RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH beabsichtigt die bestehende SAP-Landschaft auf SAP S/4 HANA zu migrieren. Gegenstand des vorliegenden Vergabe-verfahrens ist die Beauftragung eines Generalunternehmers für folgende Leistungen:- Einführung SAP S/4 HANA und Migration der Bestandsdaten auf SAP S/4 HANA- Betrieb und Full-Service-Hosting der SAP-Landschaft (inkl. Technisches Applikati-onsmanagement, Funktionales Applikationsmanagement, Service Management & Governance, Transition der Services, Implementierung des zusätzlichen Moduls Einkauf/Logistik) in der Private Cloud/SAP-Cloud in Deutschland für die Grundlauf-zeit von 4 Jahren nebst zwei optionale Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr- Optional: SAP-Lizenzen
RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH beabsichtigt die bestehende SAP-Landschaft auf SAP S/4 HANA zu migrieren. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung eines Generalunternehmers für folgende Leistungen:- Einführung SAP S/4 HANA und Migration der Bestandsdaten auf SAP S/4 HANA- Betrieb und Full-Service-Hosting der SAP-Landschaft (inkl. Technisches Applikationsmanagement, Funktionales Applikationsmanagement, Service Management & Governance, Transition der Services, Implementierung des zusätzlichen Moduls Einkauf/Logistik) in der Private Cloud/SAP-Cloud in Deutschland für die Grundlauf-zeit von 4 Jahren nebst zwei optionale Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr- Optional: SAP-Lizenzen
Folgende Module sollen als Projektziel die Systemarchitektur umfassen:- SAP Finanzbuchhaltung- SAP PDF-Belege- SAP-Addon xSuite/xFlow- SAP Anlagenbuchhaltung- SAP CO- SAP CO Innenaufträge- SAP CO PSP-Elemente- SAP Einkaufsmodul / Materialwirtschaft zur Umsetzung des Bestellprozesses- SAP Fiori-Oberfläche- SAP Arbeitsplatz- Organisation- SAP Geschäftsbereiche (zur Abbildung der einzelnen Kliniken; alternative SAP-Funktionalität möglich)- Schnittstelle Import in SAP Lohn & Gehalt- Schnittstelle Import in SAP CGM GPM Ausgangsrechnungen und Debitorenstamm-daten- Schnittstelle Import in SAP CGM GPM Kassen- Schnittstelle Import in SAP Elektronischer KontoauszugDie Einführung (Go-Live) muss zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein.
Zwei optionale Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr
Preis
Konzept zur Herangehensweise nebst Personalkonzept
Betriebs & Innnovationskonzept, Reaktionskonzept
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Ab-gabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfah-ren.1. Stufe:Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Vorgaben genügen. Unvoll-ständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.2. Stufe: Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben, Erklärun-gen und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die vergabegegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.3. Stufe:Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Mindestreferenzen der Be-kanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewer-bern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringend sonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. In diesem Zusammen-hang wird die besondere Vergleichbarkeit zu den hier ausgeschriebenen Leistungen be-rücksichtigt. Bewertet werden jeweils die zwei priorisierten Mindestreferenzen je Refe-renzgruppe (Referenzgruppe A (Einführung) und Referenzgruppe B (Betrieb) hinsichtlich folgender Punkte:Referenzgruppe A:Aktualität der ReferenzEinführung vor 1.6.2023 1 PunktEinführung vor 1.6.2024 2 PunkteEinführung vor 1.6.2025 3 PunkteVergleichbarkeit der Leistungsinhalte des Referenzprojekts:Die Referenz deckt folgende vergleichbare Leistungsinhalte ab:Datenmigration 1 Punktmind. zwei Buchungskreise 1 PunktModul Einkauf / Logistik mit mehrstufigem Bestellfreigabeprozessan einem Standort 3 PunkteModul Einkauf / Logistik mit mehrstufigem Bestellfreigabeprozessan 3 oder mehr Standorten 5 Punkte
Referenzgruppe B:Betriebsdauer der SAP S/4 HANA-Landschaft:Betrieb seit einem Jahr 1 PunktBetrieb seit zwei Jahren 2 PunkteBetrieb seit drei Jahren 3 PunkteVergleichbarkeit der Leistungsinhalte des Referenzprojekts:Von den geforderten fünf Grundleistungen (Hosting der SAP-Landschaft in der Private Cloud; Technisches Applikationsmanagement (SAP-Basis-Betrieb) der SAP-Landschaft; Funktionales Applikationsmanagement der SAP-Landschaft; Service Ma-nagement & Governance für alle Dienstleistungen des Dienstleisters; Transition der Services auf den Dienstleister) deckt die Referenz folgende Grundleistungen ab:Eine Grundleistung 1 PunktZwei Grundleistungen 2 PunkteDrei Grundleistungen 3 PunkteVier Grundleistungen 4 PunkteFünf Grundleistungen 5 PunkteIn Summe können daher 36 Punkte erzielt werden. Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
(1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten;(2) Die Teilnahmeformulare sind unter der für den Abruf der Unterlagen angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantragssowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
1. Vorbemerkung:Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.Vorstehende Ausführungen gelten für die weiteren Nachweise entsprechend.2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.(2) Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie von mind. 3 Mio. EUR für Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag zu schließen.
Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte
Nachweis über drei realisierte Referenzprojekte über die Einführung von SAP S/4 HANA nebst Datenmigration einer vergleichbaren SAP in den vergangenen drei Jahren (frühestens 01.06.2022)
Nachweis über drei realisierte Referenzprojekte über den Betrieb einer vergleichbaren SAP S/4 HANA - Landschaft über einen Zeitraum von mindestens einem Betriebsjahr den vergangenen drei Jahren (frühestens 01.06.2022)