Serverbeschaffung_2026
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Kommunikation

Es liegen folgende Nachrichten der Vergabestelle vor.
Betreff: Bieterfragen-/Antwortenkatalog Datum: 17.06.2026 - 12:19 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

von Bietern wurden zum Verfahren Fragen gestellt. Wir haben einen Bieterfragen und hierzu auch die Antworten zusammengestellt gem. angefügtem Dokument. Bitte beachten Sie die Fragen / Antworten im Zusammenhang mit der Erstellung Ihres Angebotes.

Die Vergabestelle

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Fragen_Antworten_17062026_0944_0952.pdf 17.06.2026 38,3 KB
Betreff: AW: Weitere Bieterfragen zur Leistungsbeschreibung Datum: 17.06.2026 - 10:32 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre ergänzenden Bieterfragen. Diese beantworten wir wie folgt:

**Frage 10:**
Ja, die Mindestanforderung von 17 TB bezieht sich auf die real nutzbare Speicherkapazität nach RAID-/Redundanzkonfiguration und nach Abzug systembedingter Reservierungen. Nicht gemeint ist eine rechnerisch effektive Speicherkapazität unter Verwendung von Effizienztechnologien wie Deduplizierung, Komprimierung, Thin Provisioning oder vergleichbaren Verfahren. Solche Effizienztechnologien dürfen nicht zur Erreichung der geforderten Mindestkapazität von 17 TB herangezogen werden.

**Ergänzung zu Frage 7:**
Für das Sizing der geforderten Storage-Performance soll eine Cache-Hit-Rate von 0 % zugrunde gelegt werden. Cache-basierte Peak- oder Best-Case-Werte allein reichen als Nachweis der Mindestanforderung nicht aus. Sofern der Hersteller Performancewerte nur unter Berücksichtigung abweichender Cache-Annahmen ausweist, sind diese Annahmen im Angebot transparent darzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Hendric Bartsch

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Betreff: AW: Bieterfragen - Leistungsbeschreibung Datum: 17.06.2026 - 10:26 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Fragen. Diese beantworten wir wie folgt:

**Frage 1:**
Die geforderten 10Gbit/s-LAN-Ports sollen als 10GBASE-T / RJ45 ausgeführt werden.

**Frage 2:**
Für die 10Gbit/s-LAN-Ports sind damit keine SFP+-Transceiver anzubieten. Davon unberührt bleibt die Fibre-Channel-Anbindung des Storage-Systems. Die hierfür erforderlichen Transceiver, LWL-Kabel und sonstigen Anschlusskomponenten sind vollständig im Angebot zu berücksichtigen.

**Frage 3:**
Am Installationsort sind Rack-PDU-Anschlüsse für IEC-Kaltgeräteverkabelung vorgesehen. Es sind entsprechende C13/C14-Kaltgeräteanschlusskabel anzubieten. Schuko-Anschlusskabel sind nicht erforderlich.

**Frage 4:**
Die beiden NVMe-Bootmedien müssen redundant betrieben werden. Zulässig ist ein hardwarebasiertes RAID-1 oder eine herstellerseitig unterstützte gleichwertige bootfähige Spiegelung. Maßgeblich ist, dass der Ausfall eines einzelnen Bootmediums nicht zum Ausfall der Bootfähigkeit des Hosts führt.

**Frage 5:**
Eine spätere Nachrüstbarkeit einer zweiten CPU ist keine Mindestanforderung. Gefordert sind mindestens 24 physische Kerne je Server.

**Frage 6:**
Die Remote-Management-Lizenz muss mindestens folgende Funktionen bereitstellen: Out-of-Band-Management, Remote-Konsole, Ein-/Ausschalten und Neustart des Servers, Virtual Media, Hardware- und Health-Monitoring, Fehler- und Eventlogs, Unterstützung des Firmware- und Lifecycle-Managements sowie eine herstellerseitige Supportberechtigung über mindestens 36 Monate. Gleichwertige herstellerspezifische Lösungen sind zulässig.

**Frage 7:**
Für den Nachweis der geforderten Storage-Performance soll, soweit durch den Hersteller ausweisbar, ein Random-I/O-Szenario mit 8 KiB Blockgröße und einem Verhältnis von 70 % lesend zu 30 % schreibend herangezogen werden. Eine gesonderte Mindestanforderung an die Latenz wird nicht als Ausschlusskriterium festgelegt. Die erwartete beziehungsweise herstellerseitig ausgewiesene Latenz ist im Angebot anzugeben.

**Frage 8:**
Ja. Ziel ist die Anbindung der drei Hyper-V-Hosts an das SAN-Storage-System und der Betrieb als Microsoft Failovercluster. Die Installation, Konfiguration und produktive Inbetriebnahme sind jedoch nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.

**Frage 9:**
Die LWL-Kabel sind mit einer Mindestlänge von 3 m je Kabel anzubieten. Alle für die redundante Fibre-Channel-Anbindung erforderlichen LWL-Kabel sind vollständig im Angebot zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Hendric Bartsch

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