Verfahrensangaben

Unterstützung für partnerschaftliche Projektabwicklung für den Neubau des Opernhau...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.07.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM)
DE255740804
Henkelstraße 164
40589
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Thomas Kleist
kleist@ipm.nrw.de
+49 211 748 36 472

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251 411 1604
+49 251 411 2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71500000-3
79998000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der zu vergebende Auftrag enthält Leistungen zur Unterstützung der IPM und ihrer Vertragspartner bei der Abwicklung partnerschaftlicher Vertragsmodelle für den Neubau des Opernhauses der Zukunft in Düsseldorf.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Immobilien Projektmanagement Düsseldorf GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf (LHD). Die IPM führt im Auftrag der LHD verschiedene Bauaufträge aus. Sie beabsichtigt, im Auftrag der LHD Am Wehrhahn 1 in Düsseldorf-Stadtmitte zwischen Tonhallenstraße und Oststraße, einen Neubau für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf - das Opernhaus der Zukunft - errichten zu lassen.

Ziel ist der Bau eines zukunftsweisenden Gebäudes, das in innovativer und zugleich wirtschaftlicher Form einen Raum für Kultur und Kommunikation schafft. Am neuen Standort sollen nicht nur die Funktionen eines zeitgemäßen neuen Opern- und Balletthauses neu entwickelt werden, sondern zusätzliche Institutionen integriert werden, nämlich die städtische Clara-Schumann-Musikschule und die Musikbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf. So soll das Opernhaus der Zukunft allen Bürgerinnen und Bürgern eine kulturelle Spielstätte sein. Unter dem Begriff "Opernhaus der Zukunft" wird der Dreiklang zwischen Deutscher Oper am Rhein, Clara-Schumann-Musikschule und Musikbibliothek im Sinne einer räumlichen und konzeptionellen Zusammenfassung dieser Institutionen verstanden.

Der Auftraggeber beabsichtigt, das Projekt im Rahmen einer Partnerschaftlichen Projektabwicklung (PPA) im Sinne einer integrierten Projektabwicklung umzusetzen. Zentraler Baustein des PPA-Modells ist ein einheitlicher Partnerschaftsvertrag, den der Auftraggeber mit den wesentlichen Schlüsselpartnern für Planung und Bau schließt. Danach bilden die Vertragspartner ein Team aus gleichberechtigten Partnern, die gemeinschaftlich das Ziel des Projekterfolges verfolgen. Dies ermöglicht eine effiziente und zielorientierte Zusammenarbeit aller Projektpartner zum bestmöglichen Erreichen der Projektziele. Die PPA setzt dabei voraus, dass die Partner zu einem hohen Maß an Kooperation und Kollaboration bereit sind. In Kombination mit vorgenannter partnerschaftlicher Projektabwicklungsform beabsichtigt der Auftraggeber, zudem kollaborative Arbeitsmethoden (Methoden von Lean Construction sowie des Building Information Modelling (BIM)) einzusetzen.

Der Auftraggeber hat für die Generalplanung einen zweistufigen Realisierungswettbewerb durchgeführt, aus dem vier Gewinner hervorgegangen sind. Die Angebote liegen vor. Der Zuschlag wird nach einer Bestätigung durch den Rat der LHD zeitnah erfolgen. Für die Auswahl der ausführenden Allianzpartner (Los 1: Rohbau, Fassade, Dach, Los 2: HSLK, Los 3: ELT, Los 4: Bühnentechnik, Los 5: Ausbau) wird derzeit ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Nach derzeitigem Stand ist ein Abschluss des PPA-Vertrages im ersten Quartal 2027 geplant.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe von Leistungen zur Beratung und Unterstützung bei der Partnerschaftlichen Projektabwicklung.

Der Dienstleister übernimmt eine informierende, moderierende und strukturierende Begleitung des Projekts im Rahmen des PPA-Modells nach dem Prinzip eines Partnerschaftsvertrags. Er stärkt dabei eine belastbare, vertrauensbasierte Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Planungsbeteiligten, Ausführenden und weiteren Projektpartnern. Ziel ist es, Herausforderungen gemeinsam und kreativ zu bewältigen sowie Chancen und Risiken im Projektverlauf transparent, kooperativ und lösungsorientiert anzugehen. PPA- Management/PMO/Projektsteuerung, Lean-Management und der Dienstleister agieren abgestimmt und ergänzen sich in ihren Rollen.

Zu den Hauptaufgaben des Dienstleisters gehören insbesondere:
- Gemeinsames Projektverständnis herstellen sowie Ziele/kulturelle Werte mit GU/GP besprechen
- Vorbereitung, Durchführen und Auswertung der Assessment-Center mit den Allianzpartnern
- Fortschreiben der Conditions of Satisfaction (Parameter zur Feststellung des Projekterfolgs) auf der Basis der bisherigen Arbeitsergebnisse
- Regelmäßige Abweichungsanalyse zum Bauherrnprogramm und Management der Lösungsvorschläge zur Einhaltung und/oder Optimierung und Bericht an das Project Management Team (PMT)
- Konzepterstellung und Mitwirkung bei der Einführung von Entscheidungsstrukturen
- Konzeption und Moderation von Onboarding-Workshops für alle Vertragspartner
- Erstellung Team-Umfragen (anonym, mit Gruppenauswahl), Red-Flag-Matrix als Ergebnis der Umfragen mit PMT/ganzem Team reflektieren
- Konzepterstellung und Moderation von Workshops zur Zieldefinition, Budgetplanung und Terminplanung mit Allianzpartnern
- Moderation der Klärung von Konflikten, Risiken und Schnittstellen zwischen den Allianzpartnern.

Daneben hat der Dienstleister in verschiedenen Bereichen mitzuarbeiten und zu unterstützen, wie z.B. bei der Anwendung von Lean-Design und Target-Value-Design und weiterer Lean-Methoden, der Entwicklung von Teamregeln, Kommunikationsregeln und Konfliktlösungsmechanismen sowie beim Aufstellen des Chancen- und Risikopools (CRP) durch die Projektbeteiligten zum Abschluss der Validierungsphase mit anschließendem Chancen- und Risikomanagement für das PMT.

Daneben sind Zusatzleistungen im Bereich Lean-Management vorgesehen. Diese betreffen z.B. die Führung des Design-Management per Lean-Methodik, die Erstellung und Präsentation der Fortschrittsmessung mit Prozentsatz erledigter Arbeiten im PMT und das Terminmanagement des Last Planner Systems mit Abweichungsanalyse zum Projektterminplan bzw. detaillierten Projektterminplan und Management der Lösungsvorschläge zur Einhaltung und/oder Optimierung und Bericht an das PMT.

Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise und ggf. abschnittsweise Beauftragung. Die Aufgaben umfassen in der ersten Stufe die Begleitung der Planungsphase bis zum Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss (entspricht dem Ende der klassischen Leistungsphase 3). Die Fortführung der Begleitung auch in der anschließenden Planungs- und Ausführungsphase ist gewünscht. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht jedoch nicht. Dem Auftraggeber steht ein jederzeitiges Kündigungsrecht zu.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Düsseldorf
Deutschland
DEA11

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation, Rollenverständnis & Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen

Qualifikation, Rollenverständnis, Verfügbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösungskompetenz der Schlüsselpersonen - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des Umsetzungskonzeptes

Qualität des Umsetzungskonzepts zur Einführung und nachhaltigen Verankerung einer partnerschaftlichen Projektabwicklung - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
35,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11. genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11. genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportals zur Verfügung. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers/ des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen.

3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer / mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.

4. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.

5. Der Auftraggeber wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber weitergegeben werden.

6. Verfahrensablauf: Anhand der im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen und den dort festgelegten Auswahlkriterien wählt der Auftraggeber die aus seiner Sicht geeigneten Bewerber aus und fordert diese auf der Grundlage der Vergabeunterlagen, insbesondere dem Vertrag und der Leistungsbeschreibung, zur Abgabe verbindlicher Angebote auf. Die Bieter haben die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen während der Angebotsphase durch die Angabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Der Auftraggeber prüft und bewertet die verbindlichen Angebote nach Maßgabe der mitgeteilten Zuschlagskriterien. Neben dem Preis berücksichtigt der Auftraggeber auch die Qualität. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVCMZYJ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12) bei den Auftraggebern zu rügen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:

1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags,
2) Materielle Prüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen,
3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen:

Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die besten drei Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungskriterien erfüllen.

Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber insbesondere die von den Bewerbern genannten Referenzen und deren Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Beschaffungsvorhaben berücksichtigen. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst.

Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien.

Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis sieben Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei BG von jedem Mitglied):
a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht,

- dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123,124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind;

- dass der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seiner Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge entrichtet hat sowie seinen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist.

b) Eigenerklärung Russland-Sanktionen (nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833 /2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage der Ukraine destabilisieren.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, in der der Bewerber erklärt, ob und wie (Nachunternehmer /Zusammenschluss als BG) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren will und welches Unternehmen welche Leistungs- und/oder Teilleistungsbereiche im Auftragsfall erbringen wird.

Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung über die Umsätze mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind (Beratung, Mediation, Lean-Management, Projektmanagement im Bereich PPA oder sonstiger Projektabwicklungsmodelle mit kollaborativem Ansatz), jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) vorlegen.

Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. BG werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, aus der die Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte im Leistungsbereich kollaborativer Projektabwicklungsmodelle (eigenes Personal, nicht Verwaltungskräfte) hervorgeht.

Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. BG werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) die vom Bewerber in den letzten fünf Jahren (01/2021 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung) erbrachten Leistungen (Referenzprojekte) einreichen, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar (Beratung, Mediation, Lean-Management, Projektmanagement im Bereich PPA oder sonstiger Projektabwicklungsmodelle mit kollaborativem Ansatz) sind.

Zu den Referenzen sollen die Bewerber insbesondere Folgendes angeben:
- Auftraggeber (mit Ansprechpartner),
- Leistungszeiträume
- Art des Projekts,
- Gesamtwert des Projekts,
- die konkret vom Bewerber erbrachten Leistungen,
- Auftragswert,
- derzeitiges Stadium des Projekts.

Der Auftraggeber wird insbesondere die drei aus seiner Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen. In Summe sollten die Referenzprojekte den folgenden Kriterien genügen bzw. die folgenden Merkmale/Besonderheiten aufweisen:

- Merkmale einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Projektbeteiligten, wie etwa anreiz- bzw. projekterfolgsbasierte Vergütung mit Selbstkostenerstattung, gesamtheitliche Planungslösungen (insbes. Target Value Design, Value Engineering) unter Einbindung von Baukompetenz, Zielkostenplanung (Target Costing), integrierte Entscheidungs- und Organisationsstrukturen, gemeinsames Risikomanagement, Einsatz kollaborativer Arbeitsmethoden (insbes. Lean Construction, Building Information Modelling (BIM)), lösungsorientierte Konfliktbearbeitung, gemeinsame Nachunternehmerauswahl etc.
- Begleitung des Projektes mindestens in der Planungsphase (Niveau der klassischen Leistungsphase 3)
- (geschätzter) Auftragswert des Projekts über 100 Mio. EUR netto.

Sofern erforderlich, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, werden auch einschlägige Leistungen berücksichtigt, die mehr als fünf Jahre zurückliegen.

Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Muss-Kriterien. Der Auftraggeber wird die vorgenannten Kriterien gemäß Ziffer 2.1.4 im Rahmen des Rankings berücksichtigen.

Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. BG werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vor-drucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung