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

BRD, vertr. d. BMVg, vertr. d. ABH, vertr. d. BBA
02000000-FBBABAU001-77
Nagelsweg 47
20097
Hamburg
Deutschland
DE600
campus-dok@bba-hamburg.de
+494042842200

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Bundesebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
DE 120485916
Am Sandtorkai 50
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
Rechtsanwalt Hauke Schüler
hauke.schueler@kapellmann.de
+494030091600
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes
02289499578
Kaiser-Friedrich-Straße 16
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.de
+492289499578
+492289499163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
71221000-3
71327000-6
71000000-8
71314000-2
71322100-2
71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Bei der geplanten Baumaßnahme CAMPUS DOK handelt es sich um ein umfassendes Sanierungs- und Neubauprojekt für den Campus der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr (HSU) auf dem Gelände der Douaumont-Kaserne (DOK) in Hamburg. Die Liegenschaft hat eine Größe von ca. 261.000 m², der Liegenschaftsentwicklungsbereich des konkreten Projekts umfasst ca. 205.000 m². Im Zuge des Projekts sollen ca. 30.000 m² Bruttogeschossfläche saniert und ca. 70.000 m² (zzgl. 33.000 m² Mobility Hub) neu gebaut werden. Das Bauvolumen beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf ca. 1 Mrd. EUR.

Als Projektabwicklungsmodell wurde die "Integrierte Projektabwicklung" gewählt (IPA). In diesem Modell werden die Rahmenbedingungen (Kultur, Organisation, Ökonomie und Methoden) so ausgestaltet, dass sie die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten für die Erreichung der Projektziele der Auftraggeberin bestmöglich fördern. Kern des IPA-Modells ist ein einheitlicher, zwischen der Auftraggeberin und maßgeblichen Schlüsselpartnern für Planung und Bau geschlossener Allianzvertrag (Mehrparteienvertrag). Nähere Angaben zum Allianzvertrag finden Sie im Eckpunktepapier, das Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb ist.

Neben der Auftraggeberin sollen die Auftragnehmer der folgenden Leistungspakete Teil des Allianzvertrages werden:

1. Erweiterte Objektplanung Gebäude,
2. Erweiterte Objektplanung Freianlagen / Ingenieurbau,
3. Fachplanung Technische Ausrüstung ELT,
4. Fachplanung Technische Ausrüstung HLSM,
5. Ausführung erweiterter Rohbau und Fassade,
6. Ausführung Ausbau und Labor,
7. Ausführung Tiefbau, Abbruch, Außenanlagen und Verkehrsanlagen,
8. Ausführung Technische Ausrüstung ELT und
9. Ausführung Technische Ausrüstung HLSM.

Dieses Vergabeverfahren betrifft nur das Leistungspaket 1 Erweiterte Objektplanung Gebäude. Diesem Leistungspaket sind insb. folgende Leistungen zugeordnet:

Objektplanung Gebäude
Lichtplanung (Tageslicht und ggf. anteilig Kunstlicht)
Fassadenberatung
Barrierefreiplanung
Bauphysik (Schallschutz, Raumakustik, Energieberatung)
Nachhaltigkeitskoordination
Brandschutzplanung
Tragwerksplanung
Umzugsplanung
Schadstoffanalytik
BIM-Gesamtkoordination

Sofern der Bewerber/Bieter Teile der vorgenannten Leistungen durch Nachunternehmer er-bringen möchte, müssen diese im Vergabeverfahren nur dann benannt werden, wenn der Bewerber/Bieter sich für die Eignung und/oder die Bewerberauswahl auf diese Nachunternehmer berufen möchte. In den meisten Fällen wird dies nicht nötig sein. Nähere Angaben dazu finden Sie in der Bewerberinformation, die Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb ist.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Bundeswehr und Bundesbau gehen neue, gemeinschaftliche Wege bei der Sanierung, dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Campus der HSU. Derzeit bietet die HSU 29 Studiengänge in den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften an. Der aktuelle Gebäudebestand der HSU, ausgenommen Unterkunftsgebäude und Schwimmhalle, die nicht Teil der Campusentwicklung sind, umfasst oberirdisch eine Bruttogrundfläche (BGF) von etwa 88.000 m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 470.000 m³. Die Liegenschaft ist ein militärischer Sicherheitsbereich, das aktuelle Bauprojekt ist als "offen" eingestuft.

Die aus der Mitte der 70er Jahre stammenden Bestandsgebäude, die durch eine markante außenliegende Stahlhängekonstruktion gekennzeichnet sind, und die Freianlagen stehen unter Denkmal- bzw. Ensembleschutz.

Die Planungs- und Bauarbeiten erfolgen im laufenden Betrieb und sollen im Jahr 2035 abgeschlossen sein. Vor dem Beginn der eigentlichen Neubau- und Sanierungsarbeiten erbringt die Allianz Vorbereitungsmaßnahmen im Hinblick auf die Infrastruktur.

Die Bearbeitung der hochkomplexen Planungs- und Bauaufgabe erfolgt im Zuge einer Integrierten Projektabwicklung (IPA). Alle für das Projekt relevanten Akteure aus Planen und Bauen werden durch einen Mehrparteienvertrag als Allianz gebunden und arbeiten von Anfang an in funktionsübergreifenden Teams zusammen. Durch eine Gewinnbeteiligung profitieren alle Partner gemeinsam vom Projekterfolg. Die Zusammenarbeit setzt auf Kollaboration und Vertrauen, Transparenz und Offenheit als Basis des gemeinsamen Handelns. Es werden Lean-Methoden angewendet, die das Planen und Bauen effizienter und schneller machen.

Die maßgeblichen vertraglichen Regelungen sind im Eckpunktepapier zusammengefasst, das Teil der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb ist.

Insgesamt werden 9 Partner beauftragt.
Dies sind in der Planung:
1. Erweiterte Objektplanung Gebäude,
2. Erweiterte Objektplanung Freianlagen/Ingenieurbau,
3. Fachplanung Technische Ausrüstung ELT (Anlagengruppen 4, 5, 8 und anteilig 7),
4. Fachplanung Technische Ausrüstung HLSM (Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und anteilig 7).
Dies sind in der Ausführung:
5. Erweiterter Rohbau und Fassade sowie anteilig Abbruch,
6. Ausbau, Laborbau,
7. Tiefbau, Außenanlagen, Verkehrsanlagen sowie anteilig Abbruch,
8. Technische Ausführung (ELT) und Gebäudeautomation und
9. Technische Ausführung (HLSM).

Im Rahmen einer Masterplanung wurden die Hauptthemen Architektur und Städtebau, Freiraum, Energie und Nachhaltigkeit bearbeitet und der städtebauliche Rahmen festgelegt. Diese Planung soll nunmehr weiterentwickelt werden. Im Themengebiet Architektur und Städtebau wird die Allianz folgende Gebäude bearbeiten:

H1 (Hauptgebäude, vorrangig Lehre, Verwaltung, Büronutzung): Sanierung, Teilabriss und Ergänzung durch zwei Neubauten;

Mensa: Sanierung;

Haus 1 MBau | BauIng (Institutsgebäude, vorrangig Lehre, Forschung, Werkstatt, Labor): Neubau;

Haus 2 MBau | BauIng (Institutsgebäude, vorrangig Lehre, Forschung, Werkstatt, Labor): Neubau;

Haus 3 MBau | BauIng inkl. zentrale Werkstatt und Versuchshallen (Werkstätten und Versuchshallen, für Lehre und Forschung): Neubau;

Haus 4 Elektrotechnik (Institutsgebäude, vorrangig Lehre, Forschung, Werkstatt, Labor, RZ): Neubau;

Bibliothek (Bibliothek und Lehre): Neubau;

Aula A1: Neubau;

Sportzentrum S1 (Ergänzung der Bestandsschwimmhalle um eine Dreifeldsporthalle): Neubau;

Mobility Hub inkl. Paketstation, Anlieferung, Materiallager und Gefahrstofflager (ca. 1.100 Parkplätze): Neubau;

Wache/Eingangsbereich der Liegenschaft: Neubau;

Technikzentrale: Neubau.

Insgesamt handelt es sich um ca. 30.000 m² zu sanierende BGF, den Abbruch mehrerer Bestandsgebäude und ca. 70.000 m² (zzgl. 33.000 m² Mobility Hub) BGF in Form von Neubauten. Die Bestands- und Neubauten weisen - bis auf die neu zu errichtende Bibliothek - max. 4 Vollgeschosse auf. Insge-samt beläuft sich der Liegenschaftsentwicklungsbereich auf 205.000 m². Nähere Angaben, z.B. zu Schadstoffen, Bestandsnutzungen und Umzügen sind der Darstellung des Masterplans, die Teil der Vergabeunterlagen des Teilnahmewettbewerbs ist, zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

0,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
02.02.2026
31.12.2035
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Holstenhofweg 85
22043
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über dezimal gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Summe der Zuschläge für Gewinn und max. AGK auf Eigenleistungen

Siehe Anlage 3 - Wertungsmatrix

Gewichtung
0,15

Zuschlagskriterium

Preis
Summe der Zuschläge für Gewinn und max. AGK auf Fremdleistungen

Siehe Anlage 3 - Wertungsmatrix

Gewichtung
0,10

Zuschlagskriterium

Qualität
IPA-Befähigung Kernprojektteam

Siehe Anlage 3 - Wertungsmatrix

Gewichtung
0,32

Zuschlagskriterium

Qualität
Persönliche Referenzen Kernprojektteam

Siehe Anlage 3 - Wertungsmatrix

Gewichtung
0,28

Zuschlagskriterium

Qualität
Support des Kernprojektteams durch weitere Mitarbeitende im Unternehmen mit besonderen projektrelevanten Qualifikationen

Siehe Anlage 3 - Wertungsmatrix

Gewichtung
0,15
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Siehe Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Die erbrachten Bauleistungen, Dienstleistungen oder gelieferten Güter beinhalten Prozessinnovationen

Siehe das Eckpunktepapier (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht enthält in § 160 Abs. 3 GWB Präklusionsvorschriften für Nachprüfungsverfahren, die unbedingt zu beachten sind:

§ 160 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3
26

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote

Angaben zum Auftrag
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

3910/2023
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Bietergemeinschaft Heinlewischer Partnerschaft freier Architekten mbB, MO Architekten Moritz + Krause PartG mbB, Wetzel & von Seht Beratende Ingenieure Partnerschaft mbB
PR721106
Mittleres Unternehmen
Gutenbergstraße 4
10587
Berlin
Deutschland
DE300
info@heinlewischer.de
---
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Ja

Unterauftragnehmer

Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

08.12.2025
29.12.2025

Angaben zum Angebot

Angebot (final)
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung