Einführung einer Cash Management Software
Einführung einer Cash Management Software (inkl. Softwareüberlassung, Implementierung und Softwarepflege)Umsetzungszeitraum ca. 07/2026 - 06/2027
Derzeit erfolgt die Abbildung der verschiedenen Teilbereiche des Cash-Managements (Liquiditätsvorschau, Tagesfinanzstatus der Banken, Cashflow-Prognosen, -Planung und der Darstellung sowie der Darlehensverwaltung) an den verschiedensten Stellen im ERP-System, Excel, Bankenprogramm etc. Eine einheitliche und strukturierte Erfassung der Daten sowie ein zentraler Zugriff auf diese Daten und das Reporting der Cash- und Finanzierungssituation ist aktuell sehr aufwendig und nicht zeitgerecht darstellbar.
Daher soll zukünftig die Verwaltung aller notwendigen Daten für das Cash-Management in einem Programm zusammengeführt werden und mit der Implementierung einer (automatisierten) Liquiditätsplanung für das operative Geschäft (tagesaktuell), Verbesserung der Planungssicherheit hinsichtlich der kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung, Szenarioanalyse (Einschätzen von möglichen zukünftigen Ereignissen und Abschätzen der Auswirkungen auf die Liquidität) eine fundierte Grundlage für Prognosen und die Entscheidungsfindungen bereitgestellt werden.Dabei sind die Anforderungen eines EVU/Netzbetreibers zu berücksichtigen, was auch die Vernetzung der Haupt- und Nebenbücher (i. W. SAP IS-U; SAP FI-AA; SAP MM) in verschiedenen SAP-Systemen umfasst.
Bei unvollständiger Einreichung von Nachweisen und/oder Erklärungen kann die TEAG Thüringer Energie AG als Auftraggeber diese gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachfordern, hierzu ist sie jedoch nicht verpflichtet, so dass Unvollständigkeit oder Fehlerhaftigkeit des Teilnahmeantrages auch ohne Nachforderung von Unterlagen zum Ausschluss des Bewerbers führen kann.
Unterzeichnete Eigenerklärung des Bewerbers, dass in Bezug auf sein Unternehmen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (siehe Anlage).
Vom Bewerber erstellte Beschreibung seines Unternehmens mit Angaben zu folgenden Punkten:- Dauer der Tätigkeit auf dem deutschen Markt in der Beratung von Unternehmen der Energie- und Versorgungswirtschaft.- Höhe des Jahresumsatzes in Europa in den letzten drei Geschäftsjahren- Davon Höhe des Jahresumsatzes im Geschäftsfeld "Entwicklung von Kundenserviceprozessen"- Davon Höhe des Jahresumsatzes mit Unternehmen der Energie- und Versorgungswirtschaft im deutschen Markt- Aktuelle Anzahl der Mitarbeiter und die Anzahl der Mitarbeiter bei den Nachunternehmern
Erfahrungsnachweis (in Eigenleistung oder als Generalunternehmer) in Form einer vom Bewerber gefertigten Liste mit 3 Referenzprojekten der letzten 5 Jahre, in denen Einführungsprojekte einer Konsolidierungssoftware in einer vergleichbaren Systemlandschaft umgesetzt worden sind.
Der Bewerber beschreibt ausführlich und in anonymisierter Form die Qualifikation und die Kenntnisse der projektrelevanten Mitarbeiter.Sprachkenntnisse der Mitarbeiter in der deutschen Sprache sind anzugeben.
Vom Bewerber erstellte Beschreibung des in seinem Unternehmen vorhandenen Qualitäts- und Projektmanagementmethoden und Vorlage - soweit vorhanden - von Kopien der entsprechenden Zertifikate. Die Darstellung ist auf maximal zwei Seiten DIN A 4 zu beschränken.
Der Bewerber hat den Nachweis der Eintragung im jeweils zuständigen amtlichen Register (Berufsregister, Handelsregister, Gewerbeanmeldung o. ä.) vorzulegen. Der Nachweis darf nicht älter als 1 Jahr sein.
Vom Bewerber ist eine Beschreibung der in seinem Unternehmen vorhandenen technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß EU-DSGVO vorzulegen.
Der Bewerber hat die beiliegende Checkliste Informationssicherheit auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Der Bewerber hat einen Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssummen vorzulegen. Der Nachweis darf nicht älter als 1 Jahr sein.
Der Bewerber hat folgende Nachweise und Erklärungen, die als Formblätter beigefügt sind, rechtsverbindlich unterschrieben vorzulegen:- Eigenerklärung Russlandsanktionen- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB,- ggf. Verzeichnis Nachunternehmer,- ggf. Erklärung zur Bietergemeinschaft.
Siehe Vertragsbedingungen in der Angebotsphase.
- Deutsches Recht als Vertragsgrundlage - Angebote, Schriftverkehr, Dokumentation in deutscher Sprache - Deutschsprachige Ansprechpartner (während der gesamten Ausführung/Vertragsdauer/Gewährleistungszeit)