Es gelten folgende Mindestanforderungen:
Nachweis von mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen im Bereich C-ITS Roadmap gemäß Leistungsbeschreibung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit folgenden Mindestanforderungen:
Hinweis: Bei den eingereichten Referenzen hat der Bieter eine klare Zuordnung zu den nachfolgenden Kriterien (A bis F) vorzunehmen (z.B. Referenz 1 deckt Kriterium A, C und F ab). Wenn eine Referenz mehrere Kriterien abdeckt, reicht das Ausfüllen eines Referenzdatenblatts
- enthaltene "Leistungsdisziplinen":
(A) Erstellung von Strategien, Roadmaps, Konzepten oder Machbarkeitsstudien im Bereich der Digitalisierung des Verkehrs oder intelligenter Verkehrssysteme (ITS/C-ITS)
(B) Analyse und Bewertung technischer, organisatorischer und rechtlicher Rah-menbedingungen
(C) Durchführung von Stakeholder- und Beteiligungsprozessen mit öffentlichen Auftraggebern oder weiteren relevanten Akteuren
(D) Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, Umsetzungsstrategien oder Maßnahmenkonzepten für öffentliche Auftraggeber.
Die Referenzanforderung kann entweder durch eine Referenz über die gesamthafte Beauftragung mit mind. allen vorgenannten Planungsdisziplinen nachgewiesen werden oder mit verschiedenen Referenzen über die genannten Einzeldisziplinen, wobei sich diese nicht auf dasselbe Projekt beziehen müssen (kumulierte Referenz).
Hinweis: Die Vorlage von mehr als drei Referenzen ist nicht erwünscht. Die Referenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen
Die Bewertung der Teilnahmeanträge im Rahmen der Phase 1 (Teilnahmewettbewerb) und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.
Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Stufe 3:
Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei bis fünf grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der (ggf. kumulierten) Mindestreferenz und anhand der Auswahlkriterien für besondere Fach- und Kommunikationskompetenzen (Kriterien G bis I) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Die (ggf. kumulierte) Mindestreferenz wird wie folgt bewertet:
- zusätzlich zu den Mindestanforderungen an die Referenzplanungsleistung (A) bis (D) enthaltene Leistungsdisziplinen:
(E) Mitarbeit an der Entwicklung einer PKI o. Sicherheitsarchitektur im Ver-kehrskontext
- Eigenerklärung im Zusammenhang mit einer PKI o. Sicherheitsarchitektur im Verkehrskontext, z. B.:C-ITS-PKI, V2X-Zertifikatsinfrastrukturen, Sicherheits-/Vertrauensmodelle
- Zu beschreiben: Rolle (konzeptionell, technisch, organisatorisch), Nähe zur realen Implementierung, Bezug zu öffentlichen oder standardisierten Systemen.
3 Punkte: Aktive Entwicklung oder Umsetzung einer PKI im Verkehrskontext
0 Punkte: Keine Mitarbeit bzw. Erfahrung
(F) Umsetzung C-ITS Use Cases
- Eigenerklärung zur Erfahrung im Hinblick auf die Umsetzung von C-ITS Use Cases
3 Punkte: Umsetzung mehrere Use Cases im Realbetrieb/Feldtest
0 Punkte: Keine Erfahrung
* Sofern der Nachweis der Mindestanforderungen durch mehrere kumulierte Referenzen erfolgt, werden die Auswahlkriterien (E) und (F) ausschließlich anhand derjenigen Referenz bewertet, die nach Auffassung des Auftraggebers die größte Vergleichbarkeit mit dem ausgeschriebenen Projekt aufweist. Eine referenzübergreifende Kumulation der Bewertung für die Auswahlkriterien (E) und (F) ist ausgeschlossen.