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Verfahrensangaben

Zweckverband Ammerthal-Illschwang wg. Ausschreibung Planung Ingenieurbauwerk Abwas...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.06.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-Illschwang
+49 9628 92330
Mühlweg 16a
92260
Ammerthal
Deutschland
DE234
e.buehner@buehner-rae.de
0911 255 8650

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Nordbayern
t:0981531277
Promenade 27
91522
Ansbach
Deutschland
DE251
vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
+49 98153-1277
+49 98153-1837

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Vorhabens ist die hydraulische und strukturelle Anpassung der Abwasserentsorgung in den Gemeinden Ammerthal und Illschwang.

Geplant ist der teilweise Umschluss bestehender Einzugsgebiete sowie die Anpassung der vorhandenen Entwässerungsinfrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers zwischen den Regenüberlaufbecken (RÜB I und RÜB II) zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Ableitung der künftig anfallenden Abwassermengen.

Weiterhin umfasst die Maßnahme die Sanierung und technische Ertüchtigung bestehender Regenüberlaufbecken einschließlich zugehöriger Bauwerke und Anlagentechnik.

Ziel ist die Verbesserung der Entwässerungssicherheit, die Reduzierung von Mischwasserentlastungen sowie die Anpassung der Anlagen an aktuelle wasserwirtschaftliche Anforderungen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Stufenweise Ausschreibung für die Planung eines Ingenieurbauwerks nach § 43 HOAI für die LPH 4 bis 9. Die einzelnen Stufen ergeben sich aus dem beigelegten Vertragsentwurf. Die Ausschreibung erfolgt aus fördermittelrechtlichen Gründen stufenweise und nicht als Vollauftrag.

Durch den zwischenzeitlichen Erwerb eines angrenzenden Grundstückes beim RÜB I, ist vorab, mittels einer Vergleichsrechnung festzustellen, ob die bisher angedachte Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers zwischen dem RÜB I und RÜB II immer noch die kostengünstigste Lösung ist, oder ob eine Vergrößerung des RÜB I wasserrechtlich möglich und ggf. kostengünstiger umzusetzen ist.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE234

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Zur Beschaffung der Planerleistung hat die Auftraggeberin ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. §§ 17, 74 VgV eingeleitet.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLVML2Z

Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber.

Sieht sich ein am ausgeschriebenen Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, muss es diesen Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Solche Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Solche Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).

Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so hat das Unternehmen die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Zuständig ist die unter Ziffer VI.4.1) benannte Vergabekammer.

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor Erteilung des Zuschlags gemäß § 134 Abs. 1 GWB über die beabsichtigte Nichtberücksichtigung und die Zuschlagsabsicht informiert.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.

Hinweis: Der Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht gemäß § 165 GWB. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält es sich vor, fehlende/unvollständige Unterlagen nach seinem Ermessen nachzufordern, § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung über 1 Mio. EUR für Personenschäden und für Vermögensschäden
(Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage nicht älter als 6 Monate)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den gesamten Netto - Honorarumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto).
(Nachweis: Eigenerklärung; geforderter Mindesthonorarumsatz: 0,5 Mio. EUR netto p.a.)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bewerber ist berechtigt, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" oder "beratender Ingenieur" (m/w/d) oder eine nach Richtlinie 2005/36/EG anzuerkennende Berufsbezeichnung zu tragen. Bei juristischen Personen reicht es aus, wenn die Berufsbezeichnung bei einem Verantwortlichen vorliegt. (Nachweis: Vorlage einer Urkunde)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber kann drei vergleichbare Referenzen vorlegen.

(Nachweis: Eigenerklärung anhand der Referenzblätter; Hinweis: eine Referenz ist nur dann vergleichbar, wenn der Bewerber in einer Referenz Leistungen im Bereich Kanalsanierung von Mischwasserkanalisationen erbracht wurden)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Im Teilnahmewettbewerb erfolgt die Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer anhand von Referenzen.

Referenzen sind nur wertbar, wenn der Abschluss des Planervertrages ab dem 01.01.2015 oder später erfolgt ist.

Die Referenzen werden jeweils nach folgenden Kriterien bewertet:

- erbrachte Leistungsphasen,
- Größenordnung der gesamten Baumaßnahme,
- Mischwasserkanalisation,
- (Teil-)Sanierung,
- Planung eines Regenrückhaltebeckens Teil der Planungsaufgabe,
- Unterstützung bei Fördermittelantrag
- Referenzschreiben mit Aussagen zu Qualität, Zuverlässigkeit, Kosten und Terminen.

Sofern mehrere Bewerber die Kriterien in gleichem Maße erfüllen, entscheidet gem. § 75 Abs. 6 VgV das Los.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, Mittelwert)
200,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Noch nicht bekannt

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung