Verfahrensangaben

Ausschreibung von erweiterten Rohbauarbeiten (300B) für den Neubau des AKK

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
10.08.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH
HRB 87427
Bleickenallee 38
22763
Hamburg
Deutschland
DE600
sekretariat.schellenberg@heuking.de
040355280836

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
DE451263930
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
DE451263930
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45210000-2
45223220-4
45260000-7
45262311-4
45262310-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das AKK plant auf dem Gelände Bleickenallee 38 in Hamburg
Altona Umbaumaßnahmen im Gebäude "Reha Aufstockung" um drei weitere Geschosse. Das Bestandsgebäude ist teilunterkellert, im Untergeschoss befinden sich Technikräume und Umkleiden, das Erdgeschoss wird weiterhin als Rehabilitationseinrichtung genutzt. Das Reha-Gebäude wird gemäß § 2 HBauO in die Gebäudeklasse 5 eingestuft.
Im 1. Obergeschoss der Aufstockung wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des Ersatzneubaus I-Haus dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke sowie Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Dienende Räume wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot.
Die dreigeschossige Aufstockung wird in Stahlbetonbauweise errichtet, bestehend aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Die Decken werden aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise als Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern geplant. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein extensiv begrüntes Flachdach mit Photovoltaikmodulen.
Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im 1. OG wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des I-Hauses dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke. Darüber hinaus befinden sich dort Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Ein großer Aufenthaltsbereich dient dem Warten zwischen den einzelnen Untersuchungen. Dienende Räume, wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. 2. Obergeschoss: Das 2. OG wird ebenso als Ausweichfläche für das neu zu errichtende I-Haus genutzt und dient als Bettenstation. Das Geschoss weist 16 Patientenzimmer mit 20 Betten auf. Hinzu kommen Flächen für den interdisziplinären Stützpunkt und Personalaufenthalt, Untersuchungsräume, Büroräume, die Verteilküche, Lager- und Sanitärräume. Während der Interimsphase werden die vorhandenen Flächen im Übergang Nord und die Flächen im Neubau der Reha-Aufstockung eine funktionale Einheit bilden. 3. Obergeschoss: In das 3. OG zieht die Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie ein, die zurzeit im H-Haus untergebracht ist. Es stehen 15 Patientenzimmer mit 18 Betten zur Verfügung sowie Therapie-, Untersuchungs-, Aufenthalts- und Arbeitsräume für das Personal. Wohnungsähnliche Gemeinschaftsflächen berücksichtigen die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen über einen längeren Zeitraum dort aufhalten werden. Die Station wird auch nach Beendigung der Interimsnutzung des darunter liegenden Geschosses an dieser Stelle verbleiben und zusätzliche Büro- und Therapieräume als Nachnutzung im 2. OG erhalten.
Gebäudeerschließung: Das Reha-Gebäude grenzt nördlich an einen bestehenden Treppenraum an, der das Gebäude "Übergang Nord" und das Reha-Gebäude miteinander verbindet und erschließt. Der bestehende Treppenraum wird erweitert und erhält einen zusätzlichen Bettenaufzug, um der zukünftig vergrößerten Bettenanzahl Rechnung zu tragen. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Außentreppe im nordöstlichen Bereich der Aufstockung sichergestellt.
Konstruktion: Die dreigeschossige Aufstockung wird in der Stahlbetonbauweise errichtet. Diese besteht aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Aufgrund der zusätzlichen Gebäudelasten und um im Erdgeschoss größere Eingriffe vermeiden zu können, werden die Decken aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise geplant (Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern). In definierten Kernbohrzonen werden vorgespannte Massivplatten zum Einsatz kommen. Die Technikzentrale auf dem Dach des Übergang Nord wird als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach geplant und mit Sandwichelementen verkleidet. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit einer Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein Flachdach als extensiv begrüntes Warmdach mit Photovoltaikmodulen.
Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden. Genauere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (insbesondere dem Leistungsverzeichnis) zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bleickenallee 38
22763
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

100% Preis

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Bei der elektronischen Angebotsabgabe ist keine eigenhändige Unterschrift der einzureichenden Dokumente erforderlich.
Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal, erreichbar überwww.dtvp.de, um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über versandte Nachrichten auch eine E-Mail Benachrichtigung erhalten.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YURMJZ8

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/ Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Mit Abgabe des Angebotes sind alle in den Vergabeunterlagen enthaltenen bzw. in dem Angebotsschreiben (Formblatt 213) angekreuzten Formblätter ausgefüllt einzureichen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Angaben zu überprüfen und ggf. weitere Nachweise in aktueller Fassung einzufordern (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen bzw. Bescheinigungen in Steuersachen, Bestätigung des Versicherers usw)

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Der Bieter hat mindestens 3 Referenzen über die Ausführung vergleichbarer Leistungen aus den letzten 10 Jahren (gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe) vorzulegen. Für jede Referenz sind folgende Mindestangaben zu machen:
Art der ausgeführten Leistung; Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten); Leistungszeitraum; Auftragswert (netto).

Der Referenzzeitraum von 10 Jahren geht über den im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Standardzeitraum hinaus. Auch präqualifizierte Unternehmen haben daher Referenzen vorzulegen, die den hier gestellten Anforderungen (insbesondere hinsichtlich des 10-jährigen Referenzzeitraums und der Vergleichbarkeit der Leistung) entsprechen, soweit die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Referenzen diesen Anforderungen nicht genügen.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung grundsätzlich durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Soweit die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Nachweise den vorstehend aufgestellten auftragsbezogenen Eignungsanforderungen inhaltlich nicht genügen - insbesondere hinsichtlich des erweiterten Referenzzeitraums von 10 Jahren sowie des Umsatzzeitraums von 5 Jahren -, sind die entsprechenden Nachweise gesondert mit dem Angebot oder spätestens auf Verlangen der Auftraggeberin vor Zuschlagserteilung vorzulegen. Auch präqualifizierte Unternehmen müssen sämtliche auftragsbezogenen Eignungsanforderungen erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Darüber hinaus sind die vorstehend unter den einzelnen Eignungskriterien genannten Nachweise und Angaben mit dem Angebot oder spätestens auf Verlangen der Auftraggeberin vor Zuschlagserteilung einzureichen.

Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Nachunternehmen haben die Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 ebenfalls abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen im Präqualifikationsverzeichnis geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Der Bieter hat die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl seines Unternehmens in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren anzugeben.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Der Bieter hat den Gesamtumsatz seines Unternehmens für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bieter hat den Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensfall vorzulegen:
Personenschäden: mindestens 5.000.000,00 EUR
Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5.000.000,00 EUR

Der Nachweis ist spätestens vor Zuschlagserteilung vorzulegen.

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Der Bieter hat einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe) vorzulegen. Sofern der Bieter nicht zur Eintragung im Handelsregister verpflichtet ist, ist ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen (z. B. aktuelle Gewerbeanmeldung oder Eintragung in die Handwerksrolle). Der Nachweis ist auch für vorgesehene Nachunternehmen auf Verlangen vorzulegen.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung