Verfahrensangaben

Neubau Schulcampus Greifswalder Straße (SCG)

VO: VOB Vergabeart: Nicht offenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.07.2026
07.08.2026 09:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landeshauptstadt Erfurt - Amt für Gebäudemanagement
DE 151876669
Löberwallgraben 19/20
99096
Erfurt
Deutschland
DEG01
Bette Westenberger Brink Rechtsanwälte PartGmbB
nils.jennewein@bette.legal
+49 6131-2877042
+49 6131-2877099

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Bette Westenberger Brink Rechtsanwälte PartGmbB
DE149032327
Große Langgasse 1a
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
nils.jennewein@bette.legal
+49 6131-2877042
+49 6131-2877099
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Freistaat Thüringen
keine Angabe
99423
Weimar
Deutschland
DEG05
vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
+49 361-573321254
+49 361-573321059

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45214000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Auf einem ehemaligen Gewerbestandort östlich der Erfurter Innenstadt soll u.a. ein neuer Schulcampus entstehen. Das Baugrundstück bildet den südlichen Abschluss des in Planung
befindlichen "Wohnviertels Greifswalder Straße" und wird im Osten von einer zukünftigen Ringstraße sowie dem Bahndamm begrenzt. Südlich des Baugrundstücks wird künftig ein Nahversorger
entstehen, im Westen befinden sich Wohngebäude des "Hanseviertels".

Die drei Baukörper von Sporthalle, Grundschule und Gymnasium bilden zusammen das Gebäudeensemble des neuen Schulstandortes an der Greifswalder Straße. Die zusammenhängende
Gebäudefigur schließt den Blockrand des Wohnviertels Greifswalder Straße Richtung Süden. Der Gebäudeversatz gliedert das Grundstück in drei Freiräume, Dachauskragungen schaffen witterungsgeschützte Eingangsbereiche und deutlich ablesbare Adressen.

Der in Nord-Süd-Richtung verlaufende öffentliche Weg für Fußgänger und Radfahrer wird in das Erschließungssystem des Campus eingebunden. Der Verbindungsweg bildet zusammen mit einem
Vorplatz die räumlich gefasste Eingangssituation der Sporthalle und der Grundschule.

Der Campusgedanke setzt sich auch im Inneren der Gebäude fort. So können aufgrund der Nähe beider Schulen zueinander einige Funktionsbereiche gemeinschaftlich genutzt werden. Synergien
ergeben sich vor allem in den Bereichen Aula / Mensa sowie in Teilen der Verwaltung und bei den Wirtschaftsflächen.

Die Verwaltungen beider Schulen befinden sich jeweils im Erdgeschoss an der jeweiligen Fassade, die eine Einsicht des zugehörigen Schulhofs ermöglicht. Weitere Fachräume wie Werken und Schülerküche (Grundschule) oder Kunst, Musik und Biologie (Gymnasium) finden ebenfalls im Erdgeschoss Platz.

Die jeweiligen Gemeinschaftsbereiche der beiden Schulen liegen sich im Erdgeschoss gegenüber, der dazwischenliegende Freiraum ist überdacht. Somit sind auch gemeinsame Feierlichkeiten und
Veranstaltungen umsetzbar.

In dem Obergeschoss der Grundschule befinden sich abgesehen vom PC-Raum ausschließlich die Lernwelten mit verknüpften Differenzierungsbereichen. Außerhalb der Schulzeiten stehen diese
großzügigen Räumlichkeiten auch für eine Hortnutzung zur Verfügung.

Die Nutzungen sind in den drei Baukörpern wie folgt verteilt:

Gebäude A: Dreifeldsporthalle mit einer Hallenabmessung von 45,00 x 22,00 m mit erdgeschossigen Nebenräumen: 6 Umkleideräumen, 3 Sanitärbereichen und 3 Geräteräumen.

Gebäude B: Grundschule für 320 Schüler*innen und 30 Lehrenden auf 2 Geschossen:
EG: Mensa, Aula, Schülerküche, Werken und Verwaltung
OG: 8 große Klassenräume ("Lehrwelt"), 4 Teilungsräume und ein PC-Raum
UG: Teilbereich: Tiefgarage

Gebäude C: Gymnasium für 600 Schüler*innen und 60 Lehrenden auf 3 Geschossen:
EG: Aula, Verwaltung, Fachräume Physik, Musik, Kunst.
1.OG: 12 Klassenräume, Fachräume Biologie und MNT
2.OG: 12 Klassenräume, Fachräume Chemie und MNT

Alle weiteren Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Es wird die Errichtung des Schulcampus als Generalunternehmerleistung zum Pauschalfestpreis ausgeschrieben.

Alle auftraggeberseits (und seiner beauftragten Dritten) erarbeiteten Planungsergebnisse und Unterlagen werden mit dieser Leistungsbeschreibung dem AN übergeben und gehen in seinen
Verantwortungsbereich über (siehe TEIL 3 - Anlagen). Der GU hat diese schon in der Angebotsphase zu prüfen und ggfs. auf vorhandene Widersprüche oder Fehler hinzuweisen. Diese
Planungsergebnisse und Unterlagen sind durch den AN fortzuschreiben. Der vom AN geschuldete Erfolg, das Leistungsziel ist die schlüsselfertige, betriebsbereite Übergabe des SCG an den AG
einschließlich der Erbringung der für die Erreichung dieses Ziels erforderlichen Planungs-, Überwachungs-, und Koordinierungsleistungen.

Der AN hat alle für das Projekt anfallenden Planungsleistungen und Baunebenleistungen, insbesondere die für die Erbringung der geschuldeten Leistung erforderlichen Architekten- und
Ingenieurleistungen, Fachplanungen, Gutachten, Prüfungen, Genehmigungen, Abnahmen, usw., zu erbringen und die dabei entstehenden zu Kosten tragen.

Alle weiteren Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Greifswalder Straße
99085
Erfurt
Deutschland
DEG01

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Pauschalfestpreis

Den Zuschlag erhält der Bieter mit der höchsten Gesamtpunktzahl (max. 1000 Punkte), bei Punktgleichheit erhält der Bieter mit dem günstigeren Preis den Zuschlag. Die Gesamtpunktzahl berechnet sich aus Punkte Angebotspreis + Punkten der Zuschlagskriterien Qualität.

Die Punktzahl des Angebotspreises berechnet sich aus der linearen Interpolation zwischen dem niedrigsten Preis (600 Punkte) und dem doppelten vom niedrigsten Preis (0 Punkte).

Formel: 600x ((PAngebot - 2x Pmin)/( Pmin - 2x Pmin)

Gewichtung
600,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Termin, Bauablauf, Qualität und Organisation

Die nachfolgend aufgeführten Zuschlagskriterien sind vom Bieter auf Grundlage einer schriftlichen sowie einer mündlichen Darstellung zu bearbeiten. Die Ausarbeitung ist erst mit dem Angebot - NICHT mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Für die Erstellung eines der ausschreibung entsprechenden Angebots mit den geforderten Unterlagen wird nach § 8b Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU eine Entschädigung in Höhe von EUR 7.200,00 brutto nach ordungsgemäßer Rechnungslegung gewährt.

Die schriftliche Darstellung ist mit dem Angebot einzureichen und darf einen Umfang von maximal 12 DIN-A4-Seiten (inkl. Anlagen und erläuternder Texte) nicht überschreiten; hiervon unberührt bleiben zusätzliche Pläne, Skizzen und sonstige grafische Darstellungen.
Ergänzend erfolgt eine mündliche Präsentation beim Auftraggeber in Präsenz mit einer Dauer von maximal 60 Minuten. Die für die Präsentation vorgesehene Unterlage (insbesondere eine PowerPoint-Präsentation) ist ebenfalls bereits mit dem Angebot einzureichen und bildet die verbindliche Grundlage der mündlichen Darstellung. Schriftliche oder graphische Darstellungen, die erst mit bei dem Präsentationstermin gezeigt oder ausgehändigt werden können bei der Bewertung keine Berücksichtigung finden.

Terminkonzept maximal 100 Punkte
Bauablaufkonzept maximal 100 Punkte
Qualitätssicherung maximal 100 Punkte
Projektorganisation maximal 100 Punkte

Alle weiteren Details zu den Zuschlagskriterien (detaillierte Bewertungsmatrix) sind der Anlage 07 - Zuschlagskriterien der Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung
400,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Es wird ein Nicht-Offenes Verfahren nach der VOB/A-EU durchgeführt. Die Bieterauswahl erfolgt nach einem nach Referenzen gewichtetet Teilnahmewettbewerb:

Es sind genau 3 Referenzprojekte mit jeweils detallierter Beschreibung darzustellen. Alle Referenzprojekte müssen als Generalunternehmer ausgeführt worden sein. Davon muss 1 Referenzprojekt für eine Körperschaft öffentlichen Rechts erbracht worden sein. Für ein Referenzprojekt können 50 Punkte erreicht werden. Es können also maximal 150 Punkte erzielt werden. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung dieser Ausschreibung fertiggestellt worden sein. Es werden die 5 bestplatzierten Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern mehr als 5 Bieter die maximale Punktzahl erreichen, oder es einen Punktgleichstand auf dem 5. Platz gibt, wird die Teilnahme unter den gleichplatzierten Bewerbern ausgelost.

Mit dem Teilnahmeantrag ist noch kein Konzept nach den Zuschlagskriterien einzureichen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Deutsches Vergabeportal

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YPZMXP9

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen
über dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Vergabeportal.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Wertungsrelevante Erklärungen, d.h. Angaben zu Referenzen im Teilnahmewettbewerb sowie die nach den Zuschlagskriterien vorgesehenen bewerteten Unterlagen werden nicht nachgefordert.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- mindestens 4 Architekten oder Ingenieure in Festanstellung, Nachweis durch Vorlage der Urkunden,
- mindestens 2 Maurer- und Betonbaumeister in Festanstellung,
- mindestens 1 Dachdeckermeister,
- mindestens 1 Installateur- und Heizungsbaumeister,
- mindestens 1 Elektrotechnikermeister,
- mindestens 1 Landschaftsbaumeister, Nachweis jeweils durch Meisterbrief,

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Registereintrag

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung oder der Möglichkeitt des Abschlusses einer solchen im Zuschlagsfall mit einer Mindestdeckungssumme von EUR 3.000.000,00 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden,

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

durchschnittlicher jährlicher Mindestumsatz in den letzten 5 Jahren mindestens 50.000.000,00 EUR.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Eigenerklärung, dass für die Gewerke Rohbau, Dach, Fassade, Elektro und Heizung/Lüftung/Sanitär keine Nachunternehmer eingesetzt werden (ausgefülltes Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen),

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

- Unbedenklichkeitsbescheinigung Sozialversicherung,
- Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt,
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

- Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Weiterhin sind genau 3 Referenzprojekte mit jeweils detallierter Beschreibung darzustellen. Alle Referenzprojekte müssen als Generalunternehmer ausgeführt worden sein. Davon muss 1 Referenzprojekt für eine Körperschaft öffentlichen Rechts erbracht worden sein. Für ein Referenzprojekt können 50 Punkte erreicht werden. Es können also maximal 150 Punkte erzielt werden. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung dieser Ausschreibung fertiggestellt worden sein. Es werden die 5 bestplatzierten Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern mehr als 5 Bieter die maximale Punktzahl erreichen, oder es einen Punktgleichstand auf dem 5. Platz gibt, wird die Teilnahme unter den gleichplatzierten Bewerbern ausgelost.

V = Vergleichbarkeit der Referenzen 0 - 30 Pkt.

1. Neubau eines öffentlichen Schulgebäudes 0 - 15 Pkt.
- min. 12.000m² BGF und min. 60.000m³ BRI, min. 2 Obergeschosse, min. 2 Funktionen, Baukosten min. 40.000.000,00 EUR 5 Pkt.

- min. 15.000m² BGF und min. 70.000m³ BRI, min. 3 Geschosse, min. 2 Funktionen, mit Schulsporthalle Baukosten min. 50.000.000,00 EUR, begrünte Flachdächer mit Photovoltaikanlagen 10 Pkt.

- min. 15.000m² BGF und min. 70.000m³ BRI, Schulcampus bestehend aus Schulsporthalle und Gemeinschaftsschule (Grundschule und Gymnasium), Baukosten min. 50.000.000,00 EUR 15 Pkt.

2. Tätigkeit für eine Körperschaft öffentlichen Rechts 15 Pkt.

L = Leistungen des Bewerbers
Erbrachte Leistungen 0 - 20 Pkt.

- Rohbau in Eigenleistung (ohne Nachunternehmer (NU) hergestellt) 5 Pkt
- Dacharbeiten in Eigenleistung (ohne NU hergestellt) 5 Pkt.
- Fassade in Eigenleistung (ohne NU hergestellt) 5 Pkt.
- TGA-Gewerke in Eigenleistung (ohne NU hergestellt) 5 Pkt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
150,00

Finanzierung

Abschlagszahlungen auf den Pauschalfestpreis erfolgen nach Zahlungsplan nach Baufortschritt (Anlage 14 der Vergabeunterlagen), (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 VOB/B). Für die Schlusszahlung gilt § 16 Abs. 3 VOB/B.

1. Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss eine unwiderrufliche, unbefristete, selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft einer Bank, Sparkasse oder eines Kreditversicherers mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, zur Absicherung aller sich aus diesem Vertrag ergebenden Verpflichtungen des Auftragnehmers zur Vertragserfüllung einschließlich der Ansprüche des Auftraggebers aus Schadensersatz, Erstattung von Überzahlungen einschließlich Zinsen und aus Vertragsstrafe in Höhe von fünf Prozent der Bruttoauftragssumme. Die Ansprüche aus der Bürgschaft dürfen nicht vor den gesicherten Ansprüchen verjähren. Soweit der Auftragnehmer die Vertragserfüllungsbürgschaft nicht innerhalb der vereinbarten Frist leistet, ist der Auftraggeber berechtigt, die Abschlagszahlungen um jeweils höchstens zehn Prozent zu kürzen, bis die vereinbarte Sicherheitssumme erreicht ist. Der Auftraggeber reicht die Vertragserfüllungsbürgschaft nach Abnahme und Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten und vorbehaltenen Restmängel und Ausführung der Restleistungen zurück. Der Auftragnehmer hat insbesondere das Recht, eine Sicherheit durch eine andere zu ersetzen.

2. Der Auftraggeber ist berechtigt, einen Sicherheitseinbehalt in Höhe von 5 Prozent der geprüften Bruttoschlussrechnungssumme in Abzug zu bringen als Gewährleistungseinbehalt. Der Gewährleistungseinbehalt von 5% auf die Bruttoschlussrechnungssumme gilt für die Verjährungsfrist der Gewährleistungsansprüche von 5 Jahren als vereinbart. Auftragnehmer hat insbesondere das Recht, eine Sicherheit durch eine andere zu ersetzen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Sicherheitseinbehalt durch eine unwiderrufliche, unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von fünf Prozent der geprüften Bruttoschlussrechnungssumme für Mängelansprüche einer Bank, Sparkasse oder eines Kreditversicherers, mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, abzulösen. Die Bürgschaft ist für die Dauer der vereinbarten Verjährungsfrist für Mängelansprüche zu stellen. Der Auftragnehmer hat insbesondere das Recht, eine Sicherheit durch eine andere zu ersetzen. Der Auftraggeber hat nicht verwertete Sicherheiten für Mängelansprüche erst nach Ablauf der vereinbarten Verjährungsfrist für Mängelansprüche zurückzugeben. Soweit jedoch zu diesem Zeitpunkt seine geltend gemachten Ansprüche noch nicht erfüllt sind, darf er einen entsprechenden Teil der Sicherheit zurückhalten.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung