Die Stadt Nordhorn plant die Umgestaltung des ehemaligen ZOB-Areals zum neuen Innenstadthafen als Teil des Leitprojekts "Innenstadt am Wasser". Kerninhalte sind der Bau eines ca. 37 x 51,5 m großen Hafenbeckens mit schwimmenden, barrierearmen Steganlagen, die Gestaltung einer Uferzone mit Terrassen und Stufenanlage, die Errichtung einer Geh- und Radwegbrücke zur Anbindung an bestehende Wegeverbindungen sowie die Erweiterung und Reaktivierung der historischen Anlegestelle "Jantje". Ziel ist die städtebauliche Transformation der vormals versiegelten Fläche in ein attraktives Wasserquartier mit hoher Aufenthaltsqualität, das zur Vitalisierung der Innenstadt sowie zur Stärkung von Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel beiträgt.
Gegenstand der Beschaffung sind Bauleistungen zur Realisierung des Projekts Innenstadthafen Nordhorn auf dem Gelände des ehemaligen Zentralen Omnibusbahnhofs. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere:
Rückbau- und Erdarbeiten: Abbruch der bestehenden Infrastruktur, Entsiegelung und Herrichtung des Baufeldes.
Hafenbecken: Herstellung eines ca. 37 m x 51,5 m großen Hafenbeckens mit Spundwänden, Stahlbetonholm und erforderlicher Rückverankerung.
Steganlagen: Lieferung und Einbau von drei schwimmenden Steganlagen mit insgesamt zwölf Liegeplätzen, einschließlich rutschfester Beläge und spezieller Einstiegsbereiche für Rundfahrboote.
Brückenbau: Errichtung einer Fuß- und Radwegbrücke in Fachwerkkonstruktion über die Hafeneinfahrt; Einbindung der Widerlager in den Betonholm.
Ufergestaltung: Ausbau und Ergänzung der bestehenden Anlegestelle "Jantje" sowie Erweiterung der Uferanlagen.
Terrasse und StufenanlageZwischen der neuen Anlegestelle und dem Hafenbereich entsteht eine Terrasse mit einer Stufenanlage. Die Ingenieurbauteile (Spundwand, Uferbefestigungen) sind Teil der Beschaffung.
Preis
Nieidrigster Preis
- Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertagenach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160Abs. 3 Nr. 4 GWB).- Bieter und Bewerber können die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses feststellen lassen, wenn deröffentliche Auftraggeber gegen die Informations- und Wartepflicht aus § 134 GWB verstoßen hat oder derAuftrag rechtswidrig ohne vorherige Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben wurde.Wurde der Bewerber / Bieter ohne Vorabinformation direkt durch den öffentlichen Auftraggeber informiert oderdie Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, muss er einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 30Tagen einlegen, selbst bei unterbliebener Information jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss (§135 Abs. 2, Abs. 1 GWB).Neben den vorgenannten Rechtsbehelfsfristen sind folgende Rügefristen zu beachten:- Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriftenin seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber demAuftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).- Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssenspätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Bei der elektronischen Angebotsabgabe sollte das ausgefüllte Leistungsverzeichnis als gaeb-Datei (.84) und als PDF-Datei eingereicht werden.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind Datenblätter der angebotenen Produkte einzureichen, soweit diese von den vorgegeben Leitfabrikaten abweichen.Im Rahmen der Vergabe wird ein gewährter Preisnachlass nur dann berücksichtigt und gewertet, wenn er nicht an Bedingungen geknüpft ist.
Der an ein Zahlungsziel geknüpfte Nachlass (Skonto) wird hingegen nicht gewertet.Sofern Sie ein bereits eingereichtes Angebot überarbeiten möchten, ziehen Sie dieses bitte zunächst über das Vergabeportal zurück und laden Sie anschließend ein neues, überarbeitetes Angebot über das Bietertool hoch. Auf diese Weise wird eine Doppelabgabe vermieden.