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Verfahrensangaben

Erweiterung Umspannwerk Leinhausen - Tief- und Rohbauarbeiten

VO: SektVO Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.06.2026
06.07.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

enercity Netz GmbH
DE 250980382
Auf der Papenburg 18
30459
Hannover
Deutschland
DE929
lutz.schirrmeister.ext@enercity.de
0151 29629118

Angaben zum Auftraggeber

---
---
Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

enercity AG
DE264179230
Glockseeplatz 1
30169
Hannover
Deutschland
DE929
Einkauf
lutz.schirrmeister.ext@enercity.de
+49 151 29629118

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer Niedersachen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
t:04131153308
Auf der Hude 2
21399
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mv.niedersachsen.de
+49 413115-3308
+49 413115-2943

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45232220-3
45112500-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Vergabe der Tief- und Rohbauarbeiten für die Erweiterung des 110-kV-Umspannwerks Leinhausen der enercity Netz GmbH am Standort Leinhäuser Weg 11, 30419 Hannover.
Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Erstellung der Baugrube einschließlich Spundwandverbau, Wasserhaltung und Erdarbeiten, die Errichtung der wasserundurchlässigen Wanne sowie den erweiterten Rohbau einschließlich Innen- und Außenwände, Decken, Treppen, Bewehrung, Stahlbau, Mauerwerk und Trafofundamente. Die Bauleistungen werden auf einem in Betrieb befindlichen Umspannwerksgelände ausgeführt; die Ausführung ist mit dem laufenden Anlagenbetrieb zu koordinieren.
Weitere Details ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Art der Beschaffung: Bauleistung gemäß § 1 SektVO - Tief- und Rohbauarbeiten als Gesamtvergabe für die Erweiterung des 110-kV-Umspannwerks Leinhausen der enercity Netz GmbH am Standort Leinhäuser Weg 11, 30419 Hannover.
Umfang der Leistung: Der Auftrag umfasst im Wesentlichen die Erstellung der Baugrube einschließlich Spundwandverbau (rückverankert oder ausgesteift, erschütterungsarm), Wasserhaltung und Erdarbeiten; die Errichtung der wasserundurchlässigen Wanne (WU-Bauwerk gemäß DAfStb-Richtlinie); den erweiterten Rohbau einschließlich Trafofundamenten, Innen- und Außenwänden, Stützen, Decken, Treppen, Bewehrung, Stahlbau und Mauerwerk; den Rohbau der Grundleitungen einschließlich Pumpen und Zubehör; sowie die Schlussdokumentation einschließlich Revisionsunterlagen.
Anforderungen: Die Bauleistungen werden auf einem in Betrieb befindlichen Umspannwerksgelände der enercity Netz GmbH erbracht. Die Ausführung ist mit dem laufenden Anlagenbetrieb zu koordinieren; beengte Platzverhältnisse und parallel laufende Gewerke erfordern eine aktive Schnittstellenkoordination durch den Auftragnehmer. Die Anlagen der Auftraggeberin sind Teil der kritischen Infrastruktur; entsprechende Sicherheits- und Vertraulichkeitsanforderungen sind vom Auftragnehmer einzuhalten. Das Vorhaben liegt im kampfmittelgefährdeten Gebiet des Großraums Hannover.
Die Vergabe erfolgt als Gesamtvergabe der Gewerke Baugrube (Spezialtiefbau) und Erweiterter Rohbau. Eine Aufteilung in Lose ist aus technischen, bauzeitlichen und haftungsbezogenen Gründen nicht vorgesehen.
Vertragsgrundlage: Die Ausführung erfolgt auf Grundlage der VOB/B in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung, unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie der einschlägigen DIN- und EN-Normen.
Weitere Details ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Leinhäuser Weg 11
30419
Hannover
Deutschland
DE929

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

Bewertet wird der vom Bieter angebotene Gesamtpreis (Netto-Angebotssumme) gemäß Angebotsblatt. Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält die volle Punktzahl; höhere Angebotspreise werden im Verhältnis zum günstigsten Angebot linear bewertet (lineare Preisinterpolation). Maßgeblich sind die Einheitspreise des Bieters multipliziert mit den im Leistungsverzeichnis ausgewiesenen Mengen, abzüglich gewährter Nachlässe. Details zur Bewertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Zeitmanagement / Bauzeit-Konzept

Bewertet wird das vom Bieter mit dem Angebot einzureichende Bauzeit- und Ablaufkonzept. Bewertungsdimensionen sind: (a) Plausibilität der Bauablaufplanung im Verhältnis zum Rahmenterminplan der Auftraggeberin, (b) Puffer- und Risikomanagement bei kritischen Schnittstellen (Baugrube/Sohlplatte, WU-Wanne, Trafofundamente), (c) Belastbarkeit der Terminzusagen einschließlich der Verbindlichkeit von Zwischenterminen und Meilensteinen. Die Bewertung erfolgt durch ein interdisziplinäres Bewertungsteam der Auftraggeberin nach einem Punkteschema. Details zur Bewertungsmethodik ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YM0MSRN

Einlegung von Rechtsbehelfen

gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

90
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen erfolgt nach Maßgabe des § 51 SektVO. Die Nachforderung steht im Ermessen des Auftraggebers; ein Anspruch des Bieters auf Nachforderung besteht nicht.
Unternehmensbezogene Unterlagen (insbesondere Eignungserklärungen, Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit) können bei fehlender oder unvollständiger Vorlage innerhalb einer vom Auftraggeber zu setzenden angemessenen Frist von in der Regel 7 Kalendertagen nachgereicht werden. Geht die Unterlage nicht oder nicht fristgerecht ein, wird das Angebot ausgeschlossen.
Leistungsbezogene und wertungsrelevante Unterlagen (insbesondere das Angebotsblatt mit Preisangaben, Unterlagen zur Bewertung der Zuschlagskriterien wie das Bauzeit-Konzept sowie technische Spezifikationen) sind von der Nachforderung ausgeschlossen. Fehlende oder unvollständige Angaben in diesen Bereichen führen zum Ausschluss des Angebots vom weiteren Verfahren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Existenznachweis / Registereinträge:

Aktuelle Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung/-ummeldung bzw. Eintragung in das Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters bzw. jedes Mitglieds einer Bietergemeinschaft.

Nachweis: Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Gewerbeanmeldung oder vergleichbarer Nachweis (bei Bietergemeinschaften: für jedes Mitglied gesondert vorzulegen).

Rechtsgrundlage: § 45 SektVO i. V. m. Anlage A_06 Eigenerklärung zur Eignung.

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Spezifischer Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich der Ausschreibung (Rohbau / Ingenieurbau):

Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre (2023, 2024, 2025) muss mindestens 10,0 Mio. EUR netto (ohne gesetzliche Umsatzsteuer) betragen. Davon müssen mindestens 7,0 Mio. EUR netto pro Jahr durchschnittlich auf Leistungen des Rohbaus / Ingenieurbaus entfallen.

Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage A_06, Ziff. 3.2.1) mit Auflistung der Gesamtumsätze sowie der spezifischen Umsätze Rohbau/Ingenieurbau je Geschäftsjahr. Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Belege zu fordern.

Bei Bietergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder gemeinsam betrachtet und dürfen addiert werden; eine gesonderte Aufstellung je Mitglied ist beizufügen. Erbringt ein Mitglied den Hauptteil der Leistung, kann verlangt werden, dass gerade dieses Mitglied entsprechende Umsätze nachweist.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:

Der Bieter weist im Auftragsfall zur Zuschlagserteilung den Bestand einer Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensfall nach:

- Personenschäden: mind. 10,0 Mio. EUR
- Sachschäden: mind. 10,0 Mio. EUR
- Vermögensschäden: mind. 10,0 Mio. EUR

Die Deckung ist je Versicherungsjahr zweifach maximiert. Die Versicherung ist für die gesamte Vertragsdauer einschließlich der Gewährleistungsfristen aufrechtzuerhalten.

Sofern eine entsprechende Versicherung im Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht in der geforderten Höhe besteht, ist eine verbindliche Eigenerklärung des Bieters bzw. eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zum Abschluss/zur Aufstockung im Auftragsfall vorzulegen.

Bei Bietergemeinschaften ist die Versicherung in der geforderten Höhe für die Bietergemeinschaft insgesamt nachzuweisen. Es muss eine gemeinsame Versicherung bestehen, die eine Deckung für alle Mitglieder umfasst und die Haftung vollständig abdeckt. Der Nachweis ist spätestens zum Zeitpunkt der vorgesehenen Auftragserteilung vorzulegen.

Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage A_06, Ziff. 3.2.3); Versicherungsbestätigung im Auftragsfall.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

2 Referenzen Spezialtiefbau (Baugrube + Bodenmanagement)

1. Mindestens 1 Referenzprojekt aus dem Bereich Spezialtiefbau / Baugrubenverbau mit rückverankerten oder ausgesteiften Spundwänden:
- Auftragswert mindestens 1,5 Mio. EUR netto (ohne USt.),
- Einbringverfahren erschütterungsarm oder gleichwertig,
- Ausführung nach DIN EN 12063, EAB, DIN 4150-3 sowie VOB/C DIN 18303 / DIN 18300.

2. Mindestens 1 Referenzprojekt mit Leistungen des Bodenmanagements mit belastetem Boden, einschließlich:
- getrennter Bodenführung,
- Wiedereinbaukonzept,
- Massenlogistik,
- Bodenmanagement nach BBodSchV (n. F.) und EBV; Anzeige/Dokumentation gem. §§ 6-8 BBodSchV; Probenahme/Beprobung gemäß Vollzugshilfe LABO vom 10.08.2023 oder gleichwertig.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

2 Referenzen Massivbau (Industriebau + WU-Beton)

3. Mindestens 1 Referenzprojekt Technik-, Industrie- oder Energiegebäude in Stahlbetonbauweise mit Bausumme größer 3,0 Mio. EUR netto.

4. Mindestens 1 Referenzprojekt mit Leistungen der flüssigkeitsdichten Konstruktion (WU-Beton) gemäß DAfStb-Richtlinie "Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton", Ausgabe 12/2017.

Anzugeben sind jeweils: Auftraggeber (Bezeichnung/Firmierung/Adresse), Branche, Ausführungszeitraum, Auftragswert netto, Kurzbeschreibung mit Darlegung der o. g. Mindestanforderungen, Ansprechpartner (Name, Telefon, E-Mail).

Berücksichtigt werden nur die in der Eigenerklärung (Anlage A_06, Ziff. 3.3) ordnungsgemäß eingetragenen Referenzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Referenzen stichprobenartig zu überprüfen. Die Vorlage des geforderten Ansprechpartners je Referenz ist Ausschlusskriterium.

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Fachspezifische Zertifizierungen und Eigenerklärungen:

Der Bieter weist den Bestand der nachfolgend aufgeführten fachspezifischen Zertifikate / Nachweise durch Vorlage entsprechender Bescheinigungen unabhängiger Stellen oder gleichwertiger Nachweise nach. Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise für jedes Mitglied vorzulegen, das die jeweilige Leistung erbringt.

1. Stahlbau:
- Zertifizierung nach DIN EN 1090, mindestens Ausführungsklasse EXC2, oder gleichwertig.
- Vorlage eines gültigen Schweißzertifikats nach DIN EN 1090-2 EXC2.
- Eigenerklärung, dass eine qualifizierte Schweißaufsicht vorgehalten wird.
- Bei Einsatz eines Nachunternehmers ist für diesen eine entsprechende Verpflichtungserklärung beizufügen.

2. AwSV-Fachkunde (Trafowannen):
- Bestätigung des Einsatzes eines zertifizierten Fachbetriebs nach § 62 WHG i. V. m. § 45 AwSV.

3. Kanalbau:
- Gültiges Zertifikat der Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961, mindestens für die einschlägige Beurteilungsgruppe (z. B. AK1 - Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen), oder gleichwertiger Qualifikationsnachweis für Leerrohre und Tiefbau für Stromtrassen.

4. Leitungstiefbau:
- Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt GW 381 (Leitungstiefbau) oder gleichwertiger Qualifikationsnachweis.

5. Betontechnologie / WU-Beton:
- Eigenerklärung zur Einhaltung der DIN EN 206 i. V. m. DIN 1045-2:2023-08 und DIN 1045-3:2023-08.
- Eigenerklärung zur Einhaltung der DAfStb-Richtlinie "Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton", Ausgabe 12/2017; ÜK projektbezogen (i. d. R. ÜK 2).
- Nachweis Betonüberwachungsklasse ÜK 2.

Die geforderten Zertifikate sind als Kopie mit dem Angebot einzureichen und müssen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Bildungs- und Berufsqualifikationen des einzusetzenden Fachpersonals:

Der Bieter hat die fachliche Qualifikation des für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonals durch Vorlage personenbezogener Angaben (Name, Funktion, einschlägige Aus- und Weiterbildungen, Berufserfahrung, persönliche Referenzen) auf einer gesonderten Anlage zum Angebot nachzuweisen. Die Angaben sind durch geeignete Nachweise (z. B. Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate) zu belegen. Die Anforderungen müssen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe erfüllt sein und während der gesamten Auftragsdurchführung fortbestehen.

A) Fachpersonal Baugrube / Spezialtiefbau:

1. Bauleiter Spezialtiefbau:
- einschlägige Qualifikation,
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Spezialtiefbau.

2. Verantwortliche Fachperson Bodenschutz / Bodenmanagement:
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bodenschutz und Bodenmanagement.

3. Polier Spezialtiefbau:
- einschlägige Qualifikation,
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Spezialtiefbau,
- Angabe persönlicher Referenzen.

B) Fachpersonal Rohbau:

4. Bauleiter Rohbau:
- einschlägige Qualifikation,
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im erweiterten Rohbau,
- Angabe persönlicher Referenzen.

5. Polier Rohbau:
- einschlägige Qualifikation,
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im erweiterten Rohbau,
- Angabe persönlicher Referenzen.

Finanzierung

Vergütung nach angebotenen Einheitspreisen auf Basis prüfbarer Aufmaße. Zahlungen erfolgen nach Leistungsstand gemäß VOB/B und Bauvertrag.
Sicherheiten: Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % der vorläufigen Netto-Auftragssumme; Mängelhaftungsbürgschaft 5 % der Netto-Schlussrechnungssumme für die Gewährleistungsfrist. Vorauszahlung nicht vorgesehen; im Bedarfsfall nur Zug-um-Zug gegen Bürgschaft in voller Höhe.
Bürgschaften als selbstschuldnerische Bankbürgschaft eines in der EU zugelassenen Kreditinstituts oder Versicherers. Details siehe Ausschreibungsunterlagen.

Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % der vorläufigen Netto-Auftragssumme nach § 17 VOB/B; Mängelhaftungsbürgschaft 5 % der Netto-Schlussrechnungssumme für die Gewährleistungsfrist. Selbstschuldnerische Bankbürgschaft eines in der EU zugelassenen Kreditinstituts oder Versicherers. Bürgschaftsmuster siehe Ausschreibungsunterlagen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Bauleistung wird auf Grundlage der VOB/B und VOB/C in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung erbracht. Der Auftragnehmer hat insbesondere folgende Bedingungen einzuhalten: Einhaltung der gesetzlichen und tariflichen Mindestarbeitsbedingungen einschließlich Mindestlohn (NTVergG, MiLoG); Geheimhaltung der ihm zur Verfügung gestellten KRITIS-relevanten Unterlagen; Einhaltung der Sicherheitsanforderungen für Arbeiten auf einem in Betrieb befindlichen Umspannwerksgelände; Nachweis und Aufrechterhaltung einer angemessenen Betriebshaftpflichtversicherung; Einhaltung der Russland-Sanktionen gemäß VO (EU) Nr. 833/2014; Schnittstellenkoordination mit parallel laufenden Gewerken. Der Vertragsschluss steht unter der aufschiebenden Bedingung der Erteilung der erforderlichen Baugenehmigung. Detailregelungen ergeben sich aus dem Bauvertrag und den weiteren Ausschreibungsunterlagen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Noch nicht bekannt

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung