Die Stadt Eschborn gestaltet in Teilen den Innenstadtbereich neu.Die Baustelle befindet sich im Bereich des Rathauses der Stadt Eschborn (PLZ 65760) im Main-Taunus-Kreis in Hessen. Eschborn grenzt unmittelbar an den Nordwesten der Stadt Frankfurt am Main an.Das Bauprojekt umfasst zum einen den Neubau einerzweigeschossigen Stadthalle mit zeitgemäß nutzbaren Räumen.Zweiter Bestandteil ist die Bücherei, die künftig einen eigenenPlatz auf dem Westerbach erhält. Durch den neuen Ort wirdmehr Raum vor dem Rathaus geschaffen und Bildung wird zueinem zentralen Thema auf dem Rathausplatz. DritterBestandteil ist die Sanierung und technische Ertüchtigung sowiedie Erweiterung des Rathauses. Künftig werden alleausgelagerten Bereiche der Verwaltung wieder im RathausPlatz finden.
Gegenstand der Beschaffung sind alle zur Realisierung des Auftrags erforderlichen Leistungen insbesondere gemäß der mit veröffentlichten Leistungsbeschreibung. Hier: Baulogistik
Sitz des Auftraggebers und Ort der Maßnahme.
Das günstigste Angebot wird mit 10 Punkten gewertet. Alle anderen Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt. Die Differenz zum günstigsten Angebot wird jeweils in Prozent ermittelt. Je prozentual höherem Preis wird ein Punktabzug in gleicher prozentualer Höhe vorgenommen.
Mit dem Personaleinsatzkonzept hat der Bieter für das konkrete Vorhaben darzulegen, mit welchen Personen er die geschuldeten Leistungen erbringen wird: - Vertretungsregelungen im Fall von Urlaub oder Krankheit, - Informationsweitergabe zwischen den Projektbeteiligten Personen des Bieters,- Darstellung der vorgesehenen Logistikabläufe mit dem entsprechenden Personaleinsatz,- Benennung einer Projektleitung und einer stellvertretenden Projektleitung und ausführliche Lebensläufe, aus denen die Qualifikationen und die beruflichen Erfahrungen der zu benennenden Personen (Projektleitung mind. 5 Jahre einschlägige Erfahrung in der Ausführung von Baulogistikleistungen + Zulassung der Bauleitung gemäß HBO § 59 / Mindestqualifikation gemäß 67 Abs. 3 HBO) hervorgehen.- Beschreibung, wie sichergestellt wird, dass ein Projektteam mit der in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Projektgröße, mit den Qualifikationen des Personals, bei Vertragsbeginn und im weiteren Verlauf der Baumaßnahme zur Verfügung steht.- Darstellung der Teamorganisation (Organigramm)- Umgang mit Schwankungen, Leistungsspitzen, Störungen über die Laufzeit des Vertrags
Der Auftraggeber behält sich vor, notwendige geänderte und/oder zusätzliche Leistungen, die für die Erreichung des Werkerfolges notwendig sind, anzuordnen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Durchführung dieser Leistungen, soweit dieses für ihn zumutbar ist.
1. Bieterfragen und sonstige Kommunikation sind nur über die Vergabeplattform zulässig.2. Bieterfragen sind innerhalb der angegebenen Frist zu stellen.3. Angebote sind nur in elektronischer Form über die Vergabeplattform zulässig. Angebote in Papierform bzw. Angebote per Email oder Fax sind nicht zulässig und werden ausgeschlossen.4. Im laufenden Vergabeverfahren können unter Umständen weitere Informationen veröffentlicht werden. Den Bewerbern wird daher empfohlen, sich frühzeitig auf der Vergabeplattform freischalten zu lassen.
Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o.g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.
1. Die geforderten Erklärungen sind mit den geforderten Nachweisen elektronisch in Textform zu übersenden. Die Angebotsunterlagen und die bereisten LVs muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote eingegangen sein.2. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben der Angebotsunterlagen vom Bieter geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen.3. Soweit der Bieter den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind - nach gesonderter Aufforderung durch den Auftraggeber - auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben der Angebotsunterlagen vorzulegen. Der Bieter muss ein Unternehmen, das ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 oder fakultative Ausschlussgründe nach § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen, nach Anforderung durch den Auftraggeber in Textform ersetzen.4. Der Auftraggeber behält sich vor, - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzufordern. Diese sind nach Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von der Vergabestelle vorzugebenden Frist vorzulegen.5. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung einzuhalten.
Die Bieter werden gebeten darauf zu achten, dass Sie die angeforderten Unterlagen und Erklärungen vollständig und fehlerfrei einreichen.Nach § 16a VOB/A ist der Auftraggeber zwar grundsätzlich verpflichtet, Unterlagen und Erklärungen, die in der Ausschreibung gefordert werden, nachzufordern. Dieses ist aber nicht für alle Unterlagen und Erklärungen rechtlich zulässig. Sollten Sie also die vorgegebenen Unterlagen nicht vollständig einreichen, kann in Einzelfällen auch ohne Nachforderung usw. der Ausschluss vom Verfahren erfolgen.Darüber hinaus darf nur einmal nachgefordert usw. werden. Sollten also innerhalb der Submissionsfrist nicht alle geforderten Unterlagen und Erklärungen eingegangen sein und nach einer zulässigen Nachforderung wieder Unterlagen oder Angaben fehlen oder unvollständig sein, muss der betreffende Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
0. vollständig ausgefülltes Dokument Angebotsunterlagen, LV als GAEB-Datei UND PDF-Datei in Langfassung1. Eignungsnachweise (in Kopie)- Handelsregisterauszug- Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssummen für Personenschäden in Höhe von 5 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5 Mio. EUR, Versicherung muss mindestens 2-fach maximiert sein)- Freistellungsbescheinigung nach §48 EstG- Unbedenklichkeitsbescheinigungen (BG, Krankenkasse, SOKA-Bau, Finanzamt)- Nachweis der Eintragung IHK - Gewerbeanmeldung- Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ff- Zulassung als Bauleitung gemäß § 59 HBO (Mindestqualifikation gemäß § 67 Absatz 3 HBO mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung2. Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitEigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2023-2025). Zur Anerkennung der Eignung geforderte Mindeststandards: Mindestumsatz: Höhe durchschnittlich: 700.000 EUR jährlich.3. Technische Leistungsfähigkeit (Arbeitskräfte)Eigenerklärung mit Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte: Zur Anerkennung der Eignung geforderte Mindeststandards: Mindestens 10 vollzeitäquivalente Mitarbeiter (m/w/d).4. Technische Leistungsfähigkeit (Firmenreferenz)Vergleichbare Referenzprojekte mit Bezug zu logistiknahen Leistungen und Bauleitungstätigkeiten in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Abwicklung und Abschluss zwischen 2015-2025)Eigenerklärungen zu 3 Referenzen mit nachstehenden Angaben (Umfang je Referenz maximal 2 Seiten):- Kurzbeschreibung des Auftrags (Art des Projekts)- Auftraggeber/Kunde- Ansprechpartner des Auftraggebers/Kunden- Ausführungszeitraum (Beginn und Ende)- Ortsangabe der Ausführung- Abgerechnete Netto-Auftragswerte Mindestauftragswert je Referenz Höhe 1,0 Mio. EUR netto (eigener Leistungsanteil)- bei Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen: der eigene Leistungsanteil nach Art und Umfang- Beauftragte Logistikdienstleistungen6. Anforderungen an MitarbeiterreferenzenZusätzlich zu den genannten Anforderungen sind einzureichen:- Für die benannte Projektleitung: 2 Referenzen- Referenzen müssen Projekte betreffen, die zwischen 2015-2025 abgewickelt und abgeschlossen wurden- Umfang je Referenz: max. 2 DIN-A4 SeitenJede Referenz muss mindestens folgende Angaben enthalten:- Projektbezeichnung / Projektart- Kurzbeschreibung des Auftrags (Art des Projekts)- Auftraggeber/Kunde- Ansprechpartner des Auftraggebers/Kunden (Name, Funktion, Kontaktdaten)- Ausführungszeitraum (Beginn und Ende)- Ort der Ausführung- Eigener Leistungsanteil der benannten Person (Rolle, Aufgaben, Verantwortung, Umfang)- Auftragswert je Referenz (mind. 0,5 Mio. EUR netto)Die Referenzprojekte müssen Leistungen enthalten, insbesondere:- Verkehrssicherung- Baustellenüberwachung- MedienversorgungDie Referenzkriterien gemäß der Leistungsbeschreibung können auch kumulativ über mehrere Referenzprojekte nachgewiesen werden.
VertragserfüllungsbürgschaftMängelansprüchebürgschaft
Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.
Vorlage der Urkalkulation nach separater Aufforderung durch den Auftraggeber.Die Urkalkulation ist als passwortgeschütztes pdf-Dokument mit dem Passwort über die Vergabeplattform einzureichen. Das Passwort darf NICHT zeitlich befristet sein.