Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) zugeordnet.
Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das BMVg mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) wird dtec.bw von der Europäischen Union - NextGenerationEU finanziert.
Mit dem Projekt "MuQuaNet" beabsichtigt die UniBw M, ein Quantenkommunikationsnetzwerk für Test- und Forschungszwecke im Großraum München aufzubauen.
Das Forschungsinstitut CODE für Cyber Defence an der UniBw M forscht im Rahmen des dtec.bw-Projekts "MuQuaNet" an der Quantenkommunikation. Mit dem Projekt verfolgt die UniBw M das Ziel, ein Quantenkommunikationsnetzwerk für Test- und Forschungszwecke im Großraum München aufzubauen. Im Projekt sollen verschiedene Technologien zum Quantenschlüsselaustausch (Quantum Key Distribution, QKD) zum Einsatz kommen, in Anwendungsfälle eingebunden sowie im Hinblick auf Praktikabilität, Wirtschaftlichkeit und insbesondere Sicherheit untersucht werden.
Am Quantenkommunikationsnetzwerk beteiligt sind die Standorte UniBw M Campus (Neubiberg), FI CODE (CASCADA Neuperlach), ZITiS (München-Bogenhausen), LMU (München-Maxvorstadt) und DLR Oberpfaffenhofen. Im Projekt sollen verschiedene QKD-Geräte-Technologien unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz kommen. Das Projekt "MuQuaNet" wird durch dtec.bw gefördert. dtec.bw wird von der Europäischen Union - NextGenerationEU finanziert.
Auftragsgegenstand ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme sowie Support und Wartung eines Drei-Benutzer-QKD-Geräts für den Quantenschlüsselaustausch.
Der Auftragnehmer muss das Drei-Benutzer-QKD-Gerät bis spätestens zum 30.06.2026 abnahmefähig liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Zudem übernimmt der Auftragnehmer für die Funktionsfähigkeit und Beschaffenheit des Drei-Benutzer-QKD-Gerätes eine Garantie für eine Dauer von zwei Jahren und erbringt Supportservice- und Wartungsleistungen bis zum 31.12.2026.
Auf Verlangen der UniBw M muss der Auftragnehmer bis zum 30.06.2028 weitere Supportservice- und/oder Wartungsleistungen (Optionen) erbringen. Der Auftraggeber wird die jeweilige optionale Leistung spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Vertrages bei dem Auftragnehmer abrufen. Der Abruf der optionalen Leistungen steht unter dem Vorbehalt der Finanzierung aus den eigenen Mitteln der UniBw M und wird im Falle des Abrufs nicht über das BMVg mit dtec.bw-Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet.
Preis
Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr" (dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MuQuaNet wird durch dtec.bw gefördert. dtec.bw wird von der Europäischen Union - NextGenerationEU finanziert.
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften des vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf §§ 160 ff. GWB sowie, da es sich hier um die Bekanntmachung eines vergebenen Auftrags handelt, insbesondere auf § 135 Abs. 1 und 2 GWB hingewiesen.