Verfahrensangaben

Stadt Schwäbisch Hall - Europaweite Vergabe von Planungsleistungen für die Instand...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
31.07.2026
11.08.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Schwäbisch Hall
DE 146789127
Am Markt 6
74523
Schwäbisch Hall
Deutschland
DE11A
Dr. Karsten Kayser / Janina Dinkelaker
Stadt-schwaebisch-hall_rippbergbruecke@menoldbezler.de
+49 711 86040 730

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Stresemannstraße 79
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111
Stadt-schwaebisch-hall_rippbergbruecke@menoldbezler.de
+49 711 86040 730
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71327000-6
71356400-2
71300000-1
71320000-7
71322000-1
71327000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von
- Planungsleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 41 HOAI i. V. m. Anlage 12.1 für die Leistungsphasen 1 bis 9 mit der besonderen Leistung "Örtliche Bauüberwachung"
- Planungsleistungen der Tragwerksplanung nach § 49 HOAI i. V .m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 mit der besonderen Leistung "Objektüberwachung" bzw. "Ingenieurtechnische Kontrollen"
- Planungsleistungen der Geotechnik - Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen mit den Teilleistungen a) bis c) mit besonderen Leistungen.

Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungen der 1. Stufe (Leistungsphasen 1 bis 3 der Leistung Objektplanung Ingenieurbauwerke bzw. Leistungsphasen 1 bis 3 der Leistung Tragwerksplanung beauftragt.
Die Vergabestelle beabsichtigt, das Vergabeverfahren bis Oktober 2026 abzuschließen. Mit den Planungsleistungen soll unmittelbar im Anschluss begonnen werden.

Die Leistungsphase 3 soll Juni 2027 abgeschlossen sein, so dass belastbare Instandsetzungskosten vorliegen. Die Vergabe der Bauleistungen ist im Frühjahr 2028 geplant. Die Maßnahme soll im Herbst 2029 abgeschlossen werden.

Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang und die Parameter für die Angebotskalkulation erhalten die Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Schwäbisch Hall beabsichtigt die Instandsetzung der sogenannten "Rippergbrücke". Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Planung der hierfür erforderlichen Leistungen.

Bei der Rippergbrücke handelt es sich um eine hölzerne, überdachte Fußgänger- und Radbrücke über den Kocher in Schwäbisch Hall. Sie wurde im Jahr 1835 errichtet und stellt heute eine wichtige Verbindung zwischen der Neumäuerstraße und der Spitalmühlen-straße dar. Darüber hinaus ist sie Bestandteil des Kocher-Jagst-Radwegs.

Die Brücke wurde 1835 nach den Plänen des Salinen- und Kreisbaumeisters Carl Stock(1780 - 1844) als Verbindungsweg von Gelbingen nach Ripperg gebaut und steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Gründung der ehemaligen Baumwollspinnerei Churr & Söhne (später Held und Teufel), deren Gebäudekomplex sich auf dem Gelände nördlich der Brücke befand. Heute stellt die Rippergbrücke die direkte Verbindung über den Kocher zwischen der Neumäuerstraße und der Spitalmühlenstraße (bzw. dem Baseball-Sportplatz) dar und ist Teil des Kocher-Jagst-Radweges.

Die Rippergbrücke ist gemäß §2 Denkmalschutzgesetz für Baden-Württemberg (DSchG) als Kulturdenkmal eingetragen. Somit bedarf es für die Durchführung aller Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen der Abstimmung mit den Denkmalbehörden und einer denkmal-schutzrechtlichen Genehmigung.

Das Haupttragwerk der Brücke besteht aus Hängesprengwerken mit 2-teiligem Spannriegel und Streben sowie einem 3-teiligen Bogen. Insgesamt 6 Bundachsen BI bis BVI im Achsabstand von ca. 6,50 m teilen die Brücke in 5 Felder auf (Feld 1 bis Feld 5). Die beiden Portale, die nicht zum eigentlichen Tragwerk der Brücke gehören, werden mit Feld 0 (Nord-West) bzw. Feld 6 (Süd-Ost) bezeichnet.
Die Hängesprengwerke sind in den Bundachsen BII bis BV ausgebildet. Die Bundachsen BI und BVI verlaufen im Bereich der massiven Widerlager.

Das Dachtragwerk einschließlich der Dachbalkenlage (1981 erneuert) besteht aus insgesamt 35 Gespärren mit einem mittleren Achsabstand von ca. 0,90 bis 0,95 m. Sämtliche Hölzer, mit Ausnahme der Bundpfosten (Hängesäulen) und der anschließenden Fußstreben, die aus Eichenholz bestehen, sind in Nadelholz abgebunden.

Die Rippergbrücke steht im Eigentum der Stadt Schwäbisch Hall, die zugleich die Unterhaltungslast trägt.

Auf Grund des visuellen Befundes der Tragwerksuntersuchung wurde eine vorläufige Kostenschätzung über die notwendigen Instandsetzungsarbeiten erstellt. Auf Basis dieser Kostenschätzung wurden für die Instandsetzung der Brücke Nettobaukosten (Stand 08. April 2025) in Höhe von 1.450.000,00 Euro netto ermittelt.

Ziel des Projekts ist die umfassende Instandsetzung unter Wahrung des historischen Er-scheinungsbildes der Brücke und unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes.
Im Einzelnen werden insbesondere folgende Zielsetzungen verfolgt:
- Instandsetzung der gesamten Brückenkonstruktion unter Berücksichtigung der Be-lange der Denkmalpflege,
- Instandsetzung aller Stahlverbindungen,
- Instandsetzung der Brückenwiderlager,
- verkehrliche Nutzung als Geh- und Radwegbrücke,
- Verhinderung Einstau der Brücke bei HQ 100 .

Der zu beauftragende Planer hat ein Instandsetzungskonzept zu entwickeln, das sowohl die technischen Anforderungen als auch die denkmalpflegerischen Vorgaben integriert und eine wirtschaftliche sowie nachhaltige Umsetzung ermöglicht.

Seitens der Stadt Schwäbisch Hall wurden bereits Voruntersuchungen erbracht, die als Planungsgrundlage dienen werden. Weitergehende Einzelheiten dazu erhalten die Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.10.2026
28.09.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
74523
Schwäbisch Hall
Deutschland
DE11A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungen der 1. Stufe (Leistungsphasen 1 bis 3 nach HOAI) beauftragt.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZM370

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Unter der angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres
Angebots sowie vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist prüfen, ob seitens der Koordinierungsstelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags und des Angebots zu beachten sind.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
(4) Eigenerklärung zu Russland-Verbindungen

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eigenerklärung über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag zu schließen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren sind.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

(1) Objektplanung Ingenieurbauwerke
- Eigenerklärung über Referenzleistungen im Bereich der Objektplanung "Ingenieurbauwerke" nach § 43 HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI mit der besonderen Leistung der "örtlichen Bauüberwachung" im Zusammenhang mit der Instandsetzung historischer Brückenbauwerke oder freitragender Holzkonstruktionen mit einer Spannweite von mindestens 15 Metern unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange. Die Abnahme der Leistungsphase 8 muss in den letzten zehn Jahren seit Veröffentlichung der EU-Auftragsbekanntmachung bis zum Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt sein.

(2) Fachplanung Tragwerksplanung
- Eigenerklärung über Referenzleistungen im Bereich der Fachplanung "Tragwerksplanung" nach § 51 HOAI in den Leistungsphasen 4 und 5 nach HOAI im Zusammenhang mit der Instandsetzung von historischen unter Denkmalschutz stehender Brücken oder freistehenden Holzkonstruktionen mit einer Spannweite mindestens 15 Metern. Die Abnahme der Leistungsphase 5 muss in den letzten zehn Jahren seit Veröffentlichung der EU-Auftragsbekanntmachung bis zum Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:
Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei bis fünf grundsätzlich geeignete Unter-nehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gemäß der EU-Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.

Damit eine vorgelegte Referenz im Rahmen der Auswahlentscheidung berücksichtigt werden kann, müssen kumulativ folgende Voraussetzungen vorliegen:

1. Die Referenz muss in der Referenztabelle im Teilnahmeformular (vgl. Seite 25 ff.) eingetragen sein.
2. Die Referenz muss die Mindestanforderungen an die Referenz erfüllen.

Dabei wird die Referenz "Objektplanung" wie folgt bewertet:
Objekt Randbedingungen
Freitragende schwierige historische Holzkonstruktion 25 Punkte
Objekt steht unter Denkmalschutz 10 Punkte
Über einem Gewässer 5 Punkte
Brückenkonstruktion 5 Punkte
Insgesamt können somit bei der Bewertung des Kriteriums maximal 45 Punkte erzielt werden.

Logistische Randbedingungen
Schwierige Zugänglichkeit und Andienung der Baustelle 25 Punkte
Insgesamt können somit bei der Bewertung des Kriteriums maximal 25 Punkte erzielt werden.

Geologische Randbedingungen
Gründungsinstandsetzung 10 Punkte
Gründung bereichsweise im Wasser 5 Punkte
Insgesamt können somit bei der Bewertung des Kriteriums maximal 15 Punkte erzielt werden.

In Summe können bei der Bewertung der Referenz "Objektplanung" 85 Punkte erreicht werden.

Dabei wird die Referenz "Tragwerksplanung" wie folgt bewertet:
Tragwerk Randbedingungen
Freitragende historische Holzkonstruktion mit ho-hem Schwierigkeitsgrad 25 Punkte
Objekt steht unter Denkmalschutz 10 Punkte
über einem Gewässer 5 Punkte
Brückenkonstruktion 5 Punkte
Insgesamt können somit bei der Bewertung des Kriteriums maximal 45 Punkte erzielt werden.

Statische Nachweise und Berechnungen
Bestandskonstruktion und Instandsetzungsmaßnahem 20 Punkte
Bauzuständen und Behelfskonstruktionen 5
Insgesamt können somit bei der Bewertung des Kriteriums maximal 25 Punkte erzielt werden.

Geologische Randbedingungen
Gründungsinstandsetzung 10 Punkte
Gründung bereichsweise im Wasser 5 Punkte
Insgesamt können somit bei der Bewertung des Kriteriums maximal 15 Punkte erzielt werden.

In Summe können bei der Bewertung der Referenz "Tragwerksplanung" 85 Punkte erreicht werden.
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punkte-gleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter über-schritten wird, entscheidet das Los.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
85,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung