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Verfahrensangaben

3. BA: Anpassung Gasverwertung / Erneuerung BHKW - LOS 33: EMSR-Technik

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
10.06.2026
17.06.2026 11:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

SWO Netz GmbH
DE285661916
Alte Poststraße 9
49074
Osnabrück
Deutschland
DE944
dennis.schroeder@swo.de
+49 54120022366

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Vergabekammer
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131150
+49 4131152943

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Vergabekammer
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131150
+49 4131152943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45252130-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Detailplanung, Lieferung, Umbau, Errichtung und Inbetriebnahme folgender Anlagen inkl. peripherer Bereiche:

Gasverteilung, -aufbereitung und -reinigung
in Baufeld Nord
Anschluss von Messstellen und Antrieben des eigenen Leistungsumfangs sowie anderer Lose (u. a. Erweiterung Gasanalyse),
Bestandsintegration/Umbau Schaltschrank, Kabelverlegung und -trassierung, Erdung und Potentialausgleich, Versatz Wandverteiler,
Rettungswegekennzeichnung

BHKW-Gebäude A (Standort: Betriebszentrale)
in Baufeld Süd
Schaltanlagenraum (Bestand)
- Demontage und Rückbauarbeiten ab bestehenden
BHKW-Steuerschrank bis zur Schaltanlage
- Anschluss und Integration von BHKW-Steuerschrank
bis Schaltanlage,
- Netzwerktechnik,
- Automatisierungstechnik,
- EZA-Regler,
- Austausch/Umbau SYMAP-Geräte
Gaswarnanlagen,
Kabelverlegung und -trassierung,
Erdung und Potentialausgleich,
Versatz Wandleuchte,
Brandschutzschott für Kabeldurchführung,
Rettungswegekennzeichnung

BHKW-Gebäude B (Standort: Faulungsanlage)
in Baufeld Nord
Schaltanlagenraum (Bestand)
- Demontage und Rückbauarbeiten ab bestehenden
BHKW-Steuerschrank bis zur Schaltanlage
- Anschluss und Integration von BHKW-Steuerschrank
bis Schaltanlage,
- Netzwerktechnik,
- EZA-Regler,
- Austausch/Umbau SYMAP-Geräte
Gaswarnanlagen,
Kabelverlegung und -trassierung,
Erdung und Potentialausgleich,
Rettungswegekennzeichnung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das LOS 33 "EMSR-Technik" beinhaltet im Wesentlichen die Detailplanung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der elektrotechnischen und
automatisierungstechnischen Komponenten, die bei der Erweiterung der Gasaufbereitung um einen Raseneisenerzfilter und bei der Erneuerung der
Gasverwertung (BHKW-Anlage) der Kläranlage Osnabrück-Eversburg anfallen.

Für die elektrotechnischen Umbau- und Erneuerungsmaßnahmen ist es erforderlich die neuen
Steuerschränke der BHKW-Module (= Kompaktanlagen) wieder in die NSHVs des AG anzubinden. Hierfür sind die
Komponenten (u. a. SYMAP-Geräte, EZA-Regler, Netzwerktechnik usw.) miteinander zu verkabeln, sowie den Trassenbau durchzuführen. Weiterhin sind die elektrotechnischen und automatisierungstechnischen Komponenten des neuen Raseneisenerzfilters in den Bestand zu integrieren und bestehende Gasmessungen zu erweitern.

Die Programmierung der Steuerungstechnik mit Ausnahme der Kompaktanlagen erfolgt bauseitig. Weiterhin erfolgt
die Erstellung der Stromlaufpläne und Planung der Niederspannungstechnik ebenfalls bauseits. Diese Pläne werden dem AN als Werks- und Montagepläne für die Schaltanlagen zur Verfügung gestellt. Die Prüfung der Stromlaufpläne gehört zum Leistungsumfang des AN.

Gasaufbereitung:
Die bestehende Gasaufbereitung erfolgt über zwei bestehende Aktivkohlefilter im Bauwerk
[Nr. 19.5] Gasfilter soll mit einen neuen Raseneisenerzfilter (Filtervolumen: 10 m³) im Außenbereich vor dem Gebäude [Nr. 19.3] Gasverteiler
ergänzt werden. Der neue Filter wird in einem Sicherheitsabstand von ? 6 m zum [Nr. 19.2] Gasspeicher aufgestellt und über Rammschutzpoller
zur Betriebsstraße hin geschützt. Der Raseneisenerzfilter wird mit Pfählen gegründet. Die Gründung erfolgt in einem vorgelagerten Bauabschnitt.

Die elektrische Einbindung Frostschutzheizung des Filters erfolgt mit dem Einbau eines neuen Sicherungselementes in den bestehenden E-Schrank der
Aktivkohlefilterung in Bauwerk [Nr. 19.5] Gasfilter. Die neu zu installierenden Messstellen werden durch die Nachrüstung von Ein/Ausgabebaugruppen an die im Schrank
vorhandene SPS angeschlossen.

Gasverwertung:
Das Konzept zur Verwertung von Faulgas und zur Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie auf der Kläranlage mittels vier BHKW-Module
bleibt bestehen. Die neuen BHKW-Module werden analog zum Bestand für den Betrieb mit Klär-/Faulgas und Erdgas ausgerüstet und an
das jeweilige Netz angeschlossen. Die elektrische Anund Einbindung sowie Steuerung der BHKW-Module werden ebenfalls analog zum Bestand ausgeführt.

Am Standort B (Faulung), [Nr. 20B] BHKW-Gebäude B, werden die bestehenden beiden BHKW-Module (je 250 kWel) durch zwei neue BHKW-Module (je ca. 333 kWel) ersetzt.
Analog zum Bestand erfolgt eine getrennte Aufstellung der Abgaswärmetauscher außerhalb der Module.
Die beiden bestehenden Abgasschornsteine am Treppenturm der Faulung bleiben bestehen. Die gemeinsame Abluftführung der Module im Gebäudeinneren wird künftig
getrennt ausgeführt.
Die vorhandenen Gemischnotkühler (vertikale Aufstellung) werden durch leitungsstärkere und geräuschärmere Aggregate (horizontale Aufstellung) auf der Gebäuderückseite ersetzt. Zusätzliche Schallschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich. Die beiden stillgelegten Frisch- und Altölanlagen im Kellergeschoss des Maschinengebäudes werden im Rahmen
der Erneuerung der Gasverwertung wieder in Betrieb genommen und in die BHKW-Anlagensteuerung eingebunden.

Am Standort A (Betriebszentrale), [Nr. 20A] BHKW-Gebäude A, werden ebenfalls die bestehenden beiden BHKW-Module (je 250 kWel) durch zwei neue BHKW-Module
(je ca. 333 kWel) ersetzt. Die Aufstellung der Abgaswärmetauscher erfolgt getrennt außerhalb der Module. Der bestehende und altersbedingt abgängige 13 m
hohe Abgasschornstein mit zwei innenliegenden Abgaszügen auf der nordwestlichen Gebäuderückseite wird durch einen neuen 20 m hohen Abgasschornstein mit zwei
innenliegenden Abgaszügen auf der nordöstlichen Gebäudeseite ersetzt. Der Abgasschornstein wird mit Pfählen gegründet. Die Gründung erfolgt in einem
vorgelagerten Bauabschnitt. Die vorhandenen Gemischnotkühler (vertikale Aufstellung) werden durch leitungsstärkere und geräuschärmere Aggregate (horizontale Aufstellung) auf
der Gebäuderückseite ersetzt. Zusätzliche Schallschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich. Die beiden stillgelegten Frisch- und Altölanlagen im Erdgeschoss des BHKW-Gebäudes werden wieder in Betrieb genommen und in die BHKW-Anlagensteuerung eingebunden.

Bauablauf:
Der Bauablauf erfolgt im Wesentlichen in folgenden Schritten:
1. Schritt: Erneuerung der BHKW-Module an Standort B
2. Schritt: Erneuerung der BHKW-Module an Standort A
Neubau Raseneisenerzfilter

Parallel erfolgt die Ausführung von LOS 31 "Bautechnik" und LOS 32 "Maschinentechnik".

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Klöcknerstraße 6
49090
Osnabrück
Deutschland
DE944

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Gesamtpreis

günstigster Preis

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YM6MNC2

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur Vergabekammer gemäß §§ 160 f. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsverfahrens erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Das Angebot hat alle geforderten Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Fehlen Unterlagen in einem
Angebot, behält sich die SWO Netz GmbH eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor. Ein Anspruch auf die Nachforderung bzw. Berücksichtigung fehlender oder unvollständiger Angaben ist hieraus nicht abzuleiten.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eigenerklärung zur Eintragung im Handelsregister und zu Eintragungen in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer (Nachweis durch Formblatt 124 oder Verweis auf direkt abrufbare PQ-Eintragung).

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis über eine Haftpflichtversicherung (Nachweis durch Deckungsbestätigung oder Bestätigung der Versicherung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Deckung gewährt wird oder Verweis auf direkt abrufbare PQ-Eintragung). MINDESTANFORDERUNG: Die Versicherung muss Personenschäden (für die einzelne Person) in Höhe von mindestens 3.000.000 EUR je Schadensereignis sowie Sachschäden in Höhe von mindestens 2.000.000 EUR je Schadensereignis abdecken.

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Erklärung über den Jahresumsatz des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (Nachweis durch Formblatt 124 oder Verweis auf direkt abrufbare PQ-Eintragung). MINDESTANFORDERUNG: Jahresumsatz aus Bauleistungen und anderen Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mindestens 500.000 EUR (netto) pro Jahr im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Finanzierung

vgl. Vertragsbedingungen

vgl. Vertragsbedingungen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung