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Verfahrensangaben

SUAVIA Rechenzentrum

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
03.03.2026
10.03.2026 10:00 Uhr
20.03.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

SUAVIA Gesundheit gGmbH
t:073098700
Günzburger Straße 41
89264
Weißenhorn
Deutschland
DE279
Bühner & Partner Rechtsanwälte mbB
sommer@buehner-rae.de
+49 911255865-0
+49 911255865-29

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Bühner & Partner Rechtsanwälte mbB
DE288912869
Im Sebalder Pfarrhof - Füll 1
90403
Nürnberg
Deutschland
DE254
RA Jonas Sommer
sommer@buehner-rae.de
+49 911255865-0
+49 911255865-29
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Südbayern
keine Angabe
80534
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 892176-2411
+49 892176-2847

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

48820000-2
30200000-1
30233140-2
30233141-9
72222300-0
72315000-9
72261000-2
51611100-9
50312300-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Komponenten für eine Hyper-Converged-Infrastruktur (HCI) und deren Implementierung sowie die Migration der bestehenden Systeme des bisherigen Rechenzentrums in die neue Systemumgebung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die SUAVIA Gesundheit gGmbH als gemeinnützige Betriebsgesellschaft für die medizinische Versorgung des öffentlichen Rechts ("Kliniken") betreibt im Landkreis Neu-Ulm drei Kliniken der Grund- und Regelversorgung mit insgesamt 388 Betten. Die Kliniken werden von den Organen des Landkreises Neu-Ulm verwaltet und vertreten. Der Klinikverbund umfasst die Stiftungsklinik Weißenhorn, die Donauklinik Neu-Ulm sowie die Illertalklinik Illertissen. Der Krankenhausplan des Freistaates Bayern (50. Fortschreibung, Stand 01.01.2019) weist für die Klinken folgende geförderte Bettenzahlen aus:
- Stiftungsklinik Weißenhorn 160 (Versorgungsstufe I)
- Illertalklinik Illertissen 58 (Versorgungsstufe I)
- Donauklinik Neu-Ulm 170 (Versorgungsstufe I)
Im Zuge der geplanten Umstrukturierung der akutstationären Versorgung im Landkreis Neu-Ulm wurde eine Bedarfsfeststellung für die Stiftungsklinik Weißenhorn über 203 Betten durch die Bayerische Staatsregierung getroffen (43 weitere Betten gemäß dem Krankenhausplan 202519). Die Kliniken werden seit dem 01.Januar 2018 mit einem eigenen Institutskennzeichen für die Stiftungsklinik Weißenhorn / Illertalklinik Illertissen und einem eigenen Institutskennzeichen für die Donauklinik Neu-Ulm bei den Krankenkassen geführt.
Seit einigen Jahren betreibt der Bereich Informationstechnologie (IT) der Kliniken ein Rechenzentrum für den Betrieb der umfangreichen Anwendungen des Klinikverbunds. Das Rechenzentrum basiert auf einem klassischen Systemaufbau mit ESX-Servern, Storage- und Backup-Systemen sowie einer Core-Netz-Infrastruktur. Das Bestandssystem muss nun modernisiert werden. Einige der im Einsatz befindlichen Komponenten haben ihre maximale Nutzungsdauer erreicht, zudem ist kein Support mehr gegeben, so dass deren Ablösung durch neue Komponenten erforderlich ist. Im Zuge der Umsetzung des medizinischen und strategischen Konzepts zur Ausrichtung der Kliniken werden im Übrigen neue Leistungen und Anwendungen zwingend erforderlich, die eine entsprechend leistungsfähige Systemumgebung mit einem hohen Grad an Verfügbarkeit erforderlich machen. Die Gesamtleistung der Systeme soll an die neuen Anforderungen der Kliniken angepasst werden und für die zukünftig erwartbare weitergehende Digitalisierung im Gesundheitsbereich weiter skalierbar sein.
Vor diesem Hintergrund beabsichtigen die Kliniken, die Komponenten für eine Hyper-Converged-Infrastruktur (HCI) zu beschaffen und zu implementieren, um dann die bestehenden Systeme des bisherigen Rechenzentrums in die neue Systemumgebung zu migrieren.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
5

Zweimalige Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Günzburger Straße 41
89264
Weißenhorn
Deutschland
DE279

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Bieter müssen eine Russland-Erklärung abgeben. Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag ohne Verhandlungen auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Das Vergabeverfahren findet in zwei Phasen statt. In der ersten Phase bewerben sich die Unternehmen, um ein Angebot abgegeben zu dürfen (Teilnahmewettbewerb). In diesem Teilnahmewettbewerb müssen die Unternehmen ihre Eignung nachweisen. Alle geeigneten Unternehmen werden zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Über dieses Erstangebot verhandelt die Auftraggeberin mit den Bietern. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, direkt auf Grundlage der Erstangebote den Auftrag zu vergeben. Wurde verhandelt, werden die Bieter zur Abgabe eines endgültigen Angebots aufgefordert.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLVMBQP

Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber.
Sieht sich ein am ausgeschriebenen Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, muss es diesen Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Solche Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Solche Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so hat das Unternehmen die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Zuständig ist die unter Ziffer 8.1 benannte Vergabekammer.
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor Erteilung des Zuschlags gemäß § 134 Abs. 1 GWB über die beabsichtigte Nichtberücksichtigung und die Zuschlagsabsicht informiert.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Hinweis: Der Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht gemäß § 165 GWB. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt nach Maßgabe von § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, dass nachfolgender Versicherungsschutz besteht.

Anforderung:
Der Bieter legt einen Nachweis einer Versicherungspolice vor die nicht älter als 12 Mo-nate ist. Die Mindestdeckungssummen müssen jeweils EUR 1.000.000,00 für Personenschäden und sonstige Schäden bei 2-facher Maximierung der Versicherungssumme betragen. Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt, dass die Versicherung bei Liquidation des Versicherungsnehmers eine Nachhaftungsfrist von mindestens fünf Jahren aufweist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt nach Maßgabe von § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, dass nachfolgende Gesamtumsätze in den Jahren 2023, 2024, 2025 erzielt wurden.

Anforderung:
Der Bieter weist einen Gesamtumsatz von mindestens 10 Millionen EUR in den jeweils genannten Geschäftsjahren auf.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Der Bieter weist einen Jahresumsatz von im Mittel von mindestens 2 Millionen EUR in den Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025 im Leistungsbereich der hier ausgeschriebenen Leistung auf. (Mindest-anforderungen).
Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt nach Maßgabe von § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, dass diese Umsätze (netto) mit vergleichbaren Leistungen, d.h. mit Leistungen im Zusammenhang mit der Lieferung von IT-Komponenten nebst der Implementierung und Migration von Bestandssystemen in eine neue Systemumgebung, in den jeweiligen Jahren erzielt wurden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Lieferungen

Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mindestens fünf Referenzen aus dem klinischen Bereich oder Gesundheitswesen zu benennen, die mit der zu vergebenden Leistung nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind.

Anforderung:
Die Referenzen müssen aktuell sein, d.h. in den letzten drei Jahren (1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2025) erbracht worden sein. Maßgeblich hierfür ist, dass zwischen dem Referenzauftraggeber und dem Unternehmen in diesem Zeitraum ein wirksamer Vertrag bestanden hat und auch tatsächlich Leistungen erbracht wurden. Referenzen, die nicht im vorgegebenen Zeitraum erbracht wurden, werden aus Gründen der Gleichbehandlung nicht gewertet. Vergleichbar ist eine Referenz, wenn die folgenden inhaltlichen Anforderungen erfüllt sind (Mindestanforderungen):
- Projekte mit der Umsetzung eines Netto-Primär-Speichervolumens von mindestens 200 TB und Implementierung einer Hyper-Converged-Infrastruktur (HCI) und Migration eines Bestandssystems in die neue Systemumgebung (Mindestanforderungen).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, dass der nachfolgend benannte Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter für die Leistungserbringung vorgesehen sind.

Anforderung:
Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen über eine berufliche Ausbildung eines Fachinformatikers Systemintegration, einen Fachinformatiker Studienabschluss oder vergleichbar mit mindestens 3 Jahren beruflicher Erfahrung und je ein Zertifikat über Projektmanagement (z.B. Prince2, SCRUM, PMP, etc. oder vergleichbar) sowie IT-Service Management (z.B. ITIL o. vergleichbar) verfügen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, dass nachfolgende Beschäftigtenzahlen im jährlichen Mittel gegeben waren.

Anforderung:
Als Mindestanforderung sind mindestens 10 Projektberater oder Systemadministratoren im Schnitt pro Jahr in den Jahren 2023, 2024, 2025 im Unternehmen angestellt gewesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung