Nachweis gemäß "Referenzerklärung" von Referenzprojekten, welche mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, aus den letzten fünf (5) Jahren ausgehend vom Zeitpunkt der Teilnahmefrist unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung der erbrachten Leistung(en) (Aufgabenstellung, Leistungsinhalte und Tätigkeiten),
Zur Beschreibung der jeweiligen Referenzleistung haben die Bewerber eine kurze Präsentation mit max. zehn Charts zu erstellen und diese im Format PDF als Anlage zur Referenzerklärung einzureichen.
Die Präsentation muss die Beschreibung
- der Aufgabe(n) (alle Referenzen),
- der Ziele und der Zielgruppe (alle Referenzen),
- der Strategie (Referenzen a, c, d)
- kreative Leitidee (Referenzen a, b, d)
- der Umsetzungsbeispiele für klassische und digitale Kanäle (Referenzen a und d) und
- der Umsetzungsbeispiele für den Kanal LinkedIn (Referenz b)
beinhalten;
- des Auftraggebers der Referenz (nebst den geforderten Angaben im Dokument "Formblatt Referenzerklärung"),
- des ungefähren Auftragsvolumens (Umsatz oder Mengen),
- des Leistungszeitraums und
- des Leistungserbringers.
Als vergleichbar gelten erfolgreich erbrachte Leistungen, die in Umfang, Art und Schwierigkeitsgrad den in der Leistungsbeschreibung dargestellten Leistungen entsprechen und sich auf die Planung und Umsetzung crossmedialer Kampagnen sowie Leistungen im Content-Marketing beziehen.
Mindestanforderung:
In Bezug auf die vorstehend geforderten Erklärungen zu vergleichbaren Referenzleistungen werden die folgenden Mindestanforderungen festgelegt:
- Es sind mindestens 4 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten fünf (5) Jahren ausgehend vom Zeitpunkt der Teilnahmefrist einzureichen. Als vergleichbar gelten erfolgreich erbrachte Leistungen, die in Umfang, Art und Schwierigkeitsgrad den in der Leistungsbeschreibung dargestellten Leistungen entsprechen und sich auf die Planung und Umsetzung crossmedialer Kampagnen sowie Leistungen im Content-Marketing beziehen.
- Min. 1 Referenz muss die Konzeption und Umsetzung einer crossmedialen B2G Kampagne für erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen für Entscheider-Zielgruppen (z. B. Behördenleitung, CIO/IT-Leitung, Fachreferatsleitung, Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragte, Vergabe und Beschaffung, etc.) betreffen.
Im Rahmen der Bewertung der Vergleichbarkeit dieser Referenzleistung wird darauf abgestellt, ob der Bewerber nachweisen kann, dass die Kampagne sich an Entscheider-Zielgruppen im öffentlichen Sektor (Bund, Länder, Kommunen) gerichtet hat; komplexe, erklärungsbedürftige Inhalte in zielgruppenrelevante Botschaften, Argumentationen und Maßnahmen übersetzt wurden und die Umsetzung tatsächlich crossmedial erfolgte, also über mehrere aufeinander abgestimmte Kanäle hinweg (digital und analog), mit konsistenter Kampagnenidee und kanalspezifischer Adaption.
- Min. 1 Referenz muss die Konzeption und Umsetzung einer B2B-Kampagne für digitale Produkte oder Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf der Plattform LinkedIn betreffen, gerichtet an Entscheider-Zielgruppen (z. B. C-Level, IT-Leitung, Fachbereichsleitung, Beschaffung).
Im Rahmen der Bewertung der Vergleichbarkeit dieser Referenzleistung wird darauf abgestellt, ob der Bewerber nachweisen kann, dass die kreative Umsetzung plattformgerecht erfolgte - also für die spezifische Mechanik von LinkedIn - und die Kampagne eine zielgruppenadäquate Tonalität und Bildsprache für den B2B-Entscheider-Kontext gefunden hat.
- Min. 1 Referenz muss die Erstellung einer Kommunikationsstrategie zu komplexen Themen aus den Bereichen IT, Digitalisierung, Technologie, Cybersicherheit oder Digitalpolitik umfasst haben. Die Referenz soll vorzugsweise für einen Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor oder einem vergleichbar regulierten Umfeld erbracht worden sein.
Im Rahmen der Bewertung der Vergleichbarkeit dieser Referenzleistung wird darauf abgestellt, ob der Bewerber nachweisen kann, dass er komplexe Themen zielgruppen- und kanalgerecht kommunizieren kann und so in der Lage ist Organisationen oder Personen strategisch zu positionieren, z.B. durch konsistente Botschaften und Kommunikationsansätze.
- Min. 1 Referenz muss die Erstellung und Umsetzung eines Employer-Branding-Konzepts betreffen. Die Referenz muss Maßnahmen zur Positionierung als Arbeitgebermarke sowie zur Ansprache relevanter bzw. unter-schiedlicher Zielgruppen (z. B. IT-Professionals oder Auszubildende & Dual Studierende) umfassen.
Im Rahmen der Bewertung der Vergleichbarkeit dieser Referenzleistung wird darauf abgestellt, ob der Bewerber nachweisen kann, dass eine strategisch fundierte Arbeitgeberpositionierung entwickelt wurde, die zielgruppenspezifisch in geeignete Kommunikationsmaßnahmen übersetzt wurde. Ferner wird bewertet, ob das Kommunikationskonzept eine konsistente Arbeitgeberbotschaft vermittelt hat und die Ansprache hinsichtlich Tonalität, Bildsprache und Kommunikationsmaßnahmen auf die jeweiligen Bewerberzielgruppen abgestimmt war.
Eine Nichterfüllung der benannten Mindestanforderung führt zum Ausschluss des betroffenen Teilnahmeantrags vom weiteren Vergabeverfahren.