Verfahrensangaben

Landkreis Lindau, Dienstleistungen des Sozialwesens - Betrieb eines Schülerwohnhei...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
06.07.2026
16.07.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Lindau (Bodensee)
09776116 88131 2700 67
Stiftsplatz 4
88131
Lindau (Bodensee)
Deutschland
DE27A
Vergabestelle München - Kanzlei BBH
Vergabe-Muenchen@bbh-online.de
089 231 164-140

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kanzlei BBH - Vergabestelle München
DE 222157292
Pfeuferstr. 7
81373
München
Deutschland
DE212
RA Julian Rettmer
Vergabe-Muenchen@bbh-online.de
+49 89231164-140
+49 89231164-570
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern-Vergabekammer Südbayern
09-0318006-60
Maximilianstraße 39
80538
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 892176-2411
+49 892176-2847

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

80490000-5
98350000-1
98390000-3
98300000-6
98000000-3
55210000-5
55510000-8
55511000-5
55520000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des vorliegenden Auftrags ist der umfassende Betrieb des Schülerwohnheims Lindau (Bodensee), Reutiner Straße 12, 88131 Lindau (Bodensee), als Unterkunft in einer sozialpädagogisch begleiteten Wohnform nach § 13 Abs. 3 SGB VIII. Der Leistungsumfang umfasst sämtliche erforderlichen Leistungen zum ordnungsgemäßen Betrieb, insbesondere die Leitung, die pädagogische Betreuung der Schüler, die Verwaltung des Heimbetriebs, die Reinigung, den hauswirtschaftlichen Betrieb einschließlich Essensversorgung sowie das Facility Management und die Serviceleistungen. Ergänzend umfasst der Auftrag die Betreuung und Verpflegung von Schülern, die nicht im Schülerwohnheim untergebracht sind, sondern in externen Unterkünften, sowie die Organisation und Vermittlung dieser externen Unterkünfte. Des Weiteren ist das Anbieten von Mittagessen im Schülerwohnheim an sonstige Personen, insbesondere an Tagesschüler und Lehrer, im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten der Küche und der Lagerräume.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Leistungsangebot verfolgt das Ziel, den Schülern die notwendige Unterkunft, Verpflegung und sozialpädagogische Begleitung durch qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen und dadurch insbesondere die Chancen für einen erfolgreichen Berufsstart zu verbessern. Die Einzelziele umfassen die Förderung der Persönlichkeit der Schüler zur Ermöglichung eines selbstständigen und eigenverantwortlichen Lebens, die Förderung der Motivation und Unterstützung der Schüler durch sozialpädagogische Begleitung und Hilfestellung in Hinblick auf das Erreichen eines erfolgreichen Berufsabschlusses, die Unterstützung bei der Bewältigung und Strukturierung des Alltags, die Förderung beim Aufbau tragfähiger Beziehungen sowie die Förderung der sozialen und individuellen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Kritik- und Konfliktfähigkeit. Zusätzlich wird die Vermittlung eines demokratischen Grundverständnisses angestrebt.

Der AG ist örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe nach § 69 SGB VIII, Art. 15 AGSG und Betreiber des Schülerwohnheims Lindau (Bodensee), Reutiner Str. 12, 88131 Lindau. Der AG schreibt Leistungen zum ordnungsgemäßen Betrieb des Schülerwohnheims Lindau (Bodensee) als Unterkunft in einer sozialpädagogisch begleiteten Wohnform nach § 13 Abs. 3 SGB VIII aus. Der künftige Auftragnehmer soll insbesondere folgende Leistungen erbringen: Pädagogische Leitung des Schülerwohnheims und Betreuung der Schüler, hauswirtschaftliche Leistungen, Facility Management und Services. Gegen-stand des Verfahrens sind weiter u. a. Leistungen der Betreuung und Verpflegung von Schülern im Schülerwohnheim, die nicht dort untergebracht sind, sondern in externen Unterkünften, und die Organisation und Vermittlung dieser externen Unterkünfte sowie das Anbieten von Mittagessen im Schülerwohnheim an sonstige Personen, insbesondere an Tagesschüler und Lehrer, im Rahmen der Kapazitäten der Küche und der Lagerräume des Schülerwohnheims.
Gegenstand ist auch die Gestellung von Personal des AG an den Auftragnehmer.
Weitere Details zur Leistungsbeschreibung kann
- Anlage A - Leistungsbeschreibung
- Anlage B - LEQV sowie
- Anlage C - Vertrag über die Gestellung von Personal
entnommen werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.01.2027
31.12.2029

Der Vertrag verlängert sich einmalig um ein Jahr, wenn er vom Landkreis nicht mit einer Frist von einem Jahr zum Vertragsende gekündigt wird.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
88131
Lindau am Bodensee
Deutschland
DE27A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preisliches Angebot

Vergütung nach dem Preisblatt

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität der Heimleitung

Berufserfahrung und Referenzen der Heimleitung

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte

Konzepte zur Auftragsdurchführung mit den Unterkriterien
a) Sozialpädagogische Betreuung der Schüler - 15 %
b) Verpflegung der Schüler - 5 %
c) Reinigung des Schülerwohnheims - 5 %
d) Qualitätsentwicklung - 5 %

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

A U S W A H L K R I T E R I E N: Die Zahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden, ist gemäß § 51 VgV begrenzt. Es ist geplant, drei bis fünf Bewerber, die die Eignungs- und Mindestanforderungen erfüllen, im Anschluss an die Eignungsprüfung zur Abgabe eines Erstangebots aufzufordern (Auswahlentscheidung). Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der nachfolgenden Auswahlkriterien in der Reihenfolge der erreichten höchsten Gesamtpunktzahl. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 10 Punkte. Bei drei oder weniger Bewerbern werden alle Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert, die die Eignungs- und Mindestanforderungen erfüllen. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Gesamtumsatz" (30 %), und "Referenzen" (70 %) ausgewählt. Die Punkte werden wie folgt vergeben: (1) Gesamtumsatz (vgl. 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung). Hierbei erhält der Bewerber mit dem höchsten Gesamtumsatz 5 Punkte. Die Bewertung der Gesamtumsätze der übrigen Bewerber erfolgt mittels linearer Interpolation (Punktzahl Bewerber = Gesamtumsatz Bewerber x 5 / höchster Gesamtumsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 30 % gewichtet; (2) Anzahl der wertbaren Referenzen (vergleichbare unternehmensbezogene Referenzen des Bewerbers). Hierbei erhält der Bewerber mit der höchsten Anzahl wertbarer Referenzen 5 Punkte. Die Bewertung der Referenzen der übrigen Bewerber erfolgt mittels linearer Interpolation (Punktzahl Bewerber = Anzahl wertbarer Referenzen Bewerber x 5 / höchste Anzahl wertbarer Referenzen). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 70 % gewichtet. Erreichen mehrere Bewerber nach Auswertung des Gesamtumsatzes gemäß Nr. 1), sowie der Anzahl der wertbaren Referenzen gemäß Nr. 2) eine gleiche Punktzahl, ist für Auswahl des letzten Bewerbers, der zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert wird, die höchste Anzahl der wertbaren Referenzen gemäß Nr. 2) der Bewerber entscheidend. Sollte auch in diesem Fall ein Punktgleichstand bestehen, entscheidet das Los.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJMSMK

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen kann bei der Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München beantragt werden.
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unter anderem unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von zehn Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, muss ein Bewerber bis spätestens zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB.
Auch ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen - insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise - nachreichen, vervollständigen oder korrigieren zu lassen. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Erwägungen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie Eignungsverleiher und/oder Unterauftragnehmer Eigenerklärungen, dass Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und nach § 24 Abs. 1 LkSG nicht vorliegen oder - bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe - eine Eigenerklärung zur Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherungsträger und der Finanzbehörden von dem Bieter, der für den Zuschlag in Frage kommt, zu verlangen. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

Eigenerklärung zur Erfüllung der Verpflichtungen nach Art. 5k der Sanktions-VO (2025/395 vom 24. Februar 2025)

Zum Beleg der Erfüllung der Verpflichtungen nach Art. 5k der Sanktions-VO (2025/395) haben Bewerber/Bieter sowie Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft eine Eigenerklärung zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Art. 5k der Sanktions-VO (2025/395) abzugeben. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (oder vergleichbares Register, wie z.B. Vereinsregister und Partnerschaftsregister) des Herkunftsstaates, soweit eintragungspflichtig

Zum Beleg der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (oder vergleichbares Register, wie z.B. Vereinsregister und Partnerschaftsregister) des Staates, in dem sie niedergelassen sind, soweit eintragungspflichtig, haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie Eignungsverleiher und/oder Unterauftragnehmer einen Registerauszug (nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung) vorzulegen. Ausländische Bewerber/Bieter haben verlangte Nachweise, sofern diese erteilt werden, aus dem Staat, in dem sie niedergelassen sind, in deutscher Sprache oder in beglaubigter Übersetzung einzureichen. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Angaben zum Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz ist jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in EUR (netto) anzugeben. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

A U S W A H L K R I T E R I E N: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte auf sich vereinigen können, werden ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Gesamtumsatz" (30 %)und "Anzahl wertbarer Referenzen" (70 %) ausgewählt.
Die Punkte für das Auswahlkriterium "Gesamtumsatz" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten Gesamtumsatz erhält 5 Punkte. Die Bewertung der Gesamtumsätze der übrigen Bewerber erfolgt mittels linearer Interpolation (Punktzahl Bewerber = Gesamtumsatz Bewerber x 5 / höchster Gesamtumsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird mit 30 % gewichtet. Siehe im Übrigen unter Ziff. 5.1.6. der Auftragsbekanntmachung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
30,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung, über das Bestehen oder des Abschlusses einer Berufs- oder Betriebshaftpflicht

Zum Beleg ist eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme
von mindestens
- 5.000.000 EUR für Personenschäden pro Jahr,
- 5.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Jahr,
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle der Auftragserteilung abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaften abgegeben werden; sie kann auch nur von einem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

Nachweis von Maßnahmen zur Qualitätssicherung bzw. Qualitätsmanagement

Zum Beleg von Maßnahmen zur Qualitätssicherung bzw. Qualitätsmanagement ist eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder eine nachvollziehbare Darstellung der erfolgreich eingesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen des Bewerbers vorzulegen; es gilt § 49 Abs. 1 VgV. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaften abgegeben werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Angabe der durchschnittlich jährlichen Beschäftigtenzahl und die Zahl der Führungskräfte

Die Anzahl der durchschnittlich jährlichen Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte des Bieters/Bewerbers in den letzten drei Jahren ist anzugeben. Dabei sind sowohl festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie Mitarbeiter (sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind) zu berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/Bieter unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt

Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/Bieter unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

geeignete Referenzen über früher ausgeführte soziale Dienste

Angabe von vergleichbaren geeigneten unternehmensbezogenen Referenzen (mind. 3) aus den letzten höchstens drei Jahren aus dem vergleichbaren Tätigkeitsbereich des Auftrags (§ 46 Abs. 3 VgV). Referenzen sind vergleichbar, wenn sie Erfahrungen in den vier Bereichen Pädagogik, Reinigung, Verpflegung, Gebäudemanagement für ein Schülerwohnheim oder eine vergleichbare soziale Einrichtung umfassen und für mindestens 2 Jahre durchgeführt wurden.
Nicht jede einzelne Referenz muss alle vier Bereiche abdecken. Maßgeblich ist allein, dass die eingereichten Referenzen in ihrer Gesamtheit für jeden der vier Bereiche eine dreifache Abdeckung erreichen.
Konkret bedeutet dies: Für jeden der vier Bereiche sind mindestens drei Referenzen vorzulegen, die diesen Bereich - auch gemeinsam mit anderen Bereichen - erfüllen. Die Abdeckung der Bereiche kann durch unterschiedliche Referenzen erfolgen; eine einzelne Referenz darf dabei mehrere Bereiche gleichzeitig abdecken.

M I N D E S T A N F O R D E R U N G: Mindestens 3 Referenzen mit folgendem Umfang/Inhalt: Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten: [z.B. Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der Referenz (Ansprechpartner, E-Mail-Adresse und Telefonnummer nur auf gesondertes Verlangen), Rolle des Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Unterauftragnehmer), Auftragswert in EUR netto, Beschreibung der erbrachten Leistungen, Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Soweit ein Referenzauftrag bereits abgeschlossen ist, darf das Leistungsende der Referenz nicht mehr als drei Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (MM/JJJJ). Das Formblatt Eignung ist zu verwenden.

A U S W A H L K R I T E R I E N: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte auf sich vereinigen können, werden ausgewählt. Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Gesamtumsatz" (30 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (70 %) ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten Anzahl wertbarer Referenzen erhält 5 Punkte. Die Bewertung der Referenzen der übrigen Bewerber erfolgt mittels linearer Interpolation (Punktzahl Bewerber = Anzahl wertbarer Referenzen Bewerber x 5 / höchste Anzahl wertbarer Referenzen). Im Übrigen gilt Ziff. 5.1.6. der Auftragsbekanntmachung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
70,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung