Neubau Feuerwache - Generalplanerleistung
Neubau der Hauptfeuerwache Limburg als zentraler Standort der Feuerwehr auf dem Limburger Marktplatz, einschließlich Fahrzeughallen, Werkstätten, Schwarz-Grau-Weiß?Bereichen, Schulungs-, Leitungs- und Sozialräumen sowie Übungs- und Stellplatzflächen. Gegenstand des Auftrags ist die stufenweise Beauftragung eines Generalplaners (Architektur, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung, energetische Planung) für die Leistungsphasen 1-9 nach HOAI, einschließlich Koordination aller Fachplaner, Integration der vorliegenden Konzeptstudie und Erstellung einer prüffähigen Kostenplanung nach DIN 276. Die Gesamtbaukosten des Neubaus der als kritische Infrastruktur eingestuften Feuerwache werden derzeit mit rund 30 Mio. EUR veranschlagt; Baubeginn ist ab 2027 vorgesehen.
Preis
Qualität
Gemäß § 160 GWB. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen 10 Kalendertagen elektronisch in Textform über die Vergabeplattform zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der genannten Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Gegebenenfalls erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Bieterinformationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym heruntergeladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters.---2.) Anfragen werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Angebote gestellt werden.---3.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach des Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen, Einladungen zum Aufklärungsgespräch und sonstigem Schriftverkehr.---4.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle.---5.) Die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch, verschlüsselt in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.---6.) Ausländische Bieter haben geforderte Nachweise / Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach §56 VgV.
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen:---1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind.---2.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.---3.) Eigenerklärung des Bieters zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.---4.) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen.---Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124-LD, Eigenerklärung Artikel 5k). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen:---- eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf---- eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG---- eine gültige Bescheinigung der Berufsgenossenschaft über die vollständige Entrichtung von Beiträgen---- eine gültige Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse(n) und tariflichen Sozialkassen über die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein darf.---Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben.
Der geforderte Jahresumsatz für die Geschäftsjahre 2023 bis 2025 liegt im Durchschnitt bei min. 3 Mio. EUR netto-siehe Bewerbungsbogen-
Geforderte Versicherungssumme für Personenschäden mind. 3 Mio EUR netto, für Sach- und Vermögensschäden mind. 1,5 Mio EUR netto.-siehe Bewerbungsbogen-
Angaben zur vorgesehenen Projektleitung und Stellvertretung inkl. Referenzliste-siehe Bewerbungsbogen-
Die Anzahl der durchschnittlichen Beschäftigten Ingenieure in den Geschäftsjahren 2023 bis 2025 liegt bei mindestens 25-siehe Bewerbungsbogen-
Unterlagen zur Berufszulassung-siehe Bewerbungsbogen-
Referenzen gemäß Vergabeunterlagen-siehe Bewerbungsbogen und Unterlage "VgV_Limburg_Auswertung TNA"-
Der Auftraggeber wendet die Regelungen "Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)" in der jeweils gültigen Fassung an.