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Verfahrensangaben

Innovationspark Altona - freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgesch...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.04.2026
04.05.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

HIE Hamburg Invest Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
DE 235323314
Wexstraße 7
20355
Hamburg
Deutschland
DE600
ausschreibung@marketing.hamburg.de
+49402270190

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Landesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
keine Angabe
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/info/11725154/
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 40 42840 3230
+49 40 427940997

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
keine Angabe
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 40 42840 3230
+49 40 427940997

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des einphasigen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs für den Innovationspark Altona ist die gestalterische Ausarbeitung des Grünraums und der angrenzenden Freiflächen auf Grundlage des bestehenden Funktionsplans für das Plangebiet des zukünftigen Innovationsparks Altona. Es ist ein erklärtes Ziel, die aktuellen Themen der Stadtentwicklung (u.a. Anpassung an den Klimawandel, Sicherstellen einer nachhaltigen Mobilität, Reduktion von Flächenversiegelung) mit den Flächen- und Nutzungsanforderungen in Einklang zu bringen.

Ziel ist ein konzeptionell überzeugendes freiraumplanerisches Konzept, das die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzergruppen sowie wichtige Themen, die mit dem Klimawandel einhergehen, berücksichtigt, qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche schafft und sinnvolle Wegeverbindungen herstellt.

Für den Wettbewerb und die weitere Planung sind vorkonzipierte Höhengestaltungen mit gezielten Einstau-Flächen und Notwasserwegen (insbesondere in der Grünen Mitte) mit den aufgeführten Volumenanforderungen zu konkretisieren; ebenso sind die vorgegebenen Volumenanforderungen in einem hochaufgelösten digitalen Höhen-/Geländemodell (DGM) als Grundlage für weitere Modellberechnungen durch Hamburg Wasser bei der Ausarbeitung des Freiraumplans nach dem Wettbewerb zu konkretisieren.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem sensiblen Umgang mit den vorhandenen, wertvollen Grünstrukturen, der neuen Freiflächenplanung, die südlich an das Wettbewerbsgebiet angrenzt und als Übergangsbereich zum Friedhof (und dem Volkspark Altona) dient sowie der Integration funktionaler Anforderungen im Rahmen der Vorgaben des Funktionsplans.

Der neue Innovationspark Altona umfasst eine Fläche von ca. 8,4 ha. Die freiraumplanerisch zu betrachtenden Flächen gliedern sich in Flächen der HIE (Teilfläche A), Flächen der FHH und privater Grundstücksflächen (Teilfläche B) sowie die zukünftigen Bauflächen des Innovationsparks (Teilfläche C). Im Rahmen des freiraumplanerischen Wettbewerbs sind ca. 3,1 ha (Teilfläche A und Teilfläche B) zu bearbeiten. Die ermittelten anrechenbaren Baukosten für die Kostengruppe 500 gem. DIN 276 beziehen sich auf das Plangebiet (Teilfläche A und Teilfläche B) zur Freiraumplanung und betragen ca. 9,4 Mio. Euro netto. Für die Teilfläche C ist im Nachgang des Wettbewerbs ein Gestaltungsleitfaden für die freiraumplanerische Gestaltung zu entwickeln.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Realisierung und weitere freiraumplanerische Beauftragung
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2013.

Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2013 grundsätzlich mit der ersten Preisträgerin bzw. dem ersten Preisträger im anschließenden VgV-Verhandlungsverfahren zur weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen verhandelt.

Die Ausloberin behält sich vor, in Verhandlungen mit den weiteren Preisträgern einzutreten, sofern die Verhandlungen mit dem 1. Preisträger nicht abgeschlossen werden können.

Beauftragt werden (bzw. können hinsichtlich der Optionen beauftragt werden) stufenweise, die folgenden Planungsleistungen:

Flächen der HIE (Teilfläche A)
- Stufe 1: Leistungsphasen 1-5 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI;
Optionen
- Stufe 2: Leistungsphasen 6-8 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI
- Stufe 3: Leistungsphase 9 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI
- Ggf. Besondere Leistungen gem. § 39 HOAI

Flächen der FHH und private Grundstücksflächen (Teilfläche B)
- Stufe 1: Leistungsphasen 1-3 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI
Optionen
- Stufe 2: Leistungsphasen 4 und 5 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI
- Stufe 3: Leistungsphasen 6-8 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI
- Stufe 4: Leistungsphase 9 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI
- ggf. Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen gem. § 39 HOAI
Die Beauftragung der Leistungsphasen 4 und 5 der Freianlagen gemäß § 39 HOAI steht unter dem Vorbehalt (i) der gesicherten Projektfinanzierung und (ii) der Sicherung der Verfügbarkeit der Teilfläche B. Bei Vorliegen der Voraussetzungen gem. (i) und (ii) wird der Auftraggeber die Stufe 2 beauftragen.

Zukünftige Bauflächen des Innovationsparks (Teilfläche C)
- Stufe 1: Gestaltungsleitfaden für die freiraumplanerische Gestaltung zukünftige Bauflächen des Innovationsparks

Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung kann nicht über eine gängige Gewichtung erfolgen

Die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt gemäß der Beurteilungskriterien in 3.4 des Verfahrensteils Anlage (04)

Die Reihenfolge der Kriterien hat auf deren Wertigkeit keinen Einfluss. Dem Preisgericht obliegt eine verantwortliche, den Vorgaben und Intentionen der von der Ausloberin in der Auslobung formulierten Rahmenbedingungen genügende Bewertung.

Zuschlagskriterium

Qualität
Beurteilungskriterien gemäß Auslobung

Zuschlagskriterien für ein Verhandlungsverfahren nach § VgV 14 (Abs. 4 Nr. 8) werden ggf. zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Der Wettbewerb wird als einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. RPW 2013 mit anschließendem VgV-Verfahren ausgelobt.

Teilnahmeberechtigt ist, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR-Mitgliedsstaaten und in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/-in zu tragen oder nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt/-in für Leistungen gem. § 39 HOAI 2021 tätig zu werden.

Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaften) ist möglich. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft muss teilnahmeberechtigt sein, d. h. die geforderten Berufsqualifikation nachweisen - dies gilt auch bei Beteiligung von freien Mitarbeiter-/innen. Die Arbeitsgemeinschaft muss im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften und hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sind von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.

Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein. Ein Berater kann dabei auch von mehreren teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften konsultiert werden.

Zur Teilnahme am Wettbewerb darf kein Teilnahmehindernis nach §4 (2) RPW 2013 vorliegen.

Jede/r Teilnehmer/-in hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligten Mitarbeiter/-innen mit Vor- und Zunamen zu benennen. Jedes Büro darf sich nur mit einem Entwurf am Wettbewerb beteiligen.

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNSM5J1

Einlegung von Rechtsbehelfen

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Es wird auf § 160 GWB verwiesen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Bewerbungsbedingungen:
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben am Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Hierfür ist zwingend ein Bewerberbogen zu verwenden, der in dem genannten Projektraum registrierungsfrei zur Verfügung steht. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über den o. g. Projektraum. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darum gebeten, sich für den Projektraum zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren;
2) Der Bewerberbogen enthält neben Erklärungsvordrucken zu den geforderten Angaben zur Beurteilung der Eignung eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers, insbesondere dessen Leistungsspektrum sowie Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
Der Bewerbungsbogen ist für eine Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen. Der Bewerberbogen mit den vorstehend geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist ausschließlich über den elektronischen Projektraum bis zu dem genannten Submissionstermin einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (postalisch oder per E-Mail statt elektronisch über den Projektraum) eingehen, können nicht berücksichtigt werden;
3) Im elektronischen Projektraum sind alle Anlagen zum Bewerbungsverfahren frei verfügbar. Weitere, erst für den Planungswettbewerb und das anschließende Verhandlungsverfahren erforderliche Unterlagen werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt;
4) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 6 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den elektronischen Projektraum eingereicht werden;
5) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von in Teilnahmeantrag vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfallberufen hat;
6) Der Auftraggeber behält sich vor, den Teilnahmewettbewerb bei weniger als 3 geeigneten Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen. Ebenso behält er sich vor, im Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerbergemeinschaft entsprechend ihrer Rangfolge bis zur Höchstzahl von 10 Wettbewerbsteilnehmenden nachträglich, als Nachrücker am Planungswettbewerb zu beteiligen, soweit einzelne im Teilnahmewettbewerb ausgewählte Bewerber/Bewerbergemeinschaften mitteilen, von der Teilnahme am Planungswettbewerb abzusehen;
7) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
B1 - Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit; B2 - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB; alternativ: Eigenerklärung; B2A - Eigenerklärung über geleistete Steuerzahlungen; alternativ: Nachweis vom zuständigen Finanzamt; B2B - Eigenerklärung über geleistete Sozialabgaben; Nachweis Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle UND der Berufsgenossenschaft; B3 - Nachweis bzw. Eigenerklärung der Vertretungsberechtigung (Anlage: z. B. Berufs-/Handelsregisterauszug); B4 - Eigenerklärung Angaben für kleine und mittlere Unternehmen (KMU); B5 - Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohns § 3 des HmbVgG; B6 - Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS-Sanktionen; C1) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 (4) 2.VgV); Die aufgezählten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate und müssen noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. C2) Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (1) VgV) für die Objektplanungsleistungen aus dem Bereich
Freianlagen gem. § 39 HOAI. Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für alle Mitglieder bzw. für alle andere Unternehmen (Eignungsleihe) vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben nachzufordern. Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag.

Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung: D1.1) Mindestanforderungen an die Referenzen (Liste über die wesentlichen erbrachten Leistungen (§ 46 (3) Nr. 1 VgV); D1.2) Hinweise zur Bewertung der Referenzen; D1.3) Referenzblatt (Liste über die wesentlichen erbrachten Leistungen (§ 46 (3) Nr. 1 VgV); D3) Erklärung zur Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu D1: Die Projekte müssen in den vergangenen 7 Jahren (Stichtag 01.01.2019) bearbeitet worden sein. Bei den einzureichenden Projektreferenzen müssen die jeweils geforderten Leistungen bis zum 04.05.2026 (Submission) abgeschlossen sein. Referenzen sind in die Referenzblätter (D3) einzutragen: a) Allgemeinen Angaben (Projektname, Ort, Beschreibung, Leistungszeitraum und Stand der Umsetzung, Ansprechpartner/in bei Auftraggeber/in); b) Angabe der vom Bewerber erbrachten und abgeschlossenen Leistungsphasen (gem. § 39 HOAI) ; c) Auswahl und Angabe zur Plangebietsgröße in qm; d) Auswahl und Angabe zur Honorarzone des Projekts gem. 11.2 HOAI 2021; e) Auswahl und Angabe zum Typ des Referenzprojekts: 1. Projekte aus dem Bereich Neubau von innerörtlichen Grünzügen, Grünverbindungen oder Parkanlagen, 2. Projekte von Grünflächen mit der Integration von Verkehrsflächen für PKW, Lieferverkehr sowie Fahrradverkehr, 3. Projekt mit Neubau von Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 mit Planung von Anlagen der Niederschlagswasserbewirtschaftung (z.B. Versickerungsmulden/-rigolen, Retentionsmulden/-rigolen); f) Auswahl und Angabe zu Preise und Auszeichnungen
Hinweise zur Bewertung der Projektreferenzen:
Zu D1.2) A. Projekte aus dem Bereich Neubau von Freianlagen mind. der Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 39 HOAI 2021 mit mind. 10.000 qm und Honorarzone IV (0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 1 Pkt., 2 Projekte = 2 Pkt., 3 und mehr Projekte = 3 Pkt. (max. 3 Punkte)).; B. Projekte aus dem Bereich Neubau von innerörtlichen Grünzügen, Grünverbindungen oder Parkanlagen (0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 1 Pkt., 2 Projekte = 2 Pkt., 3 und mehr Projekte = 3 Pkt. (max. 3 Punkte)).; C. Projekte von Grünflächen mit der Integration von Verkehrsflächen für PKW, Lieferverkehr sowie Fahrradverkehr
(0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 1 Pkt., 2 Projekte = 2 Pkt., 3 und mehr Projekte = 3 Pkt. (max. 3 Punkte)).; D. Projekt mit Neubau von Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 mit Planung von Anlagen der Niederschlagswasserbewirtschaftung (z. B. Versickerungsmulden/-rigolen, Retentionsmulden/-rigolen) (0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 1 Pkt. (max. 1 Punkt)).; E. Projekt im Bereich Neubau von Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 für einen öffentlichen Auftraggeber (0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 1 Pkt. (max. 1 Punkt)); F. Projekte mit a)* Preisen in Wettbewerben oder b)** Anerkennungen oder lobende Erwähnungen * a) Preise sind: Mit einem Wettbewerbspreis (keine Anerkennungen oder Ankäufe) in einem geregelten (z. B. RPW) freiraumplanerisch ausgezeichnete Projekte oder Auszeichnungen für ein realisiertes freiraumplanerisches Projekt (z. B. BDLA Preis). In der Jury muss mindestens ein Vertreter mit der Qualifikation des Bewerbers (hier Architekt/in) vertreten sein. ** b) Anerkennungen oder lobende Erwähnungen sind: Anerkennungen oder lobende Erwähnungen für realisierte freiraumplanerische Projekte. In der Jury muss mindestens ein Vertreter mit der Qualifikation des Bewerbers (hier Landschaftsarchitekt/in) vertreten sein Es werden insgesamt maximal 3 eingereichte Referenzprojekte bewertet. Jeder Preis in Wettbewerben a) erhält 3 Punkte, jede Anerkennung oder lobene Erwähnung b) erhält 1 Punkt (max. 9 Punkte)

Insgesamt können maximal 20 Punkte mit den eingereichten Referenzprojekten erzielt werden. Zur Nachvollziehbarkeit der genauen Bewertungsmethodik wird auf die Anlage 01 Abschnitt D1.2 des Bewerberbogens verwiesen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Gem. § 56 Abs. 4 VgV sind die nachgeforderten Unterlagen vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
10

Es wurden keine Teilnehmer im Vorfeld bereits ausgewählt.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

C1) Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate) mit einer Deckungssumme von mind. 1.500.000 EUR für Personenschäden und mind. 1.000.000 EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert). Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o. a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich. Der Nachweis muss gültig sein und nicht älter als 12 Monate (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge).

(Für Bewerber aus EU-Ländern, deren landestypische Versicherung eine Aufteilung in Personen- und Sachschäden nicht vorsieht, ist eine bestehende Haftpflichtversicherung in Höhe von mind. (Summe aus Personen- und Sachschäden) Euro pro Schadensfall zwingend nachzuweisen.)

Hinweis: Ein Nachweis ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (sofern zutreffend) beizufügen. Versicherungsnachweise der Bewerbergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

D2) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers: Landschaftsarchitekt/-in gem. § 75 (1) VgV

Mind. 1 Landschaftsarchitekt/in für § 39 HOAI Objektplanung Freianlagen mit Eintragung in ein Berufsregister/Landschaftsarchitektenliste einer Architektenkammer

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

C2) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers (§ 45 (1) VgV)
Der Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen aus dem Bereich Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 muss mind. 450.000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2023/2024/2025) betragen. Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bewerber der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

D3) Erklärung zur Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)

Die Anzahl Mitarbeiter der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen aus dem Bereich Leistungen Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 muss durchschnittlich mindestens 4 festangestellte Landschaftsarchitekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder Landschaftsplanung (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2023/2024/2025) betragen. Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Anzahl Mitarbeiter aller Bewerber der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Anzahlen Mitarbeiter jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben. Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Leistungsübersicht mit Angabe der wesentlichen in den letzten sieben Jahren (Stichtag: 01.01.2019) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1. VgV) einzureichen.

Die jeweils geforderten Leistungen dürfen nicht vor dem 01.01.2019 abgeschlossen sein.
Die jeweils geforderten Leistungen müssen bis zum 04.05.2026 (Submission) abgeschlossen sein.

Zu D1.1) Mindestanforderung an die Leistungsübersicht
- Mit der Leistungsübersicht ist mindestens 1 Projekt Neubau von Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 der Leistungsphase 2 bis 5 in der Honorarzone IV nachzuweisen
- Mit der Leistungsübersicht ist mindestens 1 Projekt Neubau von Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 mindestens aus der Honorarzone III, von mindestens 10.000 qm Fläche und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 6 bis 8 nachzuweisen

Diese Mindestanforderungen können mit einer oder mehreren Referenzen erfüllt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
1

Lose

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI
1

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe