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Verfahrensangaben

Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach - Vergabe von Planungsleistungen für...

VO: SektVO Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
11.03.2026
20.03.2026 12:00 Uhr
20.03.2026 12:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach
t:0726491760
Hinter dem Schloss 10
74906
Bad Rappenau
Deutschland
DE118
zvw-foerderleitungen@menoldbezler.de
0711 86040461

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Wirtschaftliche Angelegenheiten
Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Stresemannstr. 79
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111
RA Dr. Florian Krumenaker, LL.M. / RAin Melanie Hantschel
zvw-foerderleitungen@menoldbezler.de
0711 86040461
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstr. 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen für den Bau mehrerer Förderleitungen und einer Ortsnetzleitung zur Anbindung des neuen Hochbehälters Zentral in Kälbertshausen

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach plant im Rahmen eines zweiten Bauabschnitts die Neu- bzw. Mitverlegung mehrerer Förderleitungen zur Anbindung des neuen Hochbehälters (HB) Zentral in Kälbertshausen sowie zur Sicherung und Redundanz der Wasserversorgung im mittleren und südlichen Teilnetz. Zusätzlich wird eine Ortsnetzleitung erneuert und entlang der Gesamttrasse Kabelschutzrohre für spätere Steuer-, Mess- und Kommunikationsleitungen mitverlegt (Mitverlegung in Fremdleistung).
Geplante Leitungen (Trassenübersicht):
- Förderleitung Ring Mitte: DN 500, ca. 3.600 m
- Förderleitung vom Wasserwerk Mitte: DN 400, ca. 3.300 m
- Förderleitung zur Redundanz HB Hüffenhardt: DN 300, ca. 3.300 m
- Förderleitung Ring Mitte (Abzweig): DN 300, ca. 300 m
- Ortsnetzleitung: DN 200, ca. 715 m
- Kabelschutzrohre entlang der Trasse
Funktionale Einordnung der Leitungen:
- Die DN-500-Förderleitung (Ring Mitte) beginnt am Übergabepunkt des 1. Bauabschnitts (ca. 200 m vom HB Zentral) und wird bis zum Ortsausgang Hüffenhardt geführt; sie übernimmt die übergeordnete Ring-/Transportfunktion für den Versorgungsbereich Mitte/Süd.
- Die DN-400-Förderleitung (vom Wasserwerk Mitte) verläuft über den zentralen Verteilungsschacht bis zum HB Hüffenhardt und dient der Zuführung aus dem Wasserwerk Mitte bzw. dem HB Hüffenhardt zum HB Zentral.
- Die DN-300-Förderleitung (Redundanz) führt ebenfalls bis HB Hüffenhardt und stellt die redundante Absicherung der Versorgung bereit.
- Am zentralen Verteilungsschacht zweigt die DN-300-Leitung (Ring-Abzweig) von der DN-500 ab, wird zunächst bis HB Hüffenhardt mitgeführt und dort an eine bestehende Leitung in Richtung Ortsnetz Siegelsbach / Wasserturm Bad Rappenau angebunden.
- Die Ortsnetzleitung DN 200 beginnt am HB Hüffenhardt, wird an zwei Kreuzungen an das bestehende Ortsnetz in Richtung Hüffenhardt/Wollenberg angeschlossen und ersetzt die vorhandene DN-150-Leitung (bisher über weite Strecken auf Privatgrundstücken).
Die Leistungen haben auf den Planungsleistungen (LPH 1 bis LPH 3) des Büros Fritz Planung GmbH (Am Schönblick 1, 72574 Bad Urach) aufzusetzen. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass es dem Büro Fritz Planung GmbH unbenommen ist, sich an der gegenständlichen Ausschreibung zu beteiligen.
Die geschätzten Baukosten betragen EUR 7.693.429,36 netto (vorläufige anrechenbare Herstellkosten in den KG 300 bis 400 nach DIN 276-1:2018-12 mit Stand vom 3. Dezember 2025).
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist nun die Vergabe von Planungsleistungen im Leistungsbild Objektplanung, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerke gemäß nach § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12.1 zur HOAI für den Bau mehrerer Förderleitungen und einer Ortsnetzleitung zur Anbindung des neuen Hochbehälters Zentral in Kälbertshausen.

Gegenstand des Verfahrens ist die gesamthafte Vergabe von folgenden Planungsleistungen:
- Grundleistungen Leistungsbild Objektplanung, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerke gemäß nach § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12.1, LPH 5 bis 9

Überdies sind nach Bedarf des Auftraggebers Besondere Leistungen im o.g. Leistungsbild zu erbringen. Hierzu zählt insbesondere die örtliche Bauüberwachung in Leistungsphase 8.
Es ist eine stufenweise Beauftragung der jeweiligen Gewerke beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage 2 zum Verfahrensleitfaden), dem Vertrag (Anlage 3) sowie insbesondere den Planungsunterlagen (Anlage 5).

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
04.05.2026
31.05.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE118

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Pauschalhonorar

Siehe Vergabeunterlagen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Herangehensweise

Siehe Vergabeunterlagen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Personalkonzept

Siehe Vergabeunterlagen.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZMB2K

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

41
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen (Objektplanung Ingenieurbauwerk).

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich (2023, 2024, 2025) sind.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie mind. 2 Mio. EUR Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag zu schließen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Es gelten folgende Mindestanforderungen:

- Mindestreferenzen "Ingenieurbauwerk" (Betriebsgebäude):
Vorlage von drei Referenzen über die Erbringung von Objektplanungsleistungen, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerk nach § 43 HOAI für den Neubau oder die Erneuerung von Druckrohrleitungen / Wasserförderleitungen (z. B. Transportleitungen, Ringleitungen, Redundanzleitungen oder Ortsnetzleitungen) mit einer Nennweite von mindestens DN 250 und einer Leitungslänge von mindestens 2.500 m in den Kostengruppen 300 bis 400 von mindestens EUR 1,75 Mio. netto. Bei dem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 5 bis 8 nach HOAI erbracht worden sein. Die Fertigstellung (Abnahme) muss in den letzten 5 Jahren und bis zum Ablauf der Angebotsfrist (frühestens 1. Januar 2021) erfolgt sein.
Hinweise:
Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

Die Erklärungen über die Referenzprojekte müssen jeweils folgende Angaben enthalten:
- Bezeichnung des Auftrags,
- Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer,
- Erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,
- Leistungsinhalt (Neubau oder die Erneuerung von Druckrohrleitungen / Wasserförderleitungen (z. B. Transportleitungen, Ringleitungen, Redundanzleitungen oder Ortsnetzleitungen) mit einer Nennweite von mindestens DN 250 und einer Leitungslänge von mindestens 2.500 m)
- Zeitraum der Leistungserbringung,
- Zeitpunkt des Fertigstellungdatums (Inbetriebnahme und Abnahme),
- Herstellkosten in EUR netto,
- Kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild

Die Vorlage von mehr als drei Mindestreferenzen ist nicht erwünscht.

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Für Bietergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bietergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bietergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung