Der Rat der Stadt Delmenhorst hat beschlossen in die Wilhelm-von-der-Heyde-Oberschule zusätzlich eine Realschule zu integrieren. In diesem Zuge soll das Gebäude in den kommenden Jahren in mehreren Bauabschnitten umfangreich im Innenbereich, an der Gebäudefassade und im Dachbereich saniert sowie brandschutztechnisch ertüchtigt werden.
Anstehende Maßnahmen:-Umsetzung brandschutztechnischer Anpassungen gemäß Brandschutzkonzept-Sanierung der sanitären Anlagen-Sanierung der Flachdächer-Fassadensanierung-Sanierung Klassenräume-Herrichten von zwei naturwissenschaftlichen Fachräumen-Umbauarbeiten für ein neues Lehrerzimmer-Anbau und Aufstockung der Aula II inkl. Aufzug und barrierefreie WC"s
Einzelheiten entnehmen Sie bitte den VergabeunterlagenDokument : TNW_20226-02-25_wvdH_Verfahrensleitfaden_OPL.pdf
Die Anzahl der zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber wird auf 5 festgelegt.Die Wertung erfolgt entsprechend der vorgesehenen Eignungskriterien. (Siehe Pkt. 3.2. Verfahrensleitfaden_Objektplanung
Der Auftrag wird im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV vergeben.Das Verfahren ist in bis zu drei Phasen gegliedert:- Auswahlphase - Teilnahmewettbewerb- Erste Angebotsphase- Zweite Angebotsphase (optional)Der AG behält sich ausdrücklich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben und keine Verhandlungen über das Erstangebot durchzuführen (§ 17 Abs. 11 VgV).
Nachprüfungsverfahren können gem. § 160 GWB bei der zuständigen Vergabekammer auf Antrag eingeleitet werden. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, dass ein Interesse an dem Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.Der Antrag ist unzulässig, soweit der Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnisnahme gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde. Unzulässig sind auch Anträge nach Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften gerügt werden, die aufgrund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind. Zusätzlich ist ein Antrag unzulässig soweit mehr als 15 Kalendertage vergangen sind nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Fehlende Bieterunterlagen können nach dem Ermessen der Vergabestelle evtl. nachgefordert werden.Die fehlenden Bieterunterlagen sind im Rahmen der Nachforderung innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise einzureichen, mit dem der Bewerber seine Eignung nachweist:- Nachweis berufliche Leitungsfähigkeit- Bestätigung der Berufserfahrung von Projekt- und Bauleitung (Vordruck)- Formblatt 124Freiberufler- Nachweis Berufshaftpflicht- Vordruck Referenzen - Angabe von mind. 2 Referenzen, max. 3- Nachweis der Präsenz vor Ort und Reaktionszeit (Vordruck)- Erklärung EU_Russ_Sanktionen- Formblatt 236
Genaue Angaben zu den Mindesanforderungen können dem Verfahrensleitfaden Objektplanung in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Zum Nachweis der Eignung wird die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber und Bieter geprüft. Der Nachweis kann durch Eintragung in einem amtlichen Verzeichnis oder im Präqualifikationsverzeichnis erfolgen. Alternativ kann der Nachweis durch Abgabe einer Eigenerklärung (entsprechendes Formular in den Vergabeunterlagen) erbracht werden. Es sind Angaben zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, zur Ausführung mindestens drei vergleichbarer Leistungen, zur Zahl der Beschäftigten, zur Eintragung in das Berufsregister, zur Umsetzung des Tariftreue- und Vergabegesetzes, zum Nachunternehmereinsatz, zu evtl. Insolvenzverfahren, zur evtl. Liquidation, zur Nichtbegehung schwerer Verfehlungen die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder § 124 GWB), zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zu den Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft erforderlich.