NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu

Verfahrensangaben

NW-Abstrom-Planung

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
18.03.2026
25.03.2026 10:00 Uhr
23.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH
992-80124-69
Schöneberger Ufer 89 - 91
10785
Berlin
Deutschland
DE300
a.kucht@gesa-info.de
+49 3024513-192
+49 3024513-652

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Umweltschutz

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Bundes
992-80124-69
Villemombler Str. 76
53123
Bonn
Deutschland
DE300
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
992-80124-69
Villemombler Str. 76
53123
Bonn
Deutschland
DE300
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71321000-4
71322000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Ingenieurleistungen zur Planung und zur fachtechnischen Begleitung des Regelbetriebs einer hydraulischen Sanierung eines Abstrombereichs eines ehem. industriell genutzten Standorts in Berlin/Adlershof mit den Hauptkontaminanten BTEX und MCB. Vergeben werden Planungsleistungen für insgesamt 3 Gewerke (Errichtung von Grundwasserreinigungsanlagen, Graben- und Rohrleitungsbau, Brunnen- und Schachtbau) in Anlehnung an die HOAI 2021 für die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke § 43 und technische Ausrüstung § 55. Es werden Grundleistungen sowie besondere Leistungen beauftragt. Des Weiteren wird die fachtechnische Begleitung des Regelbetriebes für 4 Jahre, mit einer optionalen Verlängerung um weitere 4 Jahre, vergeben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Ingenieurleistungen zur Planung und zur fachtechnischen Begleitung des Regelbetriebs einer hydraulischen Sanierung eines Abstrombereichs eines ehem. industriell genutzten Standorts in Berlin/Adlershof mit den Hauptkontaminanten BTEX und MCB.

Umfang der Auftragsvergabe

620.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4

Option auf Verlängerung um weitere 4 Jahre

4
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Schöneberger Ufer 89 - 91
10785
Berlin
Deutschland
DE300

Die zu bearbeitende Liegenschaft bzw. der Abstrombereich befindet sich im Südosten Berlins im Stadtbezirk Treptow-Köpenick, Glienicker Weg / Adlergestell.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des Durchführungskonzepts

Qualität 40 % mit folgenden gewichteten Punkten:
Aufgabenstellung - 400 / Struktur - 400 / Projektteam - 400 / Zeitplan - 400

Gewichtung
1.600,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Honorar 60 % mit folgenden gewichteten Punkten:
Angebotspreis - 1600 / Stundensätze - 800

Gewichtung
2.400,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Auf der Vergabeplattform befinden sich weitere Unterlagen:
a) Bewerber/Bewerbergemeinschaft haben zwingend den Bewerberbogen vollständig auszufüllen und einzureichen.
b) Aufgabenbeschreibung
c) Verfahrensbeschreibung
d) weitere Unterlagen

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Zweistufiges Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb sind grundsätzlich zweistufig strukturiert.

Teilnahmewettbewerb: Der öffentliche Auftraggeber fordert eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Teilnahmeanträgen auf.

Erstangebote: Nur diejenigen Unternehmen, die nach Prüfung der übermittelten Informationen dazu aufgefordert werden, können ein Erstangebot abgeben.

Verhandlungsphase: Die Verhandlungsphase findet nach dem Teilnahmewettbewerb statt und umfasst die Verhandlung der Erstangebote.

Verhandlungsbasis: Die Verhandlungsbasis sind zunächst die Erstangebote und die im weiteren Verlauf vorgelegten Folgeangebote.

Mindestanforderungen: Über den gesamten Angebotsinhalt darf verhandelt werden, außer über die vom Auftraggeber festgelegten Mindestanforderungen sowie die Zuschlagskriterien.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Unterlagen stehen gebührenfrei, uneingeschränkt und vollumfänglich zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYQ5VYX
Weitere Auskünfte erteilt die genannte Kontaktstelle.
Teilnahmeanträge und / oder Angebote sind elektronisch einzureichen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYQ5VYX
Die Kommunikation im Verfahren erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYQ5VYX

Einlegung von Rechtsbehelfen

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten. Werden Fehler nicht rechtzeitig gerügt, können die Bewerber/Bieter nach § 160 Abs. 3 GWB präkludiert sein. § 160 Abs. 3 GWB lautet:
Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt

2. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden.

3. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende und/oder unvollständige Unterlagen, Erklärungen und Nachweise, die nicht mit Ablauf der Bewerber-/Angebotsfrist eingereicht wurden, einmalig unter Fristsetzung von 7 Kalendertagen nachzufordern. Das Fehlen der Unterlage nach verstreichen der genannten Frist, kann zum Ausschluss des Teilnahmeantrages oder des Angebotes führen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

§§ 123, 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Mindestanforderung und Ausschlusskriterien:
1. Nachweis der Eintragung in einem Berufs-/Handelsregister
2. Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft
3. Nachweis zur Haftpflichtversicherung
4. Nachweis über die Errichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
5. Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben
6. Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG)
7. Eigenerklärung gemäß EU-Richtlinie 2022/576
8. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB
9. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Umsatz für vergleichbare Leistungen der letzten drei Geschäftsjahre 5% (maximal gewichtete Punktzahl - 150)

- Als vergleichbar gelten Leistungen nach oder in Anlehnung an HOAI gemäß § 43 und Anlage 12 Leistungsbild Ingenieurbauwerke sowie § 55 und Anlage 15 Leistungsbild Technische Ausrüstung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Jährliches Mittel der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter der letzten drei Geschäftsjahre 5% (maximal gewichtete Punktzahl - 150)

- Hier sind nur Dipl. Ingenieure*innen / Dipl.-Geologen*innen, M.Sc. oder gleichwertig in Teil- und Vollzeit mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung zu berücksichtigen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001 oder Gewährleistung der internen Qualitätssicherung 10 % (maximal gewichtete Punktzahl - 300)

- DIN EN ISO 9001 oder Gewährleistung der internen Qualitätssicherung. Vorlage des gültigen Zertifikats oder eine Beschreibung des internen Qualitätsmanagementsystems.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
300,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Projektteam 20 % (maximal gewichtete Punktzahl 600)

- Für das Team wird eine Mindestanzahl von drei Mitarbeitern*innen vorausgesetzt. Das Projektteam besitzt Berufserfahrung in den geforderten Kompetenzbereichen (siehe Eignungskriterium Referenzen). Ein/e Mitarbeiter*in des Teams besitzt dabei Berufserfahrung im Bereich Umweltverfahrenstechnik oder gleichwertig. Der Nachweis erfolgt über Fachlebensläufe, Zeugnisse, Zertifikate der für das Projektteam vorgesehenen Mitarbeiter.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
600,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen des Unternehmens 60% (maximal gewichtete Punktzahl - 2100)

- Es werden folgende Kompetenzbereiche definiert:
1.) Sanierungsplanung im Bereich Altlasten
2.) Gefahrenabwehrrelevante Belastungen des Grundwassers mit leichtflüchtigen organischen Verbindungen
3.) Vergabeverfahren für öffentliche Auftraggeber
4.) Planung von Brunnen- /Schachtbau und Graben-/Rohrleitungsbau
5.) Planung von Grundwasserreinigungsanlagen

Eine Referenz kann dabei einen oder mehrere Kompetenzbereiche beinhalten. Es werden bis zu 5 Referenzen bewertet. Diese dürfen höchstens 5 - 8 Jahre zurückliegen und laufende Projekte müssen mindestens 2 Jahre in Bearbeitung sein (Stichtag hierfür ist der Tag der Bekanntmachung). Für die Projektbeschreibung kann zusätzlich ein Projektdatenblatt (maximal eine DIN A4-Seite) je Referenz eingereicht werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
2.100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung