Verfahrensangaben

Wettbewerb Schulzentrum Sandweg Rösrath

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.08.2026
24.08.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Rösrath
053780028028-31001-62
Hauptstraße 229
51503
Rösrath
Deutschland
DEA2B
FB 6 Immobilienservice, Hochbau
Fachbereich6@roesrath.de
+49 2205 802-126

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

FSW Düsseldorf GmbH FALTIN+SATTLER
HRB 44862
Rathausufer 14
40213
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
submission@fsw-info.de
+49 2118368980
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71222000-0
71310000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Im Schulzentrum Sandweg 19 in Rösrath besteht aufgrund des teilweise stark veralteten und energetisch sowie funktional unzureichenden Gebäudebestands der Gemeinschaftsgrundschule (GGS), der Katholischen Grundschule (KGS) sowie des Mittelbaus ein grundlegender Erneuerungsbedarf.

Die Stadt Rösrath plant daher eine zukunftsfähige Neuordnung des Standorts durch den Ersatz der Bestandsgebäude. Vorgesehen ist die Errichtung von Neubauten für die vierzügige GGS und die dreizügige KGS auf dem bestehenden Grundstück ohne kostenintensive Interimsmaßnahmen. Ergänzend soll auf dem Gelände ein gemeinsames Multifunktionsgebäude mit Mensa und Zweifeldsporthalle entstehen, das eine neue städtebauliche Mitte des Schulstandorts bildet. Über einen Wettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren sollen die Generalplanungsleistungen vergeben werden für Architektur, Tragwerksplanung, Technischer Gebäudeausrüstung sowie Freianlagen und Brandschutz.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das ausgeschriebene Leistungsbild für die Generalplanung umfasst wie folgt:
- Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI 2021 (HZ IV unten) für LPH 1-4, LPH 5 für Leitdetails, LPH 6-7 für FLB, LPH 8 für Bauüberwachung (Bausoll, Qualitätssicherung)
- Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 (HZ IV unten) für LPH 1-5, LPH 6-7 für FLB, LPH 8 für Bauüberwachung (Bausoll, Qualitätssicherung).
- Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2021 für die nachfolgenden Anlagengruppen (ALG) gem. § 53 HOAI 2021: ALG 1, Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen; ALG 2: Wärmeversorgungsanlagen; ALG 3: Lufttechnische Anlagen; ALG 4: Starkstromanlagen; ALG 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen; ALG 6: Förderanlagen; Anlagengruppe ALG 7.1: Küchentechnische Anlagen; ALG 8, Gebäudeautomation, LPH 1-5, LPH 6-7 für FLB, LP8 Bauüberwachung - Tragwerksplanung LPH 1-6 gem. HOAI § 51 - sowie Brandschutz.

Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise, beginnend mit der LP 1-3. Die Planungen ab der LP 3 im BIM-Modell werden als Standard vorausgesetzt. Die Auftragsvergabe erfolgt im nachgeschalteten Verhandlungsverfahren (§14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträgerinnen / Preisträger beteiligt werden.

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Rösrath
Deutschland
DEA2B

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Platzierung im Wettbewerb

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. RPW 2013, § 8 (2) sowie § 72 (2) VgV. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung wird unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren mit der ersten Preisträgerin/ dem ersten Preisträger durchgeführt. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit 50 % in das Verhandlungsverfahren ein. Dabei wird folgende Wertung zu Grunde gelegt: 1. Preis: 5 Punkte, 2. Preis 3,75 Punkte, 3. Preis: 2,5 Punkte; ggf. weitere Preise bei Änderung Preisgeldverteilung: 0 Punkte. Die Punktzahl wird entsprechend gewichtet.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Umgang mit Überarbeitungshinweisen zum Wettbewerbsergebnis

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens. Erreichbar sind 0-5 Punkte.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Prozessqualität, Erfahrung des Schlüsselpersonals, Personaleinsatzkonzept, Arbeitsstruktur, Kosten, Termine und technische Qualitätsanforderungen

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens. Erreichbar sind 0-5 Punkte.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Honorarangebot mit Grundleistungen, Besonderen Leistungen, inkl. Nebenkosten und Stundensätze. Die Auswertung erfolgt rechnerisch. Erreichbar sind 0-5 Punkte.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Der nicht offene zweiphasige Realisierungswettbewerb mit maximal 18 Teilnehmenden in Phase 1 und 6-8 Teilnehmenden in Phase 2 wird gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt.

Die Auswahl der Teilnehmenden für den Wettbewerb erfolgt bei Vollständigkeit der Unterlagen und Erfüllung der benannten Eignungskriterien. Sollten mehr als 18 Teilnahmeanträge die Eignungskriterien erfüllen erfolgt die Auswahl per Los. Zusätzlich werden Nachrücker in angemessener Zahl über die gleiche Vorgehensweise ermittelt. Weitere Hinweise zu Beurteilungskriterien, Preisgelder, Preisgericht und Termine im Wettbewerb sowie zum Ablauf im Teilnahmewettbewerb: siehe zusätzliche Informationen.

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YU1MJA2

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

1. Preisgelder im Wettbewerb: Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 275.000 EUR netto (zzgl. 19% MwSt.) zur Verfügung. Die Aufteilung erfolgt über die beiden Wettbewerbsphasen wie folgt:
Für die 1. Wettbewerbsphase stehen 105.000,- EUR netto (zzgl. 19% MwSt.) zur Verfügung. Diese Wettbewerbssumme ist per Definition für eine gleichrangigen Preisgruppe mit 6-8 Planungsteams durch das Preisgericht vorgesehen. Die zur Verfügung stehende Preissumme wird unter der Anzahl der tatsächlichen Preisträger gleichrangig verteilt.
Für die 2. Wettbewerbsphase stehen 170.000,- EUR netto (zzgl. 19% MwSt.) zur Verfügung. Folgende Verteilung ist vorgesehen (jeweils netto zzgl. gesetzl. MwSt. von 19%): 1. Preis: 68.000,- EUR, 2. Preis: 42.500,- EUR, 3. Preis: 25.500,- EUR sowie eine Gesamtsumme von 34.000,- EUR für Anerkennungen für bemerkenswerte Teilleistungen. Das Preisgericht behält sich vor, durch einstimmigen Beschluss eine Veränderung der vorgesehenen Verteilung vorzunehmen. Die Wettbewerbssumme kommt dabei immer zur Ausschüttung.

2. Beurteilungskriterien im Wettbewerb (für beide Wettbewerbsphasen):
Die eingehenden Arbeiten werden u.a. nach den folgenden Kriterien bewertet:
Städtebauliche und freiraumplanerische Qualität; Architektonische Qualität; Nutzungs- und Aufenthaltsqualität; Funktionalität einschließlich Erfüllung des Raum- und Funktionsprogramms; Nachhaltigkeit, Ressourcen und Energie; Wirtschaftlichkeit und Realisierungsfähigkeit

3. Voraussichtliche Termine
3a) im Teilnahmewettbewerb: Auswahl der Teilnehmenden (Architektur): 36. KW 2026, Vervollständigung Planungsteam (nach Aufforderung): bis 38. KW 2026
3b) Voraussichtliche Termine im Wettbewerb: Bereitstellung der Unterlagen: 40. KW 2026 Rückfragen: 41. KW 2026, Kolloquium (Präsenz): 42. KW 2026, Planabgabe Phase 1 digital: 48. KW 2026, Preisgericht Phase 1: 2. KW 2027; Planabgabe Phase 2 digital: 11. KW 2027, Preisgericht Phase 2: 17. KW 2027; Verhandlungsverfahren: ab 19. KW 2027

4. Preisgericht: Das Preisgericht wird nach RPW 2013 in Abstimmung mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen besetzt.

5. Hinweise zum Vorgehen im Teilnahmewettbewerb: Der Teilnahmewettbewerb ist zweistufig organisiert. Zunächst ist der Generalplaner (Fachdisziplin Architektur) zu benennen und die Eignung gem. der definierten Eignungskriterien nachzuweisen. Die Auswahl der Teilnehmenden für den Wettbewerb erfolgt bei Vollständigkeit der Unterlagen und Erfüllung der benannten Eignungskriterien. Sollten mehr als 18 Teilnahmeanträge die Eignungskriterien erfüllen, erfolgt die Auswahl per Los. Nach Auswahl des Generalplaners erfolgt die Vervollständigung des Planungsteams inkl. dem Nachweis der Eignung innerhalb einer Frist von 12 Kalendertagen nach Aufforderung. Hierzu gehört die verbindliche Benennung der Fachplanungen Objektplanung Freianlagen, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Brandschutz mit Darlegung der diesbezüglich geforderten Eignungsnachweise. Nur ein vollständiges Planungsteam, welches die Eignung erfüllt ist am Wettbewerb teilnahmeberechtigt. Sollte das Planungsteam innerhalb der gesetzten Frist nicht vollständig benannt werden oder kann die Eignung nicht nachgewiesen werden, erfolgt ein Ausschluss. In diesem Fall erhält ein Nachrücker die Möglichkeit zur Teilnahme am Wettbewerb.

6. Hinweise zu den Unterlagen im Teilnahmewettbewerb: Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch die vollständig ausgefüllten und von den Büroinhabenden, den Geschäftsführenden und / oder den bevollmächtigten Vertreter*innen unterzeichneten Bewerbungsformularen einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen nachzuweisen. Im Bewerbungsverfahren verlangt der Auftraggeber weitgehend Eigenerklärungen von den Bewerbenden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der von den Bewerbenden mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Eigenerklärungen durch Abforderung entsprechender Bescheinigungen zu überprüfen. Sollte sich während des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, werden die Bewerbenden aus dem Verfahren ausgeschlossen. Zur Teilnahme am Verfahren ist die Vorlage nachfolgender Formblätter im Teilnahmewettbewerb erforderlich:
- 2602_01_Bewerberbogen als Excel-Datei. Im Formblatt sind die Hinweise zu den auszufüllenden Tabellenblättern in der Stufe 1 und 2 des Teilnahmewettbewerbs zu beachten. Geforderte Anlagen sind im Anlagenverzeichnis zu benennen und separat beizufügen.
- Formblatt 522_Eigenerklaerung_Mindestlohngesetz
- Formblatt 523 EU 08-2022 - Eigenerklaerung Sanktionspaket 5 EU

7. Eignungsleihe: Eine Eignungsleihe ist möglich.
Bei technischen Eignungsanforderungen / Referenzprojekten gilt: Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (im Bewerberformblatt nachzuweisen) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Bei Nachweisen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (im Bewerberformblatt nachzuweisen) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Eine Nachforderung von Unterlagen erfolgt unser Fristsetzung von 6 Kalendertagen

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgründe gem. § 123 und 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
18

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO- Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt / Architektin bzw. Landschaftsarchitektin/ Landschaftsarchitekt bzw. Ingenieurin / Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt / Architektin bzw. Landschaftsarchitektin / Landschaftsarchitekt bzw. Ingenieurin / Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem Geschäftszweck (laut Satzung, Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug) Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mindestbedingungen Berufshaftpflichtversicherung Architekt*in: im Auftragsfall mindestens Deckungssummen für Personenschäden 3 Mio EUR / sonstige Schäden 3 Mio EUR) versicherbar // Landschaftsarchitekt*in: im Auftragsfall mindestens Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar. // Technische Gebäudeausrüstung: im Auftragsfall mindestens Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar. // Tragwerksplanung: im Auftragsfall mindestens Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar // Brandschutz: im Auftragsfall mindestens Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar // Für alle gilt: Nachweis der bestehenden Versicherung mit Maximierung der Ersatzleistungen auf mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Versicherungsjahr. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme erfolgt über den Bewerberbogen eine Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens zu den geforderten Summen angehoben werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Mindestanforderung an den durchschnittlichen Jahresumsatz: im Mittel der letzten 3 Jahre (2023 / 2024 / 2025) für entsprechende Leistungen: Architekt*in (Objektplanung Gebäude): 1 Mio. EUR netto // Landschaftsarchitekt*in (Objektplanung Freianlagen): 500.000 EUR netto. // Tragwerksplanung: 500.000 EUR netto. // Technische Gebäudeausrüstung: 500.000 EUR netto. // Bei Büros nicht älter als 3 Jahre werden Umsatzangaben seit der Gründung des Büros gewertet. Bei Bewerbergemeinschaften gleicher Fachdisziplinen wird der geforderte Nachweis über den Umsatz in Summe gewertet. Bei Eignungsleihe siehe Punkt zusätzliche Informationen.

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Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Objektplanung Gebäude (Architektur): 3 Referenzen gem. § 34 HOAI HZ III als Neubau oder Erweiterungsbau mit einer Mindestgröße von 3.000 qm BGF; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); bei mindestens zwei der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-4 erbracht sein; mindestens eine Referenz muss als Neubau oder Erweiterungsbau aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung gem. Objektliste Anlage 10 HOAI sein; mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
18

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen der Fachplanungen:
// Referenzen Objektplanung Freianlagen (Landschaftsarchitektur): 2 Referenzen gem. § 39 HOAI Honorarzone III mit einer Mindestgröße von 1.000 qm; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); bei mindestens einer Referenz müssen die Leistungsphasen 2-5 erbracht sein; mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
// Referenzen Tragwerksplanung: 2 Referenzen gem. § 51 HOAI Honorarzone III als Neubau oder Erweiterungsbau mit einer Mindestgröße von 3.000 m² BGF; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); für beide Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-4 erbracht worden sein; mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
// Referenzen Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ALG 4,5,7,8 (ELT): 2 Referenzen gem. § 55 HOAI für die ALG 4,5,7,8 (ELT) als Neubau oder Erweiterungsbau; mit einer Mindestgröße von 3.000 m² BGF; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); für beide Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-4 erbracht worden sein; mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
// Referenzen Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ALG 1,2,3 (HKLS) 2 Referenzen gem. § 55 HOAI für die ALG 1,2,3 (HKLS) als Neubau oder Erweiterungsbau; mit einer Mindestgröße von 3.000 m² BGF; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); für beide Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-4 erbracht worden sein; mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
// Referenzen Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ALG 7.1 (Küchenplanung): 2 Referenzen gem. § 55 HOAI für die ALG 7.1 als Neubau oder Erweiterungsbau; mit einer Mindestgröße von 3.000 m² BGF; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); für beide Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-4 erbracht worden sein; mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
// Referenzen Brandschutz: 2 Referenzen der Erstellung des Brandschutzkonzeptes; Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe