Der Auftraggeber beabsichtigt, die ausgeschriebenen Gaslieferleistungen für die Kindertagesstätten der Kindergärten City, Eigenbetrieb von Berlin (Kindergärten City) mit derzeit 31 Lieferstellen an derzeit 31 Standorten in Berlin und einem jährlichen Verbrauch von etwa 4,4 GWh nach Maßgabe der nachfolgend und in den Vergabeunterlagen beschriebenen Bedingungen zu vergeben.
Ausgeschrieben sind die Gaslieferleistungen für die Kindertagesstätten der Kindergärten City an derzeit 31 Standorten in Berlin mit derzeit 31 Lieferstellen und einem jährlichen Verbrauch von etwa 4,4 GWh ab dem 01.01.2027.Der ausgeschriebene Bedarf an Gas ist eine Schätzung auf Grundlage des Jahresverbrauchs 2025. Der Bedarf an Gas kann sich während der Laufzeit des Vertrages ändern. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den Gesamtbedarf an Gas von Kindergärten City zu decken.Die Belieferung erfolgt frei Lieferstellen von Kindergärten City, d.h. inkl. Abwicklung der Netznutzung.Art und Umfang der Leistung ergeben sich im Einzelnen aus den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen), dem Vertrag (Teil D der Vergabeunterlagen) und dem Preisblatt (Teil E der Vergabeunterlagen).
Die Leistungserbringung erfolgt an die jeweilige Lieferstelle (derzeit 31) an den betreffenden Standorten (derzeit 31) von Kindergärten City in Berlin.Näheres ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen).
Alleiniges Zuschlagskriterium ist der Preis (100 % Preis).
Maßgeblich für die Wertung ist die Dienstleistungspauschale gemäß Preisblatt des Bieters. Der Bieter gibt im Preisblatt (Teil E der Vergabeunterlagen) für jedes Lieferjahr jeweils einen Grundpreis je Lieferstelle [EUR/a] und ein spezifisches Dienstleistungsentgelt [ct/kWh] an.
Für die Wertung wird die rechnerische Gesamthöhe der Dienstleistungspauschale über die vierjährige Vertragslaufzeit unter der Annahme einer konstant bleibenden Vertragsmenge und Anzahl von Lieferstellen ermittelt. Das heißt: Für jedes Jahr wird der vom Bieter im Preisblatt angebotene Grundpreis je Lieferstelle mit 31 und das angebotene spezifische Dienstleistungsentgelt mit 4.404.108 multipliziert. Die so ermittelten Beträge ergeben summiert die rechnerische Höhe der Dienstleistungspauschale für das jeweilige Vertragsjahr. Die so errechneten vier Beträge für die vier Vertragsjahre werden anschließend summiert. Den Zuschlag erhält das Angebot mit der so gebildeten niedrigsten Gesamtsumme.
Auf Verlangen des Auftraggebers ist der Auftragnehmer verpflichtet, weitere Lieferstellen in den vertraglichen Leistungsumfang aufzunehmen, soweit diese Lieferstellen eine Abnahmestruktur aufweisen, die mit derjenigen der übrigen Lieferstellen vergleichbar ist. Der Auftragnehmer kann die Belieferung neuer Lieferstellen nur verweigern, wenn dies für ihn wirtschaftlich unzumutbar ist.
Hinzukommende Lieferstellen teilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer mindestens vier (4) Wochen vor Lieferbeginn schriftlich mit. Diese Lieferstellen werden Vertragsgegenstand und beliefert der Auftragnehmer im Übrigen nach den vertraglichen Bestimmungen.
Siehe auch § 4 des Vertrags (Teil D der Vergabeunterlagen)
Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nachforderung bleibt vorbehalten - § 56 VgV
Handelsregisterauszug o.ä.
Siehe auch Ziffer 11 des Verfahrensleitfadens (Teil A der Vergabeunterlagen)
Eigenerklärung über die Gesamtjahresumsätze in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Mindestanforderung:Gesamtjahresumsätze in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren von durchschnittlich mindestens EUR 800.000 netto p.a. (d.h. Gesamtumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in Summe insgesamt mindestens EUR 2.400.000 netto)
Eigenerklärung über die Umsätze im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Gaslieferung) in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Versicherungsschutz (Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung)
Mindestanforderung:Nachweis des Bestehens einer entsprechenden Berufs- oder Be-triebshaftpflichtversicherung für die Dauer des Vertrages mit folgenden Deckungssummen pro Schadensfall, jeweils mindestens zweifach maximiert auf alle Versicherungsfälle pro Jahr zu verfügen: Personenschäden EUR 2.000.000; Sach- und Vermögensschäden: EUR 2.000.000alternativ: Nachweis des geforderten Versicherungsschutzes durch Erklärung des Bieters und/oder einer Versicherung, dass im Zu-schlagsfall eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung mit einer Versicherungsdeckung, die den zuvor genannten Vorgaben entspricht, abgeschlossen werden wird
Eigenerklärung über die Zahl der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigten in den letzten drei Jahren und aktuell
Eigenerklärung über Referenzen über bereits ausgeführte Aufträge über vergleichbare Leistungen (vergleichbare Leistungen sind Gaslieferungen für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten und mit einem Mindestvolumen von 3.000.000 kWh p.a. und einer vergleichbaren Anzahl von Lieferstellen) in den letzten drei Jahren
Mindestanforderung:Nachweis von mindestens drei (3) Referenzen über bereits ausgeführte Aufträge über vergleichbare Leistungen (vergleichbare Leistungen sind Gaslieferungen für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten und mit einem Mindestvolumen von 3.000.000 kWh p.a. und einer vergleichbaren Anzahl von Lieferstellen) in den letzten drei Jahren