Verfahrensangaben

Installation und Inbetriebnahme OP-Tisch-Systeme

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
18.09.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbH
DE239131448
Auenstraße 6
82467
Garmisch-Partenkirchen
Deutschland
DE21D
W2K Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, Freiburg
vergabe@w2k.de
+49 761211149-0

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
DE811335517
Maximilianstraße 39
80538
München
Deutschland
DE21H
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 8921762411

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
DE811335517
Maximilianstraße 39
80538
München
Deutschland
DE21H
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 8921762411

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

33100000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Zielsetzung dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung, Installation und Inbetriebnahme mehrerer OP-Tisch-Systeme für den Zentral-OP des Klinikum Garmisch-Partenkirchen am Standort Garmisch-Partenkirchen.

Der Auftragnehmer übernimmt die komplette Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen und die Projektverantwortung mit folgenden Inhalten:

- Klärung der Installationsvoraussetzungen
- Mitwirkung bei der Feststellung der baulichen Anforderungen zur Aufnahme der neuen Systeme
- Vorlage von Planungsunterlagen zur Installation der Systeme
- Fachgerechte Demontage und optionale Rücknahme/Ankauf der bestehenden Tische nebst Zubehör.
- Vorbereitung der Installation, Einbringung der Systeme und Durchführung der Installation
- Einbau/Integration in die vorhandene Systemumgebung
- Einarbeitung und Training des Personals
- Inbetriebnahme, Systemtest, Unterstützung im Probebetrieb, funktionelle, sicherheitstechnische Abnahme und Übergabe an die Klinik
- Service, Wartung und Pflege der Systeme während und nach der Gewährleistungszeit mit einer Laufzeit von 10 Jahren.

Die Montage- und Installationseistungen sind voraussichtlich im Zeitraum 09.11.2026 - 13.11.2026 zu erbringen. Die Montage- und Installationseistungen müssen bis spätestens 18.12.2026 abgeschlossen sein.

"Optional" bzw. als Eventualposition gekennzeichnete Positionen (siehe Leistungsverzeichnis Kapitel 1.3) können vom Auftraggeber auch nach der Zuschlagserteilung und innerhalb des Gewährleistungszeitraums zu den angebotenen Konditionen beauftragt werden. Eine Abnahmeverpflichtung für optional gekennzeichnete Positionen besteht nicht.

Im Weiteren wird auf die Leistungsbeschreibung, die Leistungsverzeichnisse und den Liefervertrag verwiesen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Siehe vorstehende Ausführung.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
10
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Auenstraße 6
82467
Garmisch-Partenkirchen
Deutschland
DE21H

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Prof.-Küntscher-Straße 8
82418
Murnau
Deutschland
DE21D

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Qualität/Funktionalität

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Montage- und Installationsleistungen sind voraussichtlich im Zeitraum 09.11.2026 - 13.11.2026 zu erbringen.

Die Montage- und Installationsleistungen müssen bis spätestens 18.12.2026 abgeschlossen sein.

Nach der Installation wird ein Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Die Vergabe erfolgt in Anwendung der Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Vergabeverordnung (VgV) im Wege eines offenen Verfahrens (§ 15 VgV).

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMEM7AJ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens unvollständige, unklare oder fehlerhafte Regelungen oder werfen sie Fragen auf, die die Erstellung des Angebots oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat das Unternehmen den Auftraggeber unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist darauf hinzuweisen bzw. entsprechende Fragen zu stellen.

2. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden.

3. Fragen und Antworten werden ausschließlich über das Vergabeportal dtvp.de abgewickelt. Mündliche oder telefonische Auskünfte sind unverbindlich.

4. Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, sich eigenständig Kenntnis über evtl. Fragen, Antworten, Ergänzungen oder Korrekturen der Vergabeunterlagen zu verschaffen, die im Vergabeportal dtvp eingestellt werden. 5. Auf die
Information zur Nutzung der E-Vergabe wird hingewiesen (Bestandteil der Vergabeunterlagen).

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

73
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Trifft nicht zu. Elektronische Submission nach Vier-Augen-Login.

Trifft nicht zu. Elektronische Submission nach Vier-Augen-Login.

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Klarstellung zu obiger Angabe: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach Maßgabe des § 56 Abs. 2 - 4 VgV und Artikel 56 Abs. 3 RL 2014/24/EU.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

1 Eigenerklärungen unter Verwendung der Formularsammlung zur Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123, 124 Abs. 1 GWB.
Der Auftraggeber berücksichtigt im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung die Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB im Rahmen des ihm zustehenden Ausschlussermessens.

2. Eigenerklärung unter Verwendung der Formularsammlung zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Auszug aus dem einschlägigen Register (Berufs- oder Handelsregister) nicht älter als 6 Monate (seit Veröffentlichung der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt), soweit entsprechende gesetzliche Registerpflichten bestehen.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre gemäß Formularsammlung.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu verlangen.

Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften werden die Umsätze zusammengerechnet.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis bestehender Haftpflichtversicherung (in Kopie) mit einer Mindesthöhe für Personen- und sonstige Schäden zuzüglich Folgeschäden: 5.000.000 EUR.

Die vorstehend genannten Deckungsbeträge müssen pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen.

Im Falle einer geringeren Deckung der Haftpflichtversicherung ist zunächst eine Eigenerklärung ausreichend, dass im Auftragsfall die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann. Auf Anforderung ist eine entsprechende Bestätigung der Versicherung einzureichen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Lieferungen

Eigenerklärung über mindestens fünf Referenzen zu vergleichbaren Projekten.
Referenzen werden unter folgenden Voraussetzungen berücksichtigt:

- Die Referenzprojekte betreffen die erfolgreiche Lieferung, Installation, und Inbetriebnahme von jeweils mindestens fünf OP-Tischsystemen (bestehend aus Säule/Tisch/Lafette), darunter mind. 1 durchleuchtbares Tisch-System (z. B. Karbontisch bzw. Tisch mit Karbonansteckplatte) zzgl. entsprechender Wartungs- und Pflegeleistungen für ein Krankenhaus gemäß § 2 Nr. 1 KHG (Krankenhausfinanzierungsgesetz), welches mind. folgende Abteilungen betreibt:

- Allgemeinchirurgie
- Unfallchirurgie
- Urologie oder Gynäkologie/Frauenheilkunde

- Es handelt sich um in den Jahren 2023- August 2026 erbrachte Leistungen (der Zeit-punkt der erfolgreichen Inbetriebnahme muss in dem vorgenannten Zeitraum erfolgt sein);

Es handelt sich um eine Mindestvoraussetzungen. Werden diese vom Bieter nicht erfüllt oder nachgewiesen, wird das Angebot ausgeschlossen.
Der Inhalt der Eigenerklärung richtet sich nach den Vorgaben gemäß Formblatt (siehe Formularsammlung Angebot).
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Referenz durch ein Mitglied der Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erbracht worden sein.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Siehe Vergabeunterlagen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung