Verfahrensangaben

Restaurierung und Einbau des historischen Interieurs der ehem. Villa Rücker; Rauma...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
14.09.2026
21.09.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stiftung Historische Museen Hamburg - Museum für Hamburgische Geschichte
KeineAngabe
Holstenwall 24
20355
Hamburg
Deutschland
DE600
sekretariat.schellenberg@heuking.de
040355280835

Angaben zum Auftraggeber

Stiftungen des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Freizeit, Sport, Kultur und Religion

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Finanzbehörde
02000000-KFB0000001-20
Gänsemarkt 36
20354
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@fb.hamburg.de
+49 40428231690
+49 40427923080

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

92000000-1
45223800-4
45422000-1
92522000-6
92520000-2
92521200-1
92521210-4
45454100-5
92521200-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Im Gründungsjahr des MHG, 1909, hat das Museum das Interieur
zweier Räume des im selben Jahr abgerissenen Landhauses Villa
Rücker übernommen. Die Platzierung der Dekorationselemente der
zwei Räume dieser Villa war ursprünglich im zweiten Obergeschoss
des neu zu bauenden - und im Jahr 1922 eröffneten - Museums
vorgesehen. Raumgestalt und Fensterfront des Landhauses wurden
deshalb bereits im Museumsgebäude nachgebildet. Aus finanziellen
und organisatorischen Gründen fand dieser Einbau allerdings nie statt
und die Wandpaneele, Stuckelemente und Tapeten blieben bis zum
Jahr 2009 deponiert, als sie in einer ersten Phase gesichtet,
untersucht und sichernden Maßnahmen unterzogen worden sind. Nun
sollen sie ihren endgültigen Platz am ursprünglich vorgesehenen Ort
finden. Dazu sind komplexe konservatorische und restauratorische
Maßnahmen notwendig.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Inhalt der hier ausgeschriebenen Leistungen sind die Konservierung,
Restaurierung, die Rekonstruktion und der Einbau der Holzbauteile von Gartensaal und Musikzimmer (Wandverkleidung, Spiegelrahmen und Türen) sowie die Organisation von Herstellung und Lieferung der
Fensterscheiben, Spiegel und Beschläge und deren Montage.
Der Gartensaal hat eine Grundfläche von ca. 68 qm. Das
Musikzimmer hat eine Grundfläche von ca. 31 qm. Die hölzerne Wandausstattung des Musikzimmers ist weniger umfangreich als die hölzerne Ausstattung des Gartensaals, da die Wände im Musikzimmer mit einer Tapete verkleidet sind. Genauere Informationen zu Gartensaal und Musikzimmer sowie exemplarische Abbildungen einiger Bauteile sind den Anlagen zu entnehmen.
Weitere Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
20.10.2026
20.06.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Beliebiger Ort
---

Die Ausführungsorte sind aus dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.

Zur Laufzeit:
- Ausführungsbeginn 20.10.26
- Restaurierung des historischen Interieurs von Oktober 2026 bis Oktober 2027
- Einbau und Montage zwischen Januar 2028 bis Juni 2028
- Fertigstellungstermin der Leistungserbringung ist demnach Juni 2028

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis gem. Leistungsverzeichnis

Die Angebote werden zu 40 % nach dem Preis und zu 60 % nach der Leistung gewertet.

Die Punkte für die Preiswertung werden durch lineare Interpolation ermittelt. Dabei erhält das günstigste Angebot die maximale Punktzahl von 40 Punkten. Ein Angebot, das mindestens doppelt so teuer ist, wie das günstigste Angebot, erhält 0 Punkte. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot wird interpoliert.

Die Formel lautet wie folgt:
Z = P + L1 + L2 + L3

Gesamtwertung: Preispunkte + Qualitätspunkte. Den Zuschlag erhält das zuschlagsfähige Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte

Die Leistungswertung ist aus der Wertungsmatrix zu entnehmen.

Gewichtung
60,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Weitere Angaben zur Wertung sind Ziffer 5.1.10.) zu entnehmen. Auf der unter 5.1.11) genannten Plattform stehen
den Bietern sämtliche Informationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines
Angebotes benötigen. Das Angebot ist unter Berücksichtigung dieser Information und unter
Verwendung der bereitgestellten Formblätter einzureichen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YURMG1Z

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,
5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vorzulegen. Für den Fall, dass die Bieterin, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Die Anforderungen aus der Auftragsbekanntmachung sowie die in der Erklärung der Bietergemeinschaft (Angebotsformular) hierzu getätigten Angaben werden bei Zuschlagserteilung verpflichtender Bestandteil des Vertragsdokumentes. Einzureichende Unterlagen:
- Ausgefülltes Angebotsformular einschließlich erforderlicher Anlagen hinsichtlich der persönlichen Lage/Angaben der Bieterin. Bei Bietergemeinschaften ist das Formular einschließlich Anlagen für jedes Mitglied gesondert einzureichen. Die Anforderungen aus der Bekanntmachung sowie die im Angebotsformular zur Bietergemeinschaft gemachten Angaben werden
bei Zuschlagserteilung verpflichtender Bestandteil des Vertrages, - Eine bestimmte Rechtsform von Bietern ist nicht erforderlich. Im Falle von Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber
rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet
gesamtschuldnerisch.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Angaben zu überprüfen und ggf. weitere Nachweise in aktueller Fassung einzufordern (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen bzw. Bescheinigungen in Steuersachen, Bestätigung des Versicherers usw).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der AN hat eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von
- 5.000.000 EUR für Personenschäden
- 5.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden
- 500.000 EUR für Bearbeitungsschäden
während des Bearbeitungszeitraums zu gewährleisten. Die Deckungssummen müssen in jedem Versicherungsjahr mindestens zweifach zur Verfügung stehen.
Im Falle der Auftragsvergabe ist die Versicherungspolice des Bietenden vorzulegen.
Weiter sind im Rahmen der zu erbringenden Leistungen Transporte
erforderlich, für die eine Transportversicherung (sofern nicht
Bestandteil der Berufshaftpflichtversicherung) erforderlich und
unmittelbar nach Auftragsvergabe nachzuweisen ist Versicherungshöhe 3.000.000 EUR).

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1) Für die Projektleitung sind durch Eigenerklärung Deutschkenntnisse auf Muttersprach-niveau oder Niveau C.1 nachzuweisen. Eine fachspezifische Restauratorenausbildung mit Diplom- oder Masterabschluss an einer Hochschule im Studiengang Restaurierung mit Spezialisierung im Fachbereich Holzobjekte ist in Form von Zeugnissen oder Urkunden in der Anlage zum Angebot nachzuweisen. Für die Projektleitung ist die zwingende mindestens 10-jährige Berufserfahrung mit restauratorischen Tätigkeiten im musealen Umfeld oder in der Denkmalpflege ist durch Bestätigungsschreiben oder durch eine Referenzliste nachzuweisen.
Weiter ist für die Projektleitung nachzuweisen, dass sie über Erfahrung in den folgenden drei Fachbereichen verfügt:
Erfahrung in der Konservierung und Restaurierung gefasster Holzbauteile des 17. bis 19. Jahrhunderts (Mindestgröße der Fläche 1 qm); Erfahrung in der Rekonstruktion gefasster Holzbauteile des 17. bis 19. Jahrhunderts; Erfahrung in der Remontage historischer Wandverkleidungen des 17. bis 19. Jahrhunderts
(Mindestgröße der Fläche 10 qm).
Die Erfahrung ist durch persönliche Referenzen aus den letzten 10 Jahren (Stichtag ist der Tag der Auftragsbekanntmachung) nachzuweisen. Dabei kann sowohl für jeden Bereich eine eigenständige Referenz eingereicht werden als auch eine Referenz, die alle drei Bereiche abdeckt. Diese Referenz/en sind in der Anlage 3.16 anhand von Kurzbeschreibungen zu erläutern und durch Dokumentationen oder Auszüge aus Dokumentationen (ausreichend ist die Zusammenstellung von Farbkopien einzelner Blätter) oder ein Portfolio in Schrift und Bild zu belegen (jeweiliger Umfang höchstens 10 Seiten).
Für Mitarbeitende muss eine fachspezifische Restauratorenausbildung mit Diplom- oder
Masterabschluss an einer Hochschule im Studiengang Restaurierung mit Spezialisierung im Fachbereich Holzobjekte. in Form von Zeugnissen oder Urkunden in der Anlage
zum Angebot nachgewiesen werden. Die zwingende 3-jährige Berufserfahrung mit restauratorischen Tätigkeiten im musealen Umfeld oder in der Denkmalpflege ist durch Bestätigungsschreiben oder durch eine detaillierte Referenzliste nachzuweisen.
Für Helfende ist eine mindestens 1-jährige Berufserfahrung im musealen Umfeld oder in der Denkmalpflege in Form von Bestätigungsschreiben oder durch eine detaillierte Referenzliste nachzuweisen.
Siehe auch Anlage 3.16.

2) Erklärung zur Tariftreue und Zahlung des vergaberechtlichen
Mindestlohnes,
3) Integritätserklärung einschließlich der Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123, 124 GWB,
4) Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Angaben über die Zahl der festangestellten Mitarbeiter

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters
innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung